Sonntag, 15. Oktober 2017

Wasserspiele am Teich ...








Und was dann passierte, kann man vielleicht schon erahnen …


Fotos: S.Schneider


Bisweilen habe ich das Gefühl im 'Katzenhimmel' 
wollten sie unsere kleine Maus noch nicht haben, 
und sie wurde uns als Flo zurück geschickt …

Nun gibt es einen guten Grund für Flo, Finja & Feala 
und auch uns den Wildwuchs endlich zu überarbeiten - 
teilweise sogar umzugestalten. Denn inzwischen ist er 
wirklich ein Garten fast ohne Aufsicht geworden. Aber 
das Wetter und die Natur meinten es in diesem Jahr 
gut mit uns. Denn durch die extrem feuchte Witterung 
haben fast alle vernachlässigten Kübelpflanzen und 
die zu dicht stehenden Gehölze sowie auch die Rosen 
ohne mein Zutun einigermaßen gut überlebt. Nur den 
das stürmische Wetter der letzten Tage mitgenommen. 
Und auch der fast tote Efeu-Apfelbaum hat nun noch 
einige weitere Äste verloren. Es wird also im nächsten 
Frühjahr hinter dem Wäldchen ein ganz anderer Garten 

Und ob uns unsere alte Hausdame Allegra im nächsten Jahr 
noch bis zur Betonfläche folgen mag, steht in den Sternen.


Mittwoch, 12. April 2017

Ist die Katze ...


… aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch:



Heute, am Mittwoch vor genau 2 Wochen haben wir 
neben dem Hochwald-Kompost unter dem mächtigen alten Ilex 
uns auch so manche Maus mit ins Haus brachte. Die letzte Maus 
fing unsere kleine Katze sogar noch Anfang des Jahres und brachte 
sie mit ins Bett. Zu dem Zeitpunkt hofften wir noch, dass es 
einen letzten Sommer mit ihr geben könnte. Aber uns blieben 
nur noch ein paar sommerliche Frühlingstage. Und das letzte 
Mäuschen sahen die Maus und ich uns ganz gemütlich im Sessel 
sitzend zwischen den morschen Podestbalken an 

Und auch, wenn nun häufiger der Nachbarskater Cäsar bei uns 
vorbeischaut, so gibt es noch genug Zeiten, wo ein Mäuschen jetzt

Wegen der Amseln blieb es jedoch noch etwas auf Abstand.

Und unter der Etagere war ein prima Mause-Versteck, 
um in aller Ruhe die Lage zu sondieren.

Denn eifrig bewachte Familie Amsel ihren Futterplatz ...

Doch in einem unbeobachteten Moment sprintete die vorwitzige
Gelbhalsmaus zur Haus-Rückseite und labte sich ausgiebig an 
den dort angeboten Speisen. So lange der flinke Nager sich aus 
beiden Schalen bediente, traute sich nun auch kein Vogel 
mehr ans Häuschen heran.

Aber irgendwann hatte Herr Amsel den Tisch einige Zeit für sich. 
Denn zwischen den einzelnen Gängen am üppigen Körnerbuffet 
legte die mutige Maus immer mal wieder einen kleinen Verdauungs-
spaziergang ein. Und diese Entspannung nutzte der Drosselmann 
sogleich für eine kleine Erfrischung in der ersten Etage.

'nicht umgezogen' - wie es in einem Kommentar unter dem Post 
so treffend formuliert wurde, dann hätten wir diesen Tanz 
ums Futterhaus heute wahrscheinlich gar nicht miterlebt ...

Und jedes Mal, wenn die flinke Gartenmaus nun einen neuen Anlauf 
unternahm, scheuchte sie die beiden großen Vögel vom Futterplatz.

Selbst der sonst alles vereinnahmende Amselmann kam erst
wieder an die Futterbar heran, wenn die kleine mutige Maus 
sich zwischendurch zu einer kurzen Pause auf die Sessellehne 
zurückzog, bevor der Reigen von Neuem begann. Und als 
dieser Trubel endlich vorbei war, trauten sich 2 Kohlmeisen 
ans Futterhäuschen, die wohl schon länger ganz ungeduldig 
auf den umliegenden Zweigen gewartet hatten ...

Fotos: W.Hein


Nachtrag, Samstag 22. April 2017:
Übrigens ist vom 12. - 14. Mai 2017 die Stunde der Gartenvögel.
Bis dahin werden wir sicherlich den Tieren noch ein gut gefülltes 
Futterhaus sowie 2 Winter-Meisenknödel zur Verfügung stellen. 
Und wir sind schon gespannt, ob dann noch die Gelbhalsmaus 
mehrmals täglich auf dem Tisch erscheint, oder ob der Nachbars-
kater Cäsar die allzu mutige Maus irgendwann mal am Futterplatz
erwischt. Ebenso könnten wir irgendwann mal wieder ein Eich-
hörnchen am Sonnenblumenschälchen mit der Kamera stellen. 
Aber im Moment ist es leider noch zu scheu und reagiert sofort 
auf jede Bewegung im Haus 


Montag, 13. März 2017

Reisebereit ...



Helleborus glandorfii (niger x atrorubens)

Schneerose grün-rosa-gelb frühblühend

Höhe ca. 35cm für halbschattige Standorte


Bei mir steht sie seit ihrer Ankunft im letzten Jahr noch im Kübel. 
Und das wird wohl auch weiterhin so bleiben, denn bisher wurden 
alle Niger-Kreuzungen im Beet gern von Schnecken besucht. Und 
auch wenn sich an dieser Helleborus noch kein kleiner Schleimer 
bedient hat, so habe ich eben erst bei der Bildbearbeitung entdeckt, 
dass diese Staude dafür wohl leider den 'gemeinen Lenzrosenlocher
beherbergt. Oder er wurde damals gleich im Container mitgeliefert.
Dann hat er jetzt gute Chancen sich auch im Garten meiner Mutter 
auszubreiten. Denn schon bald nach diesem kleinen Fotoshooting 
am Teich, ging der Topf nun endlich auf die Reise zu den anderen 

Fotos: S.Schneider


Samstag, 11. März 2017

Frühling frühmorgens am Teich



Seit einer Woche kann ich mich nun wieder am Schneeglöckchenfeld 
unter der Magnolie erfreuen. Zuvor blitzten zwar schon einige weiße 
Glöckchen, aber sie wurden durch die vertrockneten Teichpflanzen 
verdeckt. Inzwischen sind die Galanthus elwesii auf der linken Seite 
schon fast verblüht, die G. nivalis unter der Magnolie haben sich voll 
entfaltet, und die wasserblauen Scilla mischtschenkoana brauchen 
noch einige Tage bis sie eine blühende Bordüre am Teichrand bilden.

Und heute früh sitzt unsere kleine kranke Graukatze mal wieder ganz 
selbstverständlich am Teich. Auch wegen ihr musste der Teich ganz 
dringend am letzten Wochenende in Angriff genommen werden. Denn 
wahrscheinlich ist ihr Immunsystem bei jedem Schluck Teichwasser 
jetzt stark gefordert. Inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, dass 
das Wasser aus dem Teich der Auslöser für ihre extremen gesund-
heitlichen Probleme seit Ende November ist. Denn bald nach dem 
ersten längeren Frost im November, trank sie aus dem gerade wieder 
getauten Teich am Haus. Auch bei unserem damals fast 16 Jahre 
alten Kater Herrn Katze war das wahrscheinlich im März 2010 
der Auslöser für sein stark entzündetes Maul. Er trank ebenfalls 
nach dem Tauwetter Wasser aus den seinen modderigen Kübeln 
der TeichlandschaftNormalerweise kann das Katzen-Immunsystem 
problemlos so einem Bakterien-Coctail bewältigen. Nur bei alten 
geschwächten Katzen scheint dieses System nicht mehr ausreichend 
zu funktionieren. Unsere kleine Maus hat seit Ende November nun 
zumindest eine chronische Darmentzündung. Und seit dem 2. Weih-
nachtstag reagiert ihr Körper mit Dauerdurchfall. Ohne Antibiotikum, 
Cortison und ein entkrampfendes Mittel würde sie heute sicherlich 
nicht mehr am Teich sitzen.


Und leider kann ich den kleinen grauen Dickkopf nicht 
davon abhalten wieder das Teichwasser zu genießen. 
Daher haben wir nun schon 2x Teichbakterien zugesetzt 
und den Teich mittels Grundwasserpumpe mehrmals 
überlaufen lassen 

Fotos: S.Schneider


Samstag, 7. Januar 2017

Aus dem Winterschlaf erwacht


Hätte ich nicht zufällig gestern auf dem Blog Meriseimorion 
in diesem winterlich-warmen Deko-Post den Hinweis über 
'die Stunde der Wintervögel' des Nabu entdeckt, hätte es hier 
wahrscheinlich noch immer keinen neuen Post gegeben.

Doch als sich heute früh bei eisiger Kälte das Rotkehlchen 
während der Futtersuche ziemlich dicht am Haus aufhielt, 

Allerdings konnte ich den Vögeln nur Haferflocken, Erdnüsse 
sowie warmes Wasser anbieten. Doch das Angebot war trotzdem
wohl so verlockend, dass der hagebutten-fressende Amselmann 

… schon bald seinen Futterplatz hoch oben im Wäldchen verließ,

… um das Rotkehlchen vom Gartentisch zu vertreiben.

Und auch nach der langen Fütterungspause verteidigte der 
schwarze Herr sofort seinen Platz an der Futterbar gegen 
den wieder etwas zurückhaltenderen Eichelhäher und eine 
erstaunlich scheue Taube 


Doch der 'Flurfunk' war erstaunlich schnell: Zur Zählstunde 
der Wintervögel von 12 - 13 Uhr bei grauem Himmel und ca. -3°C
erschienen neben dem Rotkehlchen, einem Drosselweibchen, 
der Taube und dem Eichelhäher plötzlich auch 4 Kohlmeisen 
sowie die Heckenbraunelle. Und erst nach der Zählzeit gesellte 
sich kurz noch eine zweite Taube hinzu.

Fotos: S.Schneider


Erst bei der Nachbearbeitung der recht trostlosen grauen Fotos 
bemerkten wir, dass heute vor genau 10 Jahren unserer erster 
gemeinsamer Post auf diesem Blog erschien. Doch davon ist heute 
nichts mehr zu sehen, denn damals begannen wir mit einem 
Rückblick auf das Gartenjahr 2006. Einige Monate später lernten 
wir dann zufällig die Funktion des Rückdatierens kennen, so 
wurden die ersten Bilder nachträglich chronologisch geordnet. 
Und der allererste Post vom 7. Januar 2007 ist verschwunden.


Nachtrag Sonntag, 8. Januar 2017:
Heute erhielt ich vom Nabu eine Mail mit einem Zwischenstand
 zur 'Stunde der Wintervögel'. 28700 Vogelfreunde hatten bis 
zum Samstagabend ihre Beobachtungen gemeldet. Doch die Zahl 
der je Garten beobachteten Vögel nahm im Vergleich zu 2016 
spürbar ab. Auch bei uns waren es im Vergleich zum Vorjahr 
weniger Tiere, die sich am Futterplatz aufhielten. Allerdings 
muss man auch berücksichtigen, dass wir erst am Morgen nach 
über 7 Monaten wieder mit der Fütterung begonnen hatten. 
Auch das Angebot war im Vergleich zu früher mit Haferflocken 
und ganzen Erdnüssen eher mager. Denn Wintervogelfutter, 
Weichfutter & Sonnenblumenkerne gehörten gestern nicht 
zum Sortiment auf dem Futtertisch. Was welche Gartenvögel
 im Winter normalerweise bevorzugen, hat der Nabu sehr 
anschaulich unter dem Titel winterliche Snackbar aufgeführt. 
Und über unterschiedliche Strategien im Umgang mit knappem 
Nahrungsangebot wird hier berichtet. Ganz spannend ist für mich 
dann noch der Artikel 'Angsthasen, Kämpfer und Hausbesetzer
der darüber berichtet, wie sich Vögel am Futterhaus verhalten ...



Nachtrag Sonntag 5. Februar 2017:
Gestern bemerkte ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder 
2 Drosseldamen im Konkurrenzkampf. Zuvor war es wohl nur 
eine Amseldame, die zwischenzeitlich versuchte ans Futterhaus 
zu gelangen. Aber der schwarze Herr verteidigt weiterhin 'seine' 
nun besser bestückte Futterbar im kleinen Metallhaus.

Es war interessant an frostigen Tagen zu beobachten, dass 
die Vögel den angebotenen Futtermix gerne annahmen. 
Und alle typischen Gartenvögel wie Amsel, Rotkehlchen, 
Braunelle, Kohl- & Blaumeisen, der Eichelhäher und die 
drei Tauben regelmäßig im Laufe eines Tages erschienen,
und es kaum Konkurrenzkampf gab. Aber noch spannender 
war es für mich, wer sich bereits am frühen Morgen zum 
Trinken am kleinen Metallschälchen einfand. Denn bei uns 
gab es kaum Schnee. Und das abgekochte, warme Wasser 
war bei den Vögeln heiß begehrt, bevor es wieder erstarrte.

Inzwischen sind die Warnhinweise zur Vogelgrippe an 
den Straßenrändern unserer Region wohl alle abgebaut. 
Und soweit mir bekannt ist, dauerte die Beobachtungszeit 
mit Stallpflicht bis Ende Januar. Ob die Gefahr nun vorerst 
gebannt ist? Nachdenklich stimmte mich vor einigen Tagen
dieser Post mit dem Thema Vogelgrippe und Katzen 

Doch da die Natur jetzt immer mehr aus der Winterstarre 
erwacht, und auch bei uns jetzt endlich an etwas sonnigeren 
Stellen einige Schneeglöckchen - Galanthus elwesii blühen,
 bevorratete ich mich am Freitag mit reichlich Erdnußbruch, 
Sonnenblumenkernen und Fettfutter. Und sofort entbrannte 
an der Kasse bei Rossmann eine heiße Diskussion über Sinn 
oder Unsinn der Frühjahrsfütterung.

Zwar hängen noch einige Hagebutten an den Rosen, 
an den Efeubeeren wird noch nicht genascht, und die Drosseln 
scharren überall im Laub & Mulch nach Nahrung. Aber je nach 
Wetter ist meiner Meinung nach das Zufüttern besonders zur 
Paarungszeit und während der Jungenaufzucht eine sinnvolle
Unterstützung. Denn bisher konnte ich noch keinen Vogel 
beobachten, der sich am Futterhaus einfach nur kugelrund 
gefressen hat. Doch mir scheint, dass das Angebot im letzten 
sehr trockenen Frühjahr dem Amselvater etwas geholfen hat 
seine 3 Sprößlige großzuziehen. Und die Meiseneltern waren 
dank Futtertisch auch etwas weniger im Stress ...

 Zur 'Stunde der Sommervögel' wird sich zeigen, ob eventuell 
auch das extrem trockene Wetter im letzten Frühjahr zu Brut-
verlusten geführt hatte, und somit vielleicht auch einen Einfluß 
auf die rückläufigen Zählergebnissen des Nabu zur 'Stunde 
der Wintervögel' hatte.


Montag, 21. November 2016

Dummdussel, die ...



Bedingt durch die Haushaltsauflösung räume ich zur Zeit 
ich staunte nicht schlecht, als ich im unteren Kasten des
Gemüsekisten-Stapels diese beiden Molche entdeckte. 
Schon häufiger hatten wir Molchsbesuch im Haus. Denn 

So kommen häufiger Molche, Schnecken, Tigerschnegel
Regenwürmer, Spinnen, Libellen, allerlei andere Insekten, 
Amseln, Meisen, Rotkehlchen, Zaunkönige, Igel, Nachbars
Kater Cäsar oder auch mal ein Eichhörnchen fast immer 
ungehindert ins Treppenhaus. Und irgendwann hatte sich 
sogar eine junge Elster verflogen. Bis jetzt hatte es ein Igel 
nachts auf Futtersuche die Treppen hoch bis zur Wohn-
zimmertür unserer Haus-Mitbewohnerin geschafft. Eine 
Amsel war in ihrer Küche unterwegs. Eine Meise wurde 
Mäuse werden von unserer Maus inzwischen bis ins Bett 
verschleppt. Und eine Nacktschnecke hatte es im Fell 
unserer kleinen Graukatze mal die Treppe hoch und 
weiter bis zur Küchenzeile geschafft 

Molche auf der Suche nach einem Winterquartier drangen 
schon häufiger bis ins Bad und in den Keller vor. Und meist 
sehen sie dann auch ziemlich staubig aus.

Für die beiden war es trotz schattigem Versteck wohl leider 
viel zu trocken im Treppenhaus. Aber sicherheitshalber setzte 
ich sie an den Teichrand und deckte sie etwas mit Laub ab 

Doch wenig später entdeckte ich im Hausanschlußraum im Keller 
zwischen Pappkartons noch einen kleineren Molch - für ihn 
war es leider schon lange zu spät.

Fotos: S.Schneider


Samstag, 19. November 2016

Jetzt kann ich mir ruhig Zeit lassen ...



Eigentlich wollte ich nun bald wieder den Gartentisch 
weihnachtlich dekorieren, und wie in den Jahren zuvor 
dort integrieren ... 

stimmte mich vor einigen Tagen sehr nachdenklich. 

Und nachdem ich gestern auf dem Weg nach Braunschweig 
das Schild 'Wildvogel-Geflügelpest Sperrbezirk' am Ortseingang 
von Peine sah, war ich froh, dass ich bis jetzt noch keine 
Erdnußsäule aufgehängt bzw. ein Futterhaus aufgestellt habe. 

Meine Gedanken zur Vogelfütterung stehen ausnahmsweise 
mal hier auf unserem Blog 'SchneiderHein'. Denn schließlich 
betrifft es eher den Garten meiner Mutter, da sie normaler-
weise ganzjährig füttert. Und das Randgebiet von Braunschweig 
ist nur wenige Kilometer vom Speerbezirk entfernt. Daher 
haben wir gestern den Vögeln und der eigenen Gesundheit 
zuliebe die Ganzjahresfütterung auf unbestimmte Zeit 
nun leider eingestellt ... 

Foto: S.Schneider


 und die Stallpflicht in Peine informiert. Außerdem werden 
die Sperr- und Beobachtungsgebiete im Umkreis von 
3 bzw. 10km aufgeführt.


Der Nabu schrieb zum Thema Vogelgrippe am 24.11.2014 -
also vor 2 Jahren … Winterfütterung trotz Vogelgrippe? Es 
gibt keinen Beweis für Wildvögel als Verursacher der Vogel-
grippe. Amsel, Spatz und Meise sind keine Überträger 
des Virus. Aber Hygiene ist am Futterplatz trotzdem wichtig, 
daher empfiehlt der Nabu Futterspender- & Silos. 
'Die Naturschützer geben Entwarnung: Zum einen sei die Rolle 
der Wildvögel bei der Ausbreitung der Krankheit äußerst gering, 
zum anderen infizieren sich vor allem Wasservögel wie Gänse, 
Enten, Schwäne, nicht aber Meise, Rotkehlchen und Co.'
 Und weiter 'Futterhäuschen und Trinkschalen müssen mehrfach 
wöchentlich mit heißem Wasser gereinigt werden, um die 
Keimzahlen zu senken.'


Am 10.11.2016 veröffentlichte der Nabu den Artikel
 'Vogelgrippe H5N8 wieder in Detuschland - Geflügelpest 
gefährdet auch Wildvögel'.


Der aktuelle Spiegel Nr. 47 vom 19.11.2016 zeigt 
unter dem Titel 'Hausarrest für Hühner' eine Grafik mit 
Fällen von Geflügelpest - Zeitraum 8. bis 17.11.2016. 
Dort wurden im Ort Barth neben 20 gestorbenen Hühnern 
auch 20 befallene Tauben registriert.


Und Tauben sind häufiger Gäste in unserem Garten


Nachtrag Montag, 28. November 2016:
Und wie ich eben zufällig erfuhr, sollte unsere kleine Maus 
vielleicht vorsichtshalber im Haus bleiben: Denn in der 
Region Hannover gibt es inzwischen den ersten Fall von 
Vogelgrippe. Bei einer toten Reiherente wurde am Samstag 
der Verdacht auf das H5N8-Virus bestätigt. Um den Fundort 
wird nun erst morgen - wie zuvor in Peine, ein Sperrbezirk 
eingerichtet und daran schließt sich ein Beobachtungsgebiet 
an. Zwar liegt unser Garten ganz knapp außerhalb dieses 
Beobachtungsgebietes, aber warum sollte sich ein infiziertes 
Tier nicht in unseren Garten verirren? Und natürlich gibt es 
in Hannover eine Ausnahme von der Regel: 'Hunde und 
Katzen dürfen grundsätzlich weder im Sperrbezirk noch 
im Beobachtungsgebiet frei umherlaufen… Es bestehe die 
Gefahr, dass sie das H5N8-Virus nach dem Kontakt mit 
verendeten Vögeln weiter verbreiten. Für das Beobachtungs-
gebiet in Hannover soll es allerdings eine Ausnahme-
genehmigung für Hunde- und Katzenhalter geben. In Bereichen, 
die mindestens 50m von natürlichen und künstlichen Gewässern 
entfernt liegen, dürften die Tiere frei laufen.' Doch so ganz 
geheuer erscheint mir das nicht. Denn unsere kleine, und 
teilweise auch sehr neugierige Maus hatte in jungen Jahren 
mal ganz stolz eine kopflose Taube nach Hause geschleppt … 


All' diese Links sollen keine Panik verbreiten, sondern 
sie tragen nur die zur Zeit verfügbaren Informationen 
zusammen.


Nachtrag Sonntag, 29. Januar 2017:
Inzwischen sind die meisten Warnhinweise an den Straßenrändern 
zwischen Hannover und Braunschweig wieder abgebaut. Und auch 
wir haben wegen des frostigen Wetters zur 'Stunde der Wintervögel' 
am 7. Januar 2017 unser selbstauferlegtes Vogelfütterungs-Verbot 
aufgehoben. In letzter Zeit versammelten sich fast alle altbekannten
 Vögel am Tisch. Nur verhindert der Drosselmann oftmals die Besuche
 seiner Artgenossen. Und seiner Angebeteten stellt er schon wieder 
so sehr nach, dass sie Mühe hat in Ruhe am Futterhaus zu fressen.

Seit heute Nacht haben wir keinen Frost mehr. Und es wird aller-
höchste Zeit für Hygienemaßnahmen am Futtertisch. Denn auch 
wenn die beiden Futterschalen im Häuschen häufiger getauscht und 
gereinigt wurden, so befinden sich trotzdem einige Kotspuren 
auf der Tischfläche. Ich hoffe, dass unsere Grundwasserpumpe 
die frostigen Tage in der Garage gut überstanden hat, und uns 
heute nicht den Dienst versagt ...

Heute früh entdeckte ich zufällig noch einen Post in den Weiten 
des www, der sich intensiv mit dem Thema Vogelgrippe und Katzen 
beschäftigt. Schade, dass ich nicht schon viel früher mal wieder auf 
dem Blog Katzen-Fieber vorbei geschaut habe!