Freitag, 29. Juni 2007

7 kleine Bodendecker und 10 weitere weiße Rosen



Schneezwerg - Rugosa-Hybride

Rosa Rugosa Alba - Wildrose
ein Elternteil des Schneezwergs

Heidesommer - Bodendeckerrose

Sonnenröschen - Bodendeckerrose

Sally Holmes - Strauchrose
mit bis zu 10 cm großen Blüten

Hill - Cottage Rose

Little White Pet - Polyantha-Hybride

Schneewittchen 1901 - Polyantha-Hybride

Brautzauber - Beetrose

Diamant - Bodendeckerrose

Snow Hit - Patio-Rose

Schneeflocke - Bodendeckerrose

Snow Ballett - Bodendeckerrose

Sea Foam - Bodendeckerrose

The Fairy - Bodendeckerrose

Belvedere - Rankrose, Sempervirens Hybride

White Flight - Rambler, Multiflora Hybride
gerade im Verblühen wunderschön

Wer von weißen Rosen nicht genug bekommen kann,
der findet unter Rosen im Juni noch weitere.


Fotos: S.Schneider & W.Hein



Dienstag, 26. Juni 2007

Funkien am Teich



Als wir unseren Teich anlegten, sind alle Funkien dorthin umgezogen.
Leider haben wir beim Umpflanzen den Überblick und auch die
Schilder der Stauden verloren. Deshalb besitzen wir nur noch namen-
lose Funkien. Einige von ihnen sind angeblich schneckenresistent.
Durch die Trockenheit wiesen alle in diesem Jahr erstaunlich wenig
Fraßspuren auf. Das feuchte Wetter wird das nun sicherlich schnell
ändern. Bevor sie den Schnecken zum Opfer fallen, hier die
ersten Blütenbilder:














Fotos: S.Schneider & W.Hein

Samstag, 23. Juni 2007

Am Teich ...


... ist es so grün und vor allem so üppig geworden, dass der Steg
nur noch die verschiedenen Grünbereiche voneinander trennt.
Ebenso bilden die schmalen Betonplatten links und hinten am
Sitzplatz vor der Mauer eine Barriere zwischen dem grünen
Wildwuchs. Auf der rechten Seite ist diese scharfe Trennung
zwischen Teich und übriger Gartenbepflanzung nicht möglich.
Hier befinden sich lediglich einige Trittplatten in der
Uferzone - die Teichpflanzen wandern teilweise in trockenere
Gebiete aus und ebenso wandern einige Gartenstauden in das
Feuchtgebiet ein.

So zugewachsen war unser Teich noch nie.
Man muss schon sehr genau hinsehen,
um in der vorderen Ecke zwischen
den Krebsscheren noch etwas Wasserfläche
zu erahnen.

Der Fieberklee hat sich in diesem Jahr so stark
entwickelt, dass er sogar die weiße Seerose
bedrängt. Bereits im Frühjahr hatten wir von
dem Fieberklee schon reichlich neue Austriebe
entfernt, aber das scheint ihn in diesem Sommer
überhaupt nicht aufzuhalten.

Der Reiher ist zur Zeit arbeitslos - ein echter
Reiher würde den Teich im Moment
wohl eher als Wiese von oben betrachten.

Der kleiner Freund des Metallreihers,
hat sich wenige Tage nach seiner Ankunft
am Teich bereits einen neuen Platz
auf dem hinteren Hochbecken gesucht.
Viel zu schnell war er an seinem ersten
Standort an der Abruchkante der Mauer
überwuchert. Aber auch hier scheint es
nur noch einige Tage zu dauern bis er
im Schilf verschwindet.

Wären die Krebsscheren genauso muckelig
wie in den Jahren zuvor, wäre noch etwas
mehr Wasserfläche sichtbar. Aber durch die
hohen Temperaturen im Frühjahr hat sich
auch das Teichwasser schneller erwärmt.
Krebsscheren benötigen anscheinend
viel Wärme um sich gut zu entwickeln.

Auch der kleine Schachtelhalm ist in
diesem Jahr deutlich unter dem Steg
hervorgekommen und behauptet sich
gegen die Blätter des Fieberklees. Der
windanfällige Tannenwedel erobert
sich im Schachtelhalm einige Bereiche
als Stütze für seine filigranen Triebe.

Den Froschlöffel interessiert das Treiben
dicht über der Wasserfläche weniger - er erhebt
sich mit seiner Blütendolde in luftigere Höhen.

Das Schilf kommt zwar bedrohlich näher,
aber bis zur Blüte wird es der Froschlöffel
wohl noch rechtzeitig schaffen.

Anders der Wasserfenchel - einerseits bietet
das Schilf ihm Halt für seine dünnen Triebe,
aber andererseits verschwinden seine
zierlichen Blütendolden dadurch im Dickicht.

An den Trittplatten der Uferzone kommen
seine Dolden doch besser zur Geltung.


Das ist auch der ideale Platz für das Wiesen-
schaumkraut. Seine Blütezeit ist jedoch fast
beendet. Nur noch einzelne kleine Stengel
zeigen sich im Gewirr der Pflanzen.

Die Kuckucks-Lichtnelke haben wir in diesem
Frühsommer blühend entdeckt. Laut Schild
sollte sie eigentlich rosa sein. Diese kleine
Kostbarkeit haben wir nun auch ganz dicht
an die Trittplatten gepflanzt, um sie genau
unter Aufsicht zu haben.

Das Mädesüß steht ebenfalls etwas näher
an den Trittplatten, allerdings kurz vor
dem Sitzplatz an der Mauer. Dort erhalten
ihre Blütendolden die nötige Stütze durch
den Kalmus und die gelben Schwertlilien.

Das Gnadenkraut gehört zu unseren Auswanderern. Obwohl sich
auch die Pflanzen im Teich und auf den Hochbecken vermehren.

Das Sumpfvergißmeinnnicht braucht wohl auch nur gelegentlich
"nasse Füße". Es lebt bei uns auch gerne außerhalb der Teichfolie.

Diesen blühenden Froschlöffel hat der Wind nun in die Nähe
der Wasserfläche gedrückt. Der Fieberklee verhindert, dass
seine Blütenrispe ins Wasser fällt.

Ganz selten hatten wir bis jetzt eine Blüte der
Krebsschere im Teich - das muss sich der Shubunkin
wohl auch mal genauer ansehen.

Die beiden Kois scheint das weniger zu interessieren:
Wir haben Hunger!

Für uns ein ganz besonderer Moment - zwei Blüten
gleichzeitig an einer Pflanze.

Die Seerosen hatten uns bereits
im letzen Sommer verwöhnt,
aber in diesem Jahr bringen sie
noch viel mehr Blüten hervor.

Der Eidechsenschwanz wuchert im Wasser
und gedeiht zu Lande.

Wenn das Wollgras so zerzaust ist,
werden seine silbrigen Haare bald
vom Winde verweht.

Zum Schluß noch ein Bild vom Fieberklee.
Bereits Mitte Mai war seine Blütezeit beendet
und seitdem zählen wir ihn auch zu unseren
wild wuchernden Wasserpflanzen.

Fotos: S.Schneider & W.Hein


Mittwoch, 20. Juni 2007

Wer sich in Gefahr begibt ...


... endet im kleinen Kaufrausch:


Astlose Graslilie - Anthéricum lilágo
Ob sie im nächsten Jahr noch hier ist ?

Prachtkerze - Gaura lindheimeri
Oft gepflanzt und oft wieder verschwunden,
aber viel zu schön, um darauf zu verzichten.

Präriemalve - Sidalcea candida
Irgendwann stand sie auch schon mal bei uns im Garten.


Waldglockenblume - Campanula latifolia var. macrantha
Im Anfang hatten wir viele verschiedene Glockenblumen,
diese war mal wieder einen Versuch wert!

Heidenelke - Dianthus deltoides
Die Heidenelke hielt sich sehr viele Jahre im Garten.
In diesem Jahr war sie jedoch verschwunden, deshalb
starten wir mit dieser Pflanze einen neuen Versuch.

Witwenblume - Scabiosa caucasus 'Perfecta Alba'
Eine Scabiose fanden wir damals in unserem Garten vor.
Leider hielt sie sich nur wenige Jahre hier. Bei dieser
wirklich weißen Blüte war die Versuchung zu groß.

Leimkraut - Silene vulgaris ssp. maritima
Bei uns ein beliebtes Schneckenfutter: Eigentlich hatten
wir geglaubt es lag am falschen Standort, aber das neue
Pflänzchen ist bereits auch schon stark angeknabbert.

Der Saatstand einer neu erworbenen Staudenpfingstrose.

So sah ihre Blüte vor ein paar Wochen aus. Leider hatte
sie das Schild einer gefüllten Staudenpfingstrose - also
ist sie eine namenlose Schönheit.

Clematis Rose

Penelope Hobhouse

Hedi Grimm

Perle des Neiges

Islandmohn - Papaver nudicaule

So sah er nach wenigen Tagen im Topf aus ...
unsere Schnecken kommen leider überall hin!


Trichterwinde - Ipomoea
An Sommerblumen haben wir weder im Beet noch im
Topf viel Freude, da unsere Schnecken ihren Speiseplan
gern etwas abwechselungsreicher gestalten. Bis jetzt
gedeiht diese Trichterwinde - vielleicht ist es ihnen doch
noch zu mühsam aus der Wiese über die Betonplatten zu
kommen und anschließend das hohe Zinkgefäß vor dem
Haus zu erklimmen ...

Moschusmalve - Malva moschata 'Demar Marina'
Zwei Versuche hatten wir im Laufe der Jahre schon
gestartet. Leider hat diese Malve trotz Winterschutz
nie die Kälte überstanden. Aber sie ist eine so
faszinierende Staude, dass wir es nochmals probieren.

Ehrenpreis - Veronica spicata ssp. incana

Stauden-Lein - Linum perenne
Dieser Lein liebt es wirklich frei und trocken, daher
versuchen wir es nochmals an einem anderen Standort.

Rittersporn - Delphinium gr. fl. 'Blauer Zwerg'
Obwohl Rittersporn bei uns sofort von den Schnecken
angegriffen wird, konnten wir bei diesem Blau nicht
nein sagen. Diese Staude bleibt diesmal im Kübel
am Haus als Sommerblume.

Fotos: S.Schneider & W.Hein