Freitag, 29. Februar 2008

Geschnitten ...



Nun hat unsere Scheinakazie wieder
eine für uns handhabbare Leiterhöhe.

In den letzten 2 Jahren hatten wir die Scheinakazie
zwar auch nach der Blüte geschnitten, haben ihr aber
mehr Entfaltungsraum zugestanden, als es für unsere
Gartengröße sinnvoll ist. Dafür bot sie uns in den
Wintermonaten einen herrlichen Anblick. Aber nachdem
sie die 10m Marke überschritten hatte, wurde es
nun doch Zeit zu handeln:

Da liegen nun ihre schlanken Äste am Boden.
Vielleicht finden einige von ihnen vorübergehend
Verwendung in der Osterdeko. Andere werden die
gemulchten Beete einfassen oder entlang der Grenze
den Beinwell und andere wild wuchernde Pflanzen
etwas daran hindern zu schnell auf die Nachbar-
grundstücke auszuwandern. Und ein Teil wird unsere
Kompost-Einfassung im Hochwald erneuern.

Und diese 4 Reisigbündel sind aus ihren dünneren Ästen
und Zweigen entstanden. Da wir im Moment noch keinen Platz
für diese über 2m hohen Bündel im Garten gefunden haben,
werden sie jetzt wohl auch erst einmal in der Osterdeko verbaut.
Ab Ende März werden sie dann sicherlich einer Rambler-Rose oder
Clematis als Kletterhilfe irgendwo im Garten dienen.

Die Prachtkerze rechts im Vordergrund am Teichrand scheint
auch diesen milden Winter wieder nicht überstanden zu haben.
Die kalten Februar-Nächte haben ihr wohl leider sehr geschadet.
Im ersten Hochbecken hatte ich bereits für die Weihnachtsdeko
die Wasserpflanzen heruntergeschnitten und anschließend die
freie Fläche mit Buchsbaum abgedeckt. Nun sind auch die Seggen
und das Schilf im zweiten Hochbecken so zerzaust, dass es Zeit
für einen Rückschnitt wird.

Aus dem Schnittgut sind dann sogleich kleine Bündel entstanden, die
wenig später in einer
kleinen Oster-Installation verwendet wurden.

Jetzt war auch der Moment gekommen, die vertrockneten
Pflanzenteile im Teich zu entfernen. Denn die ersten
neuen grünen Spitzen erheben sich schon aus dem Wasser.

Auch wenn wir den Gegensatz von abgestorbenen
Pflanzenteilen und den daraus emporstrebenden
kräftigen neuen Trieben besonders reizvoll finden, so
hatte
das Hechtkraut nun zu viel Raum eingenommen.

Jetzt liegen die Abschnitte auf dem Kompost,
und die Drossel haben reichlich zu scharren.
Ein Teil der kleinen Halme findet dann wohl
demnächst als Nestbaumaterial Verwendung.


Die bodenlangen Efeu-Ranken im Apfelbaum reduzieren
sich nun von Tag zu Tag: Je mehr Deko-Inseln im Garten
entstehen, um so luftiger wird es jetzt wieder unter
dem Baum. Auch die Elfenblume unten links im Bild muss
nun nach und nach ihre immergrünen Blätter an die Deko
abgeben. Aber inzwischen haben wir bereits ihre kleinen
gelben Blüten-Rispen unter den Blättern gesichtet, daher
wird es auch höchste Zeit ihre Blätter etwas auszulichten.

Ursprünglich sollten auch diese beiden Apfelbäume noch
in diesem Winter geschnitten werden. Aber da wir bereits
die Scheinakazie ganz in der Nähe extrem gekürzt haben,
wäre dieser zusätzliche Rückschnitt im Moment zu auffällig
für unseren Garten.

Zumal wir die Bäume erst vor ein paar Tagen
vom wild wuchernden Schlingknöterich befreit haben.

Eigentlich war es für diese Arbeit jetzt schon viel zu spät:
Wir hatten Mühe den Beinwell, die Iris sibirica und den Eisenhut
unter den Bäumen nicht zu beschädigen. Daher blieben die kleineren
herabgefallenen Äste des Knöterichs auch einfach im Beet liegen.
In ein paar Wochen sind sie eh' von den Stauden überwachsen oder
die Vögel holen sich die Stöckchen zum Nestbau.

Auch wir haben aus den Knöterich-Ranken ein Nest gebaut, ...

einen großen Kranz gebunden ...

und die restlichen Ranken als 'Osterfeuer'
auf dem Hochbecken am Teich aufgeschichtet.

Hier versammeln sich auch ein paar Efeuranken, ...

vertrocknete Hortensienblüten,
ein paar Zweige aus der Weihnachtsdeko
und Äste der Korkenzieherweide.


Wer nun wissen möchte, wie aus diesem 'Osterfeuer-Haufen'
und all' dem anderen Schnittgut aus unserem Wildwuchs-Garten
in diesem Jahr verschiedene Oster-Dekorationen entstehen,
der sollte in den nächsten Tagen häufiger auf unserem Blog
DekoGerümpel vorbeischauen.

Fotos: S.Schneider



Montag, 25. Februar 2008

Was sprießt denn da?



Die Hosta an der Garagenwand.

Eine Akelei - nur in welcher Farbe?

Eines von unzähligen Steinsamen-Pflänzchen.

Die blaue Clematis alpina in der Scheinkerrie.

Fotos: SchneiderHein




Samstag, 23. Februar 2008

Vom Morgenspaziergang mitgebracht ...



die ersten blühenden Narzissen Tête à Tête ...

und an einem schattigeren Standort
noch in gut verpackten Knospen.

Voll erblüht sind seit heute drei dieser
weißlich-gelben Narzissen am Teich.

Die Pfingstrosen schauen schon einige Zentimeter
mit ihren rötlichen Trieben aus dem Boden hervor, ...

aber die Baumpäonie hat es anscheinend eiliger.

Das weiße Lungenkraut entfaltet seine Blüten.

Die frühen Krokusse sind bereits am Verblühen.

Da sind die Scilla mischtschenkoana 'Tubergeniana'
doch wesentlich ausdauernder. Sie blüht bereits
seit Ende Januar.

Es wird Zeit die Apfelbäume zu schneiden!

Helleborus Silvermoon führte vor einem Monat
ihre erste Blüte vor. Nun verändert sie allmählich
die Farbe: Ihr strahlendes Weiß wandelt sich
zu Grün mit einem Hauch Rosé.

Und das Efeu rankt noch immer üppig im Apfelbaum.

Bauen jetzt schon die Zaunkönige dort wieder ihr Nest?

Und es gibt trotz Schnecken ein paar blaue Scilla!

Frische Bärlauch-Blättchen schauen aus dem Buchenlaub hervor.

Nur noch wenige Tage, und das erste Glöckchen
der Scheinhasel wird sich ganz öffnen.

Dieser immergrüne Schneeball
lässt sich dafür noch etwas Zeit.

Auch die Leberblümchen gehen es
nach ihrem Frühstart jetzt gelassener an.

Und dieses Lungenkraut steht noch zu versteckt.

Aber nur einen Katzensprung davon entfernt, führt
ein Pflänzchen schon die blau-violetten Blüten vor.

Die Katz' jedoch schreitet lieber, statt zu springen:
Die Drosseln haben ganze Arbeit geleistet und
reichlich Mulch aus den Beeten auf den Wegen verteilt.

Fotos: S.Schneider



Mittwoch, 20. Februar 2008

Kleine weiße Glöckchen



Am 9. Januar waren die bräunlichen Knospen
der Schneeforsythie - Abeliophyllum distichum
noch gut verhüllt. Erst Anfang Februar kündigten
kleine gelbliche Spitzen ihre baldige Blüte an.

Am 10. Februar zeigten dann einige der
zierlichen Knospen einen deutlichen rosa Schimmer, ...

während sich bereits die ersten reinweißen Blüten
ganz leicht öffneten.

Ein ganz zarter rosa Hauch ist noch zu erkennen,
aber im Gegensatz zum Vorjahr haben wir jetzt wieder
strahlend weiße Glöckchen. Im letzten Frühjahr hatte
uns die Schneeforsythie jedoch sehr verwundert:
Plötzlich waren ihre Blüten einfach nur rosa - von Weiß
keine Spur. Aber dieses Phänomen scheint es nicht nur
in unserem Garten zu geben: Im letzten Jahr erschienen
sowohl
in Berlin und Brandenburg die Sträucher im rosa
Gewand, und auch in
Elfriedes Garten in Österreich
verändern die Blüten wohl häufiger ihre Farbe von Weiß
zu Rosatönen.

Unser kleiner, noch recht wenig verzweigter Strauch
steht nun seit 2004 in unserem Garten. Durch 2 Kiefern
und ein Reisigbündel ist er gut gegen die kalten Ostwinde
geschützt. Auch die kalten Nächte der vergangenen Tage
hat er an diesem Standort gut überstanden.

Nur darf er zukünftig wohl nicht mehr so stark
zurückgeschnitten werden, ...

sonst könnten seinen Blütenrispen demnächst
in den immergrünen Zweigen untergehen.

Aber einige der 10- 15mm großen Blütenkelche
erheben sich noch aus der dichten Bepflanzung
und erwarten sehnsüchtig Insektenbesuch.


Fotos: SchneiderHein