Mittwoch, 20. Mai 2009

Kurz reingeschaut ...



Der Cornus kousa steht zum ersten Mal in voller Blüte!

Clematis montana im Experimentierfeld ist schon fast verblüht.

Dafür erscheint nach der Dünenrose am Teich, der Stacheldraht
im Topf vor dem Hochbeet, der Viridiflora unter dem Zwetschge,
der
Stanwell Perpetual im Topf auf der sonnigen Betonfläche,
Blanc Double de Coubert im schattigen Beet auf der Südseite,
Snow Hit unter dem Apfelbaum zwischen den Akeleien und
der Rosa Canina an der Brombeerhecke nun ganz versteckt unter
dem Clematis-Geflecht die erste Rosenblüte in diesem Beet. Bei
uns ist es Austins Fair Bianca, die sich als erste englische Rose
zeigt. Auch bei den Wildrosen tauchten die ersten Blüten oftmals
nicht hoch oben im sonnig freien Raum sondern weiter unten
im geschützten Dickicht auf.

Bald werden sich auch die Blüten von Winchester Cathedral,
Glamis Castle, Boule de Neige und Jaqueline du Pré öffnen.
Und dann verlieren wir, wie in jedem Jahr, den Überblick und
haben Mühe alle Rosenblüten und Sträucher rechtzeitig mit der
Kamera einzufangen ...


Sternenflor braucht allerdings noch ein paar Tage,
aber dafür blühen in ihm die Walderdbeeren und
das Sonnenröschen
.

In diesem Winter sind viele Triebe vom Sonnenröschen
verfroren, aber zwischen der Rose hat zum Glück ein
Teil dieser blühfreudigen Staude überlebt.


Und während viele Stauden & Sträucher gerade erst verblüht sind,
haben andere ihre Saat schon fast ausgebildet. Hier ist es der
immergrüne Duft-Schneeball.

Fotos: SchneiderHein



Montag, 18. Mai 2009

Im Morgenlicht ...



... bekommen die Funkien an der Garage
nur einen kurzen Moment etwas Sonne.

... erscheint das Blau der Akelei ganz anders, als später am Tag.

... werden die Blüten des Rhododendron nur ganz kurz durchleuchtet.

... lässt sich das Weiß der Clematis Montana
am Teich etwas leichter fotografieren.

... liegt eine kleine Maus gern auf dem Steg.

... erhellen ein paar Sonnenstrahlen
die Farnwedel rechts am Steg.

... leuchten Hasel und Akeleien am Ende
des Waldweges im Gegenlicht.

... gibt es ein leichtes Schattenspiel
auf der Clematis Montana am Reisigbündel.


... erscheinen die Blätter des Schneeballs fast transparent.

... lassen sich hoch oben die kleinen Früchte
der Felsenbirne erkennen.


... bekommt das himmelblaue Blümchen
in der Steinfuge schon volle Sonne.

... ist das Licht an der Ostgrenze am Schönsten.

... muss es noch ein Foto vom Ehrenpreis
mitten in der Betonfläche geben.

Fotos: W. Hein



Mittwoch, 13. Mai 2009

kleiner Rundgang mit reichlich Links ...



Der Weg über den Steg zur Betonfläche wird nun von
Tag zu Tag schmaler. Die Dünenrose auf der linken Seite
und weiter hinten der Holunder auf der rechten Seite
nutzen den Steg-Freiraum jetzt für sich aus.

Ganz versteckt hinter dem Stegpodest
ist eine weiße Günsel-Blüte aufgetaucht.

Die Lenzrosen haben die extra aus dem Waldmeister-Dickicht
gerettete letzte kleine Günsel-Staude an der Betonplatte total
überwuchert. Erst als ich bei einem Kurzbesuch im südlichen
und wesentlich freieren Nachbargarten gefragt wurde, was das
für Pflanzen seien - Günsel in weiß und violett, begab ich mich
auf die Suche nach unserem weißen Pflänzchen. Inzwischen ist es
wieder freigelegt und erholt sich allmählich. Aber gut zu wissen,
dass sich Pflanzen auch selbst retten können: Trotz dichtem Holz-
zaun an der Grenze zum Nachbarn sind der weiße und violette

Günsel zum Nachbarn unter den Apfelbaum ausgewandert ...

Diese gefüllte grünlich-weiße Lenzrose scheint sich
unter der Himalaya-Zeder endlich wohl zu fühlen.

Guirlande D'Amour breitet sich nun gut aus.
Inzwischen behindert sie immer mehr den Durchgang
am Steg-Podest und den Mulchweg zur Nachbarsgrenze.


Ob bei Mme Plantier in diesem Jahr mal mehr Knospen
zur Blüte kommen? Bis jetzt sind immer über die Hälfte
aller Knospen ganz plötzlich und unerwartet vertrocknet.


Quatre Saisons Blanc Mousseux - eine Damaszener-Rose,
bekommt im zweiten Standjahr jetzt endlich erste Knospen!
Unsere zeitgleich gepflanzte
Moosrose Shailor's White Moss,
ganz in der Nähe, ist uns in diesem Winter leider eingegangen.
In diesem Jahr werden wir uns hoffentlich mit dem Rosenkauf
zurückhalten. Eher sollten wir die vorhanden Rosen an ihren
teils schwierigen Standorten genauer beobachten und notfalls
pflegen. Aber die Wunschliste der überwiegend weißen Rosen
ist immer noch lang. Und so manche Rose dieser Liste soll in
den nächsten Jahren noch bei uns einziehen. Allerdings wird
es immer schwieriger für neue kleine Rosensträucher sich in
unserem Wildwuchsgarten durchzusetzen. 2 Rosen haben wir
inzwischen sogar 'zurückgetopft', da sie uns in diesem Sommer
sonst bestimmt eingegangen wären. Maid Marian und Muttertag
stehen nun wieder auf der Betonfläche. Muttertag kränkelte in
all' den Jahren sogar so sehr, dass wir von ihr noch kein
ansehnliches digitalisiertes Foto besitzen ...

Davor sind die glänzenden Blätter der Snow Hit zu sehen.
Oder sind das doch eher die Blätter der Snow Field? Von der
habe ich aber anscheinend noch kein Foto veröffentlicht.

Der Silberwurz ist auf die Betonfläche geflüchtet.
Nun zeigen sich an ihm bald die puscheligen Saatstände,
ähnlich der von Kuhschellen oder der Clematis alpina.

Stanwell Perpetual steht immer noch im Topf.
Eigentlich wollten wir sie in diesem Frühjahr unter
den Apfelbaum pflanzen, aber es kam immer wieder
etwas dazwischen. Nun hat sie reichlich Knospen,
aber einige knicken - wie hier - einfach ab.

Doch es gibt noch genügend Knospen ...

und Blüten, die durchkommen!

Das niedrige Ehrenpreis wohnt inzwischen auf der Betonfläche.
Diese Steinfuge hat es sich selbst ausgesucht. Ganz im Anfang
hatten wir viele Ehrenpreis Varianten vom Bodendecker bis zur
hohen Staude. Aber je dichter und schattiger der Garten wurde,
um so weniger blieben. Und auch die Schnecken haben sicherlich
zur Dezimierung unserer Pflanzen-Sammlung beigetragen.

Die Steinsame tut endlich das, was sie bei uns soll - wuchern!
Der später blühende Storchschnabel kommt aber sicherlich
trotzdem durch. Nur bei der Rose White Morsdag - an der Steck-
Hasen-Markierung - sind wir uns da nicht mehr so sicher. Sie
steht unter strenger Beobachtung und bekommt wohl bald eine
'Topf-Kur'. Damit sie sich im übernächsten Herbst, hoffentlich
gestärkt, unter den Apfelbäumen dann behaupten kann.

Sombreuil und Glamis Castle sowie alle anderen Rosen
habe ich in diesem Frühjahr absichtlich nicht geschnitten
und gedüngt. In den letzten Jahren war ich ohnehin zu
verschwenderisch mit Dünger umgegangen. Und da dieses
Frühjahr so extrem trocken war, fürchtete ich, dass viele
der durch den Winter stark geschwächten Rosen einerseits
zu starkem Wachstum angetrieben werden, ich sie dann
aber bei anhaltender Trockenheit zu sehr mit Wasser
verwöhnen müsste. Wobei es zur Zeit fraglich ist, ob ich
in ein paar Wochen noch ausreichend Grundwasser für die
Gartenbewässerung haben werde. Daher belasse ich es
in diesem Jahr mal bei einem 'ehrlichen' Gartenanblick.

Mein Experiment mit der Clematis Montana und dem Rosenbeet
hinter dem Aluteich steht nun unter täglicher Beobachtung.
Mme Hardy hat hier jetzt einen wirklich sehr schweren Stand.
Im nächsten Jahr werde ich die Montana nicht so weit wuchern
lassen. Und nach der Rosenblüte werden fast alle Pflanzen in
diesem Gebiet von der Montana wieder befreit. Doch zur Zeit
sind fast alle Rosen von der Blattrollwespe befallen. Wenn ich
nun alle zusammengerollten Blätter entfernen würde, würden
die meisten Rosen nur noch die Hälfte ihrer Blätter behalten
können. Also hoffe ich nach der Hauptblüte auf ein paar feuchte
Tage, an denen ich dann alle Rosen radikaler beschneiden möchte.


Ganz gespannt sind wir auf Rosa Brunonii in der Hasel.
Das einzige Blütenfoto, das wir im Sommer bei
Schütt
gemacht haben, war ein Dia. Und ausgerechnet dieses
Foto haben wir irgendwo verbusselt. Aber nun bekommen
wir hoffentlich bald genügend Bilder von unserer eigenen
Rose - mindestens 10 Blütenbüschel haben wir gezählt!


Kaum vorstellbar, aber hier fühlen sich unsere Frösche
und Posthornschnecken richtig wohl. Nur wenn wir die
Betonfläche betreten, macht es oftmals Platsch. Die
braunen Hülsen auf den Betonplatten sind übrigens die
Triebhüllen der großen Fichten aus unserem 'Wald', die
der Sommerwind zur Zeit überall im Garten verteilt.


Und trotz der Wasserlinse bekommt
die pinkfarbende Seerose mehrere Knospen.

Stacheldraht zeigt an den neuen Trieben, warum sie so heißt.

Nur noch ganz vereinzelt sind Blüten an ihr zu endecken.
Dafür bekommt sie Ende Juni bereits leuchtend rote Hagebutten.

Unter der Scheinakazie duftet es jetzt herrlich.

Ihre weißen Blütenrispen haben mich schon vor vielen Jahren
immer wieder fasziniert. Aber für meinen
weißen Vorgarten in
Braunschweig
mit etwa 40qm Gartenfläche war sie wirklich zu
groß. Dafür haben wir dann aber im Frühjahr 1997, nachträglich
zur Hochzeit, einen stattlichen Baum geschenkt bekommen.
Auch wenn Wolfgang und ich immer seltener Gelegenheit haben
gemeinsam im Garten zu arbeiten, diese Scheinakazie können
wir nur gemeinsam bewältigen. Allein würde ich beim Schnitt
zu viel Schaden an anderen Pflanzen anrichten. So müssen wir
mindestens 2- 3x im Jahr gemeinsam Hand anlegen - ein sehr
gutes und dauerhaftes Teamwork-Geschenk!


Allerdings leidet die Scheinakazie häufiger unter Windbruch.
Schade, dass sich der abgebrochene Zweig selbst im Schatten
nicht lange hält. Und mein Deko-Versuch ist leider auch nicht
sehr dauerhaft gewesen ...

Auf dem Hochbeet hinter der Betonfläche
beginnt die Blütezeit des Frühsommers
mit der kleinen Deutzie und der Spiere.

Dann kommen die Rosen Winchester Cathedral,
Ledreborg, Apfelblüte und das Sonnenröschen.
Vielleicht morgeln sich auch Bennett's Seedling
und Rosa Multiflora mit ins Bild. Und danach ist
hoffentlich der blaue Hibiscus Mariana dran ...

Schön anzusehen ist dieser Mix ja, aber ein
paar mehr weiße Akelein hätte ich doch gern!

Dieses zarte Rosa darf an der dunkelroten
Helleborus Orientals
gern stehen bleiben.

Am Steg leidet diese Gruß an Zabern unter Mehltau.
Aber irgendwann wird sie es dort doch schaffen.
Unsere Gruß an Zabern aus der Schloßgärtnei Lützow
ist uns im letzten Sommer unter der Mirabelle ebenfalls
vertrocknet und die dritte Gruß an Zabern Variante
von Schütt erfreut unsere Nachbarn auf der Nordseite
demnächst wohl wieder mehr als uns vor dem
Badezimmer-Fenster...

Über Nacht erschien die Nachtviole. Nun habe
ich sie aus der Hedi Grimm etwas befreit, ...

damit ihre einzige Blüte nun schöner
in der Wiese zur Geltung kommt.

Fotos: S.Schneider



Montag, 11. Mai 2009

Die Liste wird immer länger ...


... und länger. Der Garten wächst, wuchert & gedeiht,
so dass fast jeden Tag neue Fotos hinzukommen, von
denen wir hier noch viele Eindrücke posten möchten.
Da aber durch Regen und Wärme die Entwicklung so
rasant voranschreitet, gibt es heute nur einen kleinen
Zwischenbericht vom Teich und der näheren Umgebung:

Die Krebsschere bildet zusammen mit den Seerosenblättern
schon wieder einen dichten Teppich, unter dem die Fische
jetzt nur noch selten hervorblitzen. Ein Reiher stand vor ein
paar Wochen mal am Steg, aber die Fische sind anscheinend
unter dem Dach der Krebsscheren etwas vor ihm geschützt.

White Flight bandelt jetzt mit der im Kübel
vertrockneten Birke links von der Bank
an.
Vielleicht bekommen wir nun ein Rosendach
über der Mauer am Teich...

Die Dünenrose in der Überschwemmungszone am Teich.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie uns eine Blog-
besucherin vor 2 Jahren vor dem wuchernden Monstrum
gewarnt hat. Da stand sie allerdings schon über 10 Jahre in
unserem Garten und entwickelte erste Ausläufer. Inzwischen
ist sie so wuchsfreudig, dass sie sogar bis 1,5 m tief in den
dunklen Wachholder hinter ihr hineinwuchert. Und in der
Breite würde sie schon mindestens 2,5m einnehmen, wenn
wir dort nicht ständig die neuen Triebe entfernen. Selbst
unter dem Steg sprießt es immer wieder hervor. Wir können
nur jedem empfehlen, der sich in diese Rose verliebt, aber
nach ein paar Jahren nicht nur Dünenrose - Rosa pimpinellifolia
im Garten haben möchte, sicherheitshalber eine Wurzelsperre
wie beim Bambus einzubauen.

Die Iris sibirica blüht jetzt vereinzelt im und am Teich.
Aber im Laufe der Jahre wurden es immer weniger
Blüten. So üppig sah es noch im Sommer 2006 aus ...

Ein neuer Teichbewohner vor dem Hochbecken
leistet seit ein paar Tagen den Fröschen im und
am Teich Gesellschaft.

Wiesenrauten - auch in Rosé-Tönen - haben sich
überall am Teich versamt und dürfen bleiben!

Dieses Stadium der Baumpäonie fehlte uns noch ...

Das Ettenbühler Glöckchen kommt endlich in Gang.
Aber der Spruch 'Geduld bringt Rosen' bewahrheitet
sich leider hier: Im Sommer 2007 geliefert, und auch
dieses Jahr werden wir noch keine Blüte an dieser
Rambler-Rose sehen.


Die einzige Blüte der Clematis Gladis Picard
hinter der Teichmauer. Es sieht so aus, als ob
schon bald die Clematis-Welke wieder alle
neuen Triebe von ihr dahinrafft. Wie gut,
dass sie so versteckt steht!

Fotos: S.Schneider


Der Spaziergang vom 1. Mai wird irgendwann später fortgesetzt.
Auch vom Osterspaziergang schlummern noch etwa 500 Panaroama-
Bilder auf der Festplatte, aus denen wir irgendwann eine Auswahl
für diesen Blog treffen möchten. Und gestern, am 17. Mai sind schon
wieder 100 Bilder in die engere Wahl gekommen. Dabei blühen erst
4 Rosen der über 100 Rosen in unserem Garten ...