Montag, 30. November 2009

Mal wieder was Schönes ...


... obwohl es draußen feucht und grau ist:

Der Winterjasmin vor der Teichmauer
steht schon wieder in voller Blüte!

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 25. November 2009

Zecken im Rindenmulch ...



Ja, selbstgemachte Leiden aus dem Baumarkt!
3 Jahre lang - von 1996 bis 1998, haben wir im Frühjahr
unseren Garten mit jeweils 100 Sack Rindenmulch ab-
gedeckt. Das stank zwar einige Zeit fürchterlich, sah
aber zwischen der jungen Bepflanzung prima aus ...

Seit gestern Abend weiß ich nun endlich, warum unser Wildwuchs-
Garten seit einigen Jahren so zeckendurchseucht ist. Die Erkenntnis
fand ich auf hier auf Renates 'das kunterbunte Katzenblog' ...

Die Informationen in den Kommentaren zu diesem Post sind sehr
hilfreich. Karin Greiner hat heute auch gleich noch auf meine
Anfrage einen Post zu diesem Thema auf ihrem 'Pflanzenlust-Blog'
veröffentlicht! Aber vor allem die Erfahrungen, von denen
Beate
Eickelmann
dort berichtet, haben mich zu diesem Post veranlasst.

Mehr über unsere eigenen Erfahrungen zum Thema Zecken
im Garten schreiben wir heute Abend. Aber diese gesammelten
Erkenntnisse sind eigentlich schon frustrierend genug ...



Mittwochabend:

Und eigentlich habe ich heute auch wirklich keine Lust mehr
über Zecken in der Waschmaschine zu schreiben, die dann frisch
gewaschen und putzmunter bei Freunden von uns aus der
Kleidung hervorkrabbeln.

Oder die dicke fette Zecke, die sich vollkommen unbemerkt
vollsaugen konnte
, um sich von unserer Maus auf mein Kopfkissen
fallen zu lassen. Zum Glück entdeckte ich sie sogleich und sperrte
sie in ein durchsichtiges Filmröhrchen. Das lag dann einige
Wochen luftdicht verschlossen in der Sommersonne griffbereit
auf unserem Küchentisch ...
Denn darin sammele ich eigentlich die winzig kleinen
Nymphen,
die ich mir regelmäßig vom Gartenspaziergang mitbringe
und
dann oftmals viel zu spät schon angedockt an meinem Körper
entdecke. Kaum jemand, der noch nie zuvor eine Nymphe
gesehen hat, kann sich vorstellen wie winzig klein diese Baby-
Blutsauger sind, die eigentlich Mäuse und anderes Kleingetier
als Wirte bevorzugen.
Und in diesem Sammelröhrchen trocknete nun einige Wochen
die dicke fette Zecke vor sich hin ... bis es plötzlich in dem
Gefäß zu krabbeln anfing. Und von Stunde zu Stunde wurde
das Gewimmel immer mehr - seit Wochen ohne Luftzufuhr!
Als ich in der Filmdose mindestens 50 Zeckenlarven zählte,
bereitete ich dem Schrecken ein Ende.

Ja, Zecken sind wahre Überlebenskünstler: Einfrieren - wohl
kein Problem. Und auch ohne die Blutmahlzeit kann eine Zecke
anscheinend bis zu 12 Jahre überleben ...

Nach meinen Informationen werden sie ab 5° Celsius aktiv
und haben Hunger. Bei uns im Garten also fast das ganze Jahr!
Und wie es der Zufall so will, krabbelte mir heute auch wieder
eine 2mm Nymphe über die Hand. Entweder hatte sie in der
Garage an der Gießkanne auf mich gewartet, oder sie hatte sich
ein Lauerplätzchen in einem der Rosenkübel auf der Betonfläche
gesucht. Mehr hatte ich bis dahin noch nicht bei dem kurzen
Gartenaufenthalt angefasst.

Die Idee ein weißes Tuch über die Flächen zu ziehen, hat
bei uns nicht gut funktioniert. Wir haben es danach sogar mit
getragenen weißen Shirts ausprobiert. Obwohl die Viecher schon
da waren: Denn im Sommer 2007 sammelte ich nur an unserem
'Wiesenrand' jeden Morgen einige Zecken von den Halmen.
Bei 100 habe ich in dem Sommer aufgehört zu zählen. Aber
sie warten auch unter dem Steg, da sich dort die Igel ver-
kriechen - die
'kleinen Zeckenschleudern'. Und auf den bis 2007
gemulchten Wegen sind die fiesen Blutsauger blitzschnell am Schuh,
wenn sie menschliches Aroma wittern. Nur Wolfgang scheinen sie
nicht so sehr zu mögen. Obwohl es bei Mückenstichen eher
umgekehrt ist ...

So, für heute reicht es mir jetzt wirklich!
Erfahrungsberichte, Hinweise zu Artikeln oder Posts zu dem Thema
verlinke ich hier natürlich gern. Denn erst seitdem ich im Laufe der
Jahre besser informiert bin, kann ich zwar immer noch nicht gelassen,
aber doch besser mit der Situation in unserem Garten umgehen. Und
eine 'kleine Sammlung' von Hilfsmitteln für den Fall der Fälle, wenn sie
sich mal wieder festgesaugt haben, beruhigt auch etwas.

Ein ganz anderes gesundheitliches Problem mit dem Rindenmulch
hat Frauke. Dazu hat sie heute auf ihrem Blog 'patchgarden'
ebenfalls einen kurzen Post veröffentlicht ...


Samstag, 21. November 2009

Der Garten wartet ...



... und bei dem schönen Wetter kann er noch etwas länger warten!

In Nachbars Garten hat die Blutbuche erst jetzt ihre letzten Blätter
abgeworfen. Nun lohnt sich das Zusammenrechen. Aber so dringend
benötige ich das Material zum Abdecken hier noch gar nicht. Zwar
sollen bis zum Wintereinbruch ein paar Rosen und Lenzrosen gepflanzt
oder umgepflanzt werden, aber je länger der Winter noch auf sich
warten lässt, um so weniger Töpfe werden es: Denn
die Hortensie
Limelight
und
der sommerblühende Schneeball haben uns in diesem
Jahr so viel Freude auf der Betonfläche gemacht, dass ich sie noch
einen weiteren Sommer im Kübel lassen möchte. Ebenso
die zarte
Waldaster
, die im Beet ohnehin nur Schneckenfutter wäre. Vielleicht
findet ihre Saat irgendwann einen sicheren Platz in den Fugen der
Betonfläche! Leider kümmert
das Fingerkraut im Topf inzwischen so
sehr, dass ich vermute, es könnte den Winter im Beet nicht über-
stehen. Also kommt es demnächst auch mit in den
Wintergarten zu
meiner Mutter
, um im Frühjahr mit etwas mehr Fürsorge besser
durchstarten zu können ...

Ich hatte mir vorgenommen im Spätherbst viel zu schneiden bzw.
auszulichten. Aber mit Erkältung? Der Garten wird nun allmählich
wieder großzügiger und stellt uns freiwillig immer mehr Raum zur
Verfügung. Also hoffen wir notfalls auf ein schönes Frühjahr. In der
Frühlingssonne macht
der Schnitt auch viel Spass! Schade nur, dass
spätestens dann auch wieder
die Zecken besonders großen
Appetit auf mich haben ...

Foto: S.Schneider



Durch einen mehrtägigen Internet-Ausfall ist nun noch mehr
Fotomaterial als üblich liegengeblieben. Aber irgendwann füllt
sich auch noch diese Lücke. Denn bei uns blüht zum Beispiel
schon wieder der Winterjasmin!


Donnerstag, 12. November 2009

Etwas Sonne ...


... im schattigen Garten:






Fotos: SchneiderHein



Montag, 9. November 2009

Was ist das denn?



Ein kleiner Windhauch und ganz
plötzlich ist alles voller Buchenlaub?

Noch nie haben wir den Steg so voller Laub gesehen!
Meist verteilten sich die Blätter malerisch über den
ganzen Garten. Wie gut, dass ich bereits gestern die
Sammeltaschen für das Buchenlaub unseren Nachbarn
an den Zaun gestellt habe! Nun wird nebenan wieder
zusammengerecht, was bei uns dann Ende November
im Garten verteilt wird ...

Foto: S.Schneider



Sonntag, 8. November 2009

Zwischenstopp ...



... einer Kröte im Regen-Auffangbecken hinter der Teichmauer.


Fotos: S.Schneider


Samstag, 7. November 2009

Donnerstag, 5. November 2009

3 auf einen Streich ...



Die Herbstfärbung beginnt erst ganz allmählich:
Links
der Efeu-Apfelbaum, rechts der weiße Flieder
und im Hintergrund
die Scheinakazie.

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 4. November 2009

Die Dünenrose blüht ...



Aber beim genaueren Hinsehen ist es nicht die Dünenrose,
die bereits ihre
schwarzen Hagebutten trägt. Sondern die
kleine
Bodendeckerrose Diamant, die sich mit ihren dünnen
Trieben in
der Dünenrose festhält. Ihr Laub ist ähnlich klein
und fein. Nur ist es zu dieser Jahreszeit noch glänzend grün.
Genau so hatte ich mir
die Kombination der beiden Rosen
am Teich immer vorgestellt.

Foto: S.Schneider