Donnerstag, 29. April 2010

Zeckensicherer?



Wie gut, dass ich vor einiger Zeit den Küchentisch etwas freier
geschnitten habe. Zur Zeit ist das an warmen Tagen der Lieblings-
platz unserer kleinen Maus. Nur ganz selten liegt sie noch in der
Wiese am Haus. Oftmals springt sie sogar vom Steg zum Gartenstuhl,
wandert, über den Tisch zur
toten Weide und balanciert über den
querliegenden Stamm zum Gartentisch. Dieser kleine Agility-Parcours
scheint ihr lieber zu sein, als den Küchentisch direkt über
die Wiese zu erreichen.

Aber trotz ihrer Vorsichtsmaßnahmen bringt sie häufig Zecken
im Fell mit nach Hause. Und selbst eine frische Frontline-Spot on-
Behandlung verhindert nicht, dass sich mal wieder eine Zecke
bei ihr am Kopf festgesetzt hat ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Mrs. Mauritio hat gesagt…

Ein lauschiges Eckchen. Genau das Richtige für eine Katze. Auch ich liege zu gerne auf Gartentischen und döse.
Zecken gibt es bei uns zum Glück kaum. Ob das Auslichten die Zecken reduziert wage ich aber zu bezweifeln. Die Biester hocken ja mehr in Bodennähe.

Liebe Grüße, Mrs. Mauritio

Die Gärtnerin hat gesagt…

Ja, die Zecken.... Selbst ich schaffe es meistens, Zecken im eigenen Garten zu kriegen und nicht in Wald und Wiese... Meistens sehe ich sie aber rechtzeitig auf meiner Hand rumkrabbeln und kann sie ins Jenseits befördern...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Wirklich dumm das mit den Zecken! Ich hatte das alles mal gelesen, auch mit dem geschredderten Holz. Da kann schon was dran sein.
Hier haben wir kaum Zecken. Aber in früheren Jahren gab es auch mal eine Plage. Da hatten wir aber keine Holzstreu. Keine Ahnung, woran das da lag. Ich habe gelesen, Zecken brauchen Feuchtigkeit. Dort war es relativ feucht, aber hier ist es auch nicht gerade trocken ;-)

Was ich mal fragen wollte, verwittert so ein Küchentisch nicht sehr schnell draußen? Ich hatte mit "normalen" Möbeln draußen ja eher schlechte Erfahrungen gemacht. Oder ist es ein besonders widerstandsfähiges Holz?

Lieber Gruß
Sara

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Mrs. Mauritio
Zecken halten sich sogar in einer Höhe bis zu 1,5m auf, sind da aber wohl seltener anzureffen. Allerdings unter dem Küchentisch an der Efeuwand halten sich sehr gern auch Mäuschen und Igel auf - der Bereich ist als zeckenverseucht. Und auch wenn es heißt, dass Zecken auf Gräsern lauern, um sich dann von ihrer Warteposition abstreifen zu lassen, habe ich schon mehrfach beobachtet, dass sich zum Beispiel bei uns auf dem Steg die Zecken ganz bewußt zu mir auf den Weg gemacht haben. Also, wenn dort oben auf dem Tisch eine kleine Maus lange genug selig murmelt, dann ist es schon möglich, dass eine Zecke sich über die Sträucher zu ihr auf den Weg begibt ...

@ Die Gärtnerin
Es scheint wirklich von Garten zu Garten ganz unterschiedlich zu sein, wie zeckenverseucht er schon ist. Nur rechnen noch immer die wenigsten Gartenbesitzer damit, dass die Gefahr bereits im eigenen Garten angekommen ist. Bei uns wurde das Problem wohl wirklich durch billigen Baumarkt-Rindenmulch beschleunigt.

Bis jetzt habe ich die meisten Tierchen auch rechtzeitig an Schuhen, Hose oder Händen entdeckt. Dünne Plastikhandschuhe scheinen die Gefahr bei der Gartenarbeit etwas zu mindern. Aber ich arbeite eigentlich viel zu gern mit nackten Händen. Ansonsten gehe ich allerdings nur noch gut verhüllt in die Beete, da ich eine magische Anziehungskraft auf Zecken und vorallem Nymphen habe.
Zum Glück kommen unsere Katzen sehr oft gleich zu uns, wenn sie spüren, dass eine Zecke durch ihr Fell krabbelt.

@ Sara
Ja, das Thema Zecken ist wirklich interessant und wird mich wohl noch sehr lange beschäftigen.

Der Tisch steht bereits seit 1996 im Garten. Vorher stand er jahrzehntelang im Keller meiner Großmutter und wurde reichlich von Holzwürmern bearbeitet.
Ich hatte ihn komplett abgebeizt (erst Tannengrün, dann Weiß & die Grundierung)und einer Wurmkur unterzogen. Dann mit Osmo WR Grundierung und anschließend 2x mit Osmo-Einmallasur behandelt. Seitdem steht er dort - allerding auf Pflastersteinen. Ich vermute, er bricht bald auseinander, da der Leim sich auflöst, aber das Holz ist trotz weiterer Wurmarbeiten noch relativ stabil.