Montag, 5. Juli 2010

Trauerspiel ...



... in über 7m Höhe in der Fichte am Steg.
Schon im Frühjahr war ein Teil dieser
üppigen Rosenranke
abgestorben. Aber nun, kurz vor Ende der Blühphase des
White Rambler, scheint der gesamte Trieb trotz reichlicher
Wassergaben zu
vertrocknen. Zum Glück werden die Ranken
in der Hasel auf der anderen Seite des Steges wohl nicht mit
absterben. Vielleicht ist ja bei einer Länge von etwa 10m
endgültig Schluß?

Doch diesen Anblick in luftiger Höh' muss ich nun ebenso
noch länger ertragen, wie bei der Belvedere im Flieder, die
zwar etwas versteckt blüht, aber in diesem Jahr mehr durch
absterbende braune Ranken auf sich aufmerksam macht, als
durch rosa-weiße Blüten. Nur so einen Kampf gegen meterlange
extrem wehrhafte Ranken möchte ich nicht allein unternehmen.
Und muss nun 'einen Antrag stellen', damit der Herr des Gartens
mich irgendwann demnächst bei diesem Kampf unterstützt
bzw. mich aus dem Dornendickicht wieder befreit ...

Foto: W.Hein


Kommentare:

Frauke hat gesagt…

solche Fichten hatte ich auch mal in meinem früheren Garten, nie mehr möchte ich diese Bäume habe!!
Gott sei Dank hat der Vorbesitzers unseres jetzigen Hauses alle fällen müssen,
mein Mann hat dann noch die übrigen Eiben, Wachholder bis auf zwei Exemplare ausgebuddelt
dafür wachsen hier jetzt heimische Gehölze und vor alemm Obstbaäume, für die Vogelwelt
sie entziehen mit ihren flachen Wurzeln alles Wasser und Nährstoffe
und gehören eigentlich in Regenreiche Gebiete, hier werden in den Wälder die Monokulturen nicht mehr angebaut, weil sie hier nicht heimisch sind
Frauke

Pupe*s Fadenkreuz hat gesagt…

Oh, ruhe sanft! ;) Schade!

Bäume haben wir auch genug. Das meiste sind auch Kiefern, aber wir haben auch einiges für die Vogelwelt im eigenen Wäldchen (700qm).

LG,
Pupe

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Frauke
Und ich möchte die 3 Fichten, die große Kiefer, diverse Eiben und andere Immergrüne in unserem Garten nicht missen. Zumal sie nur einen Teil des Gartens einnehmen und reichlich Platz für Haselbüsche, Holunder, Ebereschen, Obstbäume und andere Gehölze vorhanden ist. Vorzugsweise brüten Drosseln bei uns übrigens in den Eiben in unserem 'Wäldchen'. Und wenn dieses Jahr nicht vieles später dran wäre, dann hätten die Drosseleltern ihre Kinder bestimmt wieder mit den reifen Sauerkirschen in ein paar Metern Entfernung versorgt. So holten sie eben mehr vom Fischfutter aus dem Teich.
Von Monokulturen halte ich auch überhaupt nichts. Zum Glück war bereits die Grundbepflanzung in unserem Garten sehr abwechselungsreich - zum Beispiel auch mit verschiedenen Ilex, die im Herbst sehr schnell von den Vögeln geerntet werden. Und in dem letzten strengen Winter hat bestimmt so mancher Vogel in unserem immergrünen Bereich einen geschützten Winterplatz gefunden.

Der Rambler steht übrigens auf der anderen Seite des Steges zusammen mit einer Hasel, einem Holunder und einem Ilex und hat wohl nur festgestellt, dass er in der Fichte mehr Licht vom Osten/Süden erhaschen könnte ...

@ Pupe
Ein paar wenige Blätter sehen jetzt wieder gut aus. Nur es gibt dort hoch oben viel vertrocknetes Material. Es scheinen allerdings zwei Ranken zu sein, die da klettern. Nur wenn müssten wohl beide runter.
Schade, denn der üppigere Rest der Rose tobt in 5m Höhe durch die Hasel, die ich endlich mal in diesem Herbst auslichten wollte ...

Die Mischung machts ;-) Das sehe ich auch so!