Sonntag, 31. Januar 2010

Ein Schnitz Sonne am Nachmittag ...



... erreicht die Löffel des Schneehasen.

Ein Strahl fällt auch auf die Blütenrispe
der empfindlichen
Helleborus argutifolius.

Die ersten Blattknospen vom Geißblatt
recken sich der Sonne entgegen.

Der Waldboden wird vom Schnee erhellt ...

und die Eislichter tragen Schneehauben.

Fotos: S.Schneider


Samstag, 30. Januar 2010

Wer mag da Äpfel?






Drei dieser uns unbekannten Vögel haben heute in der
Mittagszeit eine kurze Pause am Futterplatz eingelegt.
Größer als eine Drossel aber kleiner als ein Eichelhäher ...

Fotos: W.Hein


Dank dem Hinweis im Kommentar wissen wir jetzt,
dass
Wachholderdrosseln bei uns zu Besuch waren.

Und in dem Garten vom 'naturerlebnisse'-Blog ließen sie
sich wenig später
perfekt fotografieren ...


Frühstückszeit




Foto: S.Schneider



Ganz leicht überzuckert ...



... sind heute sogar wieder die alten gefrorenen Äpfel
auf dem Gartentisch. Natürlich werden dann morgens
frische Äpfel, Vogel- & etwas Katzentrockenfutter und
Nuss-Stückchen für die Tiere angerichtet.

Foto: S.Schneider


Und am nächsten Morgen ...








Fotos: S.Schneider



Freitag, 29. Januar 2010

Winterzeit



Nicht gestern Abend, sondern erst am frühen Morgen konnte
das eingeweckte Tauwasser auf dem Gartentisch erstrahlen.
Als es dann allmählich heller wurde, blies der Wind die
Lichter aus, und das Eis im Glas begann zu tauen ...

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 28. Januar 2010

Wann werden wir hier wohl ...



... zum ersten Mal in diesem Gartenjahr Kaffee trinken?

Foto: S.Schneider


So unterschiedlich können Winter sein:
Als wir im Januar 2007 mit diesem Blog begannen, war unserem
Garten
der Winter kaum anzusehen. Die Rosen blühten munter neben
den Christrosen,
der Waldmeister war noch immer grün, einige
Stauden hatten sogar Blüten
,
der Seidelbast legte seit Oktober keine
Blühpause ein,
die ersten Krokusse und Scilla erschienen, und selbst
die Schnecken und
Blattläuse waren noch immer aktiv.

Ähnlich war es im Winter 2007/2008, da gab es
kurz vor Weihnachten
zwar einige sehr frostige Tage
, aber die
Rosen hielt das nicht weiter
auf. Zum neuen Gartenjahr 2008 begrüßte uns
ein weißes Immergrün
am Teichrand. Und kurz darauf gab es
einen Hauch von Schnee.
Trotzdem zeigte im Januar 2008 die Helleborus
Silvermoon schon
Knospen,
die Schneeglöckchen waren bereit, das Leberblümchen
führte uns sein herrliches Blau vor,
White Princess zwischen den
Buchsbäumen auf dem Hochbeet hatte noch immer Blütenansätze,
die Winterlinge brachten leuchtendes Gelb in den Garten, das
erste Gedenkemein
erschien unter den Obstbäumen, und
die creme-
gelben Blüten des Beinwells schmeckten schon den Schnecken
...

Dafür war der Winter 2008/2009 wohl so kalt und nichtssagend, dass
wir noch immer keinen Post aus dieser Zeit auf unserem Blog haben.
Auf jeden Fall kann ich mich nicht daran erinnern, dass wir am Teich
auf der Bank saßen, um die Wintersonne zu genießen.
Auch der
Februar war wohl im letzten Frühjahr ein richtiger Wintermonat
.
Und sogar
Ende März zeigte uns das Wetter wieder einmal, dass es
sich nicht an Kalenderdaten hält ...

Wir nehmen es wie es kommt. Und wenn der Schnee auf der Bank
getaut ist, und zwischendurch an einem windstillen Tag die Sonne
lacht, dann liegen die warmen Winterklamotten bereit, und der
Kaffee ist schnell gekocht ...


Das reinste Aprilwetter



Früh morgens blitzte ganz kurz mal die Sonne und
die eisige Kälte verschwand. Dann verdunkelte sich
der Himmel und es schneite reichlich dicke Flocken,
die sofort am Boden vereisten. Kurz darauf wieder
mehr Wind, etwas Graupel, mal hellerer Himmel,
dann wieder dunkelgrau, Regen, Tauwetter, kleine
Flöckchen, große Flocken - das Wetter bot allerlei
Abwechselung...

Foto: S.Schneider


Dienstag, 26. Januar 2010

eisige Kälte



Aber trotzdem ist es wunderschön anzusehen,
wenn die Sonnenstrahlen so auf dem Eis glitzern.

Auch hier am Aluteich lasse ich mich vom Licht
auf dem Schneehügel über den Seggen verzaubern.

Da ist der Anblick der eigentlich immergrünen Heckenbüsche
jetzt schon trostloser. Ich kann mich an einen Winter erinnern,
da waren alle Büsche fast bis zum Boden runtergefroren.


Wie viele dieser Kübel ich wohl im Frühjahr für meine
nicht gepflanzten Rosen und Sträucher noch benötige?

Sie stehen eingebuddelt im Hochwald ...

Die drei Buchsbaumkugeln werden immer noch vom Schnee
am Boden festgehalten. Und ähnlich auseinandergerissen
sieht es auch bei der Buchsbaumhecke zum Gemüsebeet aus.

Einer Maus ist es zu kalt. Selbst der Hochwald
kann sie heute nicht interessieren.


Aber ein Vogel planschte trotzdem
am allmählich zufrierenden Teichzulauf.


Ob der Winterjasmin diesen strengen Winter
im Kupferkessel übersteht? Fast 14 Jahre hat es
gedauert, bis er sich vom kleinen Ableger zu so
Sind das etwa schon erste hellblaue Scilla in der Wiese,
die da sogleich reichlich Kälte auf ihre jungen Austriebe
bekommen? Etwas verfroren sehen sie schon aus ...

Aber den 4 Schneeglöckchen scheint die extreme Kälte
jedoch nicht so sehr zu schaden.


Noch ein Blick zum von der Sonne erhellten
Hochbecken und dann ganz schnell rein!

Fotos: S.Schneider



Heute ist ein klirre kalter aber sehr sonniger Wintertag,
den Allegra
lieber auf der Fensterbank oder sogar im Bett
verbringt. Während ich den Ausblick auf den Garten genieße.
Denn am Montag habe ich zum ersten Mal ein
Haubenmeisen
-Paar
an unserem Gartentisch gesehen. Bis jetzt kannte ich
ihn nur als
kleinen Goebel-Vogel, den ich im letzten Jahr bei
Ebay ersteigern
konnte. Aber leider werden die beiden flinken
Vögel sehr oft von den Blaumeisen vertrieben, so dass ich
wohl kaum ein Foto von ihnen bekommen werde. Auch war
der Kleiber, der sich unser Katzen-Trockenfutter vom Tisch
holte, nur auf der Durchreise. Ebenfalls machte
der Specht
anscheinend nur einen kurzen Zwischenstopp am Meisenknödel.
Nur
das Eichhörnchen, das kommt jetzt jeden Tag in der Mittags-
zeit und holt sich die Nuss-Stückchen aus den Futterschalen ...



immergrünes



Wenn das Mittagslicht so in den Wald fällt und dabei
Taxus und Ilex erhellt werden, ist es kaum vorstellbar,
dass außerhalb des kleinen Waldes noch Schnee liegt.

Foto: S.Schneider


Montag, 25. Januar 2010

festgefroren ...



... sind die Äpfel an der Vogelfutterbar.

... die eingebuddelten Rosenkübel im Hochwald.

... das Buchenlaub aus Nachbars Garten.

... die Hagebutten der rosa Rose am Apfelbaum.

... die Falläpfel auf dem Waldmeister.

... die Blätter vom Nieswurz.

... die Zweige der Prachtspiere am Aluteich.

... und die Glamis Castle im Schneeberg.

Fotos: S.Schneider



Freitag, 22. Januar 2010

Papierblume



Viridiflora ist auch in diesem Stadium immer noch faszinierend.

Foto: S.Schneider


3 Winterbilder



Gauklerblume auf dem Eis

Hebe und Hagebutte

Himalaya-Zeder

Fotos: S.Schneider



eisige Zeiten ...



Als der Winter begann, hatte ich ja schon einmal
unser Außenthermometer gezeigt, das wir schon
morgens vom Bett aus sehen können. Da war es
draußen kalt. Aber wenn die Blätter des Rhodo-
dendron hinter dem Gartentisch so zusammen-
gerollt fast senkrecht nach unten hängen, dann
muss ich mich schon sehr warm anziehen, um
trotzdem einen kurzen Spaziergang durch
den Garten machen zu können ...

Foto: S.Schneider


Gestern freute ich mich noch ...


... über das hungrige Eichhörnchen, das sich
seit einigen Tagen ebenfalls an der Nuss-Stange
am toten Weidenast bediente. Vor allem aber
freute ich mich darüber, dass es sich die Nüsse
einzeln herausholte. Schließlich hätte es auch
das Netz aufnagen und mit dem Rest der Nüsse
verschwinden können.

Nun ist vielleicht in der Dämmerung ein
anderes Eichhörnchen auf diese Idee gekommen.

Oder dieser kleine Nager ist lernfähig.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Die Aufräumarbeiten könnten beginnen ...



Matschige Äpfel, vertrocknete Zweige und über den ganzen Tisch
ist Vogelfutter verteilt. Das Futterhaus ist schon grob gereinigt,
und die Schälchen sind mit frischem Futter gefüllt. Aber durch das
Tauwetter ist es draußen so nebelig feucht, dass solche Aufräum-
arbeiten in der Wiese keinen rechten Spass machen. Und ab morgen
soll es schon wieder Dauerfrost geben. Da müssen wir diesen Anblick
noch etwas länger ertragen. Die Vögel können sich in der Zwischen-
zeit auch an dem Meisenknödel und der Nussstange in der toten
Weide bedienen. Und die frischen Äpfel werden ihnen mal wieder
in der Wiese serviert ...

Foto: S.Schneider


Dienstag, 19. Januar 2010

Garteninspektion



Die Mützen-Vögel auf dem Podest
tauchen allmählich wieder auf.

Einige Blüten der Christrose an der Garage
sind verfroren. Aber es gibt auch Blüten, die
die eisigen Zeiten überstanden haben.

Das Schilf im Teich ist noch festgefroren.

Aber steter Tropfen höhlt das Eis ...

Und durch den Teichzulauf wird die andere Seite
des Teiches nun etwas schneller vom Eis befreit.


Der Immergrüne hinter dem Haus
hat sich doch aus eigener Kraft erhoben.

Und ganz in seiner Nähe erscheinen
die ersten Blättchen der Frühlingsblüher.


Ob die Knospen der Baumäponie die kalten Wochen
wirklich unbeschadet überstanden haben?


Aber selbst die frostempfindlichere Bartblume
am Teich sieht bis jetzt noch ganz gut aus ...


Aber am Ende des Steges bietet sich
im Moment ein Bild der Verwüstung.


Doch der Keramik-Vogel am Steg ist in
Beinwellblätter eingekuschelt.

Und die Blütenrispe der gefüllte Lenzrose
war seit Jahresbeginn gut vom Schnee umhüllt.

Die Helleborus foetidus ist jedes Jahr früh dran und
belebt mit ihren grünen Blüten den Wintergarten.


Die Yucca hinter dem Aluteich hat der Schnee
zur Seite gedrückt. Aber vielleicht richtet auch
sie sich demnächst wieder von selbst etwas auf.

Nur die Raben können nicht aus eigener Kraft aufstehen.

Auch die Buchsbaumkugeln brauchen bestimmt
meine Hilfe, wenn der Schnee getaut ist.

Diese Blüten der Viridiflora leiden nun
jedoch unter dem Tauwetter.

Doch die Hasel ist fürs Frühjahr bereit!

Fotos: S.Schneider