Samstag, 31. Juli 2010

gutes Kraut, böses Kraut



Da stehen sie nun dicht nebeneinander im Hochbecken.
Beiden mögen feuchte Füße, haben ganz kleine rosa-weiße Blüten,
locken beide Insekten an und produzieren reichlich Saat.

Doch, der Fröschlöffel ist ein gutes Kraut,
das extra
für den Teich angeschafft wird.

Während das kleinblütige Weidenröschen als Unkraut
bezeichnet und am Liebsten herausgerissen wird ...

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 18. Juli 2010

Noch etwas unbeholfen ...



... übt sich der junge Eichelhäher im Landeanflug.
Da ist es anscheinend ganz praktisch, dass es
die Liege in Bodennähe gibt!

Ein Elsterkind ist vollkommen unbemerkt in der Scheinakazie
groß geworden. Das eigentlich recht hässliche
Taubenkind
vor dem Küchenfenster
wurde von seiner Mutter gut vor den
Elstern verteidigt und war erstaunlich schnell flügge geworden.
Der wahrscheinlich alleinerziehende Drosselvater, der seine
Sprößlinge mit Katzenfutter aus der Wiese & Fischfutter aus
dem Teich versorgte, hat ganze Arbeit geleistet. Mindestens
2 seiner Kinder sind im Hochwald erfolgreich großgeworden,
und wurden uns beim Fischefüttern auf dem Steg wartend
vorgeführt. Und
die Waldohreulen haben ihr Nest in diesem
Sommer zum Glück weiter unten auf der Straße gebaut. Abends
hören wir manchmal ganz leise das Schreien der Jungvögel ...

Foto: S.Schneider


3 Sommerbilder



Die üppige Hortensie Limelight auf der Betonfläche.

Etwas versteckt hinter den Rosen eine
der 5 Blüten vom
weißen Phlox.

Und ganz viele junge Triebe hinter dem Aluteich
am alten Yuccastamm. Gerade
im Winter war sein
markanter Anblick von Bedeutung. Aber
der letzte
Winter
oder auch
die extreme Schneelast hatten
ihm zu sehr zugesetzt:
Er war runtergefroren und

Fotos: SchneiderHein


Freitag, 16. Juli 2010

grünliche White Flight














Schon oft gezeigt, aber trotzdem erliegen wir jeden Sommer
wieder dem Charme der
Ramblerrose White Flight, die sich so
malerisch
über die Teichmauer legt und nun nach ca 3 Wochen
Blühfreude
in das grünliche Blütenstadium übergeht.

Fotos: SchneiderHein



Jetzt blüht die Rosensaat!



Zwischen Feinstrahl- & Erdbeerblättchen sind auch
ganz versteckt ein paar Rosenblätter zu erahnen.

Und sogar ein paar Birkensämlinge haben sich
in den kleinen Rosen-Anzuchttöpfen enwickelt.

So sieht nun die Schale mit der Hagebutten-Saat
aus Sangerhausen
nach 2 Jahren im Überblick aus:
Das spätblühende Bodendecker-Röschen Sternenflor
hat sie als Blühfläche für sich eingenommen und
überwuchert die Rosenkinder. Ich eigne mich nun
mal wirklich nicht als Topf-Gärtnerin!
Da umsorgt
Allegra ihre Gräser viel besser
...

Fotos: SchneiderHein



Aufzuchtprogramm



In den nächsten Tagen soll es weniger Gewitter und Unwetter
geben. Nun dürfen die beiden '
Spirit of Freedom', die ich
vorsorglich rechts und links des
Hochwald-Weges sichergestellt
hatte, wieder
zurück auf die Betonfläche.

Eine Knospe ist im Aufgehen vertrocknet,
eine andere hat braune Spitzen ...

und bei einer Blüte fehlt sogar fast die Hälfte!
Wer hat denn da wieder geknabbert? Zur Zeit
sind sie wirklich noch viel zu muckelig und auch
zu weich. Dabei bekommen sie Licht, Sonne,
Wasser und ganz im Anfang,
als sie ankamen auch
noch etwas guten Rosendünger. Aber im Moment
sind sie weit davon entfernt
hierhin verschenkt
zu werden. Denn das Hotel hat für die Austin Rose
'Spirit of Freedom' eine
Patenschaft im Europa-
Rosarium Sangerhausen
übernommen. Nur, das
Schild, dass wir
hier bestellen möchten, ist ja
auch noch nicht in Auftrag gegeben ...

Also werden die beiden Rosen wohl noch etwas länger auf
der Betonfläche stehen bleiben und uns mit ihrem Duft und
den gefüllten zartrosa bis lilarosa Blüten erfreuen.

Fotos: SchneiderHein


Gartenbild mit Katze




Foto: S.Schneider


Auf dem Servierteller



Walderdbeere auf Helleborus argutifolius im Waldmeisterbett.

Das waren noch Zeiten, als wir unter den Obstbäumen ein
Erdbeerfeld hatten, und der
Waldmeister eine kleine Fläche
unter dem Efeu-Apfelbaum einnahm! Jeden Tag gab es den
Sommer über reichlich Erdbeeren und Walderdbeeren zum
Naschen. Eine Lobeshymne auf diese kleine wild wuchernde
Pflanze mit den schmackhaften Früchten habe ich vor ein
paar Tagen hier gefunden. Doch irgendwann eroberte der
Waldmeister das Erdbeerfeld und trieb
sie in die Flucht.
Inzwischen sind die Kinder der Erdbeeren auf die andere
Seite der Betonfläche ausgewandert und haben sich ein
sonniges Plätzchen im
kleinen Rosenbeet vor der Himalaya-
Zeder gesucht. Allerdings immer wieder dicht gefolgt von
dem Waldmeister. Nun sind es viel weniger Früchte die es
zu ernten gibt, obwohl sich die Pflänzchen im Laufe der
Jahre überall im Garten verteilt haben. Das brachte meinen
lieben Wolfgang wohl auch dazu vor ein paar Wochen ein
Schälchen Erdbeeren für den Salat lieber im Supermarkt
zu kaufen, anstatt unsere Früchte zu ernten. Mit der
Begründung:
'Die lassen sich so schön fotografieren ...'

Dieses Bild stammt jetzt allerdings von mir. Und nach
dem Foto war die Erdbeere weg!

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 15. Juli 2010

Der Gewittersturm ...


... hat mir gestern Nacht die Arbeit abgenommen:

Hedi Grimm ist vom Wind geputzt! Nun beginnt also
die Hagebuttenproduktion und ein paar Knospen & Blüten-
rispen sind auch schon wieder da ...

Übrigens werde ich in diesem Sommer die öfterblühenden Rosen
nicht ein zweites Mal düngen. Denn im letzten Jahr waren es
gerade die späten frischen Triebe des Sommers, die die Pflanzen
viel Kraft gekostet haben und dann oftmals im Winter verfroren sind.

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 14. Juli 2010

Kein Wunder ...


...dass wir Zecken vor der Teichmauer haben:
Denn der Bereich vor der Teichmauer ist nicht nur
eine
sehr beliebte Igel-Rennstrecke - sondern jetzt
auch eine kleine 'Rotlicht-Meile'. Denn dort werden
sogar zwischen Gans und Bank abends um 8 Uhr Igel-
kinder gemacht! Dabei hat er
seine Auserwählte so
geschickt zwischen Deko und Bank eingekeilt, dass
es für sie kein Entkommen mehr gab. Er hält sich
jedoch dabei dezent im Hintergrund.

Schon am vergangenen Samstag wurde diese, oder
eine andere Igeldame morgens um 8 Uhr in der Wiese
am Futternapf sehr massiv von einem Igelherrn um-
worben, so dass sie sich erst gegen 10 Uhr in ihre Schlaf-
gemächer unter dem Taxus am Steg zurückziehen konnte.
Doch 8 Stunden später wurde sie bereits wieder gnaden-
los von ihm bis zum Futternapf am Haus verfolgt und dort
auch recht schnell gestellt. Dass wir derweil in nur 1m
Entfernung vor Treppenhaus saßen, war dem sonst recht
scheuen Kerl in dem Moment vollkommen egal ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 11. Juli 2010

Wenn es nicht so heiß wäre ...



... dann wäre es jetzt wirklich an der Zeit die öfterblühende Rose
Hedi Grimm am Steg nun zu endlich zu schneiden.

Aber auch wenn sie den Winter erstaunlich gut überstanden hat,
stelle ich mir nun die Frage, ob es wirklich eine gute Idee ist,
bei über 30° Celsius einer unserer liebsten & dankbarsten Rose
diesen Stress anzutun. Schließlich müsste ich ihr nun über 50x
Schnittwunden zufügen, die sie bei dieser extremen Witterung
verschließen müsste. Im Winter ist es für uns selbstverständlich,
dass wir nur an frostfreien Tagen unsere Bäume & Sträucher
im Garten schneiden. Und im Sommer? Abgesehen davon, dass
es nur in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend
angenehm für mich wäre im Garten zu arbeiten ...

Die kleinen Triebe der Rose, die in der Wiese liegen, wollte
ich ohnehin nicht schneiden, da es herrlich aussieht, wenn
schon im Spätsommer erste
kleine Hagebutten in der Wiese
leuchten. Aber den Rest der Rose wollte ich gleich nach der
Hauptblüte einkürzen, um sie
etwas einzudämmen. Und außer-
dem sollte man ja erst ab August das Verblühte nicht mehr aus-
schneiden, um Blütenreichtum & Hagebutten zu erhalten. Wenn
sich das Wetter jedoch weiterhin an die Wettervorhersage
hält, dann werde ich unserer Rose zuliebe lieber auf den zweiten
üppigeren Flor verzichten, ihr etwas beim 'Putzen' der Blüten-
blätter helfen und mich früher über mehr Hagebutten freuen,
die die Vögel vielleicht auch im nächsten Winter wieder sehr
gut gebrauchen können ...

Foto: W.Hein


Mittwoch, 7. Juli 2010

Letzte Sonnenstrahlen ...



... tanzen über den Weg.

... lassen Snow Ballet erstrahlen.

... werfen Lichtflecken auf die Betonfläche.

... sind an einer Maus schon vorüber gezogen.

Fotos: SchneiderHein



Limelight










Die Hortensie Limelight hat den Winter im Hochwald
erstaunlich gut überstanden. Seit dem Frühjahr steht sie
nun in einem
etwas größeren Kübel auf der Betonfläche
und benötigt inzwischen einen Freiraum von 1,5m ...

Fotos: S.Schneider



Montag, 5. Juli 2010

weiße Malven



Im nur 5cm tiefen Mix aus Erde und Schottersteinen im Steinfeld
am Teich gedeihen die ausgesamten Malven-Pflänzchen am Besten.

Aber auch in der Wiese erschien in diesem Sommer wieder
ein Expemplar. Doch an anderen Standorten haben wir leider
wenig Glück mit ihnen.

Und die herrliche
blau-violette empfindlichere Malve an der
Betonplatte hat den Winter natürlich nicht überstanden - oder
war es schon der vorletzte Winter, der ihr trotz Winterschutz
zu kalt war?

Fotos: SchneiderHein


Trauerspiel ...



... in über 7m Höhe in der Fichte am Steg.
Schon im Frühjahr war ein Teil dieser
üppigen Rosenranke
abgestorben. Aber nun, kurz vor Ende der Blühphase des
White Rambler, scheint der gesamte Trieb trotz reichlicher
Wassergaben zu
vertrocknen. Zum Glück werden die Ranken
in der Hasel auf der anderen Seite des Steges wohl nicht mit
absterben. Vielleicht ist ja bei einer Länge von etwa 10m
endgültig Schluß?

Doch diesen Anblick in luftiger Höh' muss ich nun ebenso
noch länger ertragen, wie bei der Belvedere im Flieder, die
zwar etwas versteckt blüht, aber in diesem Jahr mehr durch
absterbende braune Ranken auf sich aufmerksam macht, als
durch rosa-weiße Blüten. Nur so einen Kampf gegen meterlange
extrem wehrhafte Ranken möchte ich nicht allein unternehmen.
Und muss nun 'einen Antrag stellen', damit der Herr des Gartens
mich irgendwann demnächst bei diesem Kampf unterstützt
bzw. mich aus dem Dornendickicht wieder befreit ...

Foto: W.Hein


kleines Rosenbeet



Vor der Himalaya-Zeder haben die Rosen in diesem Sommer
etwas mehr Licht und Entfaltungsraum. Zur Zeit blühen hier
die etwas mucklige Glamis Castle, White Princess - eine Bau-
marktrose, Little White Pet, Fair Bianca und Schneeflocke.
Auf der anderen Seite der Wegeplatten schummelt sich Snow
Ballet mit ins Bild, während sich Sternenflor und The Fairy
noch etwas Zeit lassen ...

Foto: S.Schneider


Sie trocknen ganz allmählich



Da liegen sie nun - die drei Blüten der Sombreuil
auf der kleinen
Kiefer. So mancher kraftvolle Trieb
dieser jetzt freier stehenden Rose ist im Frühjahr
oder
erst vor einiger Zeit einfach vertrocknet. Und
nun haben auch ihre Blüten trotz ausreichender
Wasserversorgung Mühe bis zum Ende durchzuhalten.

Foto: W.Hein


Sie mögen es wohl feucht bis nass



Die vor ein paar Wochen vor der Teichmauer
herausgerissenen Triebe vom Eidechsenschwanz
wuchern nun in der Sumpfzone.

Die Morgenstern-Segge hatten wir damals bei der Teichanlage
sicherheitshalber in die Überschwemmungszone außerhalb
des Teiches angesiedelt. Doch bis jetzt hat diese Segge noch
nicht den typischen Ausbreitungsdrang.

Auf die Blütenkugeln des Igelkolbens mussten wir
viele Jahre warten. Aber inzwischen nimmt auch er
zu viel Raum im Teich ein.


Und das ist ein kleiner Teichausschnitt zwischen dem
Betonplatten-Weg vor dem Wald und Steg. Nun leben
hier miteinander Krebsschere, Tannenwedel, Fieberklee,
breitblättriger und schmalblättriger Froschlöffel, Eidechsen-
schwanz, gelbe Sumpfschwertlilie, Wasserfenchel, kleiner
Schachtelhalm und Igelkolben. Am Bildrand ist ein ange-
schnittenes Blatt der weißen Seerose und vom Hechtkraut
zu sehen. Und bestimmt sind noch ein paar mehr Pflanzen
in dem Bild versteckt. Kaum vorstellbar, dass der Bereich
Ende Mai noch relativ übersichtlich aussah ...

Die gelbe Sumpfdotterblume steht etwas freier.

Aber auch ihr Vermehrungsdrang ist groß.

Der kleinen Braunelle ist es wohl inzwischen im Steinfeld
zu trocken geworden. Ihre Kinder scheinen einen feuchteren
Standort im verlandenden Teil des Teiches zu bevorzugen.

Und die Iris fühlt sich mit ständig feuchten Füßen
im Hochbecken wieder richtig wohl! Leider ist das
jetzt schon die letzte Blüte dieses Sommers ...

Fotos: SchneiderHein



In freudiger Erwartung



Bald ist es am Teichrand wieder etwas blau!
Noch vor ein paar Jahren hätten wir nicht erwartet, dass
uns die Blüte des Eisenhutes so viel bedeuten würde. Es
war doch so selbstverständlich, dass wir im Frühsommer
ein blau blühendes Beet auf dem Weg zu den vergessenen
Gemüsen hatten! Und dort vermehrten sich
diese früh-
blühenden Stauden so üppig, dass sie auch an anderen
Stellen im Garten verteilen werden konnten. Aber nun ist
der Bereich durch Bäume und Sträucher verschattet. Und
auch in den anderen Beeten in unserem Garten fühlt sich
der Eisenhut nicht mehr wohl. Nun hat nur noch dieser
unverhoffte Sämling im Steinfeld drei Blütenrispen. Im
letzten Jahr war er durch den trockenen Sommer recht
mickerig, und im Jahr zuvor hatten sich
Schnecken
an
seinen Wurzeln vergnügt
...

Die Versuche zusätzlich einen Herbst-Eisenhut im Garten
einzubürgern scheiterten schon im Frühjahr 2008 kläglich,
da er viel zu spät austreibt, und seine jungen Triebe dann
gern von Schnecken verspeist werden.

Foto: S.Schneider


Es blüht ja fast weiß ...



... das zierliche Wucherpflänzchen, das sich da
mitten im Hochbecken einquartiert hat. Im Steinfeld
und an den Teichrändern muss es weichen, da es viel
zu vermehrungsfreudig ist. Aber diese inzwischen
ca. 1m hohe Pflanze, die sich da aus dem Grün der
Irisblätter und Binsen erhebt, darf noch etwas bleiben.
Nur allzuviel Saat sollte es trotzdem nicht ausbilden.
Wahrscheinlich handelt es sich um das
kleinblütige
Weidenröschen
- Epilobium parviflorum, ein beliebtes
Garten-Unkraut, das da den feuchten Boden
unseres Hochbeckens am Teich genießt.

Foto: S.Schneider


Sonntag, 4. Juli 2010

Der allerletzte Wicken-Versuch!


Ach, waren das noch Zeiten, als wir in unserem noch
jungen Garten
hinter der kleinen Mauer unter der Scheinakazie
zwischen Spiere, immergrünem Schneeball und Schneewittchen
im Sommer eine üppig wuchernde weiße Staudenwicke hatten.
Leider hab ich mich damals von dem Ratschlag meiner Mutter
beeinflussen lassen, dass so eine Wicke dort alles überwuchert
und dann die angrenzenden Sträucher vergreisen lässt. Also
wurde sie im Herbst
an den Zaun umgepflanzt, kümmerte noch
ein paar Jahre vor sich hin und verschwand irgendwann aus
unserem Garten. Der nächste Versuch erfolgte mit mehr Wasser
und Dünger an der gleichen Stelle.
Die Clematis am gleichen
Reisigbündel brachte Blüten hervor, aber die Staudenwicke
kümmerte dort wieder. Eines Tages entdeckte ich dann auch
Schleimspuren - kein Wunder, wenn ich dort immer wässere!
Aber es wurde dort am Zaun von Jahr zu Jahr auch immer
schattiger. Also noch ein Versuch
neben der Teichmauer vor
der
White Flight. Wenn der Ginster verblüht ist, und die Wicke
dann am Fuß der Rose blüht! Aber auch an diesem kräftigen
Pflänzchen konnte ich mich nur wenige Tage erfreuen: Als die
frischen Triebe der
Taglilie verspeist waren, wurde die Wicke
die neue Lieblingsspeise und ward im nächsten Jahr
auch nicht noch einmal gesehen ...

Aber ich wurde ja doch wieder schwach.
Und nun startet hier unter dem Flieder ...

auf dem Beistelltisch der wirklich allerletzte Versuch!

Sie bleibt im Topf und hat nun die Möglichkeit
im natürlichen Rankgerüst - dem Flieder zu klettern.


Einen winzigen Blütenansatz hat sie ja schon.
Und vielleicht sucht sich ihre Saat dann später
auch mal ein genehmes Plätzchen ...

Fotos: S.Schneider



Aber
so üppig wie in unserem sonnig-heißen Vorgarten
werden sich die Wicken hier nie entwickeln können. Dafür
werden die gefräßigen Nacktschnecken schon sorgen! Nur
das konnte meine Mutter damals ja noch nicht ahnen. Sie
hat trotz Schneckenkorn
in ihrem Garten jetzt übrigens
überhaupt keine Staudenwicken mehr. Obwohl ich ihr schon
zahlreiche Ableger aus unserem Vorgarten ausgebuddelt habe
und auch in jedem Herbst dort Saat verteile. Und selbst die
Duftwicken-Saat bei ihr im Topf, mit einem Schutzwall aus
Schneckenkorn in angemessener Entfernung, hat arge
Probleme durchzukommen.