Sonntag, 5. Juni 2011

Gestern endlich erblüht ...




In der Mirabelle erscheinen endlich mal Rosenblüten!
Die Ramblerrose Lykkefund hat mir diesen Pflanzplatz 
vor der Mirabelle lange Zeit sehr übel genommen. Denn 
ursprünglich war geplant, dass sie sich mit ihren Ranken 
über die Heckenkirsche zwischen Mirabelle & Zwetschge 
legen sollte. Doch diese aufliegenden Triebe starben 
oftmals ab. Nun hat eine Ranke die Mirabelle erklommen, 
und hier scheint sie sich wesentlich wohler zu fühlen ...

Auf der nördlichen Seite zwischen Geißbart und der Ligusterhecke
steht seit Herbst 2005 auch 
Rosa longicuspis. Eine starkwüchsige 
Wildrose mit 4 bis 5cm einfachen Blüten. Doch seit der Umpflanz-
aktion an diesen wohl leider viel zu schattigen Platz, warten wir 
nun sehnsüchtig wieder auf ihre Blüten. Bisher gab es hier nur 
endlose Ranken, die immer dahin wollten, wo sie uns zu sehr
im Wege waren!

Dabei war es im Juli 2004 bei
Glende doch Liebe auf den ersten
Blick, wie sie da mit gesundem Laub und in weiße Blüten gehüllt im
Container stand und sofort mit musste. Ein Platz im damals noch
leeren Rosengarten war im Herbst auch schnell gefunden: Hinter
dem Aluteich
am Reisigbündel zwischen Weg und Wald. Dort blühte
sie aber nur einen Sommer! Denn schon im Juli 2005 zeigte sich,
dass unser Rosenbeet irgendwann nur noch aus Rosa longicuspis
bestehen würde - so sehr vereinnahmten ihre Ranken bereits im
ersten Standjahr die Fläche. Also zog sie bald darauf zur Mirabelle 

um. Und seitdem hoffen wir jedes Jahr wieder auf ihre einfachen 
weißen Blüten ...

Fotos: S.Schneider



1 Kommentar:

Herz-und-Leben hat gesagt…

Schön, nicht wahr! Wenn die Rose erstmalig im Baum blüht. Und dann so eine lange Zeit ... So etwas hatte ich mir früher auch immer gewünscht und an einem Baum war das auch schon so ....

Liebe Abendgrüße
Sara