Freitag, 25. Februar 2011

Was davon wohl übrig bleibt?


In den letzen Tagen gab es einige Nächte bis -10 Grad
ohne eine schützende Schneedecke. Und auch am Tag
blieb das Thermometer oftmals weit unter 0 Grad.
Nun wird es allmählich milder, die Sonne lockt und
auf geht's zum Kontrollgang mit der Kamera:

Braune Spitzen an der Baumpäonie? Ich bin mir
noch nicht sicher, ob der Frost an ihren jungen
Trieben Schaden angerichtet hat ...

Die drei Krokusse aus dem Garten meiner Mutter
werden wohl nicht mehr aufstehen. Zumindest
einer von ihnen ist abgeknickt.

Hoffentlich war ich bei der krautigen Waldrebe
nicht doch zu voreilig mit dem Rückschnitt am
Helleborus niger an der Garage sieht gut aus und wird
sich wohl wieder erheben, wenn es wärmer wird.


Bei Helleborus argutifolius bin ich mir unsicher.
Die Knospe könnte nun auch wieder vertrocknen.


Die wohl einzige Überlebende der weißen und
ohnehin schon arg geschwächten Lenzrose.


Noch viel mehr hat die viel zu voreilige gefüllte Lenzrose
mit Tupfen
gelitten. Wie schön, dass ich zumindeste ihre
Blüte
schon fotografiert habe! Nun muss ich mich wohl bis
zum nächsten Jahr gedulden!


Halb & halb vermute ich bei dieser sehr frühen
Helleborus orientalis
. Ein paar Knospen befinden
sich in Bodennähe, so dass sie sicherlich noch
ein paar Blüten durchbringen wird ...

Fotos: S.Schneider


noch immer ruht der See




Foto: S.Schneider


Dienstag, 22. Februar 2011

Faszination Winterjasmin






Trotz anhaltender eisiger Kälte in der Nacht und
sogar Minusgraden am Tag, blüht der Winterjasmin -
Jasminum nudiflorum im Kübel vor der Teichmauer
unbeeindruckt weiter.

Fotos: W.Hein


Sonntag, 20. Februar 2011

Sonnig ..



... aber verdammt kalt!

An dieser Lenzrose lässt sich die Kälte sehr gut ablesen,
denn gestern sah sie noch etwa
so aus. Wie gut, dass
Helleborus orientalis wie so viele andere Frühlungsblüher
einen Frostschutz besitzen! Und in den nächsten Nächten
sollen wir -10 Grad ohne schützenen Schnee bekommen.

Foto: S.Schneider


Samstag, 19. Februar 2011

die Brücke



Im Post vom Kirschlorbeer hatte ich ja bereits erklärt, warum
der Küchentisch und auch der Stamm der alten, schon lange ab-
gestorbenen Dachenweide genau an dieser Stelle an der Wiese
stehen bleiben müssen. Und auch die toten, inzwischen morschen
Zweige der Weide haben noch eine Funktion: Im Sommer werden
sie ohnehin durch
wuchsfreudigen männlichen Hopfen begrünt.
Und im Winter ist die Weide ein Warteplatz für Meisen, Rot-
kehlchen und Sperlinge, wenn der Futtertisch mal wieder von
Eichhörnchen, Eichelhäher oder Tauben besetzt ist. Auch lassen
sich an den Zweigen prima die Schnäbel putzen. Und so manches
schmackhafte Getier findet sich dort an frostfreieren Tagen
bestimmt auch noch im toten Holz. Im letzten Herbst war die
Hagebutten-Ernte leider nicht so üppig ausgefallen. Aber falls die
vertrockneten Zweige noch halten, sollen im nächsten Winter
wieder
Hagebuttenzweige den Futterplatz ergänzen. Und auch
die Winterbeleuchtung möchte ich in dieser Form nicht missen ...

Heute ist es Wolfgang nun endlich gelungen diese Brücke
mal in Benutzung zu fotografieren:

Das Eichhörnchen kommt gerade von einer ausgiebigen
Mahlzeit vom Futterhaus zurück. Und wie so oft sind
die Tierchen
etwas unentschlossen. Es blickt zurück.
Ob es doch noch etwas mehr fressen sollte?

Doch dann überlegt es wohl trotzdem den Garten zu verlassen.

Nun also schnell über den Stamm zum Küchentisch,
den Stamm der Korkenzieherweide anspringen,
ein kurzer Sprung zum Holzzaun des Nachbarn und
von dort über den Hof, zur Straße und ab in die
Gärten auf der gegenüberliegenden Straßenseite.


Auch wenn so ein schon lange abgestorbener Baum
vielleicht für einige Betrachter nur unansehnlich ist,
und der Garten dadurch gar verwahrlost erscheint,
so ist es doch erstaunlich, wie viel Leben sich in
diesem scheinbar toten Gestrüpp findet ...



Fotos: W.Hein



In einem
'Garten im Fließtal' müssen sich die Eichhörnchen
jedoch noch mehr anstrengen,
um trotzdem an das begehrte
Vogelfutter zu kommen
.

Doch im Garten
'Bunte Vielfalt' haben sie sogar schon
einen eigenen Selbstbedienungsladen ...



Mittwoch, 16. Februar 2011

Einen kurzen Moment lang ...


...war es freundlich und hell, so dass mich schon vor 9 Uhr
nach dem Vögelfüttern der Garten lockte. Aber dieser
Spaziergang mitten im Winter war noch ganz schön kalt.

Wenn die Schneeglöckchen so in der matschig-schattigen Wiese
unter der Korkenzieherweide stehen, ist das nun doch ein so
ansprechender Lichtblick, dass ich mir noch einige versteckte
Tuffs aus dem Garten meiner Mutter holen werde!

Das Efeu entert das morsche Podest neben der Wiese.

Eine Maus kam gleich mit in den Garten, obwohl sie
es heute früh gegen 4 Uhr schon spannend fand über
1 Stunde im Garten zu bleiben. Sie scheint wirklich
gut abgehärtet zu sein, denn ...

das Fischthermometer im Teich zeigt
maximal 1 Grad Wassertemperatur!


Am Teichrand und auf den Hochbecken ist noch nichts
geschnitten oder aus dem Wasser gefischt. Und wenn
das Wetter so bleibt, dann dauert es auch noch etwas.


Im Wald hinter dem teilweise vertrockneten Rhododendron
liegt nun endlich dank Wolfgangs Hilfe der dicke und extrem
schwere
Korkenzieherast. Seit dem späten Schnitt Ende
November blieb er einfach
ganz malerisch in der Wiese
liegen. Aber jetzt kommen dort erste Krokusspitzen, und er
musste weichen. Hier mitten im Wald darf er nun verrotten
und bietet den Insekten ein natürliches Insektenhotel ...


Die vor einer Woche gelb leuchtenden Haselzweige
werfen schon erste Kätzchen ab.



Die dunkelrote Lenzrose hält sich noch zurück, ...

die eigentlich als 'gelb-grüne' Orientalis gekaufte,
blüht in gestreiftem rosa links am Weg, ...

und auch wenn es hier kaum eine Veränderung gibt,
gehört auch dieses Helleborus-Foto mit in diesen Post!

Die früher so üppige weiße Orientalis, die etwas sonniger steht,
kümmert von Jahr zu Jahr mehr. Aber hier scheint ein gemeiner
Knospenbohrer am Werk zu sein. Und auch ihre Blätter sahen
auch schon mal gesünder aus. Daher werde ich sie nicht zu den
anderen Lenzrosen am Steg umsetzen.


Im schattigen Beet auf der Südseite hat sich das
nächste
Weihnachtsbäumchen versamt. Ob er wohl
im Schatten so schön aufrecht wachsen wird wie
das Bäumchen, dass unter dem Apfelbaum stand?

Etwas unentschlossen stand die Maus auf dem Steg und überlegte,
ob es sich lohnt noch weiter durch den Garten zu wandern. Doch
als ich nach diesem Foto den Steg betrat, flitze eine kleine Maus
gleich vor mir zurück zum Haus. Von diesem kurzen Gartenspazier-
gang waren wir beide gut durchgefroren. Und bald darauf ver-
dunkelte sich schon wieder der Himmel.

Aber zwischenzeitlich war der Tag wieder angenehmer!

Fotos: SchneiderHein



Dienstag, 15. Februar 2011

Alles ist vergänglich ...



... und unser Steg jetzt immer mehr!

Denn diese vordere Podestkante brach unter mir
beim
Fotografieren dieses Posts
zusammen. Das Stückchen vor
dem Steg konnte irgendwann im letzten Frühjahr Wolfgangs
Gewicht nicht mehr tragen. Aber für unsere Maus ist diese
Lücke im Podest
ein prima Mauseloch. Und dieses erste
Mauseloch
mitten im Steg ist im Sommer der Lieblingsplatz
unserer kleinen Maus
. Obwohl sie im letzen Winter ganz
andere Erfahrungen mit dem Loch machen musste
. Aber so
ein Loch mitten im Steg hat auch seine guten Seiten. Denn
sonst hätte nicht
dieses Foto entstehen können. Und ganz
bestimmt nicht
diese Geschichte mit der Fortsetzung ...

Wie gut, dass wir nicht mehr an der offenen Pforte
Hannover 2011
teilnehmen, denn allmählich wird unser
Garten in eingen Teilbereichen lebensgefährlich. Und zur
Zeit ist noch nicht absehbar, ob wir in diesem Jahr über-
haupt die Zeit finden das Holz komplett auszutauschen.

Im Herbst 2000 hatten wir uns aus Kostengründen für Kiefer
zum Bau des Steges und der beiden Podeste entschieden.
Vor der Montage hatte ich das gesamte Holz allseitig mit
Osmo-Produkten gegen Schädlings- & Pilzbefall behandelt
und anschließend wegen des besseren UV-Schutzes lasiert.
Diese Behandlung habe ich dann fast jedes Jahr wiederholt.
Aber die Hölzer direkt am Teich unterliegen nun mal durch
die dort verstärkt aufsteigende Luftfeuchtigkeit einer zu-
sätzlichen Belastung, und Holz ist ein vergängliches Produkt.

Foto: W.Hein


Sonntag, 13. Februar 2011

Schon seit einigen Tagen ...



... liegt eine für uns zu weiche Birne in der Wiese.
Aber erst heute wird die angebotene Erfrischung
dankbar von den Drosseln angenommen.

Foto: S.Schneider


Über Nacht wurde es wieder weiß










Fotos: S.Schneider



Samstag, 12. Februar 2011

Lenzrosenkinder



Ein paar wenige Kinder sind mitten im Waldweg entstanden.
Sie traten erst in Erscheinung, als ich den Weg vom Efeu
befreitet. Da diese Lenzrose unter dem Taxus bis jetzt noch
nicht besonders blühwillig war, weiß ich im Moment gar nicht
ihre Blütenfarbe. Aber wahrscheinlich zeigen ihre Kinder ohne-
hin ganz andere Farbvarianten, wenn sie irgendwann einmal
zur Blüte kommen ...

Das sind die Sämlinge der weißen Helleborus orientalis
hinter dem Seidelbast
. Die schützenden großen Blätter
der Mutterpflanze werde ich aber noch nicht schneiden.

Und von der dunkelroten Helleborus orientalis am Podest
gibt es reichlich kleine Pflanzen aus dem letzten Jahr.
Eines scheint sogar schon aus dem Vorjahr zu sein. Denn
das Blatt ganz links im Bild hat schon eine typische Lenz-
rosenform. Und zwischen Podest und Betonplatte hatten
sich so viele Pflänzchen versamt, dass ich meiner Mutter
vor ein paar Tagen einen ganzen Topf voller Kinder
für ihren Garten mitnehmen konnte.

Fotos: SchneiderHein


Es gibt noch eine gefüllte Lenzrose



Nun bin ich ganz erstaunt, dass auch auf der anderen Seite
des Betonweges eine grünliche Lenzrose erscheint. Und wenn
man ihr unter das Blütenröckchen schaut, kommen mehrere
Blütenblätter und Tupfen zum Vorschein! Haben nun doch die
beiden gefüllten Lenzrosen aus dem
Post vom Februar 2007
im Wildwuchsgarten überlebt? Hier noch einmal zum Vergleich
die
grüne gefüllte Lenzrosenblüte unter der Himalayazeder ...

Foto: S.Schneider


Wenigstens der Weg ist gefegt!



Und am Ende des Weges blühen links und rechts
erste Lenzrosen und
ein Leberblümchen.

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 10. Februar 2011

Jetzt sieht man ihn endlich!



Den Kirschlorbeer hinter dem Küchentisch. Als ich ihn vor
vielen Jahren zusammen mit meiner Mutter im Garten-Center
entdeckt hatte, sollte er zur schnellen immergrünen Bepflanzung
der unverputzten Schuppenmauer unseres Nachbarn beitragen.
Und als der kleine Strauch dort schon gut angewachsen war,
kam ich auf die Idee, dass der alte Küchentisch, der mal ein
Pflanztisch sein sollte, nur dort den idealen Platz in unserem
Garten hat. Allerdings ist so ein Pflanztisch an einer Zecken-
Wiese nicht sonderlich praktisch. Und das Topfen oder Um-
topfen findet sowieso überall im Garten statt - nur nicht
am alten Küchentisch ...

Aber dort auf dem Tisch hat Maus einen idealen Schlafplatz.
Auch ist es
ein prima Platz um nahezu zeckenfrei den Mäuschen
im Unterholz zu lauschen. Die Eichhörnchen haben hier ihren
Start- & Landeplatz, wenn sie
über den Zaun kommen & gehen.
Ebenso ist der alte Tisch für Maus & die Eichhörnchen
ein
bequemer 'Brückenpfeiler'
zum Gartentisch. Und ich habe ab
und an
eine Dekofläche. Aber wenn ich nun keine Lust oder
Gelegenheit zur Deko
habe, dann sieht man jetzt endlich
den Kirschlorbeer mit
seinen sehr frühen Blütenansätzen bzw.
den besonderen Blüten!

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 9. Februar 2011

nicht viel geschafft ...



... die Töpfe im Hochwald gegossen und den Waldweg gefegt.

... die 4 Taschen mit Buchenlaub aus Nachbars Garten
endlich bei uns unter den Obstbäumen verteilt.

... den Weg zur Mirabelle von Waldmeister,
Beinwell, Gedenkemein & Walderdbeeren befreit.

... aber noch immer nicht die Betonfläche gefegt!


Doch dafür habe ich am späten Nachmittag die drei Elfen-
krokusse
in
die Wiese dicht an den Steg gepflanzt, zwei Tuffs
versteckt stehende Schneeglöckchen aus dem Garten
meiner
Mutter
unter unserer Magnolie hinter dem Teich verteilt, noch
ein paar überwucherte Schneeglöckchen vom Waldrand hervor-
geholt und mit unter die Magnolie gesetzt,
die vertrocknete
krautige Waldrebe am Wiesenrand geschnitten und den Wald-
weg
von Efeuranken befreit. Dann war es auch fast dunkel.
Nach 6 Stunden Gartenarbeit tun mir Rücken und Hände weh.
Schön war es aber trotzdem!

Fotos: S.Schneider



Am Nachmittag erblüht ...



Schnell mal fürs Foto in die Sonne gestellt! Denn wer weiß,
was mit diesen drei Elfenkrokussen, die ich mir
gestern
aus dem Garten meiner Mutter
- meinem Zweitgarten -
mitgebracht habe, bei uns in dem sonnigeren Teil der
Wiese geschieht. Ich hatte
diese frühen Krokusse mal am
Teichbeet
. Aber nun habe ich die Schnecken in Verdacht,
dass ihnen selbst das erste frische Krokusgrün und erst recht
die hell-violetten Blüten dort besonders munden ...

Foto: S.Schneider


Papierblume



Schon ganz im Anfang unserer Bloggerzeit hatte uns
die lange 'Blühdauer' der Aspirin-Rose so fasziniert,
dass wir ihr einen eigenen Post gewidmet hatten.
In diesem Winter wurde
sie nun viel früher Schock-
gefrostet
. Aber trotzdem hat ihr Blütenbüschel bei
genauerer Betrachtung noch Charme und darf daher
noch etwas im Wintergarten bleiben ...

Foto: S.Schneider