Mittwoch, 31. August 2011

Gartengesellschaft




Dieses ist einer der seltenen Momente, in denen mich Allegra
mal mit in den Garten begleitet und dann eine längere Zeit den
Ausblick vom Gartentisch genießt. Meist hält sie sich nur kurz
zum Grasen in ihrem Steinfeld vor dem Hochbecken auf oder
sitzt auf dem Steg in Teichnähe. Nur
unsere kleine Maus
braucht
viel mehr Garten ...

Foto: S.Schneider


Töpfe



Ohne blühende Kübelpflanzen sähe die Betonfläche
vor dem Hochbeet
jetzt ganz schön trostlos aus, denn
in diesem Bereich ist der Garten nun überwiegend
dunkelgrün. Aber
die Hortensie Limelight wird immer
üppiger,
die weiße Waldaster übertrifft sich in diesem
Spätsommer selbst.
Der japanische Sommerschneeball
rechts im Bild kommt nochmals zur Blüte, und die
weiße Zwergspiere
blüht auch noch nach.

Und damit ich nicht alle Katzengräser im Haus nach
ein paar Wochen wegwerfen muss,
steht dieser Topf
nun einige Zeit in der Sommerfrische ...

Fotos: SchneiderHein


Nochmals Knospen




Erst jetzt erscheinen an der Guirlande d'Amour
nochmals Knospen. Ich hatte sie nach der ersten Blüte
zum Stegpodest etwas mehr zurückgeschnitten. Daher
legte sie in diesem Sommer wohl häufiger Blühpausen
ein. Auch an
Hedi Grimm und Omi Oswald hatte ich
teilweise die großen verblühten Büschel zu den Wegen
entfernt, und sie kamen mir nun ebenfalls blütenärmer
als im letzten Jahr vor. Vielleicht sollte ich im nächsten
Frühjahr die Triebe zu den Wegen stärker einkürzen, so
dass sie dann den Sommer über unbeschnitten wachsen
können. Denn jetzt wäre die Kombination von Blüten
und sich rot färbenden Hagebutten schon sehr reizvoll.

Foto: S.Schneider


Dienstag, 30. August 2011

Ist das etwa die Bachbunge?



Ich habe mir extra noch einen Teil des Pflänzchens
abgepflückt und zum Laptop mitgenommen, um es mit
diesem Bild vom Bachbungen-Ehrenpreis - Veronica
beccabunga
zu vergleichen. Denn blühend hatten wir
unsere Bachbunge wohl zum letzten Mal
im Juni 2008
am Teichrand gesehen.

Und nun hoffen wir, dass unser jahrelang so muckeliges
Pflänzchen
von der Sumpfzone zwischen den Steinplatten
in die dicht besiedelte Wasserfläche eingewandert ist.
Dort hätte es sich inzwischen schon gut vermehrt. Aber
da uns
die kleinen himmelblauen Blüten so sehr gefallen,
und wir sie bisher nur selten zu sehen bekamen, werden
wir unsere Bachbungen vorerst noch nicht
für Wildsalate
oder als Heilpflanze verwenden
...

Fotos: S.Schneider


kleine Rosenfreuden



Vom Weg aus ist noch ein Blütenbüschel
der
Aspirin zu sehen.

Und Snow Ballet versperrt mit ihren Blüten
immer mehr
den Durchgang zur Betonfläche.

Auf dem Hochbeet steht Alba Meidiland
in diesem Jahr zu dunkel. Aber trotzdem
kommen
noch ab und an ein paar Blüten.

Auch Elegant Pearl würde sich bestimmt über mehr
Licht & Regenwasser freuen, doch gerade im Schatten
des Efeu-Apfelbaumes sehen ihre creme-weißen Blüten
sehr reizvoll aus. Nur ohne unterstützende Pflege kann
sie hier nicht überleben ...


Dafür hat sich die kleine Sternenflor jetzt wieder
gerappelt und zeigt sich von ihrer schönsten Seite.

Fotos: S.Schneider


Farbakzent




Wenn im Laufe des Jahres der Garten immer blütenarmer,
aber noch grün ist, dann verdient die mit dem Garten
geerbte
rosa Rose noch mehr Beachtung. In den Anfangs-
jahren war ich der Meinung, dass solche Rosen immer tief
heruntergeschnitten werden müssen, damit sie buschiger
werden und üppig blühen. Aber diese Rose hat ihren
eigenen Kopf: Sie blüht und gedeiht meist erst in einer
Höhe von 1,8m. Und als es noch den toten Apfelast in
ihrer Nähe gab, entwickelte sie sich im Geäst zu einer
kraftvollen Kletterrose. Leider war sie im letzten Winter
fast bodenbündig heruntergefroren oder vielleicht auch
vertrocknet. Und wie schon in den Jahren zuvor
kümmerten
ihre Triebe
solange, bis sie mindestens eine Höhe von 1,5m
erreicht hatte. Aber hier oben in luftiger Höh' zeigt sie,
was für eine beeindruckende Rose sie ist. Und bald trägt
sie auch wieder
dicke runde Hagebutten ...

Foto: W.Hein


Grenzzaun im Morgenlicht



Hier entstand nun mitten in unserem schattigen Südbeet
un
beabsichtigt ein Wirtschaftsweg von der Betonfläche
zum Zaun. Denn zuerst vertrocknete rechts neben den
beiden blauen Wachholdern vor einigen Sommern der
Schneeglöckchenbaum und im Folgejahr ein Spierstrauch
gleich dahinter. Rechts davon befindet sich zum Glück der
ausladende
Mix aus Hibiskus, Holunder und Rubus Tridel
Benenden
. Der verbliebene kleine Wachholder mitten im
Weg, steht dort auch schon lange zu dunkel & trocken und
wird diese Lücke wohl kaum füllen können. Aber solange
der Holzzaun unserer Nachbarn noch üppig bewachsen war,
und Nachbars Pflanzen schon teilweise in unser Beet ein-
wanderten, so dass wir auch ein rotblühendes Geißblatt
und
Fortsythienranken im Garten hatten, gab es noch keinen
Grund zum Auffüllen der Lücke. Aber jetzt, mit freiem Blick
auf ein rotes Stromkabel und den gelben Gartenschlauch
sollten wir versuchen das Beet bald wieder aufzufüllen. Nur
welche Pflanzen können an solchen Standorten bestehen?
Denn mit der restlichen Beetstruktur sind wir immer noch
sehr zufrieden und wollen sie im Laufe der Jahre nur
wieder etwas niedriger halten ...

Und hier sieht man deutlich den Grund, warum wir auch
die Felsenbirne im nächsten Jahr wieder auf 2,5 bis maximal
3,5m einkürzen sollten. Sie wird uns im unteren Bereich viel
zu
transparent. Denn jetzt leuchtet die Partylichterkette am
Zaun für uns sogar schon morgens beim ersten Sonnenstrahl.
Doch eigentlich hatten wir die Felsenbirne mit der strauchigen
Wuchsform im Frühjahr 1997 als mittelgroße Grenzbepflanzung
eingegeplant. Und das soll sie zukünftig auch wieder werden.
Dann haben wir vielleicht auch irgendwann wieder mehr von
den herrlichen Blüten der Clematis alpina, die wir hoch oben
im Gegenlicht bisher nur selten erkennen konnten!

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 28. August 2011

Spätsommer am Teichrand



Bei diesem Blick zwischen Mauer und Teichrand kann man sich
gar nicht vorstellen, dass wir hier erst vor ein paar Wochen Schilf,
gelbe Schwertlilie und reichlich Eidechsenschwanz entfernt haben.
Danach hatte die zierliche Moschata-Hybride
Maid Marion von
Joseph Pemberton, 1930 wieder Licht und Luft. Aber nun ...

Die Knöterich-Staude - Persicaria amplexicaulis alba
trägt jetzt wieder zahlreiche Blütenrispen. Ob sie in
diesem Jahr auch bis Oktober blüht?

Hier ist zur Zeit nur Grün im Bild:
Magnolie, Ribes, Baumpäonie, Bartblume und
darüber Ranken von der
Rose Polstjärnan.

Rechts davon gibt es schon erste Hagebutten
der Climbing Schneewittchen.

Die Bartblumen, wir haben insgesamt 3 dieser Sträucher
am Teich, sie haben den frostigen langen Winter erstaunlich

gut überstanden und wurden kaum zurückgeschnitten.

Hier stützen die Saatstände der Wiesenraute
die weiche
Penelope Hobhouse.

Üppige Bepflanzung, aber vor der Bartblume fehlt nun
leider schon seit einigen Jahren
die weiße Herbstaster.
Auch sie war bei unseren Nacktschnecken zu beliebt ...


Dafür gedeiht Omi Oswald prächtig. Obwohl sie hier
auf dem Foto schon wieder arg von der wuchernden
Dünenrose am Steg bedrängt wird!

Fotos: SchneiderHein


weiße Herbstanemone





Nun ist die Zeit der Herbstanemonen! Und während in
meinem weißen wilden Vorgarten in Braunschweig
seit über 25 Jahren am schattigen Grenzzaun an der
Nordseite eine üppige Herbstanemonen-Staude zum
Nachbargrundstück drängt, wird dieses Anemonenfeld in
unserem Wildwuchsgarten unter den Obstbäumen immer
kleiner und blühunwilliger. Allerdings konnte ich nun
schon mehrmals feststellen, dass unsere Nacktschnecken
auch Herbstanemonen mögen. Und außerdem haben sie
mir nun schon mehrfach klargemacht, dass ich ihnen mit
einer weißen
'Whirlwind' nur eine weitere Abwechselung
auf ihrem Speiseplan
biete ...

Fotos: W.Hein


Bartblume im Schatten








Während die Bartblumen am besonnteren Teich nun schon
herrlich blau-violett blühen, hält sich diese Bartblume auf
der Nordseite im Schatten der Obstbäume noch zurück. In
den letzten Jahren kam sie kaum zur Blüte. Doch in diesem
Sommer scheint sie endlich etwas im Grün des nur wenige
Stunden besonnten Spätsommerbeetes vor der
Rosa Multi-
flora-Hybride
aufzufallen. Allerdings handelt es sich bei
dieser Bartblume wohl auch um eine andere zierlichere
Variante. Insgesamt waren früher einmal mindesten 3 ver-
schiedene Bartblumen-Sträucher im Garten. Aber sie wurden
zu einer Zeit gepflanzt, als mir
die botanischen Namen und
deren Züchtungen noch nicht so wichtig waren ...

Fotos: SchneiderHein


Perlen der Steinsame





Bereits im letzten Spätsommer waren mir in der Hofrabatte
meiner Mutter bei der sehr sonnig stehenden
Steinsame
diese kleinen weißen Perlen aufgefallen. Wahrscheinlich
hatten wir die schmückenden Saatstände vorher immer mit
abgeschnitten, da der
blauroter Steinsame - Lithospermum
purpurocaeruleum
unter günstigen Lichtverhältnissen einen

Fotos: SchneiderHein


Samstag, 27. August 2011

Heute brauche ich auch nicht zu fegen!




Für heute hatte ich mir fest vorgenommen die Betonfläche
endlich mal wieder etwas aufzuräumen. Denn das Wetter der
letzten Tage hat reichlich
faule Äpfel vom Baum geworfen.
Auch
die Zwetschgenernte hat inzwischen mal wieder die
Natur erledigt. Denn bei den 2 oder 3 reifen und wohl makel-
losen Früchten waren
die braunen Schleimer nun auch noch
schneller! Und kaum hatte ich ein paar Fotos unter dem grau
verhangem Himmel gemacht, fing es wieder an zu regnen ...

Foto: S.Schneider


ausgeblüht ...




... sind diese beiden Saatstände vom Hechtkraut.
Doch es erscheinen noch immer
neue blaue Blüten im Teich.

Foto: S.Schneider


Freitag, 26. August 2011

Tropfenfänger




Der morgendliche Regen hält sich bis zum
frühen Mittag auf den Blüten der
Schneeflocke.

Foto: S.Schneider


ausufernde Rabatte




Auch in der südlichen Rabatte neben dem Beistelltisch halten
sich gegen Mittag noch reichlich glitzernde Regentropfen in
dem blauen Wachholder. In diesem Jahr hatten wir ihm im
Frühsommer fast 2m aus
der Krone entfernt. Denn leider fiel
sein üblicher Rückschnitt in den letzten Jahren häufiger aus.
Und für die Winterdeko werden nun hoffentlich die restlichen
Spitzen gekappt, damit er in Zukunft wieder etwas kompakter
wird! Eigentlich war es vor 15 Jahren bei der Anlage
des süd-
lichen Beetes
, das sich im Schatten des alten etwa 7m hohen
Apfelbaumes unserer Nachbarn befindet, mein Ziel die immer-
grüne Bepflanzung kontinuierlich zu schneiden. Aber dieser
blau-graue Wachholder eignet sich leider nicht besonders
zum Rückschnitt und dankt es mir meist mit braunen Trieb-
spitzen. Doch für die Winterstruktur möchte ich auf ihn nicht
verzichten. Und außerdem tobt sich links neben ihm
der
grüne Hartriegel
aus, der die Schnittlücken im Notfall schnell
wieder auffüllt. Und von rechts kommen
Holunder, Hibiskus
'Red Heart'
und Rubus Tridel Benenden. Vom Flieder aus wird
der Wachholder von der
Rankrose Belvedere geentert und
auch
der wilde Wein und ein bogiger Trieb vom Rubus
schlagen Brücken ...

Eigentlich sollte in diesem Herbst nun auch mal wieder die
1997 gepflanzte
Felsenbirne mit der Clematis alpina eingekürzt
werden. Doch, nachdem sich
der Kahlschlag nun auf die gesamte
südliche Grenze erstreckt, werden wir ein paar
markante Höhe-
Punkte
an der Grenze noch bis zum nächsten Herbst wachsen
lassen. Bis dahin haben in dem südlichen Beet der blaue Wach-
holder und andere Immergrüne bzw. die Sträucher bestimmt
wieder mehr Form angenommen!

Foto: S.Schneider


gut getarnte Sternenflor



Die kleinen Blätter der Sternenflor haben sich nun wieder
weitgehend erholt.
Denn häufiger leidet sie unter Mehltau.
Und dieser Sommer war durch die frühen heißen Tage und
dann durch die langanhaltende feuchte Witterung besonders
stressig für
diese zierliche Rose.

Nun stehen die Chancen aber ganz gut, dass
die zweite Blüte wieder besser ausfällt
als ihre

Hier steht die kleine Rose gut getarnt zwischen Waldmeister
und Walderdbeeren. Daher stört mich ihr Mehltaubefall auch
nicht so sehr. Außerdem verteilen sich im Herbst/Winter dann
kleine Hagebutten über dem fast immergrünen Waldmeister.
Und da sie normalerweise über diesen niedrigen Pflanzen
wächst, bekommt sie
rechts neben dem Aluteich trotzdem
genug Licht & Luft. Nur leider war sie im letzten Winter stark
zurückgefroren.
Sternenflor ist zumindest in unserem Garten
eine recht muckelige Rose, aber trotzdem hat
Schultheis 1989
mit ihr eine bezaubernde Rose auf den Markt gebracht, die
ich nicht missen möchte!

Fotos: SchneiderHein


durstig




Es ist immer eine Gradwanerung, ob eine Kübelpflanze
nun durstig ist, oder mal wieder viel zu lange mit den Füßen
im Wasser steht. Hier zeigt ein junger Trieb von
der Rose
Zigeunerknabe
nun eindeutig, dass es Zeit zum Gießen ist!

Foto: S.Schneider


Sea Foam im Grünen




Hier zeigt sich nochmals besonders gut, wie sehr die Sea Foam
eine Bodendeckerrose mit langen bogig überhängenden Trieben
sein kann. Aber im Moment ist es
wieder kaum zu glauben, dass
sie eigentlich eine
weiße Rose sein soll!

Foto: S.Schneider


verstecktes Farbspiel




Die Moschata-Hybride Hedi Grimm kann nicht nur
strahlendes Weiß sondern etwas tiefer im Strauch
versteckt auch ein dezentes Apricot-Rosa. Und
sogar noch im Spätsommer werden die Farben
von einem leichten Duft begleitet ...

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 25. August 2011

morgens



Maus genießt dem Morgen auf dem Steg.

Eine Spinne braut ihr Netz vor der Betonfläche
zwischen Snow Ballet und den Walderdbeeren
mitten im Weg.

Und bei genauerer Betrachtung bekommt
die Rose
Snow Ballet noch immer Knospen!

Die etwa 2m hohe Rose Zigeunerknabe im Kübel
steht unter dem Apfelbaum und sucht nun etwas
Halt in der Efeuranke.


Die Beetrose Elegant Pearl kommt unter
dem Apfelbaum jetzt erst zur Nachblüte.


Die weiße Waldaster ist noch ein Foto wert!

Die Schneeflocke im Hintergrund bekommt nochmals
Knospen, und
Helleborus argutifolius sieht in diesem
Sommer zum ersten Mal richtig gut aus.


Und der kleine Storchschnabel steht am Wegesrand.
Man muss schon etwas mehr auf ihn achten, denn
der
Schneefelberich
zieht noch immer den Blick auf sich.

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 23. August 2011

krach wumm ...



Es hatte einige Zeit gedauert, bis ich lokalisieren konnte, was
da plötzlich am frühen Nachmittag bei schönstem windstillen
Spätsommer-Wetter hinter dem Hochwald herunterkrachte.


War es etwa ein Eichhörnchen, das durch einen mutigen
Sprung von Ast zu Ast zu viel Gewicht auf einen Zweig
in der Kiefer ausübte? Jedenfalls war nun
der Weg hinter
dem Kompost
an der nördlichen Grenze versperrt.


Und eigentlich sehen diese Kieferzweige doch vollkommen
gesund aus! Wie ist es möglich, dass da aus ca. 7m oder ev.
10m Höhe plötzlich ein Ast einfach abbricht?


Die Katze auf dem Komposthaufen blieb
bei diesem Vorfall jedenfalls unversehrt!

Fotos: W.Hein