Montag, 31. Oktober 2011

Wenn das Laub allmählich fällt




Von Tag zu Tag wird der Garten jetzt gelber und immer mehr Blätter
fallen zu Boden. Die Eichhörnchen sind ständig damit beschäftigt
Nüsse aus Nachbars Garten zu vergraben. Doch bei den herrlich
warmen Temperaturen ist es mir noch zu früh für die Wintervor-
bereitungen. Aber wahrscheinlich werden wir dafür in ein paar
Tagen wieder eiskalt vom Winter erwischt ...


Foto: S.Schneider


Sonntag, 9. Oktober 2011

Nachbars Kiefer über unserem Apfelbaum



Erst heute ist mir richtig aufgefallen, wie weit ein Ast der Kiefer
unseres nördlichen Nachbarn bereits auf unser Grundstück reicht.
Sie überdeckt inzwischen fast die gesamte Krone des Apfelbaumes.
Aber da
der Baum mit dem Mobile wohl ohnehin eingehen wird,
überspielt die Kiefer die morschen Äste. Aus dem Untergrund
erklimmt jetzt das Efeu den Stamm und der Hopfen enterte schon
vor einiger Zeit von der Grenze aus die Äste
. Ob wir es an dem
Baum nun noch auch mit einer Rambler-Rose versuchen sollten?
Aber vielleicht wäre eine Clematis viticella besser für die alten
Äste geeignet. Allerdings
diese Clematis tobt dort schon im Unter-
grund. Nur ist sie an dieser Stelle noch nie zur Blüte gekommen.
Doch vielleicht sollten wir den Baum einfach noch etwas länger
der Natur überlassen und abwarten was passiert ...

Foto: S.Schneider


Die Kiefer wirft ab



Inzwischen normalisiert es sich allmählich. Aber so viele
braune Nadeln wie in diesem Jahr hatte die Kiefer selten
abgeworfen. Ob auch ihr die langanhaltende Trockenheit
zu schaffen machte? Und vollkommen unklar ist mir immer
noch, warum an einem windstillen Tag
dieser dicke Ast
plötzlich aus einigen Metern Höhe herunterkrachte ...

Foto: S.Schneider


zwei große Vögel am Himmel



Ob die beiden Vögel den Anschluß verpasst haben, und nun auch
auf dem Weg nach Süden sind? Ihr Weg führte sie jedenfalls eher
Richtung Süden
als die beiden Gruppen, die bereits am 2. Oktober
unseren Garten überflogen
. Denn ich hoffe nicht, dass das zwei
Reiher auf Fischfang waren. Aber die suchen wohl kaum paarweise?

Foto: S.Schneider


Samstag, 8. Oktober 2011

Jetzt ist auch bei uns Herbst



In den letzten Tagen ist es kühler geworden,
die Sonne bleibt länger hinter den Wolken,
und die zum Wochenende so schön gefegte
Betonfläche trägt wieder einen Blättermix.

Der wilde Wein im Flieder ist zwar noch schön rot, aber ...

auch er wirft nun schon sein buntes Laub auf die Steine.

Die beiden Stelzvögel dürfen trotzdem noch etwas
an der frischen Luft bleiben. Und zwischen dem
allmählich verblühenden
Bleiwurz bringen jetzt die
rot-braunen Blätter etwas Farbe ins Bild.


Unter den Apfelbäumen vertrocknet das Gras.
Und selbst der
den Baum begrünende Hopfen
verwandelt sich immer mehr von grün zu gelb.


Doch die Herbstanemonen blühen tatsächlich noch,
wenn auch bei uns im Garten nun immer mehr das
Herbstgefühl einzieht ...

Fotos: SchneiderHein


Freitag, 7. Oktober 2011

Noch ein Blütentrieb!



Ist das bei dieser Deutzie normal?

Vereinzelt kamen nach ihrer ungewöhnlich langen Hauptblüte
noch
einige Blütensterne zum Vorschein. Aber jetzt sogar ein
ganz neuer Blütentrieb! Oder ist dieser kleine Strauch durch
die Topfkultur nun vollkommen durcheinander gekommen?

Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 6. Oktober 2011

Knospen, Blüten, Beeren ...


Und das alles gleichzeitig in einem Topf:

Wenn es jetzt nicht zu schnell kalt wird, dann
werden die Knospen wohl noch zur Blüte kommen.

Ob aus diesen Blüten allerdings noch Früchte entstehen?

Die hier haben es jedenfalls fast geschafft!

Und das findet alles zeitgleich in dem kleinen Schneeball-Topf
Viburnum plicatum 'Summer Snowflake' statt. Und im nächsten
Frühjahr, wenn er aus dem Hochwald-Winterquartier zurück-
kommt, bekommt er einen größeren Topf. So viel Blühfreude
muss doch unterstützt werden!

Allerdings tut es mir jetzt noch mehr um seinen Vorgänger leid,
den ich im letzten Jahr versehentlich so mißhandelt habe ...

Fotos: S.Schneider


Rosa multiflora - eine Hybride im Topf



Das sind in diesem Jahr fast die einzigen Rosa multiflora Hagebutten.

An 'Schneeweißchen ohne Rosenrot', einer Hybride, die
einer Multiflora aber sehr ähnlich ist
, waren bereits Mitte
September viele der möglichen Fruchttriebe vertrocknet
.
Und die
als Rosa multiflora gekaufte Wildrose - vor der
Ligusterhecke links neben dem Hochbeet - stand in diesem
Frühsommer viel zu dunkel, um ausreichend zur Blüte zu
kommen. Nur diese,
aus Stecklingen gezogene Hybride, aus
dem Garten meiner Mutter,
die noch immer im Topf steht,
hat die typischen roten Büschel ausgebildet. Für eine viel-
blütige Rose könnte der Fruchtbehang allerdings wohl
etwas üppiger ausfallen ...

Aber dieses Jahr ist anscheinend nur für einige wenige Rosen
in unserem Garten ein gutes Hagebuttenjahr: Rosa canina an
der Brombeerhecke trug erstaunlich viele Früchte. Nur leider
überwiegend bei unseren Nachbarn auf dem Grundstück, wo sie
keine gern gesehene Gäste waren. Und die Multiflora-Hybriden
White Flight neben der Teichmauer sowie White Rambler in der
Hasel am Waldrand fangen jetzt allmählich an rot zu leuchten.
Besonders viel Freude bereiten uns die Hagebutten der beiden
kletternden Wildrosen Rosa helenae in der Hemlocktanne und
Rosa brunonii in der Hasel an der Südgrenze. Schließlich mussten
wir auf diese Rosenblüten und Früchte einige Jahre warten ...

Fotos: S.Schneider


Und plötzlich geht es ihnen besser




Kaum sind die Lenzrosenkinder zurück in der Heimat,
legen die Kleinen los.
Aber die Sämlinge unter den Mutter-
pflanzen
sind wohl tatsächlich alle vertrocknet ...

Foto: S.Schneider


Es war wohl zu trocken ...



So sehen die verblühten Büschel der Hedi Grimm plötzlich aus.

Das wird wohl nix mit der Hagebuttenproduktion!

Normalerweise soll man doch bei öfterblühenden Rosen
ab Ende August
mit dem Schneiden der verblühten Triebe
aufhören, um für den Winter Hagebutten zu erhalten. Aber
lediglich aus dem teilweise nicht entfernten ersten Flor
sind bisher einige wenige rote Früchte entstanden.
Diese
Nachblüte vom August
und auch andere nachfolgende
Büschel sind einfach verkümmert. Wahrscheinlich hätte
ich sogar die freistehende Hedi Grimm zusätzlich wässern
müssen. Und auf so
einen herrlichen Hagebutten-Anblick
wie im letzten Jahr
müssen wir nun wohl leider verzichten.
Aber vielleicht bringen zumindest
diese beiden Triebe nun
noch etwas Farbe für den Winter zustande ...

Fotos: S.Schneider


Etwas Orange am und im Teich



In der Habichtskrautfläche vor der Teichmauer
blüht es nun noch einmal etwas orange.

Und seitdem noch ein paar Krebsscheren zu
unseren Nachbarn umgezogen sind
, gibt es auch
ab und an wieder Goldfische zu sehen.

Fotos: SchneiderHein


Meine Deko gefällt auch Schnecken



Ich staunte heute nicht schlecht, als ich diese Schleim-& Fraßspuren
an den Äpfeln der
Etagere auf dem Hochbecken sah. Brauchen die
'Wasserschnecken' nun doch mal Abwechselung im Speiseplan? Liegt
es vielleicht daran, dass wir die Fischfütterung schon fast eingestellt
haben? Oder leben sie jetzt doch lieber wieder an Land?

Einige dieser schleimigen Zeitgenossen zog es jedenfalls schon
wieder
ins Haus. Eine Schnecke führte der Weg sogar bis in meine
Gummistiefel, die im Treppenhaus in der Nähe der Gartentür auf
ihren nächsten Einsatz warteten. Und eine andere nahm es mit
der Rauhputz-Wand auf: Immer schön geradewegs an der Wand
lang bis zur Fensterbank der Kleiderkammer. Dann etwas auf dem
Holzrahmen des Fensters entlang. Und von dort erklomm sie ein
erzgebirgisches Laubbäumchen aus gefärbtem Holz. Auf halber
Strecke drehte sie wahrscheinlich wieder um. Auch
in Allegras
Katzenkörbchen
mitten auf den
Nadelfilzfliesen gab es eine
Schleimspur zu entdecken. Keinen dieser Übeltäter konnte
ich allerdings trotz dieser Spuren ausfindig machen ...

Foto: S.Schneider


Helenaes Hagebutten fallen schon



Diese kleinen kugeligen Hagebutten der Rosa helenae
lagen heute bereits am Boden. Die wandern nun gleich,
so wie sie sind, in einen kleinen Blumentopf. Den Winter
werden sie dann entweder
im kalten Rosenkasten ver-
bringen oder kommen
im Hochwald mit ins Rosenquartier.
Ob daraus etwas wird? Aber
die Sämlinge der White Flight
standen ja auch ohne mein Zutun plötzlich am Teichrand.

Erst jetzt sehen wir an den Hagebutten wie üppig Helenae
geblüht hat. Fast alle dieser sehr dornigen Ranken wuchsen
zum Ärger unserer Nachbarn zum Süden. Und nun wird es
allerhöchste Zeit diese überreich mit Hagebutten besetzen
Zweige dort zu entfernen, bevor sie sich vielleicht lieber
auf dem Nachbargrundstück versamen.

Doch auch auf unserer Seite des Gartens erblicken wir nun
reichlich Hagebutten. Nur hatten sich wohl viele
der Blüten
hoch oben in der Hemlocktanne versteckt, so dass wir sie

im sommerlichen Gegenlicht kaum erkennen konnten.

Aber inzwischen scheint sie sich so gut entwickelt zu haben,
dass wir nun versuchen werden diese sehr wüchsige und mit
Kletterhaken ausgestattete Wildrose mehr in Form zu bringen.

Fotos: SchneiderHein


Mittwoch, 5. Oktober 2011

versteckte Blüte




Nur zufällig habe ich diese Blüte vom Rubus Tridel Benenden
über mir entdeckt. Bei den dunkeleren Lichtverhältnissen
fällt die kleine und noch dazu gut durch Blätter getarnte Blüte
kaum auf. Aber gerade diese vereinzelten Blüten an Sträuchern,
die normalerweise nur im Frühjahr blühen, sind jetzt das reiz-
volle an einem Gartenspaziergang.

Foto: S.Schneider


Fair Binca neben dem Aluteich



Erst jetzt hat es Fair Bianca auf der verschatteten
Südseite nochmals zu einer Blüte gebracht. Aber
ansonsten machte sie in diesem Sommer eine recht
trostlose Figur. Etwas Sternrußtau erscheint nun
auf ihren Blättern und auch sonst kommt sie mir viel
schwächer als in den vergangenen Jahren vor. Haben
ihr wirklich die reduzierten Wassergaben so sehr
geschadet? Oder braucht sie doch unbedingt eine
zweite Düngung nach dem ersten Flor?
Ihre kletter-
freudige Schwester
hat ihr in diesem Jahr jeden-
falls die Schau gestohlen. Aber nächstes Jahr ist
ein neues Gartenjahr!

Fotos: S.Schneider


Montag, 3. Oktober 2011

Gestern plattfotografiert ...


Das ist der Nachteil, wenn ein Herr Hein
mit seinen Bären in den Garten zieht:

Hier links an den Wegeplatten zur Betonfläche fand gestern
eine kleine Bärenszene zwischen Waldmeister und Schnee-
felberich statt. Und da ein Herr Hein nicht gerade klein ist
und seine
'lebensechten' Bilder dann oftmals im Liegen ent-
stehen
, mussten Storchschnabel & Co auf der rechten Seite
nun zeitweilig unter ihm leiden.

Dieses ist zwar nicht die Geschichte, wegen der die Stauden
am Wegesrand nun so aussehen, aber sie spielte ganz in der
Nähe. Und auch dabei gab es in den Beeten und in der Wiese
stellenweise Flurschaden ...

Foto: S.Schneider


Unter der Mirabelle ...



... sieht der Geißbart noch recht gut aus. Und durch
die Rosa longicuspis hängen jetzt
einige Hagebutten
im Baum
. Aber hätte ich diesen Teil des Gartens nicht
Ende September durchdringend gewässert, so wäre
dieser Bereich jetzt bestimmt wesentlich trostloser.
Besonders hier war es in den letzten Tagen so trocken,
dass mir sogar die Blütenstände der
Herbstanemonen
unter der Mirabelle
kläglich eingingen.

Einziger Nachteil dieser Bewässerungsaktion: Unsere
Kleine Maus bringt nun wieder mehr Zecken mit nach Haus.

Foto: S.Schneider


Pflanzgemeinschaft




Diese ungeplante Pflanzgemeinschaft aus wildem Wein und
weißem Flieder zeigt sich im Moment in seiner schönsten Form.
Der Wein war irgendwann da und gehört nun hier her. Wie das
in Zukunft allerdings dann auch mit der wuchsfreudigen
Rankrose
Belvedere und Nachbars Glyzinie wird? Die Glyzinie hat wahr-
scheinlich den Abnabelungsprozeß am Gartenzaun überlebt
!


Foto: S.Schneider


Sonntag, 2. Oktober 2011

Allmählich Abschied nehmen ...




Zwar steht der Fälltermin für die beiden Grenzfichten auf der Südseite
noch nicht fest, aber so traumhaft schön wird das Wetter zum Foto-
grafieren bestimmt nicht wieder werden. Und auf den Balkon unserer
Haus-Mitbewohnerin komme ich auch nicht alle Tage. Die beiden
mächtigen Bäume werden nicht nur uns im Garten fehlen. Auch dieser
Blick gegen den Wald wird sich ohne sie erheblich ändern ...

Foto: S.Schneider


Ein sonniger Morgen auf dem Balkon



Es ist ein ganz besonderes Licht, wenn die Sonne
am Vormittag an den Fichten gerade vorbeistreicht,
und der Wald wieder im Dunkeln liegt.

Ich hatte mich in den letzten Wochen - wenn ich vom Steg
zum Gründach schaute
- schon immer gewundert, warum
das trockene Weidenröschen noch immer im Kübel steht.
Nun weiß ich es: Von hier aus betrachtet sieht es im Sonnen-
licht recht reizvoll aus. Nur werde ich dafür im nächsten Jahr
unzählige Sämlinge des
Weidenröschens am Teich und auf
dem Gründach entfernen müssen ...


Inzwischen ist von der Urbepflanzung auf dem Gründach
über dem Treppenhaus nicht mehr viel geblieben. Das gelbe
Blümchen -
wahrscheinlich ein niedriges Fingerkraut, ist auf
den Süd-Hof geflüchtet
. Im Schatten der Korkenzieherweide
fühlen sich Moose sehr wohl. Wahscheinlich sind ein paar
pinkfarbene Storchschnäbel aus dem Balkonkasten aufs Dach
ausgewandert. Und
der ausgesamte Schnittlauch hat es jetzt
bis in die letzte Ecke des Daches geschafft.
Ab und an taucht
auch mal etwas Feinstrahl in der Fläche auf
. Und ein paar der
überhängenden Walderdbeer-Ausläufer aus dem Topf, die
schon zwischen den Holzrosten wurzeln wollten, habe ich
heute spontan auf dem Dach ausgesetzt ...

Fotos: S.Schneider


Und während ich so umherschaute, hatte Allegra eine ganz
besondere Begegung auf dem nahegelegen Dachfirst
.



morgens von oben betrachtet


Der Garten vor dem Wald ist eigentlich noch viel zu grün,
um mal wieder vom Gründach in die Tiefe zu fotografieren:

Die Korkenzieherweide hinter der Garage und der Hopfen
in der toten Weide
verdecken jetzt noch teilweise den Blick
auf die
Tischgruppe in der Wiese. Und Hedi Grimm überspielt
einige Quadratmeter Wiese mit ihren ausladenden Trieben.

Zwischen der Wiese rechts und dem Teich links vom Steg
ist farblich zur Zeit kaum ein Unterschied auszumachen.

Und auch der Hochwald hinter dem Teich erscheint im Moment
nur als eine grüne Wand. Da waren
die Bilder mit leichter Laub-
färbung vom 28. Oktober 2009
doch etwas aussagefähiger ...

Fotos: S.Schneider


Von den Fichten bis zur Buche ...


Oder der Blick vom Balkon aus zum Wald hinter dem Haus:

Das sind nun noch einmal die beiden hintereinander
stehenden mächtigen Fichten auf der Südseite.
Davor
hat sich die zur Zeit wohl 7m hohe Korkenzieherweide
noch mit ins Bild geschummelt.

So ziemlich in der Mitte des Gartens, rechts vom Steg,
steht die fast ebenso hohe Douglasie.
Und links vom
Steg
beginnt
der Hochwald mit seinen verschiedenen
Wachholdern, zwei Fichten, einer Blautanne, Holunder,
Taxus, Hasel und
dem panaschierten Ilex.

Am Ende des Hochwaldes hinter dem Kompost befindet sich
die Kiefer,
die vor einigen Wochen an einem windstillen Tag
einen
dicken Ast abwarf. Und links im Bild ist die Blutbuche
unseres Nachbarn im Norden zu sehen. Dieser Teil des üppigen
Baumes gehört wohl noch zu unserem Grundstück und reicht
inzwischen fast bis zum Teich.

Und hier noch einmal der Überblick
von ganz oben aus dem
Frühjahr 2006
. Aber seitdem sind auf dem nördlichen Grund-
stück an der Nordgrenze einige Fichten entfernt worden ...

Fotos: S.Schneider


Ginkgo im Balkonkasten




Dieses Ginkgo-Bäuchen gehört eigentlich nicht zu unserem
Wildwuchsgarten, ist aber vom Steg aus zu sehen. Und da
ich eine 'Mitschuld' daran trage, dass es dieses Bäumchen
auf
dem Gründach überhaupt gibt, bekommt es hier nun
auch mal einen Post. Eigentlich sollte ich nur ab und an
die Sebastian Kneipp im Topf auf dem Balkon unserer
Haus-Mitbewohnerin während ihres Urlaubs gießen. Aber
da seit einigen Tagen alle Pflanzen sehr durstig sind, war
auch eine gründliche Wässerung aller Balkonpflanzen nötig.
Dabei hatte es mir dieses Ginkgo-Motiv angetan.

Inzwischen steht das Bäumchen etwas über 10 Jahre in
einem etwa 2m langen, ca. 50cm tiefen und ebenso hohen
mit Styropor isolierten und mit Teichfolie ausgekleideten
Balkonkasten. Ich hatte den etwa 1m hohen Ginkgo zufällig
im Herbst 2000 reduziert bei Obi entdeckt und unserer Mit-
bewohnerin vorab für den neuen Balkon geschenkt. Denn
ich wußte, so ein
Ginkgo biloba hatte es ihr schon länger
angetan. Den ersten Winter musste der Topf noch im Haus
verbringen. Und nach Fertigstellung des Dachgartens - im
darauffolgenden Sommer - zog er in den Balkonkasten ein.
Hier steht er nun, wächst & gedeiht und hat inzwischen
wohl eine Höhe von 1,7m erreicht. Aber hier oben in
luftiger Höh' geht er viel lieber in die Breite ...

Foto: S.Schneider


Von Ost nach West



Fast gradlinig von Ost nach West zogen heute
nacheinander zwei Gruppen von Zugvögeln bei
strahlend blauem Himmel über unseren Garten.

Bisher dachte ich immer ihr Weg würde
sie direkt in den Süden führen ...

Fotos: S.Schneider


Warum summt es jetzt noch im Efeu-Apfelbaum?



Ich hatte zwar schon davon gelesen, dass das Efeu
mit seinen späten Blüten und den anschließend
daraus entstehenden
Beeren eine wertvolle Pflanze
für Insekten und Vögel ist. Doch, dass das blühende
Efeu so viele geflügelte Insekten magisch anziehen
könnte, so etwas hätte ich in dieser Jahreszeit
nicht mehr erwartet.

Und da es nur hoch oben im sonnigen Teil des
alten Efeu-Apfelbaum blüht, können die Tierchen
dort auch ganz ungestört umhersurren,
während
weiter unten das Baumhaus vorbereitet wird
...

Fotos: S.Schneider


Hier geht es nicht weiter




Bevor unsere Madame Allegra das nicht gefegte Teilstück
vor der Brombeerhecke betritt, dreht sie lieber wieder um.
Es wird also wirklich allerhöchste Zeit den Weg zum Beet
der vergessenen Gemüse entlang der Ostgrenze endlich
wieder freizulegen und dann für die Katz' zu fegen...

Foto: S.Schneider