Freitag, 27. April 2012

Auch Kiftsgate lebt!




Eigentlich hatten wir erwartet, dass uns die Ramblerrose Kiftesgate
irgendwann einmal über den Kopf wächst und im Laufe der Jahre
viel Arbeit macht. Denn normalerweise müssten ihre Ranken überall
durch die Wachholder wuchern. Aber genau das Gegenteil ist leider
der Fall. Ich weiß nicht, wie lange es gedauert hat, bis sie im
letzten Sommer links vor dem Eingang zum Hochwald immerhin die
'stattliche Höhe' von ca. 1,8m errreicht hatte. Diese Höhe ist jetzt
jedenfalls komplett weg. Und lange Zeit schien es sogar, als ob sie
eingegangen wäre. Doch nun fängt sie bei Null wieder an. Die
Blüten-
büschel dieser Rose
kennen wir bisher nur aus dem Europa-Rosarium
in Sangerhausen. Und jetzt sind wir noch gespannter, ob unsere
Kiftesgate jemals zur Blüte kommt ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Neuer Gartentraum hat gesagt…

Bei Rosen lohnt es sich immer zu warten. Oft treiben sie im Frühsommer noch ganz von unten durch. Eine meiner Kletterrosen hatte ich in diesem Frühjahr auch aufgegeben. Jetzt hat sie gleich sechs neue Triebe und schafft es vielleicht sogar zu blühen. Sicher macht euch euer Rambler auch noch viel Freude.
LG Anette

SchneiderHein hat gesagt…

@ Anette
Ich gebe meinen Rosen gerne Zeit! Und da man ohnehin die Erde tauschen sollte, wenn man an die Stelle eine andere Rose pflanzen möchte, wähle ich meist lieber andere Stellen im Garten für neue Rosensträucher.

Allerdings haben es runtergefrorene Rosen in Deinem Garten bestimmt leichter! Denn hier müssen sich die jungen Triebe gegen Efeu oder Waldmeister behaupten. Auch wenn ich versuche um die geschwächten Pflänzchen einen Schutzraum zu schaffen, wird der schnell wieder von den Bodendeckern vereinnahmt. Und in diesem Jahr fangen leider einige Rosen bei Null an. Außerdem habe ich in den letzten Jahren immer häufiger festgestellt, dass eben noch anscheinend gesunde kräftige Triebe plötzlich vertrocknen. Es wird sich also erst im Sommer zeigen, was tatsächlich überlebt hat. So habe ich leider auch die Kletterrose Oriole verloren - wie auch fast alle anderen Lambert Rosen. Auch die ehemals 1m hohe Gruß an Zabern Rambler-Rose von Lambert und auch die Trier fangen wieder von ganz unten an. Es gibt eben bestimmte Rosen, die einfach nicht in unseren Garten gehören. Oder sie hatten einen so ungünstigen Start in unserem Garten durch die falsche Standortwahl, dass sie ein Umpflanzen nicht mehr überleben würden - wie eben die Kiftsgate. Aber vielleicht schafft sie es nun doch noch, da ohne die beiden Fichten jetzt etwas mehr Licht auf sie fällt. Und neben dem Steg steht sie ständig unter Beobachtung ...