Montag, 18. März 2013

ein merkwürdiges Blatt



Helleborus niger im Topf steht seit heute wieder im Garten. 
Am vorletzten Samstag hatte ich den Topf zum dritten Mal in 
Das arme Pflänzchen muss wirklich einiges mitmachen: Nach 
dem ersten Garten-Intermezzo im Januar musste ich viele Stiele 
und Knospen wohl wegen der Stengelgrundfäule entfernen. 
Vor dem nächsten Aufenthalt im Garten kam ein Kaltwasserbad 
im Teich wegen der Blattläuse. Dann entdeckte ich noch dazu 
eine kleine Schnecke unter dem Topf, die sich bereits im Haus 
an der Pflanze labte. Und nun sehe ich dieses merkwürdig 
vertrocknete Blatt. Noch eine neue Schwäche an dieser Topf-
pflanze? Oder sieht so das Ergebnis der Stengelgrundfäule aus, 
wenn man sie nicht rechtzeitig erkennt? 

Nun bin ich mal gespannt, wie lange die Christrose jetzt noch 
an der frischen Luft auf der Zinksäule verweilen kann. Denn 
für das Wochenende und danach sind schon wieder Nachtfröste 
von -6° bis -9°C vorhergesagt. Ich bin wirklich froh, dass ich in 
diesem Frühjahr so gar keine Lust verspürte in Gärtnereien nach 
neuen Helleboren und Zwiebeltöpfen Ausschau zu haltenum 
sie auf der Zinksäule und in anderen Gefäßen zu dekorieren ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Sisah vom Fließtal hat gesagt…

Bedauernswerte Christrose... wie sie bei diesen erschwerten Bedingungen nicht richtig 'Fuß' fassen zu dürfen... leidet. Ich hoffe für sie, dass das Wetter sich schnell ändert und sie endlich 'festen Boden' für ihre Wurzelb findet. Dann wird sie sicher selbst gegen alle Läuse und Schnecken und Pilze und Menschen, die sie ständig hin und her schicken, wehren können. ;-)
LG
Sisah, die momentan auch keine Lust hat irgendwelche Gärtnereien aufzusuchen

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sisah
Nachdem ich mich in einem Jahr mal Ende Januar habe hinreißen lassen 4 wunderschön blühende Lenzrosen zu kaufen, die dann im späten Frühjahr ins Beet sollten, bin ich fast geheilt. Die hatten nämlich auch fürchterlich unter Läusen und anderem gelitten. Fast wären sie mir eingegangen.
Und bei dieser Christrose hatte ich es geahnt. Selbst meine Mutter, die bessere Unterstellmöglichkeiten für kalte Tage hat, hatte im vorletzten Jahr reichlich Mühe einen üppigen Christrosentopf durch den Winter zu bringen. Der war dann jedoch im Laufe des Sommers trotzdem eingegangen.
Meine hätte ich wohl schon längst in einen größeren Topf verfrachten und düngen müssen. Wenn ich sie jetzt bald auspflanzen würde, ist der Rest wahrscheinlich nur noch Schneckenfutter. Die haben bei mir schon größere Christrosentöpfe im Beet niedergemacht. Vielleicht lasse ich sie deswegen doch lieber in einen größeren Topf und stelle das Pflänzchen isoliert - eh' es mir noch meine letzte Christrose an der Garage ansteckt ...
Ich habe das dumme Gefühl, dass es mit Christ- & Lenzrosen nun ähnlich wie mit dem Buchsbaum ist: Mit gekauften Pflanzen kann man sich schnell Krankheiten einschleppen :-(
Ich vermute, an mir können die Gärtnereien & Baumschulen nicht mehr viel verdienen solange ich noch Gefallen an dieser Art Garten finde und die Winter extremer als noch vor ein paar Jahren sind.