Mittwoch, 27. März 2013

frostgeschädigte Hellebori


Noch kann ich nicht genau feststellen, welche Lenzrose wie stark 
durch den Frost der vergangenen Tage geschädigt ist. Aber schon 
jetzt zeichnet sich ab, dass viele Blüten erfroren sind. Und da nun
auch für die Ostertage frostige Nächte um die -2°C angesagt sind, 
wird das sicherlich demnächst zu viel für die ohnehin schon ge-
schwächten Pflanzen. Also hier ein trauriges Zwischenstadium:

Eine der wenigen 'überlebenden' roten Blüten.

Wenn das Blatt am Blütentrieb der dunkelroten Orientalis 
so aussieht, besteht wohl kaum noch Hoffnung ...

Die Triebe der grünlich-gefüllten waren noch 
zum Teil im Schnee verpackt.

Aber wenn das eine wieder auferstandene Blütenglocke ist?

Am meisten Hoffnung besteht noch bei der knospigen weißen 
unter der Douglasie im Lenzrosenbeet neben dem Steg.

Und bei der freistehenden weißen könnten es 
vielleicht ein paar Nachzügler-Knospen schaffen ...

Helleborus argutifolius hat sich bis zur Nacht von Samstag auf 
Sonntag erstaunlich gut gehalten. Aber das war nun doch zu viel. 
Daher wird es jetzt wohl leider wieder ein Frühjahr ohne Blüte.

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Barbara hat gesagt…

Liebe Silke, ich bin immer wieder irgendwie irritiert wenn ich lese, dass Helleboruspflanzen Schäden von Frost oder Schnee davontragen. Auf 1400m Höhe habe ich vor Jahren auch Helleborusableger von hier gepflanzt und sie gedeihen wirklich gut. Allerdings muss gesagt werden, dass der hohe Schnee in den Bergen meistens den ganzen Winter hindurch da ist und erst ab April das Tauen beginnt. Ich habe dann jeweils noch im Mai Blüten. Hier daheim wurden dieses Jahr die Pflanzen auch immer wieder mit Schnee bedeckt und sie haben es überstanden. Es kann sein, dass vielleicht eine Blüte mal etwas zerknautscht aussieht, aber im Grossen und Ganzen ist die Helleborus für mich eine wunderbare frostharte Pflanze (sogar die gefüllten Sorten und doch etwas heikleren Pflanzen haben diesen langen Winter ohne Schaden überstanden.....ja sie waren noch nie so schön und üppig wie heuer). Interessant wie verschieden sich die gleichen Pflanzen an den diversen Standorten verhalten.
Liebe Grüsse, Barbara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Barbara
Du hast es schon richtig erkannt, der Schnee macht's!
Gestern bei meiner Mutter habe ich auch mal einen Kontrollgang gestartet. Dort lag noch etwas mehr Schnee auf der Schattenseite des Gartens. Und da bestätigt sich meine Vermutung: Die, die weniger sonnig noch im Schnee stehen und sich möglichst noch im Knospenstadium befinden, sehen gut aus. Die gefüllte weinrote, die ohnehin schon kränkelte, aber bereits blühte, ist ebenfalls verfroren. Und die Blütentriebe die sich an ihr zum Boden gebogen hatten und dann Schnee abbekamen, hätten theoretisch überlebt. Nur sind sie leider durch den Schnee abgeknickt.
Ich habe gestern davon auch Fotos gemacht, bin nur noch nicht dazu gekommen sie einzustellen. Denn in diesem Jahr fasziniert es mich, wie der Garten mit diesem ungewöhnichen Winter klarkommt bzw. kapituliert. Da ruhen alle anderen Blogs noch etwas ...
Als ich jedenfalls vor einiger Zeit Frau Holle etwas mit der Schneeverteilung unter die Arme gegriffen habe, hatten sich die meisten Lenzrosen danach recht schnell und gut bei den wärmeren Temperaturen erholt. Doch meine Lenzrosen blühen teilweise jetzt ja schon seit Weihnachten und die waren einfach zu weit für die 2 1/2 Tage schneefreien Dauerfrost. Aber bis jetzt konnte ich sie noch nicht davon überzeugen später mit der Blüte zu beginnen ;-) Und da sie inzwischen eh schon geschädigt waren, habe ich auf den Pappkartonschutz verzichtet. Aber schutzlos scheinen die Blüten wohl spätestens ab -9°C zu verfrieren, wenn der Frost länger als eine Nacht dauert - zumindest hier in unserer Region ...