Sonntag, 24. März 2013

gegen 11 Uhr



Da die Vogelfutter-Schälchen schon wieder aufgefüllt 
werden mussten, konnte ich gleich noch einen kurzen 
Gartenspaziergang dranhängen. Darauf hatte eine kleine
 Maus auf ihrem Bettplatz wohl nur gewartet. Denn kaum 
war ich auf der Betonfläche angekommen, erschien die 
fürchterlich gelangweilte Graukatze auf der Bildfläche. 
Nur an einem so kalten Tag macht selbst einer wind- und
 wettererprobten Gartenkatze so ein Spaziergang alleine 
keinen Spass. In Gesellschaft war es jedoch einen 
Versuch wert!

Und während ich krampfhaft versuchte mich daran zu erinnern, 
was das für grasige Zwiebelblumen am Wegesrand sein könnten, ...

machte Maus einen auf 'nur die Harten bleiben im Garten!' 
Denn bei eisigem Wind und ca. -3°C machte auch die 
kraftvolle Märzsonne den Katzenpelz nicht sonderlich warm. 
Es sah ziemlich nach Protesthocken aus, was die Maus 
da im Beet hinter der Aspirin veranstaltete.

Ich schaute derweil noch etwas blauen Frühling 

und freute mich anschließend kurz über einige 
 wahrscheinlich überlebende Lenzrosenblüten. 

Danach war ich wieder durchgefroren und verzog mich 
ins Haus. Ich war noch nicht auf der Treppe zum Wohnraum 
angekommen, da filzte eine kleine Maus den Steg entlang 
und schlüpfte meckernd durch den Spalt der Treppenhaustür.

Fotos: S.Schneider


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