Freitag, 15. März 2013

Haben Scilla eigentlich auch ...


... eine eingebaute Frostschutzsicherung?

Die kleinen Blüten der weiß-blauen Scilla mitschenkoana hatten 
leider in den letzten Tagen kaum eine schützende Schneedecke 
von Frau Holle erhalten. Und nun finde ich, dass viele der Blüten 
hinter dem Teich ziemlich glasig-verfroren aussehen:






Doch dieses Pflänzchen scheint die frostige Zeit 
einigermaßen gut überstanden zu haben:


Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Im Waldhaus hat gesagt…

Liebe Silke,
heute ist es so ungemütlich da draußen gewesen, dass ich es kaum übers Herz gebracht habe, nach draußen zu gehen und den Vögeln was zu bringen. Ich bin nur am Frieren... deine Scilla-Fotos sind sehr interessant. Die Farben vor allem... Mhm, ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, ob die Zellstruktur bei ihnen zermatscht wird durch den Frost oder nicht. Wir haben gerade zweistellige Minusgrade in der Nacht - ziemlich unangenehm. Deine Vogelaufnahmen sind ja echt der Hit - wie die Tauben und der Eichelhäher es sich auf dem Tisch gemütlich machen *lach* ! Ja, hier sind inzwischen Bergfinken, Buchfinken, Grünfinken und Erlenzeisige in großen Schwärmen unterwegs - ich habe das Gefühl, dass die Grünfinken und die Erlenzeisige sogar gemeinsam fliegen... Deine Schneeforsythie ist wunderschön - die könnte mir hier auch gefallen. Muss mal überlegen, wo ich noch ein Plätzchen habe...
Ich wünsch dir einen gemütlichen Abend und ein schönes und hoffentlich wärmeres WE - GLG, Christine

Elfenrosengarten hat gesagt…

Liebe Silke,
ich glaube die meisten Frühblüher sind frosthärter als wir glauben :-)
Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende und ganz viele liebe Grüße Urte

SchneiderHein hat gesagt…

@ Christine
Da wechseln wir uns mit dem Wetter wohl ab ;-)
Gestern war es herrlich sonnig aber richtig brr. Dafür ist es heute nun grau und windig. Sonst wäre heute ein idealer Tag für die Korkenzieherweide oder die Scheinakazie, da der Boden noch gefroren ist.

Der Futterbedarf nimmt bei uns aber schon etwas ab: 1 Säule pro Tag und ein Schälchen Haferfolcken sowie 2x Sonnenblumenkerne und Erdnüsse. So viel wie in diesem Jahr hatte ich noch nie verfüttert. Mit meinen Vogelbildern kann ich da echt nicht mithalten. Aber ich finde es spannend, wer hier plötzlich aufftaucht. Vor einigen Jahren waren noch viel weniger Arten zu Besuch ...

Ja, die Scillafarben reizten mich gestern früh. Heute sehen sie teilweise schon etwas besser aus. Wenn überhaupt sind wohl 50% der Blüten verfroren. Aber der Vorteil bei diesem Pflänzchen ist ja, dass noch einiges nachkommt.
Die Schneeglöckchen liegen noch alle am Boden und manche Krokusse haben wohl wirklich die Tage nicht überlebt. Ach, ein herrlicher Luxus das einfach mal alles so festzuhalten ...

Also in unserem Klima scheint die Schneeforsythie gut zu überleben. Ob sie das bei Euch auch schafft? Nur mit ihrem Wuchs bin ich noch immer nicht zufrieden. Sie wächst sehr langsam, mehr breit als hoch und ist sehr weich. Bisher habe ich sie kaum geschnitten. Vielleicht traue ich mich mal in diesem Jahr an einigen Zweigen ...

@ Urte
Das soll jetzt auch nicht wehmütig oder ängstlich klingen. Mich faszinierten einfach nur die Farben der Scilla. Und ich möchte mal schauen, was nun davon übrig bleibt. Vielleicht macht es ja Sinn sie ab einer bestimmten Größe bei Kahlfrösten etwas zu schützen.
Einige Krokusse hat es jedenfalls erwischt, die Schneeglöckchen liegen noch am Boden und bei den Lenzrosen bin ich gespannt. Aber bei einigen Rosen kann ich schon jetzt sagen, dass sie wieder von unten starten müssen - was in unserem Garten meist recht schwierig ist ...

Herz und Leben 2 hat gesagt…

Das hätte mich jetzt auch einmal interessiert. Da kam ja schon manches aus dem Boden, hervorgelockt durch den warmen Sonnenschein vor dem erneuten Frosteinbruch. ;-)

Allerdings erinnere ich mich an strenge Minusgrade im letzten Jahr, die auch früh im Jahr einigen Schaden anrichteten.

Liebe Grüße
Sara