Sonntag, 31. März 2013

Schneegrenze



Normalerweise bezeichnet eine Schneegrenze die Höhe, in der 
der Schnee liegenbleibt. Bei uns verläuft sie zur Zeit von Süd 
nach Nord entlang der Grundstücksgrenze. Daher haben wir in 
unserem Garten jetzt etwas mehr Frühling ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Annika hat gesagt…

Dann steht euer Haus eindeutig auf der Richtigen Seite! ;-)

LG
Annika

SchneiderHein hat gesagt…

@ Annika
Wir haben eher die richtigen Nachbarn ;-)
Denn auf der Südseite hätten es unsere Nachbarn am liebsten, dass in Grenznähe die Bäume & Sträucher höchstens 3m hoch sind, obwohl ihr alter wunderschöner Apfelbaum an der Grenze uns ca 1/3 der Grenze verschattet (da liegt auch bei uns Schnee).
Unsere nördlichen Nachbarn hingegen haben selbst hohe Bäume und verschatten sich somit den eigenen Garten. Da macht unsere hohe Bepflanzung zum Glück nichts aus.
Aber dieses Stück hinter dem Teich ist sehr sonnig, Daher haben die Pflänzchen hier einen Vorsprung und der Schnee taut schneller. Halt eine kleine Frühlingsecke im Wintergarten :-)

Lykkagard hat gesagt…

Verschatten - gibt es da Ärger bei Euch?
Wir wollen unseren Garten so nach und nach auch noch mit ein paar Bäumchen bepflanzen.
LG lykka

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lykka
Nur zum südlichen Nachbarn. Zum Norden haben wir eine grüne Grenze. Dort wächst die Buche und eine Kiefer weit zu uns rüber - wir finden das schön. Und unsere Grenzbepflanzung verschattet teilweise deren Garten. Eine Rose hinter dem Haus auf der Nordseite und ein Pfeifenstrauch blühen sogar eher beim Nachbarn als bei uns. Doch dafür genießt ihr Winterjasmin unsere Südsonne :-)
Ich habe vor einiger Zeit das Label 'Grenzen' für Posts eingeführt. Da kannst Du mal nachlesen, wenn es Dich interessiert, was bei uns so los ist. Wir haben 4 Grenznachbarn ...
Und zur südlichen Seite haben wir 1995 mit dem Gründstück auch wegen 2 alten Fichten und einer Korkenzieherweide einen Grenzstreit mitgeerbt. Von daher wird die Situation dort immer etwas angespannt sein, obwohl wir die Korkenzieherweide oftmals sogar 2x im Jahr schneiden, und ich die beiden über 40 Jahre alten Fichten schweren Herzens im Dezember 2011 fällen ließ, um Ärger zu vermeiden.

An Deiner Stelle würde ich wirklich von Anfang an Grenzabstände berücksichtigen, regelmäßigen Schnitt einplanen und möglichst einen ca. 50cm breiten Bewirtschaftungsweg am Zaun einplanen. Vor allem auch im Hinblick darauf, dass Nachbarn wechseln können und es plötzlich Probleme gibt, wo vorher keine waren ...

Lykkagard hat gesagt…

Und wie mich das interessiert! Einen herrlichen Garten habt Ihr. Ich kann mich garnicht sattsehen an Deinen Bildern.
Also seid Ihr mittendrin bei vier Grenznachbarn.
So ein Grenzstreit kann das Leben ganz schön vergällen. Bis jetzt wissen wir noch nix von ehemaligen Streitigkeiten. Doch wir sind auch selten da. Erst in 13 Jahren können wir für immer dort wohnen. Bis dahin wollen wir uns auch einen wildromantischen Garten geschaffen haben.
LG lykka

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lykka
Dann passt bloß auf, dass sich bei Euch nicht auch die Zecken zu wohl fühlen. Ein wild-romantischer Garten bedeutet nämlich meist, dass sich Tiere aller Art dort aufhalten. Vor allem wenn ihr seltener da seid. Das war bei uns auch so. Wir haben 1996 angefangen den Garten anzulegen und sind erst im September 2001 ins Haus gezogen. 2004 stand ich wahrscheinlich das erste Mail barfuß unter dem Gartentisch in einem Zeckennest. Nur wußten wir damals gar nicht, dass das Zeckenlarven waren. Zu der Zeit trugen unsere Gartenigel auch schon so manche Zecke mit sich herum. Die Gefahr haben wir damals leider total unterschätzt. Eigentlich hätten wir allen Gartenigeln immer sofort die Zecken entfernen müssen. Denn eine Zecke kann bis zu 1000 Eier legen. Und die haben verdammt gute Chancen fast alle durchzukommen ...
Also überlegt Euch sehr genau, wie viele wildromantische Ecken ihr anlegen wollt. Jedoch möglichst nicht in Hausnähe. Bei uns sind Igel & Co so zutraulich, dass sie sogar ins Haus kommen. Und eine vollgesogene Zecke wollte sich zum Eierlegen sogar im Schotterstreifen am Haus niederlassen. Das wäre für ihre Larven ideal gewesen: Unsere Katzen & wir als Wirte!
Daher schau Dir vor der Gartenplanung mal lieber diese Seite an: http://www.zeckenrollen.de/natuerlicher-zeckenschutz
Wir würden nach den heutigen Zecken-Erfahrungen unseren Garten jedenfalls leider anders planen: Breitere Wege und Sitzflächen mit genügend Abstand zur Natur. Denn die Zecken kommen sogar au den Beeten gekrabbelt. Aber deswegen würde ich trotzdem nicht auf eine naturnahe Gartengestaltung verzichten wollen. Denn auch in den aufgeräumteren Gärten gibt es Zecken wenn dort Igel und Mäuschen umherlaufen. Und selbst Marder, Eichhörnchen & Vögel tragen zur Verbreitung bei. Darüber sollte man sich heutzutage lieber bewusst sein :-(

Lykkagard hat gesagt…

Wir hatten uns mit dem Thema Zecken in Bezug auf unsere Hunde schon oft befasst. Selbst mein Mann wurde schon drei Mal angedockt. Leider sind die Viecher auf dem Vormarsch, auch in Mecklenburg Vorpommer, besonders durch die Schafe.
Wenn ich das so lese mit der Gartenplanung: das ist nicht das was wir wollten. Rasenflächen wollten wir weniger und schon garnicht solche die ständig gemäht werden müssen, sondern Blumenwiesen, Schmetterlingswiese etc. Aber was Du da schreibst nötigt mir Respekt ab:

*2004 stand ich wahrscheinlich das erste Mal barfuß unter dem Gartentisch in einem Zeckennest.*

Ich hoffe Du wurdest verschont von diesen schrecklichen Krankheiten?
Benutzt Du die jetzt Zeckenrollen? Ich bin auch der Meinung, dass die aufgeräumten Gärten genügend Zecken vorzuweisen haben. Vielen Dank für Deinen Link.
LG lykka

Lykkagard hat gesagt…

Was ich noch hinzufügen wollte: 1996 -2004 das sind immerhin auch 8 Jahre. Also so ähnlich wie wir unser Altenteil anlegen.
Hattet Ihr die Möglichkeit oft dort zu arbeiten (im Garten)? Ich bin neugierig, sorry. Ihr habt es geschafft. So schön.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lykka
Wiese bedeutete mit Zecken aber wirklich nicht betreten oder schützen ;-( Ich bin auch überhaupt nicht für Rasen in unserem Garten zu begeistern. Darum bin ich froh, dass wir die gepflasterte Fläche vor dem Haus haben, den Steg und hinten die fast 50qm Sitzfläche. So sind wir zumindest mal auf einen kurzen Blick in den Garten sicher. Aber nur, wenn die Wege nicht dicht bepflanzt sind. Daher versuche ich die Wege inzwischen von hohen Stauden freizuhalten.
Zeckenstiche hatten wir weniger. Meist sind es die Nymphen, die uns erwischen. Und Larven hatte ich auch schon. Obwohl die Medien ja behaupten, dass die nicht durch menschliche Haut kommen. Warscheinlich war es ein Nymphenstich, der bei mir im Sommer 2011 zu Wanderröte führte. 3 Wochen Antibiotika und eine ziemlich heftige Reaktion auf das Medikament in der letzten Woche. Ich vermute, die Dosis war aber trotzdem zu gering. Aber da die Gefahr überall lauert, warte ich lieber ab solange eventuelle Beschwerden noch erträglich sind. Schließlich kann ich nicht ständig Antibiotika nehmen ...

Zeckenrollen legen wir häufiger aus und die Tierchen holen tatsächlich das Material aus den Rollen. Aber viel wichtiger ist das Absammeln der Zecken von den Wiesenhalmen. Ich habe da ein Glas mit Chlorreiniger, da gehe ich in den Morgenstunden den Wiesenrand ab und 'pflücke' von den höheren Halmen Zecken. Dadurch bekomme ich einige Nymphen, Weibchen und Männchen weg. Und unsere Katzen kommen meist zu uns, wenn Zecken noch im Fell krabbeln - da kommt auch einiges zusammen.

1996 bis 2001 - also nur 5 Jahre. Nach der Anlage in den ersten 2 Jahren hielt sich die Arbeit in Grenzen. Nur der Teich dauerte im Spätsommer 2000 dann etwas mehr Zeit. Die damalige Wohnung und Haus liegen 10km voneinander entfernt. Also hatte es in der Zeit etwas von einem Schrebergarten ;-)
Arbeitsintensiver wurde der Garten aber eigentlich erst nach ca. 10 Jahren. Nur dann kam bei uns auch immer mal was dazwischen. Kontienuierliche Arbeit ist günstiger. Das sehe ich im Garten meiner Mutter. Da sind fast alle Bäume und Sträucher für mich handhabbar. Dort geht fast alles ohne männliche Hilfe ...

Lykkagard hat gesagt…

Au verdammt, da hat es Dich böse erwischt.
Mein Mann hatte bei zweien einen richtigen Hof. Zum Arzt ging er nicht. konnnte ihn dazu nicht bewegen. So ein genaues Mittel gibt es nicht. Also sah er es als unnötig an. Meine Sorge ist nur: diese Borreliose kann ja noch nach Jahren einfach so kommen.

Wiese absammeln? Augen offenhalten. Ja, das machen wir. Doch das hieße ja nie eine Wiese betreten, oder gar den Wald. Wir sind viel mit unseren Hunden unterwegs. Da hilft echt nur gegenseitig absuchen.

Ja kontinuierliche Arbeit ist immer günstiger, aber eben nicht bei uns möglich. Noch nicht. In 13 Jahren bin ich dann 79. Mal sehen ob es dann noch so geht. Wir werden sehen. So lange es geht werden wir es versuchen.
Allerbeste Grüße
lykka

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lykka
Wolfgang hatte auch mehrere 'nette' rote Stellen in 2011. Auch wenn ich mir von mir ein anderes Foto gewünscht hätte, so fand ich es doch sinnvoll mal meine Wanderröte und Wolfgangs Stellen zu zeigen:
http://wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de/2011/07/das-kommt-davon.html
Er ist auch nicht zum Arzt gegangen. Aber bei einer Reihe von Symptomen werden wir uns zunächst mal intensiv in einem Borreliose-Zentrum testen lassen anstatt irgendwelche anderen 'Krankheiten' behandeln zu lassen. Das scheint nämlich das heimtückische an Borreliose zu sein, dass alles mögliche getestet und behandelt wird und man dadurch immer mehr das Immunsystem schwächt. Ich habe das Gefühl, wenn mein Immunsystem mal wieder durch Erkältung, Hormonprobleme, Schlafmangel, ungünstige Ernährung oder Frust geschwächt wird, dann tanzen die Borrelien mal wieder 'Tango' im Körper. Meist hört der Zustand recht schnell wieder auf, wenn ich etwas für mich tue ...
Wenn es ärger wird, werde ich wieder ein Symptom-Tagebuch führen. Daran lässt sich eigentlich ganz gut ablesen wann es vielleicht doch mal zu gefährlich wird. Manchmal habe ich Sehstörungen, dann kurzzeitige Herzprobleme, Sprachstörungen oder Probleme im Bewegungsablauf. Aber alles meist nur recht kurz und dann wochenlang nicht mehr. Daher bin ich mir ziemlich sicher, dass die Antibiotika nicht alle fiesen Teilchen vernichtet haben.
Aber die nächste Zecke kann mich bei den Temperaturen schon morgen erwischen. Und die vernünftigen Tests sind teuer und eventuell trotzdem falsch.
Falls Du Dich noch mehr mit dem Thema auseinandersetzen magst, die ersten beiden Bücher aus diesem Post kann ich empfehlen. Denn für mich ist die Mischung aus beiden Inhalten meine Strategie damit umzugehen:
http://wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de/2011/08/geballte-ladung.html
Und Wolfgng und meine Mutter, die auch häufiger entzündete Stellen hatten, sehen das ähnlich ...

Lykkagard hat gesagt…

Ich glaube so ein Symptometagebuch hat sehr viel Sinn!!!!!!!!!!!!!!
Danke für die Links.
Schönes WOE Dir!