Donnerstag, 7. März 2013

Wer bohrt Knospen von Lenzrosen an?



Immer häufiger sehe ich nun Lenzrosenknospen bzw. 
Blütenblätter mit Loch. Und auf dieses Bild passten sogar 
drei Blüten mit einem 'Loch-Dekor'. Wer macht das?

Foto: S.Schneider


Kommentare:

beetundhaus hat gesagt…

Ich weiß eigentlich nur, dass Schnecken noch unter der Erde, die Knospen der Lenzrosen anknabbern. Aber diese Löcher. Es gibt auch noch eine Krankheit mit braunen Flecken. So sieht das hier aber nicht aus.

LG
bElla

Im Waldhaus hat gesagt…

Mhm, das habe ich noch nie gesehen... seltsam. Du hast sie doch über Nacht immer noch abgedeckt, oder ? Hast du mal an der Unterseite der Kartons innen nachgesehen ? Vielleicht benutzt das irgendein Tier als Überwinterungsschutz und frisst sich nebenher an deinen Blüten dick und rund... Ach, das tut mir echt leid, Silke ! Da hast du so schöne Lenzrosen und so viele Probleme damit. Ich hoffe, dass du den Übeltäter findest !!!
GLG, Christine

Neuer Gartentraum hat gesagt…

Ach wie schade, dass gerade die ersten Blüten, die man noch genau betrachtet, solche unschönen Flecken oder Löcher aufweisen.
Für die klitzekleinen Nacktschnecken, die solche Fraßspuren hinterlassen, ist es noch etwas früh.
Vielleicht sind es mechanisch hervorgerufene Schäden. Wenn sich die Blüten durch den Boden schieben und dabei in Kontakt mit verholzten Pflanzenresten kommen, könnte das zu Verletzungen der zarten Blüten führen.
Ein schönes Wochenende wünscht dir
Anette
(Hoffentlich müssen wir am Wochenende nicht so sehr frieren.)

Erwin Schriefer hat gesagt…

Keine Ahnung ...vielleich hat doch eine Schnecke zugeschlagen...LG Erwin

SchneiderHein hat gesagt…

@ bElla
Davon hatte ich noch nichts gehört. Aber das würde die fehlenden Stellen an der Blüte der grünlich-gefüllten Orientalis erklären. Die Stelle sieht irgendwie mitgewachsen aus.
Mit er Schwarzfleckenkrankheit habe ich wahrscheinlich auch noch meine Freude, aber die sieht anders aus.
Dieses sind kleine feine Löcher - 1x pro Blüte. Im Sommer habe ich das manchmal auch an Rosen, dass die Knospe angebohrt wird und sich dann trotzdem öffnet. So sieht das hier auch aus ...

@ Christine
Abgedeckt hatte ich sie nur bei starkem Frost. Da war auch so ein gemeiner Knospenbohrer wahrscheinlich nicht aktiv. Der Blüte scheint es nicht zu schaden. Aber ich würde halt gern mal wissen wer oder was das ist, der da mindestens 2 Blüten gelocht hat.
Im letzten Jahr hatte ich ja kaum Blüten, aber ich erinnere mich dunkel, dass mir solche Löcher auch im Frühjahr 2011 schon aufgefallen waren ...
Der schlimmste Übeltäter ist jetzt wahrscheinlich die Schwarzfleckenkrankheit. Mir scheint fast alle Orientalisblätter sind befallen. Und bei meiner Mutter wahrscheinlich auch. Aber das kalte Wetter warte ich jetzt trotzdem noch ab. Denn im Moment scheint nur die grün-gefüllte und eine sonnig-freistehende weiße (ohne Blattprobleme) geschwächt zu sein.
Jedenfalls sollte ich lieber keine Orientalist mehr kaufen und hoffen, dass ich meine am Leben erhalten kann ... :-(

@ Anette
Nacktschnecken und anderes Knabbergetier ist bei uns schon aktiv! Als erstes war es mir an den Schneeglöckchen aufgefallen. Und diese Lenzrose blüht schon seit Dezember, als es zwischenzeitlich sehr mild war. Da kann schon jemand ganz gemütlich gebohrt haben ...
Bei einer Blüte wäre das eine Idee mit der mechanischen Verletzung, aber es trat hier mindestens an 2 Blüten auf. Allerdings hatte ich diese Lenzrose im Januar sehr gut in Mulchmasse verpackt.
Wenn nach dem nächsten Wintereinbruch mehr als matschige Blüten übrig bleiben, werde ich mir das mal genauer anschauen ...

@ Erwin
Nach einer Schnecke sieht das nicht aus ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Oder ob das auch schon Ohrwürmer sind?

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ein Loch in eine Knospe bohren, um es sich darin bis zur Blüte gemütlich zu machen?
Ich bin gespannt, ob es darauf irgendwann mal eine Antwort gibt ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Wäre ich auch gespannt. Vielleicht legst Du Dich ja mal auf die Lauer und kommst zufällig dazu, wenn so ein Tierchen gerade bohrt ?? :-) Ich hätte für so etwas die Geduld bzw. Zeit auch nicht. Aber Deine Beobachtungen bei den Zecken waren ja schon dahingehend - warum nicht auch hier ...
Aber wie der Zufall so will, beobachtet man ganz zufällig so etwas vielleicht mal ...
Vor allem müßte man wissen, zu welchen Tageszeiten die lieben Tierchen da jeweils aktiv sind. Und bei extrem gutem Gehör müßte man das Krispeln vielleicht auch wahrnehmen können ...

Liebe Grüße
Sara