Mittwoch, 3. April 2013

Totholz im Wäldchen


Heute erhellte die Sonne so malerisch das rechte 'Wäldchen', 
dass das Totholz endlich mal ins rechte Licht gerückt wurde:

Diese beiden Fichtenstämme liegen seit Januar 2005 
unter dem alten Taxus. Die Fichte im rechten Waldstück 
war schon seit einiger Zeit abgestorben, vermittelte aber 
damals mit ihrem Stamm immer noch herrliches Waldflair. 
Daher wollten wir sie irgendwann sicherheitshalber auf 
3m einkürzen. Aber ein Wintersturm Ende 2004 vereitelte 
diese Idee: Der ganze Baum fiel Richtung Betonfläche um. 
Und zum Glück reichte die Baumspitze nicht ganz bis zum 
Glastisch! Die Schäden hielten sich erstaunlicherweise in 
Grenzen. Seinen unhandlichen dickeren Stamm teilten 
wir in 2 große Stücke und ließen ihn in der Nähe liegen. 
Für Maus & Allegra sind die beiden Stämme nun zeitweilig 
ein idealer Sitzplatz am Wegesrand.

Dieser dicke Weidenstamm musste 1997 für das Regenfass 
hinter der Garage weichen. Denn bei der Garten-Übernahme 
hatten wir sogar 2 Korkenzieherweiden an der südlichen 
Grenze. Aber dank nachbarschaftlicher Hilfe wurde dieser 
dicke Stamm mit der Kettensäge ganz fix und fast bündig 
über dem Boden entfernt. Das hätten wir mit unserer Körper-
kraft und den vorhandenen Gartenwerkzeugen nicht so gut 
hinbekommen. Inzwischen wird dieses Holz immer mehr 
bearbeitet - wird aber trotzdem wohl noch einige Jahre dort 
liegen bleiben. Denn so sah der Stamm im April 2010 aus ...

Und wie lange werden wohl diese Birkenstämme am 
panaschierten Ilex an der südlichen Grenze brauchen, 
bis von ihnen nichts mehr zu sehen ist? Ich habe sie im 
letzten Frühjahr aus dem Garten meiner Mutter mit-
genommen, als ihre Birke stark eingekürzt wurde. Sie 
passten damals gerade noch in 2 Fuhren in mein altes 
geliebtes Auto. Heutzutage könnte ich solche Aktionen 
mit dem neuen Gebrauchten nicht mehr unternehmen. 
Doch im Idealfall wachsen die Bäume bei meiner Mutter 
nun auch nicht mehr so extrem in den Himmel! Die 
beiden Abschnitte wären sonst auch problemlos in der 
Nachbarschaft verfeuert worden. Aber die leuchtend 
weißen Stämme waren einfach zu markant, und sind 
jetzt ein kleines Highlight am Rande des Wäldchens. 
Zumal ich wohl nie eine so große Birke zusätzlich 
in unserem Garten dulden kann ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Lykkagard hat gesagt…

Wirklich phantastische Domizile für Kleingetier.
LG lykka

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lykka
Und da wir außerdem noch 2 tote Apfelbäume stehen lassen bis sie irgedwann umfallen, die tote Birne im 'Wäldchen' ebenfalls bleibt, und die beiden Grenzfichten-Stämme auch nach der Fällung stehengeblieben sind, haben wir genung natürliche Insektenhotels bzw Vogelfutter vom Frühjahr bis zum Herbst ;-)