Mittwoch, 13. November 2013

Ein Pflanzplatz!



Ich habe einen guten Pflanzplatz entdeckt! Genau hier, wo 
die Natur das Haselnußblatt fallen ließ, da soll der Mittelpunkt 
des Pflanzloches sein. Schon im letzten Jahr - oder spätestens 
im letzten Frühjahr, sollte der in die Jahre gekommene Rosen-
kübel mit zahlreichen Multiflora-Stecklingen vom Hauseingang 
in Braunschweig zu uns in den Wildwuchsgarten umziehen. 

Denn die Winter ab 2010 haben der Wildrose im Topf geschadet. 
Und in diesem Herbst trug sie trotz einiger Blüten auch keine 
Hagebutten mehr. Es war ihr und ihren Mitbewohnern wie Fein-
strahl, weißen Herbstastern, Blauschwingelgras und sogar einer 
Wegwarte wohl einfach zu eng geworden. Aber die Pflanzen zu 
trennen würde sie nur unnötig beschädigen. Doch auch mit der 
Wasserversorgung war es besonders im letzten Sommer immer 
schwieriger geworden. Gerade mittags wird der Winkel zwischen 
Hauswand und dem Seitenteil des Hauseinganges besonnt. Wahr-
scheinlich kam es durch die stehende Hitze auch immer häufiger 
zu Mehltaubefall an der Rose und den Herbstastern.

Doch, jetzt ist es vollbracht: Nachdem meine Mutter und ich 
das Topf-Monstrum gestern in mein Auto wuchteten, und Wolfgang 
mir abends beim Ausladen half, steht der Kübel nun zumindest bei 
uns auf dem Hof. Und nun zeigt sich, dass gut begehbare bzw. 
befahrbare Wirtschaftswege bei der Gartenplanung nicht zu ver-
nachlässigen sind. Denn dann wäre der Kübel schon mittels Sack-
karre oder Transportwagen hier im 'Beet der vergessenen Gemüse' 
angekommen. Aber der Steg ist schon lange baufällig und bricht 
demnächst wahrscheinlich beim einfachen Begehen oder einer 
unachtsamen Bewegung unter uns zusammen. Der Pfad durch die 
Wiese und das dahinterliegende Wäldchen ist stellenweise extrem 
schmal & verschlungen. Und der Weg hinter der Betonfläche bis 
zur Brombeerhecke ist sogar nur 30cm breit. Da muss ich wohl 
geduldig abwarten, bis 2 starke Männer in unserem Garten auf-
einander treffen. Denn leider zeichnet sich bei mir ab, dass 
mein linkes Knie zwar noch einige Gießkannen mit 5 Liter Inhalt 
akzeptiert. Mich aber schnell abstraft, wenn ich wie früher 
mit 2x 10 Liter Gießkannen den Garten bewässere.

Die Zeit wird es zeigen, wann die Kübelpflanzen hier 
an der jetzt so kahlen Ostgrenze einziehen können. Aber 
hoffentlich noch bevor der Boden gefroren ist ...

Foto: S.Schneider


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