Sonntag, 3. November 2013

Papierschnipsel im Laub



Mein erster Blick fiel heute früh vor dem Gartenspaziergang 
auf die Papierschnipsel in der Wiese. Damit hatte ich gestern 
Nacht unsere Hausbesucher zurück in den Garten befördert. 
Denn die Schnegel mit der Hand anzufassen, hat gründliches 
Händewaschen zur Folge. Zwar sind sie wesentlich weniger 
schleimig als die spanische Nacktschnecke, aber als ich vor 
einigen Tagen nachts versehentlich im Flur auf einen Schnegel 
trat, hatte ich Mühe die Schleimschicht danach abzuwaschen. 
Zum Glück hatte er es überlebt. Nur die Nadelfilzfliesen, die 
er auf dem Weg zum Bad überquerte, trugen mal wieder 
Schleimspuren ...

Foto: S.Schneider


Nachtrag Mittwoch 6.November 2013:
Gestern gegen 20 Uhr kamen zeitgleich wieder zwei Tigerschnegel 
zur Tür herein. Wahrscheinlich sind es wirklich wärmeliebende
 Wesen. Denn die warme Luft aus unserem Heizungskeller zieht 
durch das geöffnete Kellerfenster ins nicht beheizte Treppenhaus. 
Eventuell spüren die Tierchen diesen warmen Luftstrom. Und da 
wir im gesamten Erdgeschoss den gleichen Bodenbelag wie im 
Garten verwendet haben, gibt es bei geöffneter Gartentür keinen 
spürbaren Unterschied. Denn diese kleine 'Schubberkante' ist wohl 
kein Hindernis für Schnegel, Molch & Co. 


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