Mittwoch, 13. November 2013

Rosenkinder & eine Multiflora



Das war wohl nix mit der Rosensaat! Diese 4 Töpfe in 
dem Zinkkasten sind die Überlebenden aus diversen 
Rosen-Experimenten. Wahrscheinlich beherbergt keines 
Sammlung aus Sangerhausen, die ich einige Zeit hier 
im Rosenkasten vor dem Hochbeet untergebracht hatte. 

Zunächst sahen die Saat-Versuche recht vielversprechend aus. 
So manches Röslein kam aus den Töpfen hervor. Aber da ich 
kinder spätestens ab 2010 im Beet bessere Überlebenschancen 
gehabt. Nur das 'Beet der vergessenen Gemüse' war bis April 
grenze freigeschnitten war, hätten die Sämlinge dort 
keine Chance gehabt ...

Also mussten sie in ihren Plastiktöpfen ausharren, verbrachten 
die frostige Winterzeit im Hochwaldund wurden dort dann 
versehentlich von Wolfgang mehrere Tage durch eine achtlos 
abgestellte Mulchtasche bedeckt. Darunter hatten einige der 
ohnehin schon geschwächten Rosenkinder gelitten. Aber auch 
der Sommer war eine Herausforderung: Im Septmber 2011 gab 
es leider nur noch 2 Sangerhausen-Sämlinge in Töpfen. Und 
die Kinder von White Flight an der Mauer, die sich am Teich 
mitten im Weg ausgesamt hatten. Daher nahm ich im letzten 
Herbst die verbliebenen kleinen Töpfe dann sicherheitshalber 
mit zu meiner Mutter. Sie wurden in Laubschalen verpackt 
und verbrachten den Winter unter dem Glasdach. Wer nun 
die 4 Harten in den Töpfen sind? Denn nach so langer Zeit 
verloren gegangen.

Da erging es den Multiflora-Stecklingen wesentlich besser: 
Im Garten meiner Mutter versteckt stehende mit Hagebutten 
besetzte Zweige wurden im vorletzten Herbst einfach mal 
wieder in einen Deko-Topf gesteckt. Und das ist das Ergebnis, 
nachdem sich die Container-Rose im vergangen Jahr bei 
meiner Mutter über dem Lichtschacht auf dem Südhof aufhielt, 
die frostige Zeit bei ihr im Wintergarten verbrachte und seit 
akazie wohnt. Inzwischen passen ihre Wurzeln nicht mehr in 
den Topf, und sie braucht dringend einen Platz im Garten ...

Ihr Standort soll jetzt hier am Ende des Weges hinter 
dem Wäldchen sein. Dicht am Zaun und etwas geschützt 
durch die angelehnten Reisigbündel. Dort ist uns vor 
einigen Jahren zwar unsere erste Stacheldrahtrose ein-
gegangen. Aber damals standen auch noch die beiden 
Fichten an der Grenze und verschatteten den Bereich. 
Außerdem sind die meisten Containerrosen - und auch 
Stacheldraht, verhätschelte & hochgedüngte Rosenschulen-
Gewächse. Manche dieser Rosen haben dann bei uns in 
den Beeten arge Startschwierigkeiten. Aber diese Multiflora 
gehört nach diesem extrem feuchten und dann wieder so 
trockenen Sommer bei uns wohl zu den Harten im Garten!

Und das wird der Platz für die 4 Überlebenskünstler. 
Im halbschattigen gut gemulchten Bereich gleich 
neben dem Weg im Beet der vergessenen Gemüse‘.

Fotos: S.Schneider


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