Dienstag, 5. November 2013

überall Wallnüsse



Heute staunte ich nicht schlecht, als ich hinter dem Froschlöffel 
im Aluteich ein etwa 60cm hohes Wallnußbäumchen entdeckte. 
Die Eichhörnchen haben durch den mächtigen Wallnußbaum 
im Nachbargarten im Herbst immer viel zu tun. Gut, dass sie
würden sie wahrscheinlich noch mehr Bäumchen pflanzen ...

In jedem Frühjahr gehört es zu den weniger beliebten Arbeiten 
unzählige Wallnußkinder aus den Beeten entfernen. Die Eich-
hörnchen haben sie im Winter nicht mehr wiedergefunden oder 
nicht benötigt. Und die Sprösslinge, die ich nicht rechtzeitig 
gesehen habe, denen muss ich später mit dem Spaten zu Leibe 
rücken. Manche sitzen jedoch so tief, dass ich sie lieber immer 
wieder nur bodenbündig abschneide.

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Steinigergarten hat gesagt…

Hallo Silke,
ich bin neu hier, aber über Saras Weg habe ich schön öfters hier gelesen.
Eine Frage habe ich zum Froschlöffel. Ist es normal, das die Blätter nach der Blüte absterben oder ist der jetzt bei mir eingegangen? Wie tief ist dein Aluteich?

LG Sigrun

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sigrun
Eigentlich ist der Froschlöffel ein recht robustes Pflänzchen. Er hatte sich bei uns irgendwann sogar in den Hochbecken ausgesamt. Und die haben im Winter kaum Wasser. Der Aluteich hat höchstens eine Wassertiefe von 35cm. Aber vielleicht ist es die Schlammschicht, die ihn im Winter schützt. Denn nachdem wir irgendwann die Segge dort entfernt hatten, haben wir den Teich nicht mehr gereinigt. Laub und Nadeln sind dort reichlich am Grund. Doch Posthornschnecken und Teichbakterien scheinen dort gut zu arbeiten. Ich habe bisher noch nicht darauf geachtet wann die Blätter vom Froschlöffel vertrocknen - die sind dann kaum noch im vollen Teich zu sehen.
Stand Dein Froschlöffel längere Zeit zu trocken? Oder haben sich Nacktschnecken über ihn hergemacht? Bei uns entstehen an manchen Blättern richtige Kunstwerke. Denn die spanische Wegschnecke liebt den feuchten Ort mit diesem saftigen Futter ;-) Vielleicht knabbern sie ja die Stiele in Wassernähe an?

jahreszeitenbriefe hat gesagt…

So wie es dir mit der Walnuss geht, ist's bei mir mit dem Ahorn... Hunderte Kinder jedes Jahr, und die nicht erwischten und nicht erwünschten schon älter gewordenen werden auch immer bis zum Boden abgeschnitten, um munter mehr"stämmig" wieder auszutreiben...., naja, es gibt Schlimmeres. Lieben Gruß in deinen herbstlichen Garten Ghislana

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ghislana
Stimmt, es gibt Schlimmeres ;-) Das Unliebsame an dieser Arbeit ist für mich auch nur, dass ich dabei junges Leben zerstören muss. Und meist stehen die Kinder in Bereichen, wo ich mich wegen eventueller Zecken spontan nicht mehr hintraue ...

Steinigergarten hat gesagt…

Danke für die Winterschutzidee auf meinem Blog. Ich werde den Kübel demnächst ausleeren und hoffe, die Posthornschnecken mit retten zu können. Der Froschlöffel ist nach der Blüte allmählich eingetrocknet. Ich lass mich einfach überrraschen, ob er nächstes Jahr wieder austreibt. Die Nacktschnecken sind zwar überall im Garten, aber noch nicht bis hoch zum Fass gekrochen.
LG Sigrun

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sigrun
Gestern hatte ich gesehen, dass unser Froschlöffel auch total vertrocknete Blätter hat. Der kommt aber bestimmt wieder. Und sonst hat er auch schon reichlich Saat verteilt ...