Montag, 25. November 2013

Wo gestern noch die Pilze standen ...


... ist heute nix mehr zu sehen:

Sicherheitshalber bin ich heute früh doch noch einmal zur 
Nachkontrolle an die Stelle unter den Obstbäumen gegangen. 
Denn gestern Abend war es trotz des 500 Watt Strahlers, der 
den Garten erhellte, extrem dunkel. Und es wäre schade, 
wenn Wolfgang beim Abbau einen der kleinen Pilze übersehen 
hätte. Denn schließlich sind es Erbstücke, die wir in einer der 
Dachschrägen-Butzen hier im Haus im Herbst 1995 gefunden 
hatten. Sicherlich hätten es sich diese Pilze nie träumen lassen, 
dass sie einmal zwischen Walderdbeeren & Waldmeister 


Fotos: S.Schneider


Und gestern hatte ich zufällig diesen sehr interessanten Post 
auf dem Blog 'Storchschnabel und andere Stauden' entdeckt.
 Zwar hatten wir uns auch schon häufiger die Frage gestellt
 welchen Nutzen unser Garten haben sollte - bzw. welche 
Ansprüche wir an unser Outdoor-Wohnzimmer hatten und 
jetzt haben. Aber das war bisher immer nur so ein Thema 
am Rande. Unser 'Nutzen' hat sich im Laufe der jetzt schon 
fast 18 Jahre immer mal wieder unseren sich veränderten 
Lebensumständen angepasst. Und die Natur hat sich dabei 
häufiger ganz anders eingemischt, als wir es im Anfang der 
Gartenplanung mal erwartet hatten ...


Kommentare:

Brigitte hat gesagt…

Das, liebe Silke, kann ich dir bestätigen, der Garten wandelte sich, auch hier bei uns. Unsere Pläne waren eines, die Ausführungen der Natur ein anderes. Aber, wir haben sie machen lassen!

Liebe Grüße, Brigitte

Kath rin hat gesagt…

Ja, dieser Post war recht treffend. Ich möchte meinen Garten sowohl als auch gestalten, er soll zum einen ein Nutzgarten sein - denn ich will frisches Gemüse aus dem Garten haben und zum anderen soll es auch ein Ziergarten sein.

lg kathrin

SchneiderHein hat gesagt…

@ Brigitte
Und es ist wirklich spannend zu beobachten was die Natur wie macht ;-)
Nur eben mit diesen Unmengen an Schnecken und Zecken hatten wir wirklich nicht gerechnet. Es wäre zwar auch interessant gewesen zu beobachten wie und wann die Natur da regulierend eingegriffen hätte. Aber so viel Zeit haben wir dann doch nicht. Etwas Wohn-/'Nutz'-Garten wollten wir trotz aller Liebe/Achtung vor der Natur dann doch behalten ...

@ Kathrin
Ich bin wirklich gespannt, wie sich Dein Garten nach der 'Grundreinigung' im Laufe der Jahre verhält/verändert ...

Wir hatten hier ja ziemlich viel 'Brachland', da wir das alte Gewächshaus abgerissen haben und den Nutzgarten in einen Wohngarten verwandeln konnten. Manche der hier vorgefunden Pflanzen zogen in den Vorgarten bzw. an die Grenzen um oder wurden verschenkt. So blieben fast nur die alten hohen Obstbäume, Beerensträucher, Buchsbäume und die beiden 'Wald'-Stücke erhalten. Den Rest konnten wir nach unseren Vorstellungen neu gestalten. Aber im laufe der Jahre stellte sich trotz einiger Pflanzenerfahrungen heraus, dass viele Standort den Pflanzen trotzdem nicht gerecht wurden und manche Pflanzgemeinschaften einfach nicht funktionieren. Und wenn dann die Nacktschnecken nahezu unbemerkt den Garten erobern ...
Außerdem haben wir festgestellt, dass wir einfach nicht dazu bereit sind ständig gegen den Garten und die Natur anzukämpfen, um unsere Idealvorstellungen vom Wohngarten zu erhalten. Daher hat sich im Laufe der Jahre viel verändert. Wir haben uns also eigentlich immer mehr der Natur unseres Gartens angepasst ;-)