Mittwoch, 31. Juli 2013

verborgene Schönheiten



Erst heute stellte ich zufällig fest, dass doch 
wesentlich mehr Seerosen im Teich blühen, ...

als von oben herab zu sehen ist. Und da zahlreiche 
Seerosenblätter ohnehin heftig angeknabbert waren, 
mussten sie nun weichen.

Zum Vorschein kamen plötzlich 4 weiße Seerosenblüten.

Eine der Blüten schien allerdings der Nachtisch 
des gemeinen Seerosenblatt-Fressers gewesen zu sein.
Ob das auch den Nacktschnecken anzulasten ist, die 
sich immer häufiger an den Krebsscheren laben?

Oder schmeckt der winzigen Spitzschlammschnecke auch 
mal ein Seerosenblatt? Erstaunlich ist nur, dass sie sich 
tagsüber bei den Temperaturen über Wasser befindet. Aber 

Diese Schwebfliegen sind jedenfalls glücklich, dass sie 
die Nahrungsquelle nun viel besser erreichen können.
Aber bei den angekündigten heißen Temperaturen werden 
die Blüten wohl auch im Halbschatten nicht lange bleiben.

Fotos: S.Schneider


eingekeilt



Würde die Wasserlinse nicht sofort jede noch so kleine Freifläche
 im Teich erobern, würden wir diese rosa Seerose im hinteren Teil 
ja gern etwas von den Krebsscheren befreien ...

Foto: S.Schneider


zwei blaublütige



Früher gab es einmal mehr Hechtkraut im Teich. 
Aber leider wurde es immer wieder gestört, wenn wir 
versuchten dem Schilf den Kampf anzusagen. Nun hat 
ein versehentlich herausgerissener Trieb zwischen den 
dem Hochbecken Halt gefunden. Aber auch hier hat es 
Mühe sich gegen die wuchsfreudigen Wasserpflanzen 
zu behaupten ...

Auch die Gauklerblume hat einen schweren Stand. 
Gut, dass wir sie damals so dicht an den Steg gepflanzt 
haben, denn sonst wäre sie sicherlich schon längst in 
der grünen Teichmasse verschollen ...

Fotos: S.Schneider


Bald wird es wieder weiß ...



Die feuchte Witterung der letzten Tage hat den Schneefelberich 
glücklicherweise wieder aufgerichtet. Ich hatte schon befürchtet, 
dass ich ihn komplett runterschneiden und durchshreddern müsste. 
Dann würde es bald neben dem vertrockneten Farnfeldern auch 
noch auf einigen Quadratmetern eine braun-grau gemulchte 
Schneefelberich-Fläche geben ...

Foto: S.Schneider


weiße Spitzen



Vorboten des Spätsommers oder sogar schon ein Hauch von Herbst? 
Die ersten Knospen der weißen Waldaster beginnen sich seit heute 
ganz langsam zu öffnen ...


Fotos: S.Schneider


Im Vorbeigehen ...



Noch nie blühte das Mädesüß am Teich so schön. 
Aber nun ist auch diese Zeit schon wieder vorbei. 
Bleibt nur zu hoffen, dass sich in der Sumpfzone 
irgendwann noch ein paar Pflanzen versamen ...

Foto: S.Schneider


unermüdliche Hedi Grimm



Kein Dünger, kaum Wasser, wenig Rückschnitt 
und Hedi Grimm blüht und blüht.

Foto: S.Schneider


Hier wird es grün ...



Die spätblühende Deutzie war in der Sommerhitze plötzlich 
wieder ganz schnell grün. Auch die Nachblüte der weißen Weigelie 
ist nun schon vorbei. Dafür treibt sie jetzt kräftige neue Triebe. 
Und den himmlischen Bambus hätte ich während der Trockenzeit 
fast ertränkt. Daher brauche ich in diesem Jahr wohl auch nicht 
mehr auf seine weißen Blütenrispen zu hoffen. Nur der Schneeball 
'Summer Snowflake' leidet kaum unter der anhaltenden Hitze. 
Er bildet Saat und blüht unbeeindruckt weiter. Allerding in meinem 
weißen Vorgarten in Braunschweig hat er sich wieder einen Sonnen-
brand auf den Blättern zugezogen. Da scheint dieser halbschattige 
Platz am Haus wohl wesentlich günstiger für ihn zu sein.

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 24. Juli 2013

Zweierlei Maß



Während ich mich am Abend nach dem erfrischenden Regen 
über den ca. 10cm langen und recht hellen Tigerschnegel 
am geschützten Rand des kleinen Metallteiches freute, ...

war ich so gar nicht begeistert, dass sich mitten im Teich auf 
der Krebsschere 5 Nacktschnecken zum Abendmahl einfanden.

Auch im großen Teich am Haus hatten nicht nur die Krebsscheren, 
sondern auch Fieberklee & Co Besuch. Und rund um den Teich - 
am Steg und auf den Betonplatten, gab es ebenfalls einige der 
braunen Schleimer zu entdecken.

Ich gebe zu, dass mir die braunen Schleimer im Teich jedoch 
wesentlich lieber als an Land sind. Denn Krebsscheren & Fieberklee 
sind seit einigen Jahren so wuchsfreudig, dass wir davon ohnehin 
immer mehr auf den Hochwald-Kompost befördern müssen, um 
zwischendurch mal wieder etwas Wasser im Teich sehen zu können. 
Also werden wir irgendwann das überzählige Wasser-Grünzeug 
nutzen können, um den Nacktschnecken den Aufenthalt im recht 
trockenen Hochwald gemütlicher zu gestalten ...

Heute habe ich nach dem leichten Sommerregen gegen 20 Uhr 
14 Nacktschnecken aus den Teichen und von den Wegen abgesammelt,
 und sie mit etwas Futter auf den trockenen Kompost im Wald 
befördert. Mag sein, dass sie diesen Treffpunkt jetzt auch gleich zur 
Paarung und Eiablage nutzen. Aber ich hoffe, dass sie bei dem 
angekündigten heißen Wetter zumindest einige Probleme haben von 
dort zu entkommen. Und vielleicht finden sich im Wäldchen sogar 
auch einige wenige Tiere, denen die Schnecken und später die 
Eigelege schmecken!??? 

Ob sich Igel allerdings wirklich über die Schleimspeise freuen? 
Der Zeckenigel hat sich jedenfalls nach der Behandlung verzogen. 
Ihn höre ich zwar ab und an noch morgens husten, aber er schläft 
jetzt entweder hinter dem Hochbeet unter den Apfelbäumen oder 
hat sich sogar bei unseren Nachbarn in Poolnähe einquartiert ...

Fotos: S.Schneider


Montag, 22. Juli 2013

kurzer Abendspaziergang



Nachdem ich gegen 15 Uhr endlich meinen 10. Shredderkorb 
an der Ostgrenze verteilt hatte, verspürte ich kaum noch Lust 
weiterhin im sonnig-heißen Garten zu bleiben. Das immer noch 
relativ angenehm warme Haus war mit etwas Durchzug für die 
nächsten Stunden der bequemere und kühlere Aufenthaltsort. 
Erst kurz vor 20 Uhr wollte ich dann aber doch noch einmal 
einen Spaziergang zur ausgelichteten Ostgrenze hinter dem 
'Beet der vergessenen Gemüse' unternehmen ... 

Leider sind jetzt von diesem Standpunkt wieder die Hausdächer 
im Osten zu sehen. Aber unter normalen Umständen müssten wir 
unsere Grenzsträucher ja sogar noch viel weiter einkürzen. Doch 
das ist zum Glück im Moment wegen der gegenüberliegenden 
Nachbarn nicht erforderlich. So konnten wir den Schneeball fast 
in seiner Höhe um die 4m belassen, haben den Pfeifenstrauch 
aufgerichtet, und nur 2 Wachholder sowie 2 Fichten in der Höhe 
um ca. 1 bis 2m eingekürtzt. Schade war es allerdings um den 
Weißdorn, der viele Früchte angesetzt hatte. Ihn hatte ich gleich 
als erstes nach der Kupfer-Felsenbirne am Sonntag geköpft - als 
ich glaubte, dass wir 'die rote Karte' wegen unserer ausufernden 
Ostgrenze erhalten hätten ... 

Glücklicherweise haben unsere östlichen Nachbarn noch einen 
alten hohen Apfelbaum im hinteren Bereich ihres Gartens. Der 
mildert zumindest im Sommer den Blick auf die Häuser. Und die 
alte Blautanne, die ganz dicht an der Grenze zu unseren dritten 
östlichen Nachbarn steht, bleibt uns blickmäßig hoffentlich auch 
noch lange erhalten!???

Belvedere blüht jedenfalls trotz tagelanger Hitze 
und ohne Wassergaben noch immer.

Nur wirft sie jetzt von Tag zu Tag ganze Blüten ab. 
Sie ist wohl wirklich keine Hagebuttenrose. Darunter 
leidet nun das Lungenkraut immer mehr unter der 
schon lange anhaltenden Trockenheit.

Und ganz schlimm sehen inzwischen 
die Farne unter der Scheinakazie aus.

Ebenso gibt diese Herbstanemone unter der Scheinakazie 
bald auf, wenn es nicht demnächst regnet. Aber mit dem 
früheren Wässern aller Flächen habe ich es den ungebetenen 
Gästen zu gemütlich in den Beeten gemacht. Eine kurze 
Schnecken- & Zeckenpause ist auch mal ganz angenehm.

der vergessenen Gemüse' würde ich nun gern etwas tiefer und 
schmaler schneiden. Denn sie hat sich seit ihrer Feilegung 
Ende April erstaunlich gut erholt. Aber bei der Hitze schneiden? 
Da sollte ich mich lieber noch einige Tage in Geduld üben, und 
mit einem nur halb-begehbaren Plattenweg vor der Hecke vorlieb 
nehmen. Den Shredder habe ich jedoch gleich in der Nähe, hinter
 der Ligusterhecke, für den nächsten Einsatz geparkt ...

Zum Fegen des Weges bis zur Bobby James im Buchsbaum 
hatte ich nach der Shredderaktion im Sonnenschein keine 
Lust mehr. Den linken Ausleger der Bobby James, den ich 
im April in die Ligusterhecke Richtung Sonne verlegt hatte, 
ist übrigens während der Blüte eingegangen, und wurde heute 
gleich mit weggehächselt. Zum Glück entwickelt sich aber 
in der Hecke ein neuer kräftiger Trieb. Und auch über dem 
alten Buchsbaum zeigt Bobby James seine Wuchsfreude.

Tja, und hier erahnt man die unterschiedlichen Möglichkeiten 
der Grenzgestaltung: Unsere Nachbarn haben direkt am Zaun 
einen mit Folie abgedeckten Sandhaufen. Daneben steht ein 
gemauerter Komposthaufen aus roten Ziegelsteinen und im 
Anschluß gibt es noch einen Haufen mit aufgeschichtetem Rasen-
schnitt. Und wir haben jetzt endlich wieder einen ca. 50cm 
breiten gemulchten und gut begehbaren Grenzstreifen am Zaun. 
Nur leider mussten wir im unteren Bereich so viel schneiden, um 
den alten Grenzweg freizulegen, dass es am Fuß der Sträucher 
jetzt sehr kahl ist. Aber dort wird sich demnächst sicherlich das 
Efeu aus dem Untergrund einen Weg suchen. Und bald wird es 
an den Stämmen wieder ausschlagen. Doch hätten wir dort 
kontinuierlicher geschnitten, wäre dieser Bereich nun bestimmt 
blickdichter. Die Spiere habe ich deswegen weniger stark als 
ursprünglich geplant zurückgeschnitten. Denn sie wird den 
kahlen Bereich mit ihren überhängenden Zweigen bestimmt 
schnell wieder auffüllen ...

Beim Blick nach oben kann man zur Zeit gar nicht erahnen, 
dass hier mehrere Wachholder- und Fichtenspitzen fehlen. 
Aber es ist schön, dass bei unseren nördlichen Nachbarn der 
Wallnußbaum den Hintergrund bildet, und ein hoher schmaler 
Ilex am Zaun steht. Und ohne die Blautanne - im Garten schräg 
gegenüber, würde unserem Gartenblick auch etwas fehlen ...

Von der Kupfer-Felsenbirne konnte ich nichts ernten. 
Die Vögel waren schneller! Und im nächsten Jahr wird das 
wohl auch kaum etwas. Denn den Strauch habe ich erheblich 
in der Höhe gekürzt und mindestens 1,5m in der Breite zum 
Nachbarn entfernt. Jetzt ist sie sehr licht. Aber sie nahm 
schon Kontakt zu den Beerensträuchern der Nachbarn auf - 
und das geht wirklich zu weit.

Leider hatten wir am Sonntag beim Plausch über den Gartenzaun 
erfahren, dass die immergrüne Gruppe im Hintergrund demnächst 
geköpft werden soll. Dann haben wir noch mehr freien Blick auf 
die Häuser. Wie gut, dass wir im April nicht dazu gekommen waren 
unseren fast toten linken Apfelbaum vom Schlingknöterich zu 
befreien. Wir werden ihn wohl bald als Sichtschutz benötigen ...

Aber abgesehen davon, dass der Zeitpunkt zum Schnitt dieses
Grenzstreifens nicht besonders günstig war, sind wir froh, dass 
wir auch diesen Teil endlich mal wieder geschafft haben. Wahr-
scheinlich ist es bereits 3 Jahre her, dass dort mal geschnitten 
wurde. Jetzt fehlt nur noch ein Liguster neben der Felsenbirne 
am Zaun, den ich zwar schon im April massiv eingekürzt hatte, 
aber der schon wieder viel zu viel ist.

So, das reicht. Ab und an erwischen mich am Abend 
doch mal die Mücken. Und genug Wunden habe ich 
schon vom Kampf mit Weißdorn, Rosen & Co ...

Fotos: S.Schneider


Freitag, 19. Juli 2013

3 Zeckennester weniger ...



Denn diese 3 vollgesogenen Zecken hatten wir heute früh ...

diesem Igel entfernt, der plötzlich beim Auffüllen der Futtersäule 
im Wäldchen erschien. Das scheint der Igel zu sein, der seit einigen 
Wochen unter dem Taxus am Steg schläft. Dort hörten wir in letzter 
Zeit zumindest häufiger einen Igel husten. 

Ansonsten machte das Kerlchen aber trotz seiner 3 Zecken 
einen munteren Eindruck. Denn sobald er wieder Boden-
kontakt hatte, war er auf der Flucht.


Nun werden wir diesen und eventuell auch andere Stachelgesellen 
im Garten wohl lieber häufiger mal morgens oder abends aufgreifen.

Und ihnen mit Hilfe des Zeckenhakens die fiesen Dinger entfernen. 

Das hätten wir lieber auch schon viel früher bei diesem kleinen Kerl 
im Frühjahr 2007 machen sollen. Dann wäre uns in den vergangenen 
Jahren vielleicht so manches Zeckennest erspart geblieben: Bisher 
konnten wir nur 2 Nester unter der Rose am Steg bzw. am Wiesenrand 
im Juni/Juli 2011 genauer lokalisieren. Die hatten wir aber wohl zu 
spät entdeckt. Und die aufwändige Bekämpfung war wohl leider nur 
teilweise erfolgreich. Denn aus den Eiern eines Geleges scheinen 
die Larven nicht alle gleichzeitig zu schlüpfen, sondern auch noch 
zeitlich versetzt - über einen längeren Zeitraum. Außerdem werden 
die Eier nach der Ablage von der Zecke noch mit einer Schutzschicht 
gegen Austrocknung versehen ...

 Leider haben wir uns erst heute getraut auch den Zecken am Igel 
den Kampf anzusagen. Dabei ist das zu zweit mit diesem Haken und 
festen Rosenhandschuhen gar kein Problem!

Die 3 vollgesogenen Zecken wanderten nun auch zu Testzwecken 
Eier legen. Und ob dort irgendwann ohne weitere Luftzufuhr über 
mehrere Monate verteilt wieder Larven schlüpfen. Denn auch nach 
Weihnachten 2011 gab es noch Leben in einer der Fimdosen ...

Fotos: SchneiderHein


Die Entwicklung der Zecke von der Eiablage, zum Stadium der Larve 
und Nymphe, sowie der anschließenden Entwicklung zu weiblichen 
bzw. männlichen Zecken erklärt diese Seite recht anschaulich. Dort 
gibt es auch eine kurze Animation zum Lebenszyklus der Zecke.


Mittwoch, 17. Juli 2013

Rosen am Wegesrand



Einfach nur im Garten sitzen und den Anblick der Rosen 
im Halbschatten genießen. Das ist auch Sommer ...

Foto: S.Schneider


die zweite Blührunde



Elegant Pearl unter dem Efeu-Apfelbaum ist wieder da! 
Und jetzt bringt die zierliche kleine Beetrose auch noch 
einen größeren Knospenbüschel mit.

Ihr Blühbeginn im Juni war etwas zaghaft. Aber da musste 
sie sich zunächst auch durch die wuchernde Steinsame kämpfen, 
denn sie war im letzten Winter leider weit zurückgefroren ...

Fotos: S.Schneider


Die erste Phloxblüte



Heute öffnete sich die erste Blüte am Phlox im schattigen Südbeet. 
Es ist wirklich erstaunlich, dass diese letzte Staude aus Wolfgangs 
bewachsenen Standort neben der Fair Bianca bis jetzt überleben 
konnte. Und in diesem Jahr bringt er es sogar auf 7 Blütenrispen
im Versteck ...

Foto: S.Schneider


leider der falsche Standort



Rosa rugosa alba - die Kartoffelrose liebt es wirklich sonnig. 
Das konnten wir in unserem Vorgarten feststellen. Denn dort 
wuchert die rosa Variante so sehr, dass ich vor einigen Tagen 

Wesentlich mehr Sonne konnte diese weiße Rugosa bei der 
Pflanzung - wohl Ende der 90er, noch erhaschen. Doch richtig 
blühfreudig war sie hier leider nie. Und in den letzten Jahren 
wurde die Südseite durch den Hibiskus und später auch durch 
den Holunder immer schattiger. Nun schiebt diese Rose ihre 
Triebe immer weiter aus dem Beet - gen Norden dem Licht 
entgegen. Ob wir an den Spitzen in diesem Sommer überhaupt 
noch eine einzige Blüte zu sehen bekommen?

Auf der anderen Seite des Gartens - auf der etwas besonnteren 
Nordseite, steht eine später gepflanzte weiße Rugosa. Allerdings 
kam auch sie bisher nur selten zur Blüte. Und selbst Repens alba
hielt sich in diesem Jahr extrem zurück. So ein schattiger Garten 
ist wohl wirklich vollkommen ungeeignet für Rugosas und ihre 
bezaubernden Hybriden - wie zum Beispiel Lamberts Schneezwerg 
und Blanc Double de CoubertDenn beide sind uns schon 
vor einigen Jahren eingegangen ...

Foto: S.Schneider


Bleiwurz am Beistelltisch



Die Zeit rennt: Schon wieder erscheint am Beistelltisch 
in den Fugen. Nun wird es nicht mehr lange dauern, bis 
'Herbstzauber' anbietet ...

Leider waren die anderen beiden Bleiwurze zu empfindlich 
für unseren Garten und sind schon lange verschwunden.

Foto: S.Schneider


besetzte Glockenblume



Leider setzt die sommerliche Wärme der ausgesamten
violetten Acker-Glockenblume - Campanula rapunculoides
einige Knospen stehen noch für die nächsten Tage bereit.

Da hat diese kleine Kolonie im Schutz der Blätter aber Glück! 
Denn wenn die Glockenblume verblüht ist, darf sie sich hier 
nicht weiter in den Fugen versamen - sie wird dann einfach 
abgeschnitten. Doch so lange dürfen die Ameisen hier noch 
ihre Blattläuse melken ...

Fotos: S.Schneider


Kermesbeere



Noch nie konnte ich die Entwicklung der Kermesbeere -
Phytolacca acinosa, so bequem auf der Betonfläche betrachten.

Denn eine Pflanze hatte sich im Kübel der recht
muckeligen Ramblerrose Veilchenblau ausgesamt.

Dieser Platz gefällt ihr außerordentlich gut, und wird 
von mir fast jeden Tag beim Gartenspaziergang besucht.

Besonders reizvoll ist zur Zeit die kleinere Nachblüte 
der zartrosa Kerzen mit der beginnenden Beerenproduktion. 
Und hier im Halbschatten der Scheinakazie sehen ihre 
großen gelb-grünen Blätter auch seltener durstig aus ...

Fotos: S.Schneider


Da entstehen reichlich Weinbeeren ...



Faszinierend, wo jetzt überall im Fliederbusch die Blüten 
vom wilden Wein erscheinen. Dabei hatte ich mir doch 
so fest vorgenommen den Flieder & Co. bald nach der Blüte 
Doch dann wären damit auch fast all' die Beerenansätze und 
somit auch das Beerenfutter für die Vögel verschwunden. 
Und vor allem würde die herrliche Herbstfärbung sicherlich 
wesentlich geringer ausfallen.

Solche wild wuchernden Pflanzgemeinschaften haben also 
ihre Tücken. Denn eigentlich gibt es nie den richtigen Zeit-
punkt zum Schnitt ...

Foto: S.Schneider