Samstag, 30. November 2013

Ziemlich trostlos ...


... sieht es zur Zeit beim Winterjasmin an der Teichmauer aus:

Während diese herrliche und nahezu immergrüne Pflanze 
in anderen Gärten schon leuchtend gelbe Blütensterne trägt, 
geht es bei uns im Kübel fast blattlos zu. Der teilweise recht 
trockene Sommer hatte der Rankpflanze wohl arg zugesetzt. 
Und vielleicht fehlt es nach all' den Jahren, in denen er sich 
die Erde dort mit Birken, Johanniskraut, Schleifenblumen etc. 
teilen musste, nun auch mal an Nährstoffen. Kaffeesatz hat es 
schon ab und an gegeben. Und erste grüne Spitzen blitzen 
jetzt auch bereits an den grau-grünen Trieben. Aber manches 
Pflänzchen braucht eben auch mal eine Regenerationsphase. 
Vielleicht heißt es ja dafür auch in dieser Weihnachtszeit 
wieder einmal 'Weihnachten ist gelb'. Obwohl es auch schon 
Jahre gab, in denen es im November und dann sogar noch 
im Schnee mehr Gelb zu sehen gab. Aber jedes Jahr 
ist eben anders ...

Foto: S.Schneider


Freitag, 29. November 2013

Noch kein Bedarf?



Ende Oktober hatte ich schon einmal in einem Post die leuchtend 
roten Hagebutten dieser Rosa canina hinter dem Hochwald gezeigt. 
Bisher hat sie kaum Früchte verloren, während die Hagebutten 
der ältesten Hundsrose an der Brombeerhecke entweder schon 
geerntet oder eventuell auch einfach nur abgefallen sind ...

Aber vielleicht sind die Hagebutten der Canina auch gar nicht 
für die Vögel als Nahrungsquelle gedacht. Denn vor einigen Jahren 
hatte ich mir einmal Rosenzweige von einem Pendler-Parkplatz 
neben der Autobahn geschnitten, die ich wieder für eine herbstliche
 Hofdeko verwenden wollte. Nur kam damals so einiges dazwischen, 
so dass ich sie vorübergehend in der Garage auf dem Arbeitstisch 
in einer Sammeltasche liegen ließ. Und als ich endlich Zeit hatte, 
um sie dekorieren, waren die Zweige fast kahl, und die Hagebutten 
verschwunden. Erst beim Aufräumen der Garage entdeckte ich dann 
in einem Beutel mit Ostergras ein kleines gemütliches Nest voller 
Fruchtreste. Dort hatte sich ein Mäuschen wohl einige Zeit eine 
sehr gemütliche Behausung direkt an der 'Futterbar' eingerichtet. 
Die Maus haben wir nie gefunden, aber danach war uns klar, 
warum Maus & Allegra in der Zeit so gern die Garage inspizierten.

Aber auch sonst scheinen zur Zeit die roten Früchte der Wildrosen 
noch nicht so begehrt zu sein: Ein Büschel der Rosa multiflora, die 
von den Dosseln eigentlich so gern vernascht werden, befindet 
dem White Rambler neben dem Steg konnte ich noch keine ab-
gernteten Stellen entdecken. Und selbst vom Fruchtbehang des Ilex 
wurde anscheinend noch nichts geerntet. Ebenso scheinen die 
Ligusterbeeren im Moment noch nicht zu schmecken. Und auch Äpfel 
werden zur Zeit wohl nur von Igeln und Mäusen angeknabbert
Denn die Äpfel auf dem Futtertisch sind noch so makellos wie am 
ersten Tag. Teilen sich die Tiere ihre Nahrung für den Winter ein? 
Oder brauchen all' diese Früchte nun nur noch mehr Frost?

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 28. November 2013

Die Nachfüllerei ...



Gut, bei der Futtersäule hatte ich schon erwartet, dass sie 
sich demnächst schneller leeren würde. Denn in welchen Gärten 
es Futter gibt, scheint sich schnell rumzusprechen. Und außerdem 
habe ich jetzt wieder das 'Klapphörnchen' gehört und dann auch
 gesehen. Vielleicht gibt es bei uns in der Nachbarschaft auch so 
eine Eichhörnchenbox. Denn dieses eine Eichhörnchen bedient 
sich vorzugsweise von oben. Nur wenn der Füllstand in der Säule 
zu tief für seine Pfoten liegt, dann nutzt es auch die unteren 
Ausgabeschächte. Daher bin ich gerne bereit die Säule häufiger 
aufzufüllen. Leider ist das Tierchen immer noch recht scheu, so 
dass ich es bisher noch nicht mit der Kamera einfangen konnte.

Und so leer waren dann heute gegen 10 Uhr die drei Schälchen. 
Allerdings wenn man sich die linke Ecke des Futterhauses anschaut, 
dann wurde so manches Futter einfach nur herausgeworfen. Meist 
sind die Drosseln solche Spezialisten. Obwohl die eigentlich sehr 
gerne Vollkorn-Haferflocken fressen. Aber im Moment scheinen 
Haferflocken bei ihnen nicht mehr so begehrt zu sein. Oder liegt 
es an dem untergemischten Wildvogelfutter, dass unseren Garten-
vögeln kaum zusagt? Erhoffen sich die Tierchen in dieser Mischung 
eventuell Körner, die nur in geringen Mengen oder gar nicht vor-
kommen - und deswegen wird von ihnen alles durchsortiert? 
Übrig bleiben im Schälchen vor allem kleine fast nur stecknadel-
kopfgroße schwarze Körnchen, die sogar von den Tauben verschmäht 
werden. Alle anderen Futtersorten werden dann im Laufe der Zeit 
wohl noch vom Tisch von den Grünlingen und Braunellen aufgepickt.

Und da der Eichelhäher verdutzt schaut, wenn es keinen 
Erdnussbruch mehr gibt, das 'Tischhörnchen' so gern Sonnen-
blumenkerne aus dem Schälchen futtert, und manche Meise 
sich lieber die Erdnüsse vom Häuschen als aus der Säule holt, 
habe ich trotz der Futteransammlung an den Birkenstämmen 
die Schälchen schon wieder aufgefüllt. Gut, dass dieses Wild-
Vogelfutter vom letzten Frühjahr bald aufgebraucht ist, und 
ich dann hoffentlich mit dem neuen Streufutter wieder eher 
den Geschmack unserer Gartenbesucher treffe ...

Fotos: S.Schneider


Hoch oben ...



...über dem roten Rhododendron blitzt eine helle Spitze 
von Jacqueline du Pré. Und eine weitere Knospe steht für 
einen milderen Winter noch bereit.

Diese zauberhafte Rose hat uns in diesem Jahr zwar nur 
vereinzelt mit Blüten erfreut. Und verwehrte uns leider 
durch ihren aufstrebenden Wuchs häufiger den Blick auf 
ihre herrlichen roten Staubgefäße. Aber dafür hatte sie 
 nochmals erheblich an Höhe zulegt. Falls der kommende 
Winter ihr nun nicht zu sehr schadet, wird sie sich im 
nächsten Sommer wohl nicht nur malerisch über den 
Sessel legen, sondern auch den Rhododendron oftmals 
mit Blüten und dann auch mit Hagebutten schmücken. 
Nur sollte ich ihr für diese Aufgabe im nächsten Frühjahr 
mal wieder eine Portion Dünger zur Verfügung stellen ...

Foto: S.Schneider


Snow Ballet hat noch viel vor


Da mir Snow Ballet mit ihrer langen Ranke jeden Tag 
meinen Weg zur Betonfläche versperrt, bekommt sie 
jetzt schon wieder einen Post ...

Denn obwohl die letzten Nächte kälter waren, 
sehen ihre Knospen noch vielversprechend aus.

Und eine Knospe an diesem über 1m langen Trieb 
kann es gar nicht erwarten sich endlich zu öffnen.

An einer anderen Stelle an der Betonfläche hat sie
vor einiger Zeit nochmals üppig geblüht. Und ein Teil 
der Ranke ist jetzt durch Frost und Regen verklebt. Ob 
unter diesen verwelkten Blütenblättern nun auch noch 
kleine orange-rote Hagebutten entstehen können?

Fotos: S.Schneider


Blütenansätze



Im Moment sieht der stinkende Nieswurz - Helleborus foetidus,
richtig energiegeladen & gesund aus. Und bei diesem milden 
Wetter könnten seine grün-gelben Blütenglöckchen mit dem 
roten Rand schon bald in Erscheinung treten. Nur wenn dann 
starker Frost ohne den schützenden Schnee kommt ...


Fotos: S.Schneider


Tropfenfänger



Schon vor einigen Tagen haben mich die vielen kleinen Tropfen 
auf den Wolfsmilchpflanzen fasziniert. Doch ein entsprechendes 
Foto war mir nicht gelungen. Und dann kam die kältere aber 
trockene Zeit. Heute war es jedoch so feucht, dass die Blätter 
wieder mit zahlreichen glitzernden Tropfen verziert wurden.

Foto: S.Schneider


Winchesters Hagebutten



Ganz selten habe ich an Austins Winchester Cathedral 
Hagebutten gesehen. Aber diese errötende Frucht fiel mir 
an diesem trüb-feuchten Tag auf dem Hochbeet auf.

Doch wie hier unschwer zu erkennen ist, ist das wohl 
der übliche Anblick, wenn man auf das Entfernen der 
verwelkten Blüten verzichtet. 2 Hagebutten könnten 
es jedoch auch noch schaffen etwas mehr Farbe in die 
braun-graue Welt des Hochbeetes zu bringen.

Wie gut, dass wir gleich im Anfang unserer Gartenplanung 
überall Buchsbäume und andere immergrüne Gehölze für 
den Winteraspekt verteilt haben. So sieht es jetzt nicht 
ganz so trist auf dem Hochbeet aus. Und die Immergrünen 
geben manchen Rosen sogar etwas Wind- & Winterschutz.

Fotos: S.Schneider


Hagebutten?



Hagebutten an Alba Meidiland? Welches bestäubende Insekt 
hat sich denn da in die gerüschten Blüten verirrt? Auch wenn 
ich diese Kleinstrauchrose auf dem Hochbeet kaum nach dem 
ersten Flor zurückschneide, so gibt es trotzdem nur selten 
Hagebutten an ihr. Die meisten Blüten bleiben wohl leider 
unbestäubt - obwohl ihre kleinen Blüten doch eigentlich 


Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 27. November 2013

Halbgefrorenes mit Krebsschere



Das ist eine der Krebsscheren, die mal wieder 
nicht rechtzeitig auf Tauchstation gegangen ist. 
Ihre Blattspitzen sind nun verfroren. Ebenso wie 
die Blätter vom Fieberklee. Aber die Bachbunge 
scheint ein gutes Frostschutzmittel zu besitzen, 
denn schon mehrmals konnten wir beobachten, 
dass sie solche leichten Nachtfröste kalt lassen.

Foto: S.Schneider


Blüten an fast kahlen Zweigen












Für eine eher mittelmäßige Topfgärtnerin sieht 
erstaunlich gut aus! Er hat die frostigen Nächte 
unter den Korkenzieherweide jedenfalls gut 
überstanden und blüht unbeeindruckt weiter. 

Fotos: S.Schneider


Schockgefrostet?



Wie es der Spornblume nach den kalten Nächten geht, 
wird sich wohl erst in den nächsten Tagen zeigen ...

Foto: S.Schneider


es schneit Blätter



Auf dem Garagendach ist es zu erahnen, dass es schon 
etwas mehr Laub von der Korkenzieherweide gibt. 
Aber im Moment lohnt es noch nicht die Leiter anzustellen, 
um dort oben zu fegen. Die Menge würde höchstens einen 
guten Winterschutz für ein oder zwei Rosen ergeben. Dafür 
fange ich mit den Arbeiten noch nicht an! Auch auf den 
Betonplatten vor dem Treppenhaus hat sich die Blättermenge 
seit diesem Foto nur unwesentlich verändert. Doch vielleicht 
lohnt es sich am Wochenende, wenn der ein oder andere Ast 
für die Weihnachtsdeko auf dem Hof abgesägt werden soll. 
Allerdings wäre es auch dafür besser, wenn es jetzt endlich 
mehr Blätter schneien würde. Sonst muss ich vor der 
Lichterkettenmontage noch reichlich Blätter zupfen ...

Foto: S.Schneider


nahezu immergrüne Elfenblume



Vor Wind und Wetter recht gut geschützt steht die Elfenblume 
unter dem Efeu-Apfelbaum. Sie gehört bei uns im Garten zu 
den Stauden mit Winteraspekt. Und meist fällt es mir im Frühjahr 
sehr schwer sie rechtzeitig runterzuschneiden, damit ihre hell-
gelben Blütenrispen auch zur Geltung kommen. Denn in normalen 
Wintern bleibt sie bei uns immergrün und bietet so ganzjährig 
haltbare Blätter für Blumensträuße und Gestecke ...

Foto: S.Schneider


Ob sie es noch schafft?



So sieht der erste und einzige Blütentrieb des Jahres 
inzwischen aus. Haben ihr die Nachtfröste geschadet, 
oder öffnet sie sich noch in den nächsten Tagen?

Foto: S.Schneider


eine Zeckenrolle im Beet



Da hatte ich wohl doch die richtige Intuition ... 
Eigentlich ärgerte ich mich, dass ich viel zu spät - 
erst am 11. November, nochmals 5 Zeckenrollen 
im Garten verteilt hatte. Doch vielleicht war das 
gar nicht so verkehrt. Denn vor dem Frost haben
 die Mäuschen anscheinend Material zum Auspolstern 
ihrer Behausung gesucht. An fast allen Pappröhren 
konnte ich jedenfalls wieder herausgezuppeltes 
Baumwollmaterial entdecken.

Erst vor ein paar Tagen hatte ich zufällig wieder einmal 
gelesen, dass Katzen das ganze Jahr über von Flöhen befallen 
werden können. Und mit Zecken verhält es sich leider wohl 
ähnlich. Denn über +7°Celsius könnten sie aktiv werden. Und 
wenn die Plagegeister rechtzeitig mit einer Maus im Herbst in 
den Bau einwandern, dann hätten sie es zeitweilig im Winter 
kuschelig warm - und auch für die Nahrung wäre gesorgt. 

Foto: S.Schneider


Leider ist wohl auch die Horrorstory von eingeschleppten Zecken 
im Weihnachtsbaum schon häufiger traurige Realität geworden. 
Allerdings haben sie dann wohl relativ 'schnell' im warmen Raum 
Probleme mit der für sie notwendigen Luftfeuchtigkeit ...


Endlich kommt Laub!


Seitdem wir uns wegen einer möglichen Zecken-Durchseuchung 
leider nicht mehr das Buchenlaub von unseren nördlichen Nachbarn 
säckeweise über den Zaun geben lassen, haben wir akuten Laub-
mangel im Garten. Denn für viele der Rosen, die vier Bartblumen, 
die Baumpäonie und andere empfindliche Pflanzen haben sich Laub 
zum Anhäufeln und immergrüne Zweige als Winterschutz bewährt.

Doch nun scheint das Wetter gnädig zu sein: Es gab Nachtfröste. 
Nicht so arg, dass schon Rosen & Co gelitten hätten. Aber doch 
genug, um die Scheinakazie zum Laubabwurf zu bewegen. Zwar 
hängt noch reichlich Laub in den Zweigen, aber ich hoffe, das 
kommt in den nächsten Tagen auch noch runter. Und notfalls 
muss ich zwei der handhabbaren unteren Äste der Robinie jetzt 
noch absägen und durchshreddern. Sie sollen ohnehin endlich 
im zeitigen Frühjahr verschwinden. So ein Gemisch aus Laub 
und Aststücken wäre ein ideales Mulchmaterial zum Anhäufeln.

Foto: S.Schneider


Glyzinie



schon fast alle Blätter abgeworfen haben, hält die Glyzinie noch 
an ihrem Grün fest. Nur ein ganz leichter Hauch von Gelb ist an 
ihren Blättern zu erkennen. Sie wird wohl die letzte Pflanze in 
dieser Gemeinschaft sein, die blattlos dasteht. Denn auch bei 
der zierlichen Spiere kann es sich nur noch um Tage handeln ...

Foto: S.Schneider


Dienstag, 26. November 2013

Heute Nacht war es kalt



Eigentlich war ich morgens um 8 Uhr nur im frostigen Garten, 
um nach den Futterschälchen auf dem Gartentisch zu schauen. 
Aber die waren noch immer gut gefüllt. Doch dafür muss die 
letzte Nacht - wie bereits angekündigt, kälter gewesen sein. 
Denn heute war nun auch der Teich am Haus gefroren. Lediglich 
neben dem Steg war noch etwas freie Wasserfläche zu erkennen. 
Ein paar Krebsscherenblätter hatte es jetzt wieder einmal eiskalt 
erwischt. Aber einige von ihnen waren schon vorher noch 
rechtzeitig abgetaucht ...

Foto: S.Schneider


Montag, 25. November 2013

Futtersäulenstand



und ist noch immer zu 1/3 gefüllt. Auch hier zeigt sich, 
dass die Tiere die Gartennahrung bevorzugen, solange 
sie sich noch selbst versorgen können. Am Tisch und an
 der Säule wird lediglich mal im Vorbeigehen gesnackt
Die Etage mit Wasser scheint jedenfalls auch oftmals 
ein guter Grund zu sein, warum die Tiere die gedeckte 
Tafel in der Wiese aufsuchen ...

Wahrscheinlich könnte ich mit dem Auffüllen der Futtersäule 
trotz der jetzt kälteren Nächte noch 2 oder 3 Tage warten. 
Nur im Moment lässt sich der Futterbedarf schwer einschätzen. 
Und da wir ab Mittag außer Haus sind, gibt es jetzt Nachschub.

Bis auf den Erdnußbruch ist zwar auch das Futterhaus 
noch gut bestückt. Aber da sich erst später am Tag - 
wenn es wieder wärmer wird, die Vögel am Tisch 
einfinden, fülle ich auch die Schälchen noch auf. 
Obwohl sie eigentlich erst einmal das ganze heraus-
geschmissene Futter aufpicken könnten ...

Fotos: S.Schneider


gefrorenes Wasser



Da mache ich mir nun seit einigen Tagen Sorgen um 
die alten Fuchsien unter dem Glasdach im Wintergarten 
meiner Mutter. Denn die Online-Wetterberichte nennen 
für Braunschweig in den nächsten Nächten Temperaturen 
um die -4 bis -2° Celsius. Und fast hätte ich dabei unsere 
Kübelpflanzen am Haus vergessen! Zum Glück hatte ich 
gestern noch schnell aus dem Übertopf der muckeligen 
Schneewittchen das überschüssige Wasser ausgegossen. 
Und da sie noch Knospen hat, habe ich sie und auch den 
himmlischen Bambus mit seiner herrlichen Laubfärbung 
lieber vor die Fassade unter das Treppenhausdach gestellt. 
Denn die Nachtfröste dauern bei uns wohl nur bis Mittwoch. 
Danach sieht es schon fast wieder nach frühlingshaften 
Temperaturen aus. Jedenfalls sehe ich im Moment noch 
keinen Grund die Kübelpflanzen im Winterquartier 
einzubuddeln ...

Foto: S.Schneider


unverhofft kommt oft



Das sind ja Rosensämlinge im Steinfeld am Teich
Vorher waren mir diese Kinder noch gar nicht bewusst 
aufgefallen. Nun stellt sich nur die Frage: Habe ich 
irgendwelche Hagebutten dort zwischen den Steinen 
ausgelegt und es vergessen? Oder haben sich beim Fegen 
der Steinflächen vor dem Haus bzw. beim Shreddern 
dort irgendwann einmal Hagebutten eingeschummelt? 

beiden Sämlinge jedenfalls den Winter über hier stehen. 
Denn die Natur weiß doch viel besser wo was hingehört!

Foto: S.Schneider


Herbstlaub



Die kälteren Nächte gehen auch an der Dünenrose 
hinter dem Teich nicht spurlos vorüber. Ihr gelbes Laub 
liegt nun immer häufiger auf dem Steg. Und Nachbars 
Blutbuchenblätter gesellen sich jetzt auch dazu ...

Foto: S.Schneider


Sind Lenzrosen lernfähig?



Kaum gibt es eine etwas frostige Nacht, neigt sich die rote 
Lenzrosenknospe zum Boden. Doch man sieht ihr an, dass 
an diesem geschützteren Standort rechts neben dem Weg 
vor dem Buchsbaum, die Kälte noch erträglich für sie war. 
Denn sonst würde ihr Blütentrieb mehr am Boden liegen.

Im letzten Jahr zeigte die rote Lenzrose Anfang November 
sie wurde später mehrmals von der Kälte überrascht. Ist sie 
nun nach den Erfahrungen des letzten Winters vorsichtiger 
geworden? Denn trotz mehrmaliger Eierschalengaben und 
ab & an etwas Wasser an heißen Sommertagen brachte sie 
bis jetzt zum Glück nur einen Blütentrieb hervor. Und ihre 
Knospe hatte sie bisher noch nicht geöffnet ... 

Hoffentlich bilden sich nun nicht wieder viel zu früh Knospen 
und sie kommt dann mitten im Winter zur BlüteDenn dieses 
hin und her mit den Pappkartons im letzten Frühjahr muss 
ich nicht auch schon im Dezember bzw. Januar haben, um 


Fotos: S.Schneider


eingefroren



Während der größere Teich am Haus noch eisfrei ist, hat sich 
im kleineren Metallbecken an der Betonfläche heute eine 
geschlossene Eisdecke gebildet. In den nächsten Tagen, wenn 
es wieder weniger kalt ist, werde ich dann mal einige Blätter 
abfischen und einen Teil der abgestorbenen Pflanzenteile 
entfernen. Aber normalerweise überlassen wir diesen Teich 
eigentlich der Natur. Nur wenn sich zu viele Algen bilden, 
setzen wir im Frühjahr und Sommer einige Teichbakterien 
gegen die Algenbildung und zum Teichschlamm-Abbau bei. 
Den Posthornschnecken, Molchen und Fröschen scheint 
dieser fast naturbelassene Tümpel jedenfalls zu gefallen ...

Foto: S.Schneider