Sonntag, 26. Januar 2014

Jetzt noch weißer ...



Nachbarskater Cäsar scheint der Schnee zu gefallen. 
Denn diese Pfotenabdrücke von der Mauer quer über 
den Teich werden kaum von unserer Maus stammen. 
Die wählte nämlich für ihre Nachtwanderung wieder 
den geraden Weg über den Steg.

Mit dem Weihnachtsbäumchen-Winterschutz für 
die Baumpäonie und die Bartblumen sieht das Beet 
hinter dem Teich gleich etwas strukturierter aus.

Und durch den Schnee lässt sich nun auch endlich mal 
die tote Fichte im Hochwald-Komposthaufen erkennen. 
Sie war wohl schon im letzten Jahr abgestorben. Und 
einer der letzten Stürme hatte sie geschrägt. Doch sie 
hat sich so gut an eine Fichte im Nachbargarten angelehnt, 
dass sie nicht weiter umfallen wird. Da unsere Nachbarn 
diesen Grenzgänger ebenso idyllisch wie wir finden, darf 
sie dort einfach so stehenbleiben.

Und hier ist der Abenteuerspielplatz für Cäsar und unsere Maus: 
Von hier aus starten die Mäuschen ihre Nahrungssuche ...

Ich hoffe, dass sich der Igel in diesem Winter einen 
geschützteren Platz als diesen kleinen Buchsbaum hinter 
dem Stegpodest als Schlafplatz ausgesucht hat. Allerdings 
schneide ich seit dieser Begegnung den Buchs nur noch 
ganz leicht in Form. Und dieser Buchsbaum war daher auch 
der erste, an dem ich im letzten Frühjahr Blüten & Beeren 

Der Neuschnee der Nacht hat hier hinter dem Steg 
alle Trittspuren beseitigt. Fast alles ist gleichmäßig 
weiß. Nur zwischen den Ranken der Steinsame unter 
dem Efeu Apfelbaum sind die gefrosteten Äpfel für 
die Vögel noch frei zugänglich.

Und hoch oben in den Zweigen hält der Baum noch 
einige Äpfel und Efeu-Beeren für die Tiere bereit.

Der Taxus im Wäldchen sieht vom Steg aus betrachtet 
nach der Fällung der beiden Grenzfichten schon wieder 
recht dicht aus. Aber bis er den Vögeln im Winter mal 
wieder Schutz bieten kann oder als dichtes Nistgehölz 
funktioniert, muss er noch so manches Mal nach-
geschnitten werden ...

Das sind die Spuren der Maus von der Wiese zurück zum Haus. 
Dann war es also heute früh gegen 7 Uhr doch nicht Kater Cäsar, 
den ich auf dem Futtertisch schemenhaft erkennen konnte - 
sondern unsere kleine Graukatze. Danach hatte sie allerdings 
genug vom Winterwetter und beanspruchte fast den ganzen Tag 
einen Kuschelplatz im Bett!

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Tanja`s Allerlei hat gesagt…

Die Igel verstecken sich eigentlich immer ganz gut. Ich hab auch seit Jahren Igel im Garten und deshalb zum Glück kaum noch Schnecken ;o) Ich lass immer Laubhaufen liegen und vor zwei Jahren hat mein Freund mir sogar auch extra zwei Igelhäuschen gebastelt ;o)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Tanja
Bei uns haben die Igel schon lange gute Möglichkeiten sich zu verkriechen. Vor einen Jahren hatten wir sogar mal 2 Igelmütter mit jeweils 4 Jungen im Hochwald. Da wir dort reichlich Holz zwischen den Fichen aufgeschichtet hatten, gab es da schon immer ideale Verstecke. Und ein Igel schlief im letzten Frühjahr mal im Hochwald-Kompost. Laub und Mulch finden sie hier überall. Und neben diesem kleinen Buchs gibt es ja auch noch die 3er-Gruppe, 2 alte größere Buchsbäume an der Nordgrenze und weiter hinten am Hochwald noch einen größeren sowie zahlreiche andere geschützte Stellen unter immergrünen Sträuchern.
Nur leider sind Igel als Zeckenschleudern auch nicht zu verachten. Daher habe ich zu ihnen seit einigen Jahren ein recht gespaltenes Verhältnis.
Und das mit dem Schneckenfressen ist zumindest in Bezug auf die rote Nacktschnecke ein Irrglaube. Denn die roten Baby-Nacktschnecken labten sich damals am Katzenfutter in der Wiese und der Igel fraß schön drum herum. Selbst die kleinen nacktschnecken waren nicht nach seinem Geschmack ...
Auch die Drosseln nehmen sie nur im Notfall und fangen lieber Posthornschnecken aus dem Teich ;-)