Dienstag, 21. Januar 2014

kränkelnder Buchsbaum



Eigentlich war ich heute auf der Suche nach leicht frostigen Motiven. 
Aber im Vorbeigehen fiel mir dann doch kleine der Buchsbaum unter 
der Scheinakazie auf. Er war ursprünglich mal ein Winterschutz für 
eine weiße Edelrose. Die Rose ist hier schon lange verschwunden, 
doch der Buchszweig hatte sich entschieden an Ort und Stelle Wurzeln 
zu schlagen. Nun hat er schon eine Höhe von ca. 40cm erreicht und 
besitzt ebenfalls Blütenansätze. Da sich jedoch nicht an jedem der 
Buchsbäume Blüten bilden, wollte ich es zur Erinnerung festhalten.

Und da ich den Garten mit der Kamera doch ganz anders 
wahrnehme als nur im Vorbeigehen, entdeckte ich dann 
leider braun-roten Stellen an den Blattknospen.

Diesen Buchs werde ich nun in den nächsten Tagen mal 
ganz leicht einkürzen und das Material im Hausmüll entsorgen. 
würde, dann wäre von dem kleinen Buchs sicherlich bald nichts 
mehr übrig. Also werde ich lieber mit kahlen Zweigen leben und 
ihn im Frühjahr düngen.

Und da die Herrenhäuser Gärten eh' nur etwa 10km Richtung Norden 
von uns entfernt liegen, ist es kein Wunder, wenn wir nun auch 
immer mehr Probleme mit den gesammelten Buchsbaumkrankheiten 
und Schädlingen bekommen. Doch da es bei uns in der Nachbarschaft 
kaum Buchsbaumhecken und Co in den Gärten gibt, kann ich recht 
gelassen gärtnern und einfach abwarten. Ohne deswegen gleich 
irgendwelche chemische Keulen schwingen zu müssen oder sogar 
alle befallenen Büsche umgehend rauszuwerfen. Denn das wäre vor 
allem bei den beiden über 40 Jahre alten Buchsbäumen an der 
Nordgrenze mehr als schade.

Fotos: S.Schneider


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