Dienstag, 10. Februar 2015

Mal kurz die Kompostschale entleeren ...


Nach dem gestrigen extremen Regentag ist der Garten 
heute noch immer so feucht, dass mein Husten schon 
beim recht kurzen Gartenspaziergang wieder darauf 
damit sich die Schnecken & Tigerschnegel vielleicht 
lieber noch ein Weilchen dort aufhalten, anstatt sich 
in der Wiese zu verköstigen …

Und heute war das Licht im Hochwald mal so günstig, 
dass ich endlich die tote Fichte fotografieren konnte. 
Inzwischen können wir uns schon gar nicht mehr daran 
erinnern, wann sie am Rande des 'Kompost'-Haufens 
umgekippt ist. War das erst im Winter 2013/2014? Denn 
auf dem Februar-Foto 2014 vom 'Kompost'-Haufen sah 
die Rinde noch recht unbeschadet aus. Und wann ist 
der Nadelbaum hier eigentlich abgestorben? Das haben 
weder unsere Nachbarn noch wir mitbekommen. Nur, 
als sie plötzlich in Schräglage auf dem 'Kompost' stand 
und sich mit ihrer Spitze an die Fichte im nördlichen 
Nachbargarten anlehnte, da fiel es uns beim Plausch 
über den Gartenzaun plötzlich auf.

Inzwischen hat allerlei Getier den Stamm bearbeitet. 
Und nicht nur der Specht besucht deswegen wohl immer 
häufiger unseren Garten.

Vielleicht sind es aber auch die Eichhörnchen, die 
hier die Baumrinde quasi im Vorbeilaufen für ihre 
verschiedenen Kobelbauten immer mehr abschälen.

Auf jeden Fall sehen weder unsere nördlichen Nachbarn 
noch wir zur Zeit Handlungsbedarf. Die tote Fichtenspitze 
wird noch immer gut von den Ästen der Fichte auf dem 
Nachbargrundstück gehalten. Nur wenn das Holz im Laufe 
der Zeit zu morsch wird, dann sollten wir den Stamm lieber 
kappen und das Holz an einer anderen Stelle im Garten als 
Insektenhotel lagern.

Aber das Apfel-Mobile hängt auch noch immer im toten Baum
der Baumstamm rechts hinten im Bild, hat zum Glück ja auch 
keinen Schaden an unserer wilden grünen Grenze angerichtet. 
Ich bin wirklich froh, dass sowohl unsere Nachbarn als auch 
wir meist ganz gelassen gärtnern, und dabei auch mehr Natur 

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Meriseimorion Mosaike hat gesagt…

Liebe Silke,
ich find es schön, dass ihr auch solch halb umgestürzten Bäume im Garten stehen lasst. So viele Tiere und Insekten werden dankbar sein, die in den sonst so aufgeräumten Gärten keinen Platz mehr finden. Außerdem finde ich es äußerst spannend zu beobachten, wie sich so ein Baum langsam zersetzt und wer dort alles wohnt und lebt. Da wünsche ich dir viel Freude beim Zuschauen und ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Kerstin

SchneiderHein hat gesagt…

@ Kerstin
Aber es ist wirklich sehr selten, dass das möglich ist. Zum Glück hatte ich am Samstag noch meinen Nachbarn im Garten gesehen und konnte ihn davon abhalten den heruntergefallenen Kiefernast, der noch auf dem Zaunpfahl thront, herunterzunehmen und zu entsorgen. Es ist immer so eine Gradwanderung wann es zu viel Unordnung wird. Nur an der Stelle stört er auf beiden Grundstücken zum Glück überhaupt nicht. Nur da kam bei ihm wohl der Ordnungssinn durch - bzw. die Sorge, der Ast könnte uns stören.
Dabei ist es so herrlich zu beobachten welche verschiedenen Wege die Eichhörnchen über unsere grüne Grenze nehmen ;-)