Freitag, 20. März 2015

Ab heute wird gebaut



Gestern bewegten sich trotz windstillem Wetter die Zweige 
im alten Efeu-Apfelbaum. Zunächst dachte ich, dass sich 
dort noch Vögel an den getrockneten Efeu-Beeren bedienen. 
Doch als wenig später 2 Drosseldamen heftig miteinander 
stritten, ging es wohl eher um Revierstreitigkeiten …

Und heute konnte ein Amselweibchen am Teich 
den Schnabel wohl nicht voll genug bekommen.
Einige Male flog das Tier dann mit Baumaterial 

Hoffentlich ist dieser gewählte Bauplatz sicher genug. 
Denn zur Zeit leben zumindest Amselmänner ziemlich 
gefährlich: Schon 2x sah ich am Ende des Gartens 
zwischen Brombeerhecke und Nachbarzaun gerupfte 
Männchen - aber kaum Knochen. Und ab und an ist 
ein Greifvogel hoch oben in den Lüften zu hören …

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Meriseimorion Mosaike hat gesagt…

Liebe Silke,
dann wünsche ich eurem Vogelpärchen alles Gute für die Brutzeit.
Hier turteln auch schon alle ganz fleißig!
Ich würde immer am liebsten alle Nester in die geschlossenen Vogelhäuschen verfrachten, da hier einige Elstern und Marder ihr Unwesen treiben, doch das würde wohl kaum der Natur entsprechen.
Doch freu ich mich immer sehr, wenn all unsere Vogelhäuschen besetzt sind, dann haben die kleinen Vögelchen zumindest einen sicheren Start ins Leben.
Liebe Grüße
Kerstin

Elke Schwarzer hat gesagt…

Hallo Silke,
hier holen sich die Sperber manchmal Amseln, aber die meisten Bruten scheitern wohl an Nesträubern. Seit es den Wanderfalken besser geht und wir in der Innenstadt einen Brutplatz haben, müssen die Vögel im Garten noch öfter Alarm schlagen, aber die Falken scheinen doch woanders zu jagen und lieber Tauben zu holen.
VG
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Kerstin
Nistkästen kommen mir nicht in den Garten: Wenn die Vögel nun mal der Meinung sind, dass die Aufzuchtbedingungen in unserem Garten besser als anderswo in der Umgebung sind, ist das ok. Aber wegen dem noch recht aktiven Nachbarskater Cäsar werde ich es den Vögeln lieber nicht noch leichter machen.
Der interessiert sich zur Zeit zwar auch viel mehr für Mäuse, aber so ein unerfahrner Jungvogel ist nun mal auch leichte Beute. Das Drama möchte ich nicht noch einmal erleben, wie im die Meisenkinder quasi ohne Anstregung nacheinander auf der ersten eigenen Futtersuche ins Mäulchen flogen …

Im letzten Jahr hatte es die erste Brut der Amseln auf drei Kinder gebracht, die wir ziemlich lange im Garten beobachten konnten. Ob die nun vor einiger Zeit Opfer des Greifvogels wurden? Aber vielleicht sind die Männchen bei der Revierverteidigung auch zu unvorsichtig. Und da unser Garten gute Versteckmöglichkeiten bietet, ist es natürlich auch möglich, dass die beiden toten Vögel gar nicht bei uns im Garten gegriffen wurden. Vielleicht ist das ja nur ein ungestörter Futterplatz. Denn vor Jahren hatten wir mal sonntags zum 'Frühstücksfernsehen' einen Greifvogel, der ganz gemütlich im Schutze der Korkenzieherweide eine Taube in der Wiese rumpfte …

@ Elke
Unsere erste Staffel Drosselkinder aus dem Taxus am Steg konnten wir ja ziemlich lange im Garten beobachten. Der zweite Versuch scheierte dann schon kurz nach der Eiablage an Elstern. Ist aber auch ziemlich blöd, wenn die Tiere 2x am gleichen Ort brüten. Obwohl dort die Futterbedingungen mit Teich & Gartentisch natürlich bequem waren …

Ich vermute auch, dass der Greifvogel seine Beute woanders gefangen hat und nun den Platz an der Brombeerhecke als idealen Futterplatz ansieht - siehe @ Kerstin