Montag, 23. März 2015

Im sonnigsten Teil ...


…zwischen Metallteich und Lenzrosenweg:

Hellborus caucasicus hat es vor einiger Zeit tatsächlich 
ins Beet geschafft. Und der sonnige Platz gleich rechts 
am Weg scheint ihr bis jetzt zu gefallen ... 

steht noch ziemlich blattlos daUnd leider zeigen sich auch 
auf den wenigen verbliebenen Blättern schon wieder die un-
erfreulichen schwarzen Flecken. Doch aus dem Untergrund 
kommen zumindest drei neue Blättchen hervor.

Und die ältere Argutifolius, die ich leider durch das Entfernen 
 dafür einigermaßen gesund und kräftig aus dem Beet.

Nun hoffe, dass die drei Hellebori sich an diesem Standort 
so wohl fühlen, dass ich in Zukunft weniger Blätter an ihnen 
entfernen muss. Denn natürlich sieht das wirklich nicht aus …

Und zu dem Thema Helleborusblätter im Frühjahr gab es vor 
einigen Tagen auf dem Blog 'Aus einem Garten im Fließtal
einen sehr interessanten Post: 'Schneiden, reißen oder lassen?'

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

stadtgarten hat gesagt…

Liebe Silke, Ihr habt ja wirklich extrem schwierige Bedinungen in Eurem Garten. Ich bewundere Euch, dass Ihr trotz aller Widrigkeiten nicht die Freude daran verliert.
Liebe Grüße, Monika

Elke hat gesagt…

Liebe Silke,
ich entferne fast alle Blätter, wie es empfohlen wird. Bei uns werden die Pflanzen aber auch nicht sehr hoch. Wenn ich das nicht mache, dann verfaulen mir schon die Blütenknospen.
Lieben Gruß
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Monika,
Ganz ehrlich - es ist ein Auf und Ab wie fast überall im Leben:
Zunächst war es im Jahr des Elbe-Hochwassers im August 2002 und auch noch ein Jahr danach die Nacktschnecken, die mir die Gartenlust nahmen.
Dann gab es Weihnachten 2004 einen Einschnitt, der das weitere Leben in Haus & Garten grundsätzlich in Frage stellte, so dass ich den Garten meist sich selbst überließ.
Und als das endlich einigermaßen geklärt war, wurde der Pflegezustand meiner Großmutter immer schwieriger, so dass ich mich eher um den Garten in Braunschweig kümmerte und unseren auch weiter vernachlässigte. Und Wolfgang hätte dort nie allein Hand angelegt. Er nutzt den Garten nur für seine Bärenwelten. Und da darf es gern etwas verwunschener & wilder zugehen. Außerdem fehlte ihm zu dem Zeitpunkt auch noch die Gartenerfahrung, dass ein Garten so eine Chance gnadenlos ausnutzt …
2007, als wir auch mit diesem Blog anfingen, bereitete Wolfgang seine Selbstständigkeit vor. Da gab es in der Anfangsphase mal etwas Luft, um den Garten auf Vordermann zu bringen. Auch die 2 Termine im Mai & im Winter für die offene Pforte waren dafür hilfreich. Und über das Schnecken & Zeckenproblem sprachen wir zwar häufiger, aber so genau ahnten wir damals noch nicht, wie rasend schnell sich das Problem weiterentwickeln würde. Zumal wir so überhaupt keine Idee hatten wie das alles mal entstand …
Als dann Ende März 2010 der Kater meiner Mutter in Braunschweig erkrankte und ich deswegen 2 bis 3x pro Woche mit ihm über mehrere Wochen zum Tierarzt musste, blieb der Garten natürlich auch unbeobachtet. Dann wurde bei Allegra im April 2010 auch noch Diabetes diagnostiziert und plötzlich gab es neben meiner Großmutter noch 2 Katzen-Pflegefälle. In der Zeit fand - wenn überhaupt, die Gartenarbeit nur noch bei meiner Mutter statt.
Erst im Jahr 2011, nachdem 2 Pflegefälle ihr Erdendasein aufgegeben hatten, war wieder mehr Zeit & Lust für Garten da. Nur dann kam ja im Juni 2011 das Zeckennest unter der Hedi Grimm und wenig später meine Wanderröte, was wieder einmal das Leben auf diesem Grundstück grundsätzlich in Frage stellte …

Ich muss zugeben, dass ich ohne den Zugang zum www und die diversen Gartenblogs danach wohl wirklich von hier geflohen wäre, um dann in der Stadt auf einer Dachterrasse oder auf einem etwas größeren Balkon zu hocken. Aber irgendwann bestätigte sich der Ausspruch: 'Nur die Harten komm' in Garten …'
Ein Naturgarten lässt sich eben nicht wie ein erweitertes Wohnzimmer einrichten, dekorieren und sauberhalten. Da redet die Natur und das Klima ganz schön viel mit. Und man muss sich mit den Umständen bzw. den selbst gemachten Leiden - wie z.B. Schnecken & Zecken, irgendwie arrangieren. Oder versuchen die Probleme mit einer gewissen Ruhe & Besonnenheit nachhaltig zu lösen. Und so gesehen ist Garten dann anders spannend. Halt' immer wieder eine Herausforderung das eigene Handeln in Abstimmung mit den Naturgewalten zu überprüfen …

@ Elke
Das zeigt mal wieder, dass man je nach Standort ganz unterschiedlich handeln sollte - und es halt' doch nur sehr selten allgemein gültige Regeln fürs Gärtnern gibt ;-)