Freitag, 13. März 2015

Klare Sicht im Teich


So traurig es auch ist, dass wir in den kalten Wintern 
plötzlich alle Fische durch den unbemerkten Ausfall 
der Teichpumpe verloren hatten, …

so ist es trotzdem auch erfreulich, dass sich seitdem 
die Posthornschnecken gut entwickelt haben. Überall 
sitzen sie jetzt recht dicht unter der Wasseroberfläche 
und putzen die Blätter.

Und zwischen den alten riesigen, teils vermodernden 
Krebsscheren-Blättern schafft es die junge Generation 
sich trotzdem noch einen Platz im Licht zu suchen.

Nur, so einen extrem unordentlichen Teichanblick 
wir im August 2000 - als wir unseren Teich anlegten, 
bestimmt nicht erwartet! Wir haben zwar glasklares 
Wasser, reichlich Raum für Teich-Insekten wie 
Köcherfliegen- und Libellen-Larven, und den ersten 
Molch hatte ich auch schon Anfang der Woche im 
Teich entdeckt. Aber das ist uns eigentlich doch 
zu viel ungezügelte Natur.

Allerdings, wenn wir nun radikal fast alle alten Krebs-
scheren aus dem Teich entfernen würden, um sie 
auf dem Hochwald-'Kompost' zu entsorgen, befördern 
wir damit auch allerlei Kleingetier aus dem Wasser. 

dann umgehend den Freiraum für sich. Auch wenn 
wir täglich versuchen würden die Wasserlinse heraus-
lassen sich die winzigen Blättchen mitten im Teich 
kaum herausfischen. Und vor allem die extrem 
der Wasserlinse immer wieder einen idealen Schutz.

So werden wir wohl auch in diesem Frühjahr lieber 
wieder einige Wochen mit diesem trostlos wilden 
Anblick leben, und bieten dafür Posthornschnecken 
und Molchen einen besseren Schutz vor 'fischenden' 
Amseln. Denn die haben neben den Köcherfliegen-
Larven vor einigen Jahren auch Posthornschnecken 
und Molche als zusätzliche fleischliche Nahrung 
für sich und ihre Brut entdeckt 

Fotos: S.Schneider


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