Freitag, 13. März 2015

Selbsterfüllende Prophezeiung ...


… oder doch nur ein gutes Gespür für die Natur?

Gestern, beim Umtopfenen einiger Lenzrosen stand mir 
die noch eingelagerte Zeckenflasche in der Garage im Weg. 
Und da das Gartenjahr allmählich angenehmer wird, stellte 
ich das Sammelgefäß sicherheitshalber gleich wieder vor 
die GartentürDenn unsere grauen Damen mussten schon 
Ende Februar ihre erste Dosis Frontline erhalten, nachdem 
unsere Maus morgens einen Floh im Bett abgesetzt hatte. 
Also würde es nun sicherlich nicht mehr lange dauern, bis 
auch die Zecken auf der Bildfläche erscheinen. Schließlich 
entdeckte ich beim Steinsame-Rückschnitt am vergangenen 
Dienstag schon einige Marienkäfer in Bodennähe. Und wenn 
die Marienkäfer allmählich umher krabbelndann sind auch 
die Zecken nicht mehr fern …

Allerdings ist es schon ziemlich absurd, dass ich ausgerechnet 
in dem Moment eine weibliche Zecke auf meinem hellen Socken 
entdecke, als ich mal wieder einige Zeckenrollen an lauschigen 
Ecken verteilte. Denn teilweise haben sich die Papprollen fast 
aufgelöst. Aus anderen war schon einiges vom Füllmaterial 
herausgezuppelt und im Umkreis verteilt. Die Rollen werden 
also noch immer gern von unseren Gartentierchen inspiziert. 
Und es gibt im Wildwuchsgarten genug versteckte Bereiche
wo Mäuschen & Co sich gern aufhalten, und sich hoffentlich 
für die mit Permethrin getränkte Baumwolle interessieren.

Als ich im Garten unterwegs war, war es kurz vor 11 Uhr,
 und die Temperatur gab mir Wetter.de mit ca. 3 bis 4°C an. 
Das Tierchen war zwar noch recht träge, aber offensichtlich 
doch schon so hungrig, dass es aus der Mulchschicht oder 
von den niedrigen Bodendeckern problemlos auf meinen 
Socken gelangte. Es ist wieder Zeckenzeit …

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hey du, nein, ich bin immer noch da :-) Zwar nur anonym, aber immerhin. Zu mehr reicht es momentan vor allem Kräfte-technisch nicht. Wir hatten einen Rohrbruch an der Hauptwasserleitung - direkt vor und neben dem Haus. Jetzt sind es nicht nur Zecken und Wühlmäuse, welche für Frust sorgen... So wird das nie was mit einem schönen, eingewachsenen Garten... Was die Zecken angeht - wir sprühen bereits seitdem der Schnee weg ist (vor ca. 8 Tagen)- sicher ist sicher. Die Rollen wurden bei uns alle von den Mäusen "mißbraucht" und ich glaube, dass sich das schon an der Zecken-Zahl bemerkbar macht. Tom möchte auf jeden Fall nochmal welche auslegen.
Hab einen schönen Abend ! Ganz liebe Grüße an euch,
Christine

Margit hat gesagt…

Uije, das tut mir immer leid, dass ihr so mit den Zecken geplagt seid!
Lasst euch die Freude am Garten nicht nehmen!
Liebe Grüße, Margit

Sisah vom Fließtal hat gesagt…

Ja, die sind bereits sehr hungrig: Als ich gestern mit Hundi und Fahrrad unterwegs war und an einer Straße kurz stoppte, um den Hund anzuleinen, traute ich meinen Augen nicht. Wir waren erst 5 Minuten unterwegs und auf Sammys Schnauze wanderten bereits vier Zecken herum. Na das wird ja herrlich. Wenn man Haus-Viecher hat, hat man auch Zecken...das kenne ich schon aus der Kindheit. Aber du verfällst ja glücklicherweise auch nicht gleich in Panik, sondern lebst weiter 'wild' und 'gefährlich' ;-)
Wenn ich Permithrin lese, fallen mir deine Haustiger ein, das Zeug ist doch giftig für Katzen?
Ein schönes Wochenende

LG
Sisah

SchneiderHein hat gesagt…

@ Christine
Ok, unter den Umständen kann ich gut verstehen, dass Du Dich mit Kommentaren zurückhälst ;-(

Ach ja, Plan & Wirklichkeit! Im Moment geht es zwar mit den kleinen und größeren Rückschlägen, die so manchen Plan torpedieren. Aber da braut sich bei uns wohl auch schon wieder was zusammen. Nicht nur am alten sanierungsbedürftigen Haus. Leben ist wohl wirklich, wenn alles immer anders als geplant kommt und man dann halt' improvisieren muss …

Mit was sorüht Ihr denn - das Zecken- & Grasmilbenkonzentrat? Ich hätte da echt Bedenken, dass es recht schnell zu Resistenzen kommt. Abgesehen davon, dass unsere Wiese nach der dreimaligen Behandlung so was von tot war. als erstes erschienen dann wieder Zecken & Schnecken.
Daher habe ich es auch nur für Zeckennester in der Hinterhand. Und da werde ich dann wohl im Umkreis von 2m hart durchgreifen und 3x in Abständen sprühen.
Ansonsten bin ich jetzt der Meinung, dass das Absammeln am Wiesenrand zu einer minimalen Verbesserung führt. Abgesehen davon, dass ich dann ein besseres Gefühl für die Zeckenmenge und das Zeckenwetter bekomme. Im letzten Jahr wurde ich ja leider ab Juni/Juli nachlässiger, aber da war die Horrorzeit vielleicht auch vorbei. Denn unsere Katzen bekamen nur 3x im letzten Jahr Frontline.
Wie weit die Zeckenrollen helfen, ist ja immer noch fraglich. Aber da es nahezu unmöglich ist die Zeckennester aufzuspüren, um sie rechtzeitig zu bekämpfen, sehe ich es als sinnvolles zusätzliches Mittel an. Denn Mäuse haben wir hier reichlich. Und eh' die Larven & Nymphen dann Vögel, Igel, Eichhörnchen, Frösche und uns als Wirt aufsuchen, ist das mit den Mäusen wohl doch der bessere Weg. Allerdings bei den besten Amazon-Bewertungen bekomme ich echt die Krise. Wenn wirken die Rollen eher langfristig also nach 1 bis 3 Jahren - je nach Entwicklung der Zecken. Die Leute, die da so positiv bewertet haben und schon bald von Erfolgen berichten, die haben das System echt nicht verstanden ...

SchneiderHein hat gesagt…

@Margit
Das Problem wird wohl immer bestehen bleiben. Denn die Forschung mit Pilzen und Insekten, die Zecken schädigen bzw. ihre Eier in Zecken ablegen scheint zu stagnieren. Zumindest habe ich im letzten Jahr keine neuen Berichte dazu im www gefunden. Und solange es keine Feinde gibt …

Eigentlich reicht ja schon 1 Zeckennest mit bis zu 3000 Eiern aus, um einen Garten zu verseuchen. Und das hatten wir ja wahrscheinlich schon im Sommer 2004 unter dem Gartentisch. Wenn Du Dir das mal hochrechnest :-(
Und wer weiß, wie viele Zeckennester bei uns und in der Nachbarschaft allein durch Igel in den letzten Jahren entstanden sind. Da braucht man wirklich keine Illusionen zu haben, dass das Problem mal weniger wird. Selbst wenn die Zeckenrollen indirekt einige Larven und Nymphen vernichten können, so bleiben von den 3000 Eiern bestimmt noch genug Zeckenlarven übrig, die an Igeln, Vögeln, Mardern, Katzen und angeblich sogar Fröschen in die weite Welt ziehen oder zusätzlich bei uns einwandern.

Ich muss mal meine Statistik vom letzten Jahr hervorholen. Das waren aber sicherlich mindestens um die 100 weibliche Zecken, die ich auf einer Länge von ca. 9m am Wiesenrand vom Frühjahr bis zum Frühsommer abgesammelt habe.
Allerdings, seitdem ich im letzten Jahr gelesen habe, dass Zecken auch ein hervorragendes Infosystem besitzen, besteht auch etwas Hoffnung, dass sich die Tierchen im Umkreis von 30m auf Wanderschaft begaben. Vielleicht waren die Randbereiche dann im Sommer doch relativ zeckenfrei und die Tierchen haben sich nach und nach in der Wiese versammelt. Dann hätte ich eventuell im letzten Jahr einen nicht unerheblichen Teil der geschlechtsreifen Zecken eliminiert ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sisah
Also bei Euch hätte ich damit noch nicht gerechnet. Ich dachte, in Eurer Region wäre es noch zu kalt …

Und da ich bei uns die Marienkäfer beim Steinsameschnitt noch störte, hegte ich die Hoffnung, dass es mit den Zecken noch etwas dauern könnte. Allerdings Spinnen begegneten mir dabei schon häufiger. Jedenfalls ist es also totaler Quatsch sich bei unter +5°C noch sicher im Garten zu fühlen. Ich sollte da in Zukunft wohl noch vorsichtiger sein und die noch nicht aufgeräumte 'Wildnis' auch nur kurz nur in Gummistiefeln betreten und ständig die Hände kontrollieren bzw. helle Handschuhe tragen :-(

Gut, dass Du mich auf Permethrin aufmerksam machst! Ich muss zugeben, dass ich damals die Gebrauchsanweisung genau gelesen hatte. Da klang es für Haustiere unbedenklich. Inzwischen wurden das Begleitheft und auch die HP geändert. Aber ich habe nachlässigerweise das nicht genau verfolgt. Nun habe ich aber etwas im www gestöbert und dazu etwas in einem Katzenforum gefunden: http://www.katzen-forum.net/parasiten/152686-ixogon-zeckenrollen-garten.html

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sisah - Teil 2
Ich kopiere hier mal die Frage und die Stellungnahme vom Ixogon Zeckenrollen Team:
Habe der Firma jetzt mal geschrieben unter Hinweis auf den Wirkstoff Permethrin, der für Katzen höchst giftig ist, und was sie dazu sagen/meinen.
Die Antwort kam innerhalb von ein paar Minuten, Respekt

Sehr geehrte Frau ......,
Gerne beantworten wir Ihre Frage, ob die Verwendung von Ixogon Zeckenrollen möglich ist, wenn Sie Hauskatzen haben.
Bitte verwenden Sie Ixogon Zeckenrollen ausschliesslich, wie auf der Verpackung und der Anleitung in der Verpackung beschrieben ist. Ixogon Zeckenrollen werden an den Rändern, den Aussenbereichen und längs von Hecken und Begrenzungen des Garten ausgelegt. Sie sind speziell dafür entworfen, dass die nachtaktiven Mäuse, die ersten Wirtstiere der Zecken, diese finden und nutzen. So wird Ihr Garten langfristig und schonend -mithilfe des natürlichen Kreislaufes des Garten- von infizierenden Zecken befreit.
Der zeckentötende Stoff, mit dem die Baumwolle der Ixogon Zeckenrollen behandelt ist, stellt keine direkte Gefahr für Katzen und Hunde da. Permethrin wird generell sowohl in der Human- als auch Tiermedizin zur Abtötung von Milben und Flöhen eingesetzt. Zecken sind sehr widerstandsfähige Tiere. Im Vergleich: Hundetropfen enthalten bis zu 70% flüssige Lösung, wohingegen Zeckenrollen nur 7% des Stoffes -zum in fester Form, imprägniert in der Watte- enthalten. Diese Menge reicht jedoch aus, um Zecken im Fell von Mäusen abzutöten. Wird die Watte aus den Rollen entnommen zerfällt der Wirkstoff unter Einfluss des Sonnenlichtes schnell.
Katzen gehören zu einer Ausnahme in der Säugetiergruppe, sie reagieren tatsächlich empfindlich auf Permethrin, wird dieses in hoher Konzentration und direkt in flüssiger Form auf das Fell aufgetragen. Beachten Sie bitte, dass Ixogon Zeckenrollen Permethrin nur in sehr geringer Prozentszahl enthält, zudem nicht in flüssiger Form. Ixogon Zeckenrollen werden in der Regel sowohl von Hunden als auch Katzen im Garten nicht weiter beachtet.
Wir hoffen Ihre Frage ausreichend beantwortet zu haben.
Mit freundlichem Gruss,
Ihr Team Ixogon Zeckenrollen

Mein Einwand, daß die Katzen vielleicht nicht die Rollen beachten, dafür die Mäuse, die mit den Rollen und dem Wirkstoff in Kontakt gekommen sind, jagen und auch fressen, kam noch nichts
Naja, überzeugt bin ich nicht .


Die spannende Frage, wie das mit dem Fressen von behandelten Mäusen ist, wurde hier ja nun wohl bewusst ausgelassen. Und unsere Maus hatte Anfang des Jahres mal einen Teil einer Maus gefressen und bald darauf fiesen Durchfall bekommen. Ohne tierärztliche Behandlung wäre das wohl lebensbedrohlich geworden.
Natürlich konnte der Auslöser auch andere Gründe wie zum Beispiel Schneckenkorn, Dünger etc. haben. Aber eine mit Permethrin vergiftete Maus ist auch möglich. Denn 7 Rollen hatte ich Anfang Dezember im Garten ausgelegt.
Ebenso ist es natürlich möglich, dass sie mit der frisch herausgezuppelten Baumwolle in Kontakt kam, da die so schön nach Maus duftete. Denn auch wenn das Gift unter Sonneneinstrahlung recht schnell zerfallen soll, so kann es ja doch eine unglückliche Fügung gewesen sein, dass sie der Baumwolle schon recht früh zu nahe kam.

Zukünftig werde ich nun lieber die herausgezupfte Baumwolle entsorgen - da sie ja ohnehin nichts mehr nützt.
Zwar haben wir auch vom Nachbarskater Cäsar - der auch gerne und oft Mäuse fängt, gehört, dass er sich häufiger mal übergibt. Aber bei ihm scheint das oftmals der Fall zu sein, wenn er zu viel Futter in zu kurzer Zeit frisst.
Und auch Maus hatte sich vorzugsweise schon vor dem Verteilen der Rollen häufiger im Sommer am Samstagmorgen übergeben. Da waren wohl die Grillfeiern oder üppiger Chemieeinsatz in den Nachbargärten dran schuld. Freigängerkatzen leben eben gefährlich.
Aber ich werde mir solche Probleme wohl zukünftig lieber noch genauer notieren, um Schaden und Nutzen besser abwägen zu können. Doch im Moment erscheint uns der Nutzen höher als die mögliche Gefahr - siehe @ Margit ...

Sisah vom Fließtal hat gesagt…

Immerhin hat die Firma prompt reagiert. Das ist doch schon etwas.
Aber ich interpretiere die Antwort so, dass die Mäuse nicht vom Gift getötet werden, sondern nur ihre Parasiten. Da die wesentlich kleiner sind als Katzen, wird die geringe Konzentration mit dem Gift die ja erst recht nicht umbringen.
Und dass Katzen sich gerne übergeben, halte ich für normal. Selbst unser Karthäuser-Indoorkater hat das in regelmäßigen Abständen getan.
Außerdem kann ich nachvollziehen, dass der Stoff dann bei Kontakt mit UV- Licht zerfällt und nicht mehr so schädlich ist. Vielleicht trifft das auch auf das Gift im Fell der Mäuse zu.
Außerdem wäre interessant zu wissen, ob das Zeug von den Mäusen auch über die Haut resorbiert wird und dann im Körper akkumuliert???
Das ist doch erst mal insgesamt beruhigend zu lesen. Die Firma gibt ja Entwarnung, ich würde vielleicht auch noch einmal einen Tierarzt dazu befragen.
Ich stimme Margit zu, der Nutzen ist sicherlich höher für euch, um vielleicht eines Tages die Viecher ganz loszuwerden.
lg
Sisah

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sisah
Jetzt macht mich nach Deinem Kommentar aber etwas anderes stutzig, was ich vorher nicht bedacht habe: Das Zeckenrollen-Team geht von nachtaktiven Tieren aus, die nicht im Sonnenlicht umherwandern. Aber sowohl unser 'Podestmäuschen' als auch unser 'Tisch- bzw. Untertisch-Mäuschen' konnte ich am Tag beobachten. Ebenso sind Mäuse unter dem Steg am Nachmittag aktiv und Nachbarskater Cäsar sitzt meist gegen 8 Uhr morgens wegen der Mäuseaktivitäten am Gartentisch. Da wäre es nun spannend, ob Permethrin unter Lichteinfluß zerfällt oder ob es eine bestimmte Dosis an Sonnenlicht sein muss.

Dass das Gift Mäuse tötet, hatte ich dabei auch nicht in Erwägung gezogen. Denn das System funktioniert ja angeblich durch die behandelten Mäuse, so dass durch ihre Fellbehandlung die Zecken abgetötet werden.
Also ähnlich wie Frontline bei Katzen. Viele gehen dabei von der falschen Vorstellung aus, dass Katzen durch das Mittel vor Zecken geschützt werden - Frontline also wie ein Repellent wirkt. Aber stattdessen tötet das Mittel die Zecken idealerweise beim Hautkontakt …

Von der schnellen Reaktion des Teams war ich damals auch überrascht, als ich dort mal anfragte, ob eventuell auch ein ähnliches System für die Behandlung von Igeln entwickelt werden würde. Doch damals zog man sich auf den Hauptwirt Mäuse zurück. Allerdings wollte man meine Überlegung aber an ein Institut weiterleiten. Nur bisher habe ich nix gehört, oder von solchen Überlegungen irgendwo etwas gelesen.
Dabei wäre gerade die Behandlung der Igel als Endwirt sinnvoll. Nur die scherzhafte Idee unseres Tierarztes vor einigen Jahren alle Igel einzufangen, zu kennzeichen und ihnen regelmäßig Frontline zu verabreichen ist wohl kaum praktikabel - und eventuell ja sogar schädlich für Igel. Nur damit könnte man sicherlich die Zahl der entstehenden Zeckennester eindämmen …
Und ich habe auch schon mehrfach in Erwägung gezogen die Igel am frühen Abend wieder zu füttern - sie unter Aufsicht mit Katzenfutter anzulocken - um ihnen regelmäßig die Zecken entfernen zu können. Dank Zeckenhaken haben wir da jetzt ja Übung. Nur der Gedanke, wie viele Zecken sie dann auch schon in unserem Garten auf dem Weg zur Futterstelle verlieren können, hat mich bisher davon abgehalten. Das ist dann ähnlich wie mit den Schnecken und den Bierfallen: Man lockt mehr aus den Nachbargärten an, als dabei getötet werden ...

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Hoffentlich haben wir nicht auch Mäuse, überall sehe ich kuhlenartige Wühlstellen, an der Terrasse schauen diese Bereiche beinahe großflächiger eingesunken aus :shock:
Vielleicht sollten wir die Wildview-Cam wieder zum Einsatz bringen.....

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Entscheidend ist nicht unbedingt ob ihr Mäuse habt. Blöd ist es halt, wenn irgendwo in der Nähe eine vollgesogene Zecke von irgendeinem Tier abgesprungen ist und Eier gelegt hat. Das kann ein Reh, Katze, Hund, Vogel, Eichhörnchen, Marder, Igel, Maus bzw. Wühlmaus oder sogar angeblich ein Frosch sein. Dann beginnt der Spass …
Und ich finde es wirklich tragisch, dass die Medien immer noch verbreiten, dass Zeckenlarven nicht durch die Haut eines Menschen an die Blutmahlzeit kommen. Es sind eben nicht nur Mäuse, die als erster Wirt in Frage kommen.

Jedenfalls sind unsere Zeckenrollen auf und hinter dem Hochbeet gut zerlegt. Und seit gestern weiß ich ja nun, dass wir eine Wühlmaus auf dem Hochbeet haben. Vielleicht unterstützt uns das Tierchen nun ja zumindest auch bei der Bekämpfung der Zecken ...

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Mit Zecken hab' ich in diesem Garten noch überhaupt keinerlei Probleme gehabt. Die mögen scheinbar die pralle Sonne nicht. :-)

Liebe Grüße
Sara