Samstag, 20. Juni 2015

Kein Vergleich ...



… zu der Lykkefund in anderen Gärten. 

Während Lykkefund nach 8 oder 9 Jahren über einem 
alten Kirschbaum im 'Stein-Blumen'-Garten einen riesigen 
den Rosenbogen von Jahr zu Jahr mehr verhüllt; wird 
unser Rambler in der Mirabelle von Jahr zu Jahr weniger. 

büscheln können wir in diesem Frühsommer nur träumen. 
Es war ihr einfach viel zu trocken zwischen der immergrünen 
Heckenkirsche am Fuß der Mirabelle. Und vor einigen Tagen 
war ich versucht sie auszugraben und zu topfen, um sie noch 
zu retten. Doch dann erschienen einige Blüten zwischen den 
teilweise schon vertockneten Blättern. Diesen Überlebens-
willen hatte ich noch vor dem Regen mit 30 Litern Wasser 
belohnt. Aber auf Dauer bräuchte sie an diesem Standort 
wieder mehr Wassergaben. Wenn ich sie unter der alten 
und immer mehr absterbenden Mirabelle nun doch stehen-
lassen möchte, dann sollte ich den alten Trampelpfad vor 
der Nordgrenze wieder freilegen. Denn das Beinwellfeld 
zwischen den 3 Obstbäumen würde bei der regelmäßigeren 
Rosen-Bewässerung zu sehr unter meinen Trittspuren leiden. 

Und trotz des wiederbelebten Wirtschaftsweges würde es 
mich sicherlich so manches Mal einiges an Überwindung 
kosten diesen Bereich überhaupt zu betreten. Denn die 
Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass mir dort beim 
Gießen immer mal wieder Zecken begegnen können. So 
litt Lykkefund in den letzten Jahren schon häufiger unter 
Wassermangel. Und das ist sicherlich auch ein Grund, 
warum sie bei uns leider eher rückwärts wächst 

Fotos: W.Hein


Kommentare:

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Das ist schon schade, liebe Silke. Meine war ja auch gut in den Pflaumenbaum geklettert. Nur bei uns hat der heftige Regenguss vor einiger Zeit den meisten ihrer Blüten den Garaus gemacht. Unser Boden bildet zwar an der Oberfläche Risse bei Trockenheit, doch durch den tonig-lehmigen Anteil, der recht hoch ist, hält sich das Wasser tiefer im Boden recht gut und da Rosen tief wurzeln, habe sie hier wenig Trockenheitsprobleme. Aber es ist schon so, ein "Wald" verträgt sich nicht gut mit Rosen bzw. nur wenigen ausgewählten ... meine 'Waldgartenrose' ist solch ein Fall, obwohl sie auch zeitweilig Schwierigkeiten besonders bei Trockenheit hatte. Alles in allem aber ist sie auch eine Schattenblüherin.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Es kommt wohl auch darauf an, wie tief der Grundwasserspiegel liegt. Und der ist bei uns wohl im Laufe der Jahre abgesunken. Jedenfalls mussten wir das Rohr unserer Grundwasserpumpe im Sommer 2000 verlängern. Eventuell macht das seitdem auch einigen der alten Bäumen zu schaffen.
Mit der Wasserspeicherung im Boden haben wir dank Mulch weniger Probleme. Nur, dass wahrscheinlich die Bäume und Sträucher dem Boden auch so viel Wasser entziehen, dass die Rosen und Stauden dann bei extremer Trockenheit zu kurz kommen.
Mit dem Schatten hat es wohl weniger zu tun, da Lykkefund und auch die Multiflora-Hybride im alten Buchsbaum an der Nordgrenze früher üppig blühten, als die Mirabelle noch mehr Äste hatte. Es zeigt sich immer mehr, dass ich an solchen Standorten wohl wirklich fast kontinuierlich wässern muss, wenn ich die Rosen dort erhalten will - bzw. zumindest, wenn es wieder mehr Blüten geben soll …
Wie regenfest Lykkefund ist, dazu kann ich nix sagen. Bei uns waren die Blüten durchs Blätterdach vor dem Landregen geschützt.