Montag, 22. Juni 2015

Sie ist wieder da!



Trier, im Juli 2005 als herrliche Containerrose 
in der Baumschule Schütt in der Nähe von Itzehoe gekauft, 
ist ein bis zu 2m hoher Multiflora-Rambler bzw. eine frühe 
Lambertina-Rose aus dem Jahr 1904 von Peter Lambert.

Sie beginnt mit rosa Knospen, die sich von apricot über 
hellgelb zu ca. 3,5cm großen weißen Blüten verfärben. 
In den letzten Jahren hat sie im Frühsommer immer etwas 
geblüht, aber als Dauerblüher haben wir sie kaum erlebt. 
Vielleicht hätte ich dann gleich nach dem ersten Flor alle 
Blüten entfernen müssen, um sie an der Hagebutten-
Produktion zu hindern … 

Im Vergleich zu den üppigen Anfangsjahren dümpelt sie 
nun noch immer im Untergrund herum. Und obwohl sie
 im Rosenbuch der Royal Horticultural Society als winterhart 
bezeichnet wird, hatten ihr die Winter ab 2009/2010 sehr 
zugestzt. Zumindest ist sie seitdem nicht mehr so wüchsig, 
wie in den Jahren zuvor. Und von großen Büscheln mit 
5 bis 50 Blüten ist sie seitdem immer noch weit entfernt. 
Zur Zeit erreicht sie nun etwa 1m Höhe am Rande des 
Hochwaldes unter dem White Rambler. Aber sie lebt noch - 
und das ist im Moment bei diesen schwierigen Wetter-
verhältnissen die Hauptsache …

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

LiSa hat gesagt…

Die Blüten sind einfach nur bezaubernd.
LG
Sabine

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sabine
Nur leider haben wir den Platz etwas blöd gewählt: Als die Rosen noch kräftiger waren, blühte unten Trier - fast bis zur Höhe von 2m, und gleich darüber tobte der White Rambler im panaschierten Ilex. Und da beides Multiflora-Hybriden mit einer ähnlichen Blütengröße sind, konnte man im Weißstadium kaum Unterschiede erkennen. Nur White Rambler hat gelbliche Knospen und Trier rosa und die Blüten bleiben bei feuchter Witterung etwas länger gelblich. Aber da muss man dann wirklich sehr genau hinschauen …
Für Trier hätten wir wohl besser einen anderen Platz gewählt.
Allerdings sind uns von Lambert in den fiesen Wintern Oriole, Katharina Zeimet, Schneewittchen 1901, 2 verschiedene Gruß an Zabern, Oriole & Schneezwerg eingegangen. Nur Trier hat überlebt. An einem anderen Standort hätte sie die Winter eventuell auch nicht überstanden.