Montag, 22. Juni 2015

Storchschnabel-Tablett



Geranium 'Blue Cloud' mit Regentropfen verziert ...

und noch mit reichlich Knospen besetzt.

Während Geranium x magnificum jetzt ...

schon bald seine Saat verteilt.

Geranium dalmaticum 'Album' mag allerdings genau wie 
G. x cantabriegiense 'Saint Ola' nicht reinweiß blühen, 
sondern bevorzugt rosa Farbtöne. Doch vermutlich liegt 
das am teilweise üppigen Wässern der Töpfe. Denn im 
Beet würden sie sicherlich trockener stehen.

trotz zeitweiligem Wassermangel und Sumpfpflanzen-Dasein 
auch ihre Saat vor. Während G. pyrenaicum 'Album' wohl 
zeitweilig viel zu nass, dann zu trocken oder auch auf dem 
Gartentisch mittags viel zu sonnig stand. Ich muss nun leider 
befürchten, dass mir dieser angeblich so wuchernde und 
vermehrungsfreudige kleine Storchschnabel eingeht 

Im Hintergrund zeigt übrigens das blaue Buschwindröschen 
eine rosa Astilbe wird, die dann demnächst in den Garten 
meiner Mutter umziehen wird.

Und die Saat der weißen Vexiernelke bzw. die Pflänzchen 
aus dem Garten von 'günstig Gärtnern' kommen leider kaum 
voran. Allerdings outen sich in den Töpfen immer mehr Mit-
reisende wie Klee, ein kleiner Strauch und andere mir bis 
jetzt vollkommen unbekannte Sämlinge 

weiterhin in Töpfen halten möchte, sollte ich das zukünftig 
wohl lieber nicht mehr auf dem Gartentisch tun. Denn die 
bauwütigen Amseln sind noch immer ganz begeistert von der 
Moosabdeckung der Töpfe und der feuchten Erde.

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Edith Wenning hat gesagt…

Im vergangenen Jahr hatte ich mir eine ganze Reihe verschiedener Storchschnäbel gekauft, geteilt und in Töpfe gesetzt, wie ich es so oft mache. Ich pflanze sie erst aus, wenn es kräftige Pflanzen geworden sind. Mit dem Geranium scheint das keine gute Idee gewesen zu sein. Das reichliche Gießen während der langen Trockenperiode und dann die brennende Sonne haben dazu geführt, daß ich schon etliche Töpfe leeren mußte. Besser wäre, auch kleine Pflanzen an einem halbschattigen Platz auszupflanzen und sie dann eine Zeitlang im Auge zu behalten. Liebe Grüße Edith

SchneiderHein hat gesagt…

@ Edith
Das Problem ist nur, diesen freien Baumschul-Platz im Beet gibt es bei uns im Garten nicht mehr ;-( Wolfgang ist auch nicht begeistert, dass ich nun den letzten freien Sitz- & Fotoplatz in diesem Jahr mit Blümchen vollgestellt habe. Als es zu heiß wurde, standen sie im Schatten der Scheinakazie. Das hätte ich nur lieber schon früher machen sollen …
Aber ich gebe Dir recht, im Kauftopf leiden sie. Wenn ich Glück habe, läuft von Pyrenaicum schon Saat im Topf auf - sonst ist es weg. 'Saint Ola' habe ich schon vor einiger Zeit auf den heißen Südhof gepflanzt, wo es schon ein harter Überlebenskampf ist, aber es treibt nach :-) Am Besten sehen noch Blue Cloud und Magnificum aus. Die haben schon einen größeren Topf und stehen im Halbschatten am Treppenhaus.
Rozanne hatte es damals jedoch einen Sommer lang erstaunlich gut im Topf ausgehalten …
Aber wenn ich im nächsten Jahr die Geranium noch ergänze, werde ich sie wohl lieber noch vor der Blüte umtopfen.
Bis zum Herbst müssen sie leider noch leiden, denn ein paar Rosen sollen zusammen mit einigen Helleborus orientalis in den Lenzrosenweg - und an den Wegrand kommen die Stochschnäbel. Nur, da die Lenzrosen in diesem Frühjahr wieder so krankheitsanfällig waren, wollte ich sie noch nicht zu den anderen Stauden zusammenpflanzen.
Dieses Gartenjahr war ohnehin bis jetzt so anders, dass ich manche Pläne nochmals gut überlegen sollte ...