Donnerstag, 6. August 2015

weiße Vexiernelke



Hochgestellt und trotzdem angeknabbert. Das sind einige Sämlinge 
der weißen Vexiernelke, die als Saat im Winter 2013 ganz unverhofft 
aus dem Hügelgarten bei mir eintrafen. Inzwischen gibt es neben 
diesem Topf noch einige kleinere Pflanzen auf dem Wartebänkchen. 
Und zwei etwas größere Stauden gedeihen im Garten meiner Mutter. 
Eine davon steht sicherheitshalber ebenfalls noch im Topf auf dem 
heißen Südhof, und das zweite Pflänzchen kann sich sogar unter 
dem Apfelbaum in der Mitte des Gartens behaupten. Aber auch dort 
sind sie leider schneckengefährdet. So bleibt es spannend, ob sie 
uns im nächsten Jahr mit ihren weißen Blüten über grau-blauen 
Laub erfreuen …

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Die weiße Vexiernelke habe ich in natura noch nie gesehen, die fehlt mir auch noch. :-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Mir ja auch, denn eine weiße Blüte habe ich bisher ja nur im www gesehen ;-) Eigentlich dachte ich ja auch, dass sie schon in diesem Jahr blühen würde. Aber nun muss ich mich noch einen Sommer gedulden ...

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Ihr habt wirklich eine Menge in Eurem Garten untergebracht! Wenn diese jetzt auch im Topf wachsen ... gut, er ist ca. 200 qm größer als unser ... aber ich kann mir im Augenblick noch gar nicht vorstellen, wie sehr viel mehr in den jetzigen Garten passen könnte ;-) ohne daß er unübersichtlich würde. Denn einerseits finde ich es ja schon, wenn man noch freie Flächen hat, auf die man schauen kann, andererseits stört es mich auch, da der Garten direkt an der Straße und Ortsdurchfahrt liegt. ;-)
Und dann pflanze ich manchmal zu dicht, wie dummerweise den Ginkgo neben eine Rosa rugosa ... Abstand ca. 40 cm ... aber nun wage ich beide nicht mehr zu verpflanzen. Dann soll sie halt zu Füßen des Ginkgos stehenbleiben ;-) Manchmal ist es sehr schwierig .....

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Meine Mutter hat die pinkige Vexiernelke sogar im Lilientopfim Wintergarten. Da blühte sie vor den Lilien und jetzt wieder. Dort hat sie wohl auch ca. 1m Höhe erreicht. Also ist sie auch eine dankbare Kübelpflanze :-) Nur Du willst ja nicht so viel Kübel …

Die Betonfläche mit 50qm reicht uns. Allerdings wenn die Sommer so trocken bleiben, überlege ich schon, ob wir das ehemalige Erdbeerfeld unter den Obstbäumen nicht auch pflastern sollten eh' es nur Zeckengebiet und im Sommer Ödland ist.

Der Ginkgo wächst doch so langsam und so licht, das dauert doch Jahre, eh' er die Rose verschattet! Und die Rosa rugosa sollte doch regelmäßig geschnitten werden, damit sie einen dichten Wuchs behält.

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Interessant, daß die sogar im Wintergarten gedeihen. Ja und so ist es, die noch mehr Töpfe oder gar Kübel wären mir zu viel. Ich kann ja im Haus auch nichts überwintern, an der Terrasse vergesse ich das Gießen regelmäßig im Winter. Wir gehen um die Jahreszeit kaum einmal in den Garten. Mit schweren Kübel hantieren kann ich nicht mehr und habe auch keine bereiten Helfer, die das für mich erledigen würden.
Jetzt muß ich doch mal nach Deinem Erdbeerfeld googeln - mir ist jetzt gar nicht so genau bewusst, wie es da im Ganzen ausschaut.

Wegen des Ginkgos dachte ich auch nicht an die Rose sondern an beide Gewächse. Er hat ja in diesem Jahr ordentlich zugelegt, das ist schon erstaunlich! Ich hatte Bedenken, daß eine der beiden womöglich dabei draufgeht, wenn ich sie zu dicht? gepflanzt habe. Doch zuerst war er so winzig klein, da dachte ich, verpflanze ich ihn später ... nun ist später und ich mag ihn nicht mehr verpflanzen bzw. wäre es mir zu riskant, da ich mit Ginkgos schon schlechte Erfahrungen in der Hinsicht gemacht habe. Bin froh, daß er da nun steht. Aber die Kartoffelrose ist auch sehr üppig gewachsen, da hätte ich auch Schwierigkeiten, sie noch einmal woandershin zu pflanzen. So bleibt es eben, wie es ist.
Wie schneidest Du denn Rosa rugosa? Ich würde nur die zusätzlich aus dem Boden schießenden Triebe entfernen oder beschneidest Du sie obenherum auch?

Liebe Grüße
Sara

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Jetzt hab' ich es gesehen .... dann liegt das Erdbeerfeld ganz in der Nähe der Betonfläche und darauf wächst hauptsächlich Waldmeister.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Zunächst wuchsen da Erdbeeren unter den drei Obstbäumen. Dann wanderte der Waldmeister ein, und 1x das Habichtskraut - wohl 2007 oder 2008. Auch die Farne hatten sich dort gut vermehrt. Doch inzwischen hat der Beinwell die Fläche erobert, den Waldmeister an den Rand vertrieben und die Farne vertrocknen ständig. Nur der Beinwell leidet bei diesem Wetter auch extrem schnell unter der Trockenheit …

Gerade die unteren Triebe an der Rugosa würde ich lassen, da sie sonst vergreist. Aber oben kappe ich sie auch regelmäßig. Nur im Garten meiner Mutter hatte ich das zeitweilig versäumt - die ist jetzt 2m hoch, bekommt nun aber zum Glück auch in 1m Höhe Seitentriebe, so dass ich sie nach und nach wieder einkürzen kann.

Sara Mary © Mein Waldgarten (© Herz und Leben) hat gesagt…

Danke für den Tipp bezüglich der Rugosa.
Es ist schon spannend, zu beobachten, wie sich im Garten das Bild ständig wandelt, wie in der Natur auch, wenn man sie läßt.

Bei uns schaut der Beinwell noch ganz gut aus im Gegensatz zu anderen Pflanzen.