Donnerstag, 30. April 2015

Material für den Hexenbesen?


Heute ist Walpurgisnacht. Und die kleinen Mäuse 
sind schon ganz aufgeregt, da es heute auf den 
Blocksberg gehtAber bevor die Plüschgesellen 
in den Garten stürmten, …

erschien im Wäldchen ein riesiger schwarzer Rabe.
Und der zerrte & zupfte an dem dicken Ast im fast kahlen 
Wachholder. Als er den Schnabel voll hatte, flog er davon.

Ob er seiner Hexe noch Ausbesserungsmaterial 

Denn wenig später erschien er wieder im Geäst.

Aber bald darauf ließ sich eine zweite schwarze Gestalt 
hoch oben im Wäldchen hinter der Wiese nieder. Und 
wieder wurde gezerrt & gezupft. Danach flogen beide 
mit ihrem Schnabel voller Baumaterial davon …

Fotos: S.Schneider


Montag, 27. April 2015

Fast 250 in 30 Minuten ...


Eigentlich wollte ich nur kurz nach 9 Uhr ganz schnell 
im Regen rauseilen, um den Vögeln die Futterschälchen 
aufzufüllen. Denn es sah nicht so aus, als ob der Regen 
in den nächsten Stunden nachlassen würde. Und die paar 
kleinen Nacktschnecken, die sich auf den nassen Beton-
platten vor dem Treppenhaus tummelten, wollte ich 
einfach mal ignorieren …

Doch dann begegneten mir auf dem Weg zum Futterhaus 
auf dem Steg schon 5 kleine Schleimer. Und eine etwas 
größere Nacktschnecke war bereits  auf dem Futtertisch 
angekommen. Also entschloss ich mich dann zumindest 
die von den Betonplatten mittels welker Blätter hoch-
zunehmen. Als ich aber ca. 10 Stück in Blättern verpackt 
in der Hand hielt, wurde es allmählich unhandlich. Denn 
es war noch lange kein Ende in Sicht. Also mussten nun 
doch mal wieder gebrauchte Wegwerfhandschuhe und 
eine alte Plastik-Gemüseschale aus der Garage her.

Und ganz fix waren darin 52 meist winzig kleine 
braune Schleimer gefangen. 

Bei den meisten hatte ich sogar Mühe sie zu greifen, 
denn sie hatten im ausgefahren Zustand gerade mal 
die 1cm-Marke erreicht.

Und nach diesen Belegfotos war ich schon ziemlich nass 
und mir war kalt. Aber dann fiel mein Blick zum Glück 
auf das Podest neben dem Steg ...

So eine Schnecken-Invasion hatte ich noch nie zuvor gesehen.

Das arme Schneeglöckchen und die Bärlauch-Blättchen 
in der näheren Umgebung wurden systematisch abgeweidet.

Und die Maus sah tatenlos zu ...

Also nix mit warm duschen und trockenen Klamotten!
Rein in den nächsten Handschuh und weitersammeln. 
Im Umkreis von etwa 30cm hatte ich innerhalb weniger 
Minuten 116 kleine und etwas größere Schnecken von 
den Blättern abgestreift oder in den Tiefen des 
Schneeglöckchens bzw. in der Mulchschicht entdeckt. 

Und nun bin ich wirklich froh, dass ich die besonderen 
Schneeglöckchen in Töpfen wegen der Stegsanierung 
vor einigen Tagen lieber geteilt und umgetopft hatte. 
isoliert im Topf stand, hat eine Nacktschnecke leider 
samt Zwiebel vertilgt. Und um ein Haar hätte ich einige 
der Zwiebeln etwas weiter hinten unter die Hedi Grimm 
in die Mulchschicht gepflanzt …

hoffentlich vor den gefräßigen Gruppen-Schleimern 
gerettet hatte, befanden sich schon wieder reichlich 
Regentänzer auf dem Weg zur Glasfassade und zu
den Galanthus elwesii in Töpfen. Also suchte ich nun 
nochmals zumindest vor dem Haus und bis 20cm in 
die Wiese hinein nach weiteren Tierchen. So wurden 
aus den 52 zuvor gesammelten Schneckenkindern 
plötzlich 133 und ein Tigerschnegel. Also insgesamt 
249 gefräßige Nacktschnecken in etwa 30 Minuten - 
ohnehin schon sehr geschwächten Helleborus niger 

Ich gebe zu, einen kurzen Moment lang war ich versucht 
den Wasserkocher anzuschmeißen, um die Nacktschnecken
 mit kochendem Wasser zu überbrühen. Aber die Schnecken-
Sammelaktion von August 2002 bis zum Oktober 2003 mit 
über 9.000 getöteten Schnecken hat mich daran gehindert. 
Und so kam der Inhalt der Schale doch wieder auf den 
Hochwald-'Kompost'. In der Hoffnung, dass dort Mäuschen, 
Vögel & Tigerschnegel das Problem zumindest teilweise 
natürlich regeln werden. Und damit die Tierchen dort 
gern länger verweilen, bekamen sie gegen Mittag noch 
eine Ladung Gemüseabfälle aus der Küche …

Was mich nun allerdings nun noch beschäftigt: 
Warum war gerade der Schneeglöckchen-Tuff am Podest 
so stark befallen? Denn für ein einzelnes Gelege mit 200 
bis 400 Schneckeneiern waren es zu viele unterschiedliche 
Größen, die sich dort tummelten. Oder hat die Natur es 
nicht nur bei Zecken sondern auch bei Schnecken perfekt 
eingerichtet, dass die Tierchen erst nach und nach zu 
verschiedenen Zeiten schlüpfen?

Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 22. April 2015

im Efeugrund



Schachbrettblumen, Schneeglöckchenblätter, eine Blütenspitze 
zwischen Bärlauchblättern, einige Erdbeerblättchen, Gras und 
leider schon wieder die ersten Hopfenranken versammeln sich 

Foto: S.Schneider


Tigerschnegel & Schnecken am Schneeglöckchen-Topf



So ganz genau kann ich mich nicht mehr erinnern, ob es nun 
1 oder 2 Nacktschnecken waren, die ich am Schneeglöckchentopf 
entdeckte und gleich auf den Hochwald-'Kompost' beförderte. 
Jedenfalls nimmt die Zahl der gefräßigen Schleimer im Vergleich 
zu früher wirklich ab. Und dafür begegnen mir in der Nähe der 
fast-Allesfresser immer häufiger Tigerschnegel in Töpfen und 
am Wegesrand. Vielleicht tragen die faszinierenden Schnegel 
wirklich zur Dezimierung der rot-braunen Schleimer bei …

Jedenfalls werde ich in nächster Zeit einfach mal beobachten, 
was passiert, wenn ich die im Garten gefundenen rot-braunen 
Schleimer auf den Hochwald-'Kompost' umsiedele. Dort, wo ich 
schon im August 2011 über dem Regenfass zwischen den Wasser-
schläuchen 6 Schnegel entdeckte.

Und die meisten Tigerschnegel werde ich dort belassen, 
wo ich sie finde. Nur die aufdringlichen Hausbesucher 
werden selbstverständlich weiterhin vor die Tür gesetzt.

Foto: S.Schneider


So ganz nebenbei ...


… beim Umsortieren der Pflanzkübel vor der Glasfassade 
entschied ich mich spontan die Schneeglöckchen zu teilen:

Und anstatt den Bereich zwischen Treppenhaus und Wiese 
endlich mal aufzuräumen und vom alten Laub sowie den 
von den Drosseln vom Dach heruntergeworfenen Moosresten 
 zu befreien, wurde der Bereich plötzlich zum Umpflanzplatz 
und Fitness-Center ...

Denn, nachdem sich nun abzeichnet, dass wir wegen der Zecken-
gefahr den Steg lieber erst im trockenen Hochsommer in Angriff 
nehmen werden, kommt meine kleine Schneeglöckchen-Sammlung 
noch nicht an den Wiesenrand. Und da ich notfalls die Möglichkeit 
habe die Zwiebeltöpfe in einem sehr kalten bzw. langanhaltenden 
Winter bei meiner Mutter im Wintergarten unterzustellen, werde 
ich sie erst im nächsten Jahr nach der Blüte neben das Stegpodest 
und unter die Hedi Grimm pflanzen. 

in diesem Frühjahr nicht zur Blüte kamen. Und auch in den 
drei Töpfen mit Galanthus elwesii nur wenig Glöckchen 
erschienen, sollten sie jetzt lieber frische Erde und mehr 
Entfaltungsraum bekommen …

Und so wurden aus dem Topf mit ehemals 7 Zwiebeln 
aus dem 'patchgarden' schon 2 Töpfe mit insgesamt 10 
gefüllten Schneeglöckchen. Auch die Galanthus nivalis 
'Flore Pleno' haben sich etwas vermehrt - 2 Zwiebeln 
sind dort im Laufe der Zeit hinzugekommen, so dass  
nun auch von ihnen 2 Töpfe mit 4 bzw. 5 Zwiebeln 
auf dem Hochbecken stehen ...

Und die Galanthus elwesii vom Januar 2014 verteilen sich 
inzwischen auf 6 kleine Töpfe vor dem endlich gefegten 
Treppenhaus. Nur das schon vorher umgetopfte reinweiße 
Elwesii-Glöckchen lebt leider nicht mehr. Irgendwann 
muss sich dort unbemerkt ein Schleimer eingeschlichen 
haben, der es samt Zwiebel einfach verspeist hatte.

Doch noch erstaunlicher ist die Entwicklung der 
Galanthus woronowiidie erst Mitte März neu 
hinzugekommen sind. Sie ließen sich schon jetzt 
problemlos auf 6 Töpfe aufteilen. 

Allerdings wird es nun spannend, wo ich all' die Gefäße 
zukünftig unterbringe. Denn eigentlich sollte der Glastisch 
auf der Betonfläche ein Sitzplatz oder spontaner Fototisch 
für uns bleiben. Doch nun wird es immer mehr ein relativ 
schneckensicherer Anzuchttisch 

Fotos: S.Schneider


Der Perlschweif begrünt ...



Nein, das ist keine Knospe vom Perlschweif … 

Der wundervolle wassergelbe Strauch ist mir wirklich 
im letzten Frühsommer unter dem häufig tropfenden 
Treppenhausdach ertrunken. Aber nachdem seine 
ausladenden vertrockneten Zweige schon zu Ostern 
eine gute Figur machten, wurde der Topf nun zum 
Grundgerüst für einige Hartriegel-Stecklinge. Denn die 
Abschnitte vom immer wieder grenzüberschreitenden 
roten Hartriegel standen noch in der Gießkanne und 
hatten dort inzwischen sogar Knospen angesetzt. Und 
auch wenn Ostern und die Zeit der Dekozweige nun 
schon lange vorbei ist, so sind die frisch-grünen Triebe 
viel zu schön, um einfach durchgeshreddert zu werden.

Also kamen die roten Zweige heute zusammen mit 
ein paar Rosentrieben in den ständig feuchten Topf. 

Und plötzlich sieht das tote Holz wieder belebter aus. 
Ein kleiner Grasbüschel hat sich in der bemoosten Fläche 
inzwischen von selbst eingefunden. Und wenn es nun 
abgeknickte oder von den Schnecken gefällte Blüten gibt, 
dann finden sie hier im Feuchtgebiet den passenden 
Rahmen …

Den allmählich begrünenden Schneeball 'Summer Snowflake' 
habe ich nun wieder von der Betonfläche ans Haus geholt. 
Trotz viel zu engem Topf hat er nochmals reichlich Knospen 
angesetzt. Und es wird wirklich Zeit, dass er einen größeren 
Kübel bekommt. Allerdings wird er dann zukünftig nur noch 
eine Nebenrolle hinter der Säule spielen können.

Aber nach der Erfahrung des letzten Jahres sollte das 
Zinkgefäß auf der Säule wohl lieber nur Wasserpflanzen 
oder Stecklinge beherbergen!

Fotos: S.Schneider


verschwindende Deko



Noch finden sich zwischen den frisch-grünen Blättchen 
der Walderdbeeren alte braun-rote Buchenblätter 
aus dem NachbargartenAber genauso, wie die Blätter 
allmählich verschwinden, werden die Rosenkinder, 
der Ribes und allerlei anderes Grünzeugs das rostige Blatt 
bald überwuchern. Und erst wenn der Garten im Herbst 
wieder mehr Dekorationen gebrauchen kann, wird auch 
diese Blattstruktur wieder mehr in Erscheinung treten …

Foto: S.Schneider


Den richtigen Zeitpunkt abpassen ...



Die Blattspitzen werden allmählich gelb, und allzu lange 
wird es wohl nicht mehr dauern, bis sich die Saatkapseln 
der Märzenbecher öffnen. Dann bekommen Saatkörnchen 
und Zwiebeln einen Platz im Feuchtgebiet. Und ich habe 
endlich einen Topf weniger zu gießen …

Foto: S.Schneider


3 Töpfe & viel Grünzeugs



In diesen drei Töpfen am Teich befinden sich noch immer 
Helleborus orientalis 'Frühlingsüberraschung' - gleich neben der 
Teichmauer. Und direkt am Wasser die Lenzrose 'SP Valerie' 

Doch seitdem ich diesen Post über die Torquatus 'Schneeeule' 
gesehen habe, freue ich mich nun noch mehr, dass auch sie 
Allerdings wird uns die 'Schneeeule' wohl erst im nächsten Jahr 
ihre Blüte vorführen. Und so kommt es nun hoffentlich bald zum 
fliegenden Wechsel im hohen grünen Plastiktopf: 'Grünfink
zieht zur Schneeforsythie und 'Schneeeule' bekommt den Platz 
an der Sonne 

An der Teichmauer vereinen sich das Efeu & White Flight. Und
im Hintergrund verblassen allmählich die Ribes-Blütentrauben
während sich die Baumpäonie mit ihren Knospen immer mehr 
zum Boden neigt. Die Blütezeit der Magnolie ist leider auch 
schon fast beendet. Und nun dauert es nicht mehr lange bis 
wieder Schere & Astschneider zum Einsatz kommen müssen. 
Denn der Ribes soll zum Beispiel wegen der blaugrauen Hosta 
seine Form möglichst behalten. Und die Magnolie wollen wir 
daran hindern zu weit nach vorn in Richtung Teich zu streben. 
Auch das Schilf sprießt nun wieder so schnell, dass es bald 
nun gern wieder austoben. Denn dort begegnete uns am 
letzten Sonntag auf der sonnigen Bank die erste Nymphe
Also überlassen wir diesen Teil des Gartens nun wieder 

Foto: S.Schneider


weiße Reste



Vereinzelt schmücken die Magnolie noch weiße Blüten.

Aber bald vermischen sich ihre grünen Blätter 
mit dem immergrünen Hintergrund. Und dann 
heißt es wieder 1 Jahr lang warten, bis sie für 
ein paar Tage ihren großen Auftritt hat …

Fotos: S.Schneider 


Frau Elster zu Besuch ...



Ob das nun Herr oder Frau Elster ist? Leider ist dieses Foto 
vom späten Nachmittag nicht sonderlich scharf. Denn es 
entstand mal wieder mit dem Normal-Objektiv aus ca. 6m 
Entfernung durch zwei Glasscheiben. Und auch wenn 
Elstern jetzt wieder häufiger im Garten vorbeischauen, 
um sich an den Schälchen im Futterhaus und vor allem 
am Meisenknödel auf dem Dach zu bedienen, so sind sie 
trotzdem noch recht scheu - oder einfach vorsichtig … 

Ganz anders als das Eichelhäher-Paar, das nun mehrmals 
täglich den Futtertisch belagert und sich lauthals beklagt, 
wenn das Erdnußschälchen mal wieder viel zu schnell 
leer ist. Allerdings haben diese faszinierenden Vögel 
inzwischen ihre Anflugkünste optimiert, um sich auch 
an der Futtersäule im Wäldchen bedienen zu können.

Und Versuche mit Elstern haben gezeigt, dass diese Tiere 

Leider werden jedoch Elster, Krähe und Eichelhäher 
noch immer nachgesagt, dass sie Schuld am Rückgang 
einiger Singvogelarten sind. Doch auch für uns gibt es 
keine 'guten' und 'bösen' Vögel - wie der BUND das so
 treffend schreibt. Daher dürfen auch Elster & Co sich 
noch immer gern am Tisch bedienen. Denn besonders 
zu dieser Jahreszeit scheinen nicht nur die niedlichen 
Meisen & Spatzen sondern auch Raben einen hohen 
Fettbedarf zu haben 

Foto: S.Schneider


Wenn der Teich überläuft ...


… dann dauert es meist nicht mehr lange, 
bis sich in der Sumpfzone Badegäste einfinden:






Fotos: S.Schneider


Im Feuchtgebiet ...


… fühlt sich die Sommerknotenblume in diesem Frühjahr 
besonders wohl. Und erstaunlicherweise lassen die fiesen 
zur Zeit auch noch in Ruhe.

Foto: S.Schneider

Noch nie war sie so schön ...



Helleborus foetidus kenne ich jetzt bestimmt schon 
über 35 Jahre. Denn zu der Zeit bekam meine Mutter 
aus diesem Garten Ableger von meiner Patentante. Aber 
ich kann mich nicht erinnern, das ich in all' den Jahren 
im Garten meiner Mutter oder hier im Wildwuchsgarten 
eine so ausgewogene Pflanze gesehen habe, die sich 
so malerisch in ihr Umfeld einfügte …

Foto: S.Schneider


Scheinhaselblättchen



Noch sind einige Reste der wassergelben Glöckchen 
an den zierlichen Zweigen der Scheinhasel zu erahnen.

Aber nun beginnt die Zeit der maigrünen Blättchen.

Fotos: S.Schneider


ein seltener Gast ...


Was in anderen Gärten zuhauf in Kübeln als Frühjahrsbepflanzung 
wächst oder sich unerwünschterweise überall in den Beeten und 
Fugen versamt, ist in unserem Wildwuchsgarten fast eine Rarität:

Das ganz normale Vergißmeinnicht - Myosotis.
In den ersten Jahren waren es unzählige gekaufte Pflanzen, 
die ich gern als Füllmaterial im Frühjahr in die Beete setzte. 
Ebenso gab es immer mal wieder Saattüten, die auf den 
Flächen verteilt wurden. Und von unserer östlichen Nachbarin 
erhielt ich vor einigen Jahren sogar eine Kiste voller Sämlinge. 
So gab es ab und an diese herrlichen himmelblauen Farbtupfer. 
Aber bei uns sind sie nun mal schon seit vielen Jahren meist 
nur Schneckenfutter, so dass sie kaum zur Blüte - also zur Saat-
bildung kommen. Und nur wenige Kinder kommen dann durch.

am Rande des Farnfeldes hat es ein Pflänzchen 
mal geschafft …

Fotos: S.Schneider


Beinwell-Felder ...



Nun trennt nur noch meine ca. 1m tiefe 'blöde Blühlücke
den vorderen Beinwell vom hinteren Beinwell-Feld. Denn 
die Farne im Zwischenraum lassen sich noch etwas Zeit ...

Diese hintere Bienenweide besteht wahrscheinlich aus 
Staudentopf, der vor einigen Tagen mit der Blüte begann, 
sah so gar nicht nach dem Beinwell 'Blaue Glocken' aus, 
den ich eigentlich bei Zauberstaude bestellt hatte. Und 
da sie dort auch 'Hidcote Blue' im Sortiment haben, kann 
es sich eigentlich nur um diesen Beinwell handeln. 

Das vordere Feld, das die Helleborus foetidus umgibt, hat 
allerdings im Blühbeginn einen ganz leichten Cremeanteil. 
Ob sich dort eventuell dieser niedrige cremefarbene und 

Fotos: S.Schneider


Steinsame & etwas Walderdbeere



Die wuchsfreudige Walderdbeere am Rande der Betonfläche 
gerät schon wieder in Bedrängnis. Noch vor einigen Wochen, 
nachdem die Ranken der Steinsame geschnitten waren, schien 
der Freiraum unter dem alten Efeu-Apfelbaum fast unendlich 
zu sein. Doch da schummerte die Steinsame nur bodenbündig 
zurückgeschnitten in der Mulchschicht.

Nun bleibt der Walderdbeere wieder nur die Flucht nach vorn. 
Zum Beispiel in die Fugen der Betonfläche, um sich von dort 
auch wieder neuen Lebensraum im Wildwuchs zu erobern…

Fotos: S.Schneider