Sonntag, 15. Mai 2016

Schöner speisen ...








Nach dem Regen saßen die beiden Drosselkinder gleich wieder 
zusammen am Gartentisch. Denn nachdem ihnen der Herr Papa 
am frühen Morgen nun nochmals vorgeführt hatte, wie man sich 
selbst Futter aus dem Schälchen pickt, trafen sich die beiden 
Geschwister schon mehrmals am Tag zum gemeinsamen Futtern.

Und die verschiedenen weißen Gartenblümchen, die 
angeregt durch diesen Fliederdeko-Post, noch kurz 
vor dem Regen, nun endlich den Tisch in der Wiese 
schmücken, stören die beiden hungrigen Jungvögel 
wohl kaum beim Fressen & Trinken…

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Lykka Gard hat gesagt…

Märchenhaft Euer Sitzplatz! Das weiß die Drosselfamilie zu schätzen.
LG lykka

SchneiderHein hat gesagt…

@ Lykka
Nur sitzen können wir dort schon lange nicht mehr ;-) Das ist seit Jahren schon ein Vogel- & Mäuse-Futterplatz und Sitzplatz für unsere Maus sowie Nachbarskater Cäsar. Aber ein besseres Tier-TV vom Bett aus kann man sich wohl kaum wünschen ...

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Och, die sind ja drollig. Ich hab' bei uns in diesem Jahr auch schon eine junge Amsel gesehen. Aber die haben sich wohl andere Brutplätze gesucht, nachdem wir letztes Jahr einige tote nackte Jungvögelchen zu beklagen hatten. In unserer Gegend kreisen viele Raubvögel über den Gärten, da bleibt von den jungen Vögeln nicht viel ...

filzundgarten hat gesagt…

Liebe Silke,
den Tisch für die Vögel zu decken, ist eine schöne Idee. Da kann man wirklich lange zuschauen, wie die Vögel picken. Ich habe vor ein paar Tagen eine Mäusefamilie am Gartenhaus entdeckt, die sich an den Sonnenblumenkernen vom Vogelfutter satt gefressen hat. Ich vermute allerdings, dass die Nachbarn das kritisch sehen. Mäuse sind ja nicht gerade beliebt.
Liebe Grüße,
Ute

Anette Ulbricht hat gesagt…

Hallo Silke,
die Zwei sind ja niedlich. Wie schön für euch, wenn ihr eure Jungvögel so gut beobachten könnt.
Hier im Garten herrscht viel Unruhe in der Vogelwelt.
Unsere Stare unter dem Dach, die Amseln in der Hecke und die Spatzen, die überall Nester haben, werden regelmäßig von einem Falken heimgesucht. Jedes Mal, wenn er die Nester anfliegt, möchte ich dazwischen springen, aber das ist Natur und der Falke hat wahrscheinlich auch hungrige Schnäbel zu stopfen.
Aber es tut mir um die kleinen Küken schon sehr leid.
LG Anette

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Vermutlich wird sich diese Idylle auch bald ändern, denn immer mehr Vögel ziehen sich wegen dem Umgehungsstraßenbau und den neuen Häusern auf den Feldern aus der Umgebung zu uns. Der Mäusebussard ist da wohl nur der Anfang, der sich wohl ab und an Drosseln holt. Nur unser Garten ist für ihn wohl nicht gut genug einsehbar. Doch die anderen Gärten mit den riesigen Rasenflächen …
Elstern sind bei uns zeitweilig auch ein Problem. Eine Drossel baut gerade in der Weide, das Nest wird sicherlich wieder entdeckt. Meist hat die erste Brut bei uns bessere Chancen. Aber früher gab es häufiger 3 Amselkinder. Dieses Frühjahr war wohl einfach zu trocken. Und ich vermute ohne Zufütterung wären auch nicht beide durchgekommen ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ute
Eigentlich wollte ich in diesem Jahr nicht füttern, da jedes Betreten des morschen Steges inzwischen ein Abenteuer ist, und ich auch nicht durch die 'Krokuswiese' zum Gartentisch gehen wollte. Doch als im Januar der Winter kurz vorbeischaute, und es mit dem Futterhaus vorn am Steg trotz Katzen erstaunlich gut klappte, wurde dann doch weiter gefüttert. Das freute natürlich auch die Mäuschen - und dann auch wieder die Katzen … Daher habe ich weniger Bedenken. Denn das regelt die Natur ganz gut, wenn es Katzen gibt. Die Bildauswahl habe ich schon, nur ob ich es heute früh noch schaffe das Mäuschen unter der Futtersäule zu posten? Ich stehe jedenfalls dazu, denn die gehören nun mal auch mit zum Garten. Es dürfen nur nicht zu viele werden …
Und da wir in der Wiese nun noch eine 'Arbeitsfläche' haben, kann ich auch mehrmals am Tag das Futterschälchen für Drosseln, Meisen & die Braunelle auffüllen. Zumindest bis die Meisenkinder auftauchen. Denn dann müssen wir wegen dem Nachbarskater Cäsar wohl lieber wieder die Fütterung komplett einstellen ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Anette
Ja, das ist seit dem 1. Mai, als das erste Kind auf der Bildfläche erschien, ein Schauspiel :-) Besonders in den letzten Tagen, wo der Herr Papa die Kinder zum selbst Picken anleiten wollte. Denn er ist inzwischen schwer damit beschäftigt einen Rivalen zu vertreiben. Solche Hahnenkämpfe haben wir auch noch nie gesehen …

Bei Euch gibt es wohl wirklich viel mehr Natur drum herum! Spatzen haben wir nur ganz selten. Vor einigen Wochen war da mal abends ein Spatzen-Trio im Paarungsfieber. Aber die bauen wohl woanders. Und den Mäusebussard höre ich zur Zeit glücklicherweise nicht mehr. Der hatte sich wohl schon so manchen Amselmann geholt. Bei uns schaut ab und an ein Rabe vorbei und eine Elster kundschaftet zur Zeit auch wieder den Garten aus. Da wird die jetzt wieder bauende Drossel in der Weide wohl schlechte Karten haben. Daher mag ich die Kombination von immergrünen Gehölzen wie Taxus oder Wachholder mit Ramblerrosen. Da haben die Nester einen wesentlich besseren Schutz vorm Wetter, den Raubvögeln und vor Katzen … Nur wenn die Flauschbälle dann zu unbedarft in die Welt starten, geht das ja leider auch häufiger schief. Vor den angriffslustigen Drosseln haben unsere maus & wohl auch Nachbarskater Cäsar Respekt. Nur die Meisenkinder sind einfach zu unvorsichtig. da war ich heilfroh, dass sie im letzten Jahr gar nicht in Hausnähe kamen und hinten in den Sträuchern leben lernten ...