Donnerstag, 19. Mai 2016

vielbeschäftigte Eltern



Das Kohlmeisenpaar braucht mal eine kurze Verschnaufpause 
für den Eigenbedarf an Wasser und Futter …

Aber der Nachwuchs wartet doch im Wäldchen!

Also ganz schnell Nachschub holen …

Bei dem Betrieb traut sich die junge Drossel nicht näher heran.

Und die emsige Meise weiß 'ihr' Futterschälchen auch zu verteidigen.

Aber wenn sie gerade beschäftigt ist …

so ganz vorsichtig …

Endlich allein …

Platz da!

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

LiSa hat gesagt…

Guten Morgen!
Ja die Vogeleltern haben momentan richtigen Stress.
Die kommen mit dem Füttern kaum hinterher :)
LG
Sabine

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sabine
Bei uns scheint es in diesem Jahr etwas anders zu sein: Im Mai 2014 hatte die Kohlmeisenfamilie wohl 7 Kinder. Und zeitweilig waren sogar 2 Familien im Garten unterwegs. Am Donnerstag konnte ich aber immer nur 2 Kinder beobachten. Ob die restlichen noch im Nest hocken? Vielleicht versorgt ein Elternteil die Kinder auf den Zweigen und der andere Part die Kinder im Nest? Allerdings vermute ich eher, dass die Meisen schon früher dem Nest entflogen sind, und ich nun nur den Rest zu sehen bekam - sie kamen mir nicht mehr so flauschig und unbeholfen vor. Oder aber, dass das Wetter und die Trockenheit dazu führten, dass nur 2 Kinder durchkamen.
Bei den Drosseln gab es häufiger nämlich 3 Kinder. Und der Amselvater hatte Mühe Würmer etc in der trockenen Wiese zu finden. Daher habe ich gern zugefüttert.
Die Amselmänner sind jetzt jedenfalls schwer mit Revierkämpfen beschäftigt, eine Amsel baut und eine brütende Drossel im Nachbargarten hat am Samstag ein Ei an ein Eichhörnchen verloren. Und das Hörnchen war so gestresst, dass es das Ei auf der Flucht fallen ließ ...

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Schön! Auch optisch! Da beneide ich Dich schon ein wenig ... Waldgartenfeeling .... bei uns würde das dauern! Besonders bei der gestrigen Hitze, die ich aber weitgehend nicht zuhause verbrachte .... ist das doch angenehmer ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ich gebe zu, ich hätte gestern auch lieber im Baumschatten vorm Treppenhaus gesessen, anstatt bei meiner Mutter Kirschlorbeer zu schneiden, damit die letzen beiden Fuchsienkübel nun auch aus dem Wintergarten kamen. Aber bei dem Wetter werden sie von Tag zu Tag unhandlicher. Doch übervoll blühenden Kirschlorbeer zu schneiden, damit die Fuchsien ins Land kommen, das hätte ich auch idiotisch gefunden. Also musste ich gestern ran …
Bei meiner Mutter macht es sich jetzt schon negativ bemerkbar, dass der alte Wachholder extrem gekürzt wurde. In seinem Schatten ließ es sich früher gut aushalte. Das dauert nun wohl 2 bis 3 Jahre bis er wieder zum Sonnenschirm wird. Und leider hatte ich die Weide daneben zuerst geschnitten. Die wird in diesem Sommer auch kein guter Schattenspender sein. Aber es war ja mal nötig, damit die Bäume auch weiterhin im Garten bleiben können.

Ja, im Moment bin ich mit unserem vorderen Teil des Gartens bis auf den Steg recht zufrieden. Nur hinter dem Wäldchen … ;-( Aber das kommt auch mal wieder irgendwann dran. Nur in diesem Jahr sehe ich dort wohl überwiegend Wildnis, die ich lieber nicht so genau zeige ...

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Das glaub' ich gern, aber für Deine Mutter ist es allein sicherlich auch nicht mehr alles zu bewerkstelligen. Bei uns zog ein "Kind" um, auch bei der Hitze .... aber gut, daran war ich, was Schleppen betrifft, ja nicht beteiligt. ;-) Dafür waren wir im Bot.Garten auf dem Flohmarkt.
Das dauert leider immer, bis die Gehölze nach einem solchen Schnitt dann wieder so sind, wie man sie gern hätte, daher hab' ich auch immer so mein Problem damit. Aber manchmal muß es dann leider doch sein.
Was die dunklen Wolken betrifft - hatte ich Dir in meinem Blog schon geantwortet. Die Uhrzeit hatte ich den Exif-Daten entnommen. So sehr spät war das also nicht.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Also bei einem Fuchsien hätten wir sogar noch Wolfgang zum Anheben auf die kleine Mauer gebrauchen können ;-) Allerdings er hätte auch kaum Platz zum Stehen gehabt. Für die alten hohen Fuchsien braucht es schon einiges an Geduld und Kraft, bis die am richtigen Ort zwischen den Gehölzen im Beet stehen. Der eine Kübel ist mit Pflanze über 2m hoch und passt gerade noch so in den Wintergarten. Das ist 'Zirkeltraining' vom Feinsten …

Den Wachholder wollte ich ja gar nicht so tief runter haben. Nur leider war ich beim Nachschnitt vom Profi nicht dabei. Der hat die Stämme dann nochmals um ca. 1m mehr gekürzt als von mir geplant. Daher ist er oben ziemlich licht & kahl geworden. So, wie ich es mir gedacht hatte, hätte er oben mehr Volumen behalten. Jetzt muss er da komplett neu ausschlagen. Ich bevorzuge das etappenweise Schneiden. Bei der anderen Weide habe ich jetzt erst 1/3 zum Nachbargrundstück entfernt. Nach der Blüte der Clematis montana Marjori kommt dann das Mittelstück dran und zum Herbst, wenn die Rosen nahezu verblüht sind, nehme ich mir den vorderen Teil vor. Das war zwar nicht so geplant, ist aber besser für die Weide und der Garten sieht nicht total 'bemöppelt' aus.

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Solche Kübel sind schon schwer. Ich darf so Schweres ja nicht mehr heben oder tragen. Dafür das Gerätetraining, da das schließlich im Sitzen geht, was bei Gartenarbeit so ja nicht möglich ist, besonders wenn es ums Fortbewegen schwerer Gegendstände geht. Meine 2 - 3 großen Töpfe reichen mir da, zumal meine Männer auch nicht gerade begeistert sind, die fortbewegen zu müssen. ;-)
Mit den Gärtnern ist es echt ärgerlich. Warum die immer alles so runterschnippeln müssen. ;-) Ich mag das in den meisten Fällen auch nicht so. In manchen schneide ich allerdings selbst weit zurück, wie das Gehölz vor unserem Fenster - da es dort dann zu dunkel wird und man kaum noch hinausschauen kann. Außerdem sieht es vor dem Fenster nicht so toll aus, wenn das so wild wuchert. Und es wuchert immer wieder sehr schnell. Doch das ist eine der Ausnahmen ...
Den Flieder schneide ich auch etappenweise, sonst würde er erst einmal nicht mehr blühen. Das wäre doch schade!
Witzig, den Ausdruck kannte ich noch gar nicht. :-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Der, der jetzt unsere Bäume (nach meiner Vorarbeit) notfalls nachschneidet macht das wirklich gut. Nur in dem Fall kam er wohl an die Stellen selbst nicht gut heran, wo meine Mutter von unten immer so nett meinte 'Geht es nicht noch etwas tiefer?' Von unten sieht das immer viel einfacher aus, als wenn man auf dem Dach steht und irgendwie gern noch sehen möchte wo die Säge sägt bzw. man mit der Säge an der Wunschstelle gar keinen Arbeitsraum hat. Das war da in 4m Höhe wohl wirklich verzwickt für ihn. Jedenfalls hätte ich so einen auch gern in Hannover für meine Problemfälle im Zugriff ...

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Ach so - na dann - kann ich ihn mir ja vielleicht irgendwann einmal ausleihen. :-)
Wenn alles dicht bewachsen ist, stelle ich mir das auch sehr schwierig vor.

Liebe Grüße
Sara