Sonntag, 13. November 2016

fast frostfeste Diamant



Den plötzlichen Wintereinbruch hat diese späte Blüte 
von Kordes Diamant erstaunlich gut verkraftet. Nur an 
den Rändern sind leichte Farbveränderungen zu erahnen.

Wahrscheinlich ist es aber auch ihr geschützter Standort
unter der Dünenrose am Teich, der sie schon häufiger 
dazu veranlasste auch in den Wintermonaten vereinzelt
 nachzublühen. Und im Gegensatz zur Dünenrose, die 
schon fast alle Blätter verloren hat, trägt Diamant noch 
ich bis jetzt noch nicht wieder an ihr entdecken ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Schon interessant, daß eine Edelrose unterhalb der Dünenrose wachsen kann bzw. überlebt., Ich hätte das jetzt nicht vermutet. Das könnte ich ja bei meiner Dünenrose auch mal versuchen, obwohl es da hinten wohl etwas dunkel ist, da der große Ahorn in der Nähe steht. Doch wenn ich an die Ausläufer der Dünenrose denke, die sie inzwischen ja auch gebildet hatte, weiß ich ja nicht .... schaden die Deinem "Diamant" nicht?

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
natürlich ist der Standort nicht geeignet. Aber in den Anfängen meiner Rosenbegeisterung haben ich vielen Rosen ganz schön viel zugemutet. Und diese Rose könnte nach all' den Jahren sicherlich viel üppiger sein. Inzwischen profitiert sie zwar wieder von der Mittagssonne und dem Teich - sie steht in der Überflutungszone. Sonst wäre es ihr dort zu trocken. Und hätte ich nicht die Dünenrose vor einigen Jahren stark beschnitten, wäre sie dort schon längst in den Ausläufern untergegangen. Ich schneide die Ausläufer der Dünenrose jetzt mehrmals im Jahr ab. Ständiges ausbuddeln der Ausläufer würde bedeuten, dass dort nur noch Efeu und nix anderes mehr wachsen kann … Diese Pflanzgemeinschaft sieht zwar schön aus, ist aber nicht empfehlenswert ;-)

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Wie man sieht, hat es doch aber so ziemlich funktioniert! Und genauso geht es mir - ich will manche Pflanzen unbedingt und jetzt haben, doch der Standort ist dann nicht so optimal - ich sollte lieber abwarten oder gleich alles so weit auseinander pflanzen .... doch das ist mir zu kahl und trist .... also wird es enger zusammen gepflanzt und dann muß entweder verpflanzt werden oder die Pflanzen müssen eben miteinander auskommen. Das Problem habe ich beim Ginkgo mit der Rosa Rugosa und nun auch mit dem Ilex und dem daneben wachsenden Wolligen Schneeball, der doch wieder austrieb. Ob ich in nun niedrig dort stehen lassen kann? Im Grunde zwei starke Gewächse, warum sollten sie sich behindern, wenn ich den einen unterhalb des Ilex buschig niedrig halte? So wären gleich zwei Fliegen mit einer Klappe - ja so mache ich das öfter .... ich mags eben nicht nach Regel und langweilig ;-) :-)

Die Ausläufer hatte ich ja nun auch erstmalig in diesem Jahr abschneiden müssen. Ausbuddeln stelle ich mir schwieriger vor. Efeu kann wirklich vieles verdrängen, besonders wenn er älter wird. Das möchte ich in der Form auch nicht. Er muß in Schach gehalten werden, da, wo er wachsen darf.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Mach' doch mal ein Übersichtsfoto von Deiner 'Problemecke'. Entscheiden sind ja nicht nur die Pflanzen, sondern auch wer ist jetzt wie hoch bzw. schon jetzt sehr wuchsfreudig ist.
Kann es sein, dass Du meinen gestrigen Kommentar zu einem alten Post auf SchneiderHein noch nicht gelesen hast? Mir kommt die Fragestellung hier sehr ähnlich vor.

Wenn möglich würde ich die Dünenrose nochmals hochnehmen und in eine Wurzelsperre einpacken. Die macht Dir langfristig keine Freude, wenn sie jetzt schon wandert. Unsere am Teich fing damit erst nach 10 Jahren an. Ich wußte bei der Pflanzung leider nichts von dem Problem.

Efeu macht zwar Arbeit, lässt sich aber eigentlich ganz gut in Form halten, wenn man weiß wo es sein soll und es nicht einfach nur wachsen läßt. Den Mehraufwand, den wir jetzt an der Douglasie mit ihm haben werden, haben wir ja selbst verursacht ...

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Du meinst von Ilex und Schneeball? Die hatte ich vor einiger Zeit mal fotografiert, doch da war der Schneeball ja noch nicht abgesägt worden. Heute war erst einmal Weidenlaubfegen und auf den Beeten verteilen dran. Ich gucke am Tage mal, ob ich evt. noch aktuellere Fotos von den beiden habe.
Ach so, Du meinst die Dünenrose.
Nee, so schlimm finde ich das nicht mit ihr. Ich wußte ja, was auf mich zkommt und da hinten mag sie gerne wuchern. Das ist eine Ecke, in der ich nicht viel machen oder mich aufhalten will. Alles so ordentlich bewachsen und gut ist.
Vom kleinen schmalen "Schleichweg" hinter dem Garten, der auch zu den anderen Gärten der Nachbarn führt, kann ich die Rose dann dennoch beschneiden, wenn sie ausufern sollte.
Oder meinst Du, daß sie SEHR weit durch den Garten wandert? Im Waldgarten hielt es sich ja auch in Grenzen mit ihr ? ? ?
Den Efeu behalte ich im Auge, er ist ja noch jung bei uns, da kann nicht viel passieren, außer ich würde, was den Garten betrifft lange Zeit ausfallen. Mein Mann würde nicht "sehen", was zu beschneiden ist. Doch das will ich ja nicht hoffen.

Kann sein, daß ich den Post noch nicht gelesen habe. Ich kam dann zu "nichts" mehr, zumindest nichts im Zusammenhang mit Blogs, da ich keine Zeit mehr für den PC hatte. Nur Instagram habe ich noch bestückt. Aber das geht ja schnell, mal ein, zwei Fotos und ein paar Hashtags dazu ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Unsere Dünenrose am Teich steht nun fast 20 Jahre dort. Nach hinten wächst sie weniger, da es ihr im Hochwald zu dunkel und zu trocken ist. Nach vorn macht sie uns hoffentlich nicht die Teichfolie kaputt … Hinter den Trittplatten im Teich haben wir Rasenkantensteine als Teichabschluss im Boden versenkt und die Folie darüber gezogen. Bis zu dieser Kante kommen die Ausläufer immer häufiger. Und nach links entlang dieser unsichtbaren Steinkante kommen nun immer mehr Kinder am Teichende heraus - ca. 4m von der Mutter entfernt ...

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Bei uns dort hinten ist es ja auch relativ dunkel, das war auch im Waldgarten so, wo sie ganz hinten wuchs. Insofern glaube ich doch, dass sich ihr Wachstum auch bei uns in Grenzen halten wird, zumal wenn ich die aus dem Boden tretenden Triebe gleich immer abschneide. Trocken ist es da hinten übrigens auch. Aber 4 Meter sind schon viel ... wenn das so wäre, würde ich die Wurzeln abstecken und mir was überlegen müssen. Bei uns ist ja nun der Rasen/Wiese dazwischen und die Ausläufer würden regelmäßig abgemäüht werden, aber ob das ausreicht??

In diesem Garten ist es wirklich sehr unterschiedlich mit den Bodenverhältnissen. Keine Ahnung, warum das so ist! Daher bin ich froh, daß der Efeu dort endlich nicht nur angegangen war sondern sich endlich auch etwas ausbreitet. In den ersten 2 Jahren wollte er überhaupt nicht anwachsen. Nun bin ich noch gespannt, wie das Geißblatt sich verhalten wird, das da auch schon seit Jahr und Tag auf bessere Zeiten wartet ... denn irgendwann werden doch wohl die Bedingungen mit der geschlosseneren Bodendecke etwas optimaler für diesen Schlinger sein. Denn ich nehme an, dem Geißblatt war es auch einfach zu trocken da hinten.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Vom Bett aus habe ich mich verschätzt. Er hat seine Ausläufer jetzt ca. 3m entlang der Teichkante in die Welt geschickt und durchseucht/bedrängt dort alle anderen Rosen & Sträucher. Daher kann ich seine unterirdischen Triebe auch kaum ausgraben, da ich dann Rosen, Bartblume und Zwiebeln beschädige.

Bei Freunden wollte das Efeu zunächst auch nicht wachsen, aber dann ;-)