Montag, 13. März 2017

Reisebereit ...



Helleborus glandorfii (niger x atrorubens)

Schneerose grün-rosa-gelb frühblühend

Höhe ca. 35cm für halbschattige Standorte


Bei mir steht sie seit ihrer Ankunft im letzten Jahr noch im Kübel. 
Und das wird wohl auch weiterhin so bleiben, denn bisher wurden 
alle Niger-Kreuzungen im Beet gern von Schnecken besucht. Und 
auch wenn sich an dieser Helleborus noch kein kleiner Schleimer 
bedient hat, so habe ich eben erst bei der Bildbearbeitung entdeckt, 
dass diese Staude dafür wohl leider den 'gemeinen Lenzrosenlocher
beherbergt. Oder er wurde damals gleich im Container mitgeliefert.
Dann hat er jetzt gute Chancen sich auch im Garten meiner Mutter 
auszubreiten. Denn schon bald nach diesem kleinen Fotoshooting 
am Teich, ging der Topf nun endlich auf die Reise zu den anderen 

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

kleine-creative-Welt hat gesagt…

Hallo liebe Silke,
oh ich mag die Lenzrosen oder Christrosen auch so gerne -
es gibt so herrliche Sorten, gefüllt oder einfach - die unterschiedlichsten
Farben - von Weiß über ein zartes Rosa bis hin zu einem tiefen Rot -

sie sind auch ganz schön teuer - je nach Sorte - dieser Winter hat mich zwei meiner
weißen Christrosen gekostet - schade -

ich wünsche dir alles Liebe - Ruth

Elke Schwarzer hat gesagt…

Hallo Silke,
das ist aber eine außergewöhnlich schöne Hybride.
Die Sämlinge, die ich von dir habe und meiner Mutter geschenkt hatte, blühen dieses Jahr zum ersten Mal. Sie sind weißlich-gelb. Meine dagegen, die ja gleich alt sind, haben zwar neue Blätter, aber immer noch keine Blüten.
VG
Elke

Edith Wenning hat gesagt…

Von dem gemeinen Typen, liebe Silke, habe ich noch nie etwas gehört. Oje, schon vor Jahren habe ich den Verdacht gehabt, dass bei Topfpflanzen oft schon die Schädlinge bzw. deren Eier mitgeliefert werden, damit man dann auch noch Gift kauft, um sie zu bekämpfen. Deshalb habe ich seit langem keine Topfpflanzen mehr im Haus, jetzt mal von Alpenveilchen, Primeln usw. abgesehen. Aber schön ist Deine Lenzrose trotzdem. Auch habe ich keine Löcher entdeckt.
Einen schönen Abend und liebe Grüße
Edith

Mein Elfenrosengarten hat gesagt…

Sieht wirklich herrlich aus, liebe Silke!
Was für eine schöne Farbe.
Ach wenn ich nur Platz hätte.
Ich weiß gar nicht mehr wohin mit allem :-)
Liebe Wochenendsgrüße
sendet dir Urte

Mein Elfenrosengarten hat gesagt…

Liebe Silke,
eben lese ich, dass ihr eure Maus nun gehen lassen musstet.
Ach, warum ist es immer so traurig und warum trifft es einen so.
Alles alles Liebe für dich
und liebe Grüße von Urte

SchneiderHein hat gesagt…

@ Urte
Es trifft einen so, weil es über 15 1/2 wunderschöne gemeinsame Jahre waren, und sie einfach zum Garten dazugehörte. Und wie Doro auf dem Katzenblog unter dem 'Es ist so absurd …'-Post so schön geschrieben hat, dass wir am 30.3.2003 von der Maus umgezogen wurden. Sie fehlt nicht nur überall im Haus - auch im Garten - morgens bei fast jedem Wetter am Ende des Steges, am Teich, auf der Bank, am Vogel-Futtertisch, bei der Froschjagd, beim Mäuschen gucken im Hochwald und im Meise-Mause-Schaffell-Sessel. Wenn das jetzt nicht weh tun würde, wären es keine so wertvollen Erinnerungen. Noch vor wenigen Tagen - als ich noch nicht wußte, wie wenig gemeinsame Zeit uns noch bleiben würde, da hatte ich mal gesagt: 'Wer nicht trauert, der hat auch nicht geliebt ...'

Renate Waas hat gesagt…

Wunderschön Deine Lenzrose und huuuuuch - Lenrzosenbohrer?
Was es nicht alles gibt! Zum Glück noch bei mir unbekannt (sofort Klopf auf Holz).

Ein Tier gehört ja irgendwie zur Familie - der Tod tut weh. Sie hat es ganz sicher bei Euch so gut gehabt und Ihr habt Euch ganz sicher so liebevoll um sie gekümmert und ganz sicher habt ihr eine gute Zeit miteinander gehabt.
An manche unserer Tiere denke ich noch nach Jahren immer wieder mit ein wenig Traurigkeit. So wachsen einem ans Herz.
Viele Grüße von Renate

Meriseimorion Mosaike hat gesagt…

Guten Morgen liebe Silke,
eine wunderschöne Sorte hast du da,
so ein bezauberndes Farbenspiel!!!
Ich kämpfe auch mit den Schnecken,
die auch in diesem Frühjahr wieder fleißig unterwegs sind.
Doch meine Christrosen lassen sie glücklicherweise in Ruhe,
dafür haben sie meine Schneeglöckchen abgeknabbert.
Ich wünsche deiner Lenzrose alles Gute auf ihrer Reise
und euch ein wunderbares Osterfest!
Liebe Grüße
Kerstin

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ruth
Bei meiner Mutter sind alle Hellebori sowohl in den Beeten als auch im Topf gut über den Winter gekommen. Bei mir gab es einige Verluste bei den getopften- aber wohl schon im letzten Jahr, da sie schon während der Blüte fürchterlich verlaust waren und als dann auch noch ab Juni mein Magen sich nicht von der Lebensmittelvergiftung erholen wollte, hat das wohl leider einige Pflanzen das Leben gekostet. Und leider waren das natürlich dann auch einige besondere - nicht so günstige Exemplare. Aber im Idealfall hat man a auch viele Jahre Freude an ihnen ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Dann haben unsere Mütter wohl entweder günstigere Standortbedingungen für sie oder einen grüneren Daumen ;-) Eigentlich müssten es unterschiedliche sein. Da bin ich ja mal gespannt, wann sie sich bei Dir outen …

SchneiderHein hat gesagt…

@ Edith
Das ist ja auch nur ein 'Arbeitstitel' ich vermute, dass es Dickmaulrüssler sind, die die Knospen und auch teilweise die Staude schädigen. Aber bisher habe ich noch keine Infos darüber bekommen. Ich hatte nur irgendwann einmal einen an einer Lenzrose gesehen und im Buch 'Hellebores' von Graham Rice ist ein Rüsselkäfer als Schädling abgebildet. Inzwischen sind auch ein paar Blätter an ihr geschädigt. ich sollte sie wohl bald mal umtopfen - vielleicht finde ich dann den Übeltäter ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Renate
Der 'Lenzrosenbohrer' ist nur ein Arbeitstitel - siehe @ Edith.

Wir gehen davon aus, unsere kleine Graukatze wäre gern noch länger geblieben, denn was soll sie im Katzenhimmel, wenn sie das Paradies schon zu Lebzeiten hatte. Aber wahrscheinlich war es ein Tumor irgendwo im Verdauungsystem, der ihr die Freude am Fressen immer mehr verleidete, so dass sie die letzte Woche nur noch trank und nach und nach nochmal all' ihre Lieblingsplätze in der Nachbarschaft besuchte.
Ja, es war auf beiden Seiten wohlLiebe auf den ersten Blick - und dann sind 15 Jahre und etwas mehr als 4 Monate doch verdammt kurz, in denen sie uns um die Pfote gewickelt hatte ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Kerstin
Wir hatten bis jetzt eingermaßen schneckenfreie Zeiten. Ob es am Wetter lag, oder ob uns nun immer mehr die Tigerschnegel nützen? Jedenfalls waren mal recht wenige Schneeglöcken ausgefranst. Die Krokusse hatten dann allerdings schon mehr Probleme rechtzeitig ihre Blütenblätter zu entfalten. Und die Kaukasus-Vergißmeinnicht werden sowohl in der Wiese als auch in den Hochbecken gelocht. Es gibt eben Pflanzen, die soll ich nicht haben - oder nur als hochgestellte Topfkultur …

Inzwischen ist die Lenzrose im Garten meiner Mutter schon lange verblüht. Aber in dem grünlich-roten Stadium macht sie nun auch noch eine sehr gute Figur.

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Wunderschön!
Von diesem Käfer habe ich auch noch nichts gehört!

Meine gedeihen prima. Ich frage mich manchmal ob daraus auch andere Sorten/Farben entstehen oder ob das nicht möglich ist. Denn noch mehr kaufen möchte ich nicht, da der Platz ja ohnehin begrenzt ist und speziell Lenzrosern doch sehr breit im Wuchs werden.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Im Moment habe ich gar keine Idee, in welchen Topf sie steht. Nur durch Deinen Kommentar erinnere ich mich jetzt, dass ich vor 2 Wochen einer der getopften Hellebori reichlich angeknabberte Blätter weggeschnitten habe. Dann hat der Schädlingsbefall wohl zugenommen und greift hoffentlich nicht auf die anderen Töpfe über.
Denn bei mir hat wohl der Dickmaulrüssler in diesem Jahr den Rhododendron unter der Weide gekillt. vielleicht sollte ich zumindest in den Töpfen nun doch etwas gegen ihn unternehmen …

Theoretisch kann die Natur wohl auch selbst kreuzen wenn Bienchen & Co mithelfen. Farben werden auf jeden Fall gemixt. Daher warte ich mit dem Umpflanzen auch lieber bis die Kinder zur Blüte kommen.

Also bei mir werden sie im Laufe der Jahre eher weniger als mehr -mag aber auch am Standort liegen. Und das mit dem breiten Wuchs habe ich eigentlich bisher nur recht selten erlebt. Nur eine ist bei meiner Mutter im Laufe von 10 Jahren nun etwas aus den Fugen geraten. Aber dafür ist sie im Frühjahr ein Blütenmeer.