Montag, 13. März 2017

Reisebereit ...



Helleborus glandorfii (niger x atrorubens)

Schneerose grün-rosa-gelb frühblühend

Höhe ca. 35cm für halbschattige Standorte


Bei mir steht sie seit ihrer Ankunft im letzten Jahr noch im Kübel. 
Und das wird wohl auch weiterhin so bleiben, denn bisher wurden 
alle Niger-Kreuzungen im Beet gern von Schnecken besucht. Und 
auch wenn sich an dieser Helleborus noch kein kleiner Schleimer 
bedient hat, so habe ich eben erst bei der Bildbearbeitung entdeckt, 
dass diese Staude dafür wohl leider den 'gemeinen Lenzrosenlocher
beherbergt. Oder er wurde damals gleich im Container mitgeliefert.
Dann hat er jetzt gute Chancen sich auch im Garten meiner Mutter 
auszubreiten. Denn schon bald nach diesem kleinen Fotoshooting 
am Teich, ging der Topf nun endlich auf die Reise zu den anderen 

Fotos: S.Schneider


Samstag, 11. März 2017

Frühling frühmorgens am Teich



Seit einer Woche kann ich mich nun wieder am Schneeglöckchenfeld 
unter der Magnolie erfreuen. Zuvor blitzten zwar schon einige weiße 
Glöckchen, aber sie wurden durch die vertrockneten Teichpflanzen 
verdeckt. Inzwischen sind die Galanthus elwesii auf der linken Seite 
schon fast verblüht, die G. nivalis unter der Magnolie haben sich voll 
entfaltet, und die wasserblauen Scilla mischtschenkoana brauchen 
noch einige Tage bis sie eine blühende Bordüre am Teichrand bilden.

Und heute früh sitzt unsere kleine kranke Graukatze mal wieder ganz 
selbstverständlich am Teich. Auch wegen ihr musste der Teich ganz 
dringend am letzten Wochenende in Angriff genommen werden. Denn 
wahrscheinlich ist ihr Immunsystem bei jedem Schluck Teichwasser 
jetzt stark gefordert. Inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, dass 
das Wasser aus dem Teich der Auslöser für ihre extremen gesund-
heitlichen Probleme seit Ende November ist. Denn bald nach dem 
ersten längeren Frost im November, trank sie aus dem gerade wieder 
getauten Teich am Haus. Auch bei unserem damals fast 16 Jahre 
alten Kater Herrn Katze war das wahrscheinlich im März 2010 
der Auslöser für sein stark entzündetes Maul. Er trank ebenfalls 
nach dem Tauwetter Wasser aus den seinen modderigen Kübeln 
der TeichlandschaftNormalerweise kann das Katzen-Immunsystem 
problemlos so einem Bakterien-Coctail bewältigen. Nur bei alten 
geschwächten Katzen scheint dieses System nicht mehr ausreichend 
zu funktionieren. Unsere kleine Maus hat seit Ende November nun 
zumindest eine chronische Darmentzündung. Und seit dem 2. Weih-
nachtstag reagiert ihr Körper mit Dauerdurchfall. Ohne Antibiotikum, 
Cortison und ein entkrampfendes Mittel würde sie heute sicherlich 
nicht mehr am Teich sitzen.


Und leider kann ich den kleinen grauen Dickkopf nicht 
davon abhalten wieder das Teichwasser zu genießen. 
Daher haben wir nun schon 2x Teichbakterien zugesetzt 
und den Teich mittels Grundwasserpumpe mehrmals 
überlaufen lassen 

Fotos: S.Schneider