Donnerstag, 18. Januar 2018

Es war einmal ...



Gegen 15 Uhr sah es beim Blick in den Garten 
am Ende des Steges plötzlich so anders aus … 

Und ich zögerte einige Zeit, ob ich es wirklich 
wagen könnte zwischen den verbliebenen Bäumen 
über den Steg in den hinteren Teil des Gartens 
zu gehen. Doch es ließ mir einfach keine Ruhe. 
Denn ich wollte zumindest wissen, wie weit die 
über 40 Jahre alte Kiefer nun quer im Garten lag.

Vom Steg aus war nicht zu erkennen, ob die Baumspitze 
sogar den Holzzaun unserer südlichen Nachbarn erreichte. 
hat der Kieferstamm auf jeden Fall unter sich begraben. 
Und nun sind auch die letzten Reste des Efeu-Apfelbaumes 
unter der Ästen der fallenden Kiefer zusammengebrochen.

Weiter hinten wird die wundervolle alte Kiefer aus
dem Nachbargarten nun noch von unserer Zwetschge 
gehalten. Doch als ich nach dem Betrachten der ersten 
Fotos die merkwürdige Lücke zwischen der Blautanne im 
östlichen Garten und Zwetschge entdeckte, traute ich 
mich nochmals hinaus. Dort ist tatsächlich auch unsere 
ausladende Mirabelle verschwunden ...

Dass die Kiefer den Glastisch unter sich begrub, 
war ja inzwischen vorhersehbar.

Da hat der Orkan Friederike nicht nur bei uns, sondern 
auch im nördlichen Nachbargarten ganze Arbeit geleistet ...

Fotos: S.Schneider


Nachtrag Freitag 19. Januar 2018:
Und nach dem ersten Schock schicke ich meine traurigen Bilder
 nun mal zum Naturdonnerstag auf den Blog jahreszeitenbriefe.


Kommentare:

Miuh hat gesagt…

Schrecklich....! Ich hoffe, ihr und die Katzen seid und bleibt in Sicherheit! Traurige Grüsse, Miuh

SchneiderHein hat gesagt…

@ Miuh
Bei uns war etwa gegen 20 Uhr die Ruhe nach dem Sturm. Und wenn es hell wird, werden wir mal in Ruhe schauen, welche Schneise der Verwüstung die Kiefer & Co gerissen haben ...

kleine-creative-Welt hat gesagt…

oh je - das ist furchtbar und tut mir leid - bei uns sind nur kleiner Schäden entstanden - vor allem am Balkon (die Verkleidung) -
Gott sei Dank seid ihr und die süßen Fellnasen verschont geblieben -

liebe Grüße - Ruth

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ruth
Ich sehe es auch so, dass es viel schlimmer hätte kommen können. Und da ich mich gedanklich bereits im letzten Jahr von dieser Art Garten ja schon etwas verabschiedet hatte, ist es eigentlich genau der richtige Zeitpunkt ;-( Hätten wir schon angefangen die Gartenpläne teilweise in die Tat umzusetzen, hätte es mich viel mehr getroffen.
Nun werden wir nach und nach aufräumen und schauen was zu retten ist oder sich im Laufe des Jahres vielleicht erholt oder eingeht. In diesem Jahr wird es nun ein ganz anderer 'Wildwuchs unter Aufsicht' …

Nur schade, dass ich gerade in den letzten Tagen mal wieder der Meinung war, dass mit einigen Anstrengungen unser Leben jetzt etwas anders und wieder handhabbarer werden könnte ;-(

Schade, dass ihr nun auch anderweitig werkeln müsst. Ich vermute, bei Euch gibt es auch noch genug andere Baustellen!

Renate Waas hat gesagt…

... der Sturm hat ja gewaltige Schäden bei Euch verursacht! Bei alten, gesunden Bäumen tut es mir immer besonders leid.
Aber wie Du schon schreibst, manchmal gibt es auch einen Lichtstreif am Horizont.
Mit dem vielen Licht, das Euer Garten jetzt bekommt, könnt Ihr ganz anders planen.
Bin gespannt wie es bei Euch weitergeht.
Viele Grüße von Renate

Sisah vom Fließtal hat gesagt…

Liebe Silke, Friederike war ja wirklich gewaltig,und der Schaden in eurem Garten auch. Hauptsache, euch ist nichts geschehen, und offenbar ist auch euer Haus verschont geblieben. Der Sturm hat unseren Garten nur gestreift, und war hier weit weniger bedrohlich als Xavier im Oktober, dennoch standen wir abends um acht am Fenster und beobachteten die riesigen alten Erlen auf der anderen Seite des Fließes, die hin und her schwankten. Was tückisch ist, dass auch nach den Stürmen immer noch Holz herunterkracht...so geschehen hier vor ein paar Tagen als bei einem leichten Wind eine der alten Erlen einfach zusammenkrachte.Mein Sohn erzählte, dass ihm die Pankower Schlossgärtner -den Xavier besonders stark durchgerüttelt hatte- die aufräumenden Gärtner Bäume, die instabil oder halb abgeknickt sind, als Witwenbringer bezeichnen. Sehr originell...wir wurden damals auch aufgerufen noch nicht in den Wälder zu gehen, weil noch zu viel in den Kronen der Bäume herumhängt. Echte Wildnis kann man halt nur bedingt beaufsichtigen...du wirst ja sicher auf dem Laufenden halten, wie ihr dieses Desaster bewältigt.Ich wünsche euch viel Kraft! Liebe Grüße Sigrun

Flögi hat gesagt…

:-O
Schlimm. Und schwierig wird es auch wegzuräumen. Es tut mir leid.
Liebe Grüße, Flögi
https://reistdiemaus.blogspot.de/

Edith Wenning hat gesagt…

Diese traurigen Fotos, liebe Silke, müssen unbedingt zum Natur-Donnerstag. Da sieht man mal, welche Kraft in der Natur steckt.
Da habt Ihr ja einiges an Verlusten hinnehmen müssen.
Als ich vorhin ganze Säcke mit Tannennadeln und Tannenzapfen füllte, waren Nachbarn mit der Motorsäge am Werk. Da habe ich allen Grund, froh zu sein.
Liebe Grüße
Edith

Elke Schwarzer hat gesagt…

Ach, das ist aber traurig, wirklich sehr schade.
Ich verzweifle gerade im ICE und werden den Anschluss nicht bekommen, grrr.
VG
Elke

Meriseimorion Mosaike hat gesagt…

Liebe Silke,
oh je, wie schade!!!
Nur gut, dass euch und euren Vierbeinern, sowie dem Haus nichts passiert.
Denn wenn man hört was alles Schreckliches passiert ist, dass der Sturm sogar Menschenleben gefordert hat, habt ihr ja noch Glück im Unglück gehabt.
Schade ist es um den schönen alten Baum, und um alles, was er unter sich begraben hat.
Das bedeutet wohl viel viel Arbeit!
Aber der Zauber des Neuanfangs in einer Gartenecke ist ja auch immer wieder schön, irgendwie muss man sich ja zufrieden reden, gell.....
Ich wünsche euch ein friedliches und entspanntes schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Kerstin

filzundgarten hat gesagt…

Liebe Silke,
das sieht ja schrecklich aus. Zum Glück ist euch und dem Haus nichts passiert. Diese Stürme sind ja schon sehr gruselig. Und anscheinend ist kein Baum vor ihnen sicher. Wenn ich all die Bilder in den Nachrichten sehe, bin ich sehr dankbar, dass wir verschont geblieben sind.

Renate hat gesagt…

Hier am Ammersee war es stürmisch, aber es ist nichts passiert. Obwohl ich mir gewünscht hätte, dass es eine der riesigen Tannen in meiner Aussicht erwischt …

bergblumengarten hat gesagt…

Ach je.....ich hab bis jetzt noch nicht viel auf den Blogs gelesen. Du bist die erste, wo ich so eine Verwüstung sehe. Das tut mir ja leid, dass es gleich noch mehr dabei erwischt hat. Wie Renate schreibt.....genieße das Licht, dass nun wieder in den Garten kommt. Vielleicht ergibt sich ein wunderbar sonniger Stammplatz für eure Mietzen. Oder für dich.
LG Sigrun

SchneiderHein hat gesagt…

@ Renate
Inzwischen wissen wir, dass es ein kleiner Wirbel war, der die Bäume sogar leicht gedreht hatte. Sie hatten also in dem aufgeweichten Boden leider keine Chance. Tragisch finde ich es auch beim den Flieder. Er war die erste Containerpflanze, die in den Garten einzog. Aber vielleicht schlägt er wieder aus. Vorhin haben wir die erste kleine Ecke unter der Baumspitze freigeschnitten: Zum Glück hat der immergrüne Schneeball unter der Scheinakazie fast nichts abbekommen. Wir werden uns also nach und nach durchschneiden & shreddern. Und da der Stamm und die Äste nur sehr mühsam aus dem Garten zu schaffen wäre, werden sie nun der Grundstein für eine Art Hochbeet bilden - dort wo früher die 3 Obstbäume standen und wo ich sonst mindestens 50cm tief mir dem Spaten den Boden ausheben müsste um Quecke, Hopfen, Efeu und wilde Waldrebe zu entfernen. Jetzt wird es zwar leider ganz anders als noch vor wenigen Tagen geplant, aber es macht mehr Sinn sich mit den veränderten Umständen zu arrangieren, als alten Träumen nachzuhängen.
Aber zunächst einmal müssen wir am nächsten Wochenende mit vereinten Kräften die riesige Fichte im Nachbargarten aus dem alten Wallnußbaum entfernen. Denn es wäre tragisch, wenn er nun auch noch mehr zu Schaden kommt ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sigrun
Dieser Wirbelsturm hat erstaunlicherweise die Häuser in Ruhe gelassen, aber auf der anderen Straßenseite einen Baum gefällt, im nördlichen Nachbargarten 3 Bäume umgeworfen, im östlichen Garten eine kleinere Blautanne aus dem Boden gerissen und unsere Kiefer umgekippt. Bis jetzt ist aus den anderen Bäumen noch nichts rausgebrochen. Alle Bäume sind durch den aufgeweichten Boden einfach nur umgekippt.

Ja, Kraft können wir nun reichlich gebrauchen. Aber da das Gartenjahr für uns schon jetzt gelaufen ist, können wir es auch gelassen angehen ;-( Mal schauen, was an Pflanzen zu retten ist. Aber zum Glück befindet sich das Desaster ja hinter dem Wäldchen, so dass wir erst einmal abwarten was vielleicht doch überlebt. Schade ist es auf jeden Fall um die Mirabelle - da ist Nachbars Kiefer voll auf den Hauptstamm geknallt und ruht jetzt ganz gemütlich auf ihm ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Flögi
Du sagst es. Das ganze Holz handhabar zu zerstückeln ohne dabei noch mehr Schaden anzurichten, das wird nicht einfach. Aber das Holz bleibt wahrscheinlich im Garten. Nur das wird einige Zeit in Anspruch nehmen bis dann alles an dem Ort liegt, wo es uns dann nützlich ist ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Edith
Gut, dass Deine Kiefer nur Nadeln & Zapfen abgeworfen hat! Solche Bäume zu verlieren ist wirklich tragisch. Abgesehen davon, dass unsere Kiefer reichlich Schaden bei uns angerichtet hat, und mir ihr markanter Stamm fehlt, finde ich den Verlust der herrlichen Kiefer im Nachbargarten sogar noch tragischer. Es war wirklich von unserem Garten aus ein wundervoller Anblick wenn die Mittagssonne ihre Stämme erhellte ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Tja, eigentlich hat mich dieser Garten nur wegen des alten Baumbestandes und der waldartigen Bepflanzung im Nachbargarten gereizt. Das war eine faszinierende grenzübergreifende Einheit ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Kerstin
Wenn ich mir die Bilder aus anderen Regionen anschaue, hätte es wirklich noch schlimmer kommen können. Und eigentlich können wir froh sein, dass nicht noch mehr Bäume umgekippt sind. Das Waldflair ist uns zumindest vom Haus aus erhalten geblieben. Und glücklicherweise wollen auch unsere nördlichen Nachbarn erhalten was möglich ist und mit uns zusammen wieder eine grüne Grenze aufforsten …

Na ja, das Schöndenken fällt mir schwer.Das was wir vorhatten war eigentlich schon genug Arbeitspensum für die nächsten Jahre. Aber wir werden uns irgendwie mit den veränderten Umständen arrangieren. Nur leider hindert mich morgen noch reichlich blöder Verwaltungskram an einem entspannten Wochenende. Und heute hatten wir schon mal den Shredder angeworfen, um uns von der hinteren Südseite den Weg zur Betonfläche freizuschneiden und etwas Platz zu schaffen. Und auch an anderen Stellen waren schon Shredder & Kettensägen zu hören.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ute
ich hatte unsere Bäume nur vorher gesehen, wie sie sich die Wipfel heftig bewegten. Doch eine Nachbarin im Osten sah sogar zu wie die Bäume schwankten und dann kippten. Und auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist eine Mutter mit ihrem Kind am Nachmittag dann sicherheitshalber in den Keller gegangen, da ihr Bungalow neben ebenso hohen Fichten steht. Aber da ging es glücklicherweise gut aus. Nur wenn ich aus dem Küchenfenster gen Westen schaue, fehlt mir da jetzt auch ein Baum. Unser Boden war einfach zu feucht. Und angeblich gab es bei uns sogar einen kleinen Wirbel. es hätte also auch viel schlimmer kommen können. Nur ich habe davon nichts mitbekommen, obwohl ich in der Zeit sogar kurz das Haus verlassen hatte.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Renate
Gehörst Du also auch zu den Tannenhassern ;-) Mir tat es damals in der Seele weh, als die beiden gesunden über 40 Jahre alten Grenzfichten in 3 Teilen mit dem Kran aus dem Garten flogen und dann auf der Straße zersägt wurden. Allerdings, wenn die jetzt auch aus dem Boden gekippt wären, dass hätte richtig Stress gegeben. So liegt es jetzt nur an uns, wann unser Garten wieder begehbar ist. Lediglich die umgekippte Kiefer aus dem nördlichen Nachbargarten ragt von uns aus auch noch in den östlichen Garten. Aber da stört sie wohl im Moment auch noch nicht so sehr ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sigrun
Sonnige Plätze hätten wir auch vordem leider schon gehabt, da unsere 3 herrlichen Obstbäume schon vor einiger Zeit eingegangen und umgekippt sind. Schon zu dem Zeitpunkt hatten wir mehr Sonne, als mir eigentlich lieb ist. Und eigentlich wollte ich in diesem Jahr endlich die uns schon lange über den Kopf gewachsene Scheinakazie kürzen lassen, aber nun verschieben wir das noch 1 oder 2 Jahre. Zumal sie auch einige Äste verloren hat ...

engelundteufel hat gesagt…

Das sieht ja wirklich schlimm aus :-( Der schöne Garten, alles kaputt :-( Schade um den Baum :-( Da habt ihr ja noch ne Menge aufzuräumen. Aber Hauptsache euch ist nix passiert! Sturm braucht echt keiner.
Schnurrer Engel und Teufel

SchneiderHein hat gesagt…

@ Engel und Teufel
Stimmt, Sturm braucht echt keiner! Na ja, vielleicht Monokulturen, damit dort wieder etwas anderes gut gemischtes entstehen kann … Aber wir hatten hier wirklich eine herrliche Mischkultur, die vielen Tieren etwas zu bieten hatte. jetzt werden es immer weniger Fichten für die Eichhörnchen. Denn bei uns in der Siedlung und auf dem nahegelegen Friedhof werden immer mehr alte Nadelgehölze und hohe Laubbäume wohl auch aus versicherungstechnischen Gründen gefällt. Und nur 1km von uns entfernt fielen unzählige traumhafte alte Bäume einer neuen Umgehungsstraße zum Opfer.
Zum Glück haben die Eichhörnchen und die Natur in den beiden geschädigten Gärten schon immer reichlich Baumkinder gesetzt, die wir nur teilweise entfernt hatten. Aber bis wieder so ein herrliches kleines grenzübergreifendes Wäldchen entsteht - das werde ich wohl nicht mehr erleben. Und die nächsten Besitzer werden dann sicherlich das Haus & den Garten komplett platt machen ...

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Was für ein Bild - alles frei ... Das ist aber auch gruselig und man wagt es kaum, da langzugehen, das kann ich mir sehr gut vorstellen! Ich fand es draußen bei den Bäumen unterwegs auch unheimlich!
Ohje und was wird nun aus der Rose? Aber wenn die Basis noch heil ist ???

Und kein Efeu-Apfelbaum mehr ... all die altbekannten Dinge ...

Glastisch? .... Und .... ist der Tisch ... jetzt auch kaputt????

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Als ich den Stamm vom Haus aus sah, war schon klar, dass der Tisch hin ist. 4 von 6 Stühlen sind ok. Und die getopften Rosen konnten wir am Samstag befreien. Es hätte alles viel schlimmer kommen können. Der kleine Glastisch hat alles unbeschadet überstanden- an den hatte ich gar nicht mehr gedacht. Und den Flieder können wir vielleicht sogar etwas aufrichten, wenn wir unsere Kieferspitze nächste Woche mit unserem Nachbarn zusammen runternehmen. Eventuell kann er dann sogar in 2m Höhe neu starten.

Ebenso haben zum Glück beide Grenz-Buchsbäume im Norden das Ganze recht gut überstanden: Nur die Mirabelle ist nur noch 1,5m hoch und geht wohl zu Bruch, wenn wir Nachbars Kiefer da raus holen. Die kleinere Nachbar-Fichte daneben, die ich zunächst gar nicht erkannte, ist schon seit Samstag fast Kleinholz.

Es wird nun ganz anders, aber wir mussten ja ohnehin durch den Verlust der 3 Obstbäume etwas ändern. Und nun gibt es genug Material für ein 8x 3m großes Wildrosen-Hochbeet mit dahinterliegendem Wirtschaftsweg. Und der Stamm vom Efeu-Apfelbaum wird bleiben - der wird zunächst Rosenkrankgerüst. Vielleicht taucht ja sogar der Sämling von R Helenae im Beet vorm Stamm wieder auf, wenn das geschichtete Fallholz geshreddert ist …

Aber einen Garten hinter dem Hochwald werden wir wohl erst im nächsten Jahr im Sommer wieder haben. Diese Pläne setzen wir nicht mal eben in einer Hau-Ruck-Aktion um. Denn das Hochbeet möchte ich über den Winter erst mal sacken lassen. Und das Beinwellfeld wird die Unterbepflanzung für die Rosen. Dann kann in die freie tiefe Fläche gleich der Sand als Unterbau und dort zwischen Efeu-Apfelbaum-Stamm und Zwetschge werden nochmals 25qm als Wohnfläche gepflastert. So kann ich die Nordgrenze von 2 Seiten besser pflegen und gießen. Das war in den letzten Jahren wirklich ein Problem.

Zum Glück hat der Garten vor dem Wäldchen keinen Schaden genommen. Nur eine optische Lücke ist an der Nordseite durch die fehlende Kiefer entstanden. Doch die wächst sich zu und wird im Frühjahr hoffentlich noch nachverdichtet ;-)

Sara von Buelsdorf hat gesagt…



Bei Euch hat der Sturm wirklich gewütet! Bei uns im Garten war ja gar kein Verlust. Und das, wo wir hier in so einer Windschneise leben, wo es eigentlich ständig windig ist.

Beinwell als Unterpflanzung für Rosen werde ich mir mal merken - der Kaukasische würde sich mit den Blauen Blüten sicher sehr gut machen. Vielleicht wäre das in unserem Garten auch noch eine Idee. Aber allzuviel verändern will ich nicht mehr, würde ich vorläufig auch nicht schaffen.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Nicht nur bei uns, fast alle Gärten in der Nachbarschaft waren auch betroffen …

Ich denke mir, wenn Dich bei entsprechendem Wetter irgendwann die Gartenlust packt, dann macht es Spaß - und sonst macht es eigentlich keinen Sinn ;-)

Ich werde überwiegend nur den sehr frühblühenden cremeweißen niedrigen Beinwell und den weiß-blauen als Unterpflanzung nehmen. Welchen hellblauen höheren Beinwell ich habe oder hatte - da wurde ja nun auf den Resten hinter dem Hochwald ziemlich rumgetrampelt, weiß ich ja immer noch nicht. Den werde ich nur direkt am Hochwald unter sehr wuchsfreudigen Wildrosen verwenden. Denn sonst behindert er zu sehr die Trieb-Entwicklung bzw. die untere Verzweigung der Rosen.
Und auf jeden Fall werden dort auf dem Hochbeet noch ein paar Limelight Hortensien einziehen - quasi als Nachblüte. Und vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich noch 2 bi 3 weiße Baumpäonien für die Randbereiche des Hochbeetes besorgen werde.
Aber bis das alles gut eingewachsen ist - falls ich es im nächsten Frühjahr wirklich schon bepflanzen kann, vergehen trotzdem noch ein paar Jahre ...