Mittwoch, 17. Januar 2018

Still ruht der See ...



Und nicht nur der …

Schade, dass ich an diesem Tag nicht etwas später 
noch einige Fotos vom leicht verschneiten Garten 
im Sonnenlicht gemacht habe. Aber als sich unser 
inzwischen leider sehr verwilderter Garten trotzdem 
mal wieder von einer schöneren Seite zeigte, saß ich
 bereits mit den Katzenmädchen am Küchentisch und 
kämpfte mit ganz anderen Verpflichtungen.

Und vielleicht war ich vor einigen Tagen zu euphorisch, 
dass es dem Wildwuchs fast ohne Aufsicht nun bald mal 
wieder an den Kragen geht. Die Pläne, was alles zu tun ist, 
und wie es irgendwann einmal aussehen soll, die sind im Kopf 
seit dem Herbst schon ziemlich fertig. Denn dort, wo links 
hinter dem Hochwald vor einiger Zeit noch drei herrliche 
teils abgestorbene alte Apfelbäume 'lebten', toben sich nun 
Quecke, Hopfen und reichlich wilde Waldrebe zusammen 
mit Brombeeren & Efeuranken aus. Und fast unbemerkt 
hatten sich wohl bereits im vorletzten Sommer dort auf 
der früher so schattig-trockenen Nordseite Brennnesseln 
breit gemacht. Inzwischen haben Stürme die beiden 
toten Apfelbäume gefällt, und auch von dem herrlichen 
Efeu-Apfelbaum wird uns wohl nur ein Teil des Stammes 
erhalten bleiben. Zur Zeit hindern ihn wahrscheinlich 
nur noch die dicken Efeuranken am Umfallen 

Nun könnte sich unser Wildwuchsgarten auf der Nordseite 
gleich hinter dem Hochwald nach den Aufräumarbeiten zu 
einem kleinen wilden Rosengarten wandeln. Und das üppige 
Beinwellfeld, das in den letzten Jahren immer mehr wegen 
littwird auf jeden Fall als Unterpflanzung zu den Rosen 
umziehen. Denn wegen der Zecken benötigen wir jetzt 
mehr gepflasterte Bereiche, auf denen wir uns zumindest 
etwas unbeschwerter bewegen können. Die letzten Jahre 
haben immer wieder bewiesen, dass Beete und auch die 
gemulchten Wirtschaftswege inzwischen ganzjährig nur 
noch mit Gummistiefeln zu betreten sind. Und so ertappte 
ich mich immer häufiger dabei, dass nur noch die Bereiche 
an der Betonfläche und entlang der gepflasterten Wege 
teilweise unter meiner Aufsicht und Pflege standen. 
Auch der Weg aus Betonplatten an der Ostseite zum Beet
 'der vergessenen Gemüse' soll irgendwann verbreitert 
werden, da ein 50cm breiter Pfad bereits im Frühsommer 
ohne ständigen Rückschnitt zu schnell zugewuchert ist.
Ebenso möchten wir die südliche Grenze pflegeleichter 
gestalten. Zwar hatten wir vor 2 Jahren dort schon 
reichlich Hopfen-Wurzelwerk entfernt und anschließend 
ca. 15cm hoch mit Wacholderschnittgut gemulcht, aber 
ausrotten können wir ihn nicht mehr. Sein Wurzel-
geflecht hat die gesamte Grenzbepflanzung schon 
vor Jahren durchseucht. Doch mit einem 50cm breiten 
Betonplattenweg entlang der Grenze können wir ihn 
zumindest etwas daran hindern, den Zaun als Rankhilfe 
zu nutzen, um dann noch bequemer unseren Nachbarn 
einen Besuch abzustatten. Es gibt also reichlich zu roden, 
umzupflanzen, Steine zu schleppen und zu pflastern,
und Container-Rosen nun endlich einen guten Standort 
erhalten könnten ...

Doch nun zeichnet sich ab, dass der Job und das Leben
uns wohl auch in diesem Jahr nicht genug Zeit dafür lassen. 
Es wird wahrscheinlich mal wieder nur beim Aufräumen, 
Auslichten und etwas Einkürzen bleiben, damit die Pflanzen, 
die uns noch erhalten geblieben sind, nun auch weiterhin 
ohne besondere Pflege noch länger durchhalten.

Aber vielleicht hat es auch sein Gutes, denn dieser Post 
über Gartenplanung auf dem Blog 'Geniesser Garten' und 
'Staudenflüstern' lässt mich nun überlegen, ob unser einst 
so markanter Steg wirklich nur erneuert werden sollte. 
Oder ist es auch an der Zeit den verlandenden Teich und 
den rutschig-morschen Steg schon jetzt altersgerecht 
und pflegeleichter zu gestalten 

Foto: S. Schneider


Kommentare:

Sisah vom Fließtal hat gesagt…

Mein Sohn hat mich schon vor zehn Jahren ermahnt, den Garten pflegeleichter zu gestalten. Dabei haben wir wesentlich eine wesentlich kleinere Fläche zu gestalten als ihr. Aber wenn du berufstätig bist, der Beruf dich zunehmend mehr fordert, es Eltern gibt, um die man sich zunehmend kümmern muss, ist auch ein kleiner Garten eine ständige Herausforderung. Von dem Teich, den wir auch mal hatten, haben wir uns allerdings sehr frühzeitig verabschiedet.Es ist halt auch eine Frage des Budgets einen Garten mit allen den Elementen zu gestalten und und pflegen, von denen man träumt. Nicht jeder hat seinen persönlichen Head-Gardener;-) Jetzt habe ich im Vor-Ruhestand mehr Zeit...theoretisch... aber auch viel zu viel Ideen, wie ich die viele freie Zeit gestalten könnte. Und bestimmte Dinge traue ich mir mit zunehmenden aLter auch nicht mehr zu...ich hatte zu viele Unfälle, und bin deshalb vorsichtiger geworden.
Aber ich seh da immer meinen 87jährigen Vater in unserem ehemaligen Familienhaus, der trotz körperlicher Handicaps noch bis zum Schluss in seinem Garten auf Knien herumrutschte. Hilfe holte er sich allerdings auch...seine Enkel waren es aber nur in den seltensten Fällen...
Packen wir es an. Pläne habe ich auch...aber mach nur einen Plan...sei nur ein großes Licht ;-)...
Liebe Grüße
Sigrun

Marina hat gesagt…

Hab jetzt ein wenig gestöbert auf deinem Blog. Dein Garten ist schön eingewachsen. Mit den Schnecken probiere es doch mal mit Pflanzen, die sie nicht mögen. Hätte nicht gedacht, dass du in Niedersachsen wohnst (nur der Name) Gibt es bei euch Zecken? Ich hab gedacht dir sind nur bei uns so sehr verbreitet.
Ja die Arbeit wird immer anstrengender. Ich habe mir auch vorgenommen, dass der Garten ein bischen pflegeleichter wird. Aber die Ideen, die ich habe passen manchmal nicht dazu😊
Ich besuche dich bestimmt bald wieder.
LG Marina

Edith Wenning hat gesagt…

Gedanken über Gedanken, liebe Silke, und das Kraut wächst munter weiter. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Tochter und Schwiegersohn, beruflich sehr eingespannt, führen seit Jahren diesen Kampf: planen, machen, legen Pausen ein und fangen wieder von vorne an. Ein Garten erfordert nun mal regelmäßige Pflege und einen pflegeleichten Garten, der ohne Aufsicht zurechtkommt, gibt es meiner Ansicht nach nicht.
Bei uns herrscht momentan ein orkanartiger Sturm. Hoffentlich geht das gut...
Liebe Grüße
Edith

Miuh hat gesagt…

Und jetzt das.... So schnell ändern Pläne, Situationen und Notwendigkeiten...! Ich drücke euch die Daumen! Liebe Grüsse, Miuh

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sigrun
Wenn man mir vor 22 Jahren gesagt hätte, dass es mir irgendwann mal schwer fallen würde die alten vorhanden Gehölze & Bäume sowie die neu angepflanzten Bäume & Sträucher in Form zu halten, hätte ich nur müde lächelnd abgewunken. Denn auch meine Großmutter hielt sich dank Garten erstaunlich lange auf den Beinen. Und auch meine Mutter biss damals mit der beginnenden Arthrose in den Händen noch erstaunlich gut die Zäune zusammen und werkelte gern und oft im Garten …
Erschwerend kommt für mich nun allerdings hinzu, dass unsere Bäume bis gestern erheblich größer waren - und zum größten Teil auch noch sind. Und dass es für meine Mutter keine Enkel gibt, die mir die Arbeiten in ihrem Garten abnehmen könnten. Gekaufte Hilfe wird zur Zeit nur ab und an für die Bäume in Anspruch genommen, an die ich mich inzwischen nicht mehr rantraue. Und so steht für mich an erster Stelle zunächst mal ihr Garten bzw. mein weißer Vorgarten in BS. Und wenn es dann meine Zeit und Kräfte zulassen, dann werden endlch mal unsere 'Ländereien' in Angriff genommen. Nur das fand in den letzten 2 Jahren kaum noch statt.
Doch seit gestern Nachmittag ist ja nun alles anders. Und ich gebe zu, jetzt bin ich bei all' dem Kummer froh, dass sich der Schaden wohl trotzdem noch in Grenzen hält. Nachher werden wir dann mal überprüfen müssen, ob die Kiefer nicht auch noch den südlichen Garten erreichte … Aber wir sind jetzt froh, dass wir noch nicht dazu gekommen sind Zeit, Energie und reichlich Herzblut in die Umgestaltung zu stecken. Auch die 3 Rosenspaliere sowie die 4 Rank-Obelisken stehen zum Glück noch am Haus. Eigentlich wollte ich sie schon längst hinten im Garten haben. Und was nun von all' den geparkten Kübelpflanzen auf der Betonfläche zu retten ist, werden wir wohl erst in den nächsten Wochen feststellen. Im Moment muss ich mich jedoch dringend um den Jahresabschluß unserer Firma kümmern, und dann stehen noch einige andere verschobene Verpflichtungen an. Aber das ist wahrscheinlich auch gut so, denn blinder Aktionismus wäre hier jetzt fehl am Platz. Wir werden dieses Gartenjahr nun wohl überwiegend mit Aufräumarbeiten verbringen und schauen, was die Natur aus den Restbeständen macht. Und in 2019 kommt dann hoffentlich wirklich so eine Art altersgerechter Neuanfang. bei dem Steg sind wir uns inzwischen einig, dass wir diese markante Linie erhalten wollen, aber das Material Holz kommt nicht mehr dafür in Frage. Und was wir dann in den Folgejahren mit dem Teich/dem dort fest verankterten Schilf unternehmen, dafür wird sich dann hoffentlich auch irgendwann eine Lösung finden ...
Schade ist es nur für all' die Tiere, wie gestern Abend auch unser nördlicher Nachbar auch sofort feststellte. Denn unsere Gärten waren wirklich zusammen ein kleines Naturparadies inmitten einer sonst schon recht aufgeräumten Siedlungslandschaft ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Marina
Ja, zusammen mit dem nördlichen Garten hatten wir wirklich ein ganz besonderes Naturparadies inmitten einer sonst schon ziemlich aufgeräumten Siedlung. Doch nun werden wohl viele Bäume gefällt bzw. der Sturm hat sie einfach umgekippt. Der Boden war wohl zu feucht und es gab kein Halten mehr. Wie viele Bäume und Sträucher nun noch bleiben können oder als Totholz im Garten verbleiben, wird die Zeit zeigen.
Auf jeden Fall mache ich mir keine Hoffnung, dass unser jetzt leider extrem besonnter Garten dadurch zeckenfreier wird. Denn selbst auf dem heißen Südhof an dem Totholz-Sockel hatte ich mir in diesem Herbst eine Zecke eingefangen. Dort wo Tiere leben - in diesem Fall ein paar Mäuschen, ist nun mal inzwischen auch ein Zeckenareal.
Hannover hatte vor einigen Jahren eine sehr informative Seite über Zecken im www. Aber das machte sich wohl nicht so gut fürs Stadtmarketing ;-) Ich vermute, es hängt auch mit der Leine zusammen, die ja häufiger ihr Flußbett verlässt. Denn im nahegelegen Park gab es schon vor Jahren ein Zeckenproblem. Aber in der Eilenriede gibt es wohl verseuchte und auch noch nahezu zeckenfreie Gebiete. Schade, dass die Forschung hierzu noch in den Kinderschuhen steckt oder bewusst nicht veröffentlicht wird. Denn nach meinen Beobachtungen im Garten scheint es teilweise so eine Art Versammlungsstätten - 'Partnerbörsen' - für Zecken zu geben, für die von den kleinen Krabbeltierchen auch schon mal weitere Wege unternommen werden.
Beweisen kann ich es zwar nicht, aber in unserem Garten hatte ich wahrscheinlich durch hunderte Säcke mit billigen Baumarkt-Rindenmulch Ende der 90er unser Problem noch erheblich begünstigt. Denn einige Jahre später hatte ich meine Rosen im Herbst mit Rindenmulch angehäufelt. Und im frühen Frühjahr erwarteten mich beim Rosenschnitt an einigen Rosen hungrige Zeckenweibchen an den Triebspitzen.
Auch den Garten meiner Mutter in BS versorgte ich seit den 90ern mit eben diesem Rindenmulch. Bei ihr trat das Problem zwar erst später so massiver auf, aber die erste Zecke sah ich wohl um 2005 im Fell unseres Katers im Braunschweiger Garten. Ich kann mich ansonsten nur daran erinnern, dass unser erster Kater in den 70ern mal eine Zecke hatte.
Und im Sommer 2004 hatten wir ein Zeckennest unter dem Gartentisch in der Wiese. Das habe ich aber erst Jahre später kombinieren können, als wir im Sommer 2011 gleich am Wiesenrand vor unserem Treppenhaus ein oder gar zwei Zeckennester zufällig entdeckten und radikal bekämpften …

Ach ja und das Thema Schnecken ist ähnlich gelagert. Ich hatte es ihnen in den Anfangsjahren leider viel zu gemütlich durch Mulchen und üpiiges Wässern mittels Grundwasserpume gemacht. Und ich möchte nicht wissen, wie viele Eier und Schnecken ich durch die neuen Pflanzen in Töpfen & Containern unbemerkt eingeschleppt hatte. Wenn sie erst einmal da sind, arrangieren sie sich mit den örtlichen Gegebenheiten. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Tigerschnegel tatsächlich ganz allmählich eine leichte Verbesserung bringen. Aber Pflanzen, die Schnecken nicht mögen, die gibt es so gut wie gar nicht. Jedenfalls die Listen, die ich bis jetzt kenne, da könnte ich zumindest im weiß-blau-Sektor fast überall bei Stauden & Zwiebelblumen Gegenbeispiele liefern ;-) Aber es gibt glücklicherweise so manchen Wucherer gegen den sie dann doch nicht anfuttern können - so wie Beinwell & Steinsame :-)

Auf Deine Gartenentwicklung bin ich wirklich gespannt. Aber ich musste feststellen, dass unser Garten in den ersten 10 Jahren recht pflegeleicht war - nicht nur weil wir noch jünger waren. Erst danach wurde es richtig spannend. Und für diese Zeit vorausschauend zu planen, ist vor allem bei dem sich wirklich verändernden Klima gar nicht mehr so einfach ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Edith
Gestern Mittag, als ich Deinen Kommentar entdeckte, hätte ich hier noch ganz anders geschrieben ;-)

Ich glaube aber, dass wir unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was ein pflegeleichter Garten ist. Früher haben meine Mutter und ich vielleicht 2x im Jahr höchstens 1 Woche den Garten zurückgeschnitten und das Material geschreddert. Ansonsten verbrachte ich meine Garten-Freizeit mit Nachverdichten, etwas Umpflanzen und Wässern. Nur bedingt durch die Pflegebedürftigkeit meiner Großmutter etwa ab 2005 fiel die helfende Hand meiner Mutter immer mehr aus und auch ich verbrachte mehr Zeit im Garten meiner Mutter, um dann ihre Gartenpflege zu übernehmen. So war das bei der Gartenanlage nicht geplant. Und leider haben wir es nach dem Tod meiner Großmutter nicht mehr geschafft den Garten wieder so in Form zu bringen, dass ich ihn danach allein hätte bewältigen können …
Allerdings ist mein inzwischen 34 Jahre alter weißer Vorgarten ein gutes Beispiel dafür, dass man eine Fläche auch lange Zeit fast sich selbst überlassen kann. Klar würde ich mir dort in einigen Bereichen schon seit einigen Jahren mehr Ordnung wünschen, aber bisher fehlte die Zeit dort mal zum richtigen Zeitpunkt 1 Woche konsequent durchzuforsten. Also bleibt es fast nur bei einem 2-maligen Rückschnitt der Sträucher im Jahr.

Tja und bei uns hat ja nun die Naturgewalt entschieden, dass unser Garten plötzlich viel sonniger und baumloser geworden ist. Also wird es nun wirklich zumindest imTeil hinter dem Wäldchen so eine Art Neuanfang geben müssen. Doch der will sehr gut überlegt sein, den das Thema Schnecken & Zecken sowie die Bewässerung bei Trockenheit ist bei uns nicht zu unterschätzen. Und da ich noch immer keine 'Fußbankgärten' mag, brauche ich eine gute Lösung, damit mir die Bäume & Sträucher dann nicht wieder in nicht mehr handhabbare Höhen über den Kopf wachsen.
Den Teich und den Steg stellen wir nun notgedrungen hinten an. Das ist ein Thema für die nächsten Gartenjahre ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Miuh
Genau das habe ich auch gedacht, als ich vom Treppenhaus aus ahnte, was hinten im Garten geschehen war. Aber da wußte ich ja noch nicht, dass es auch den nördlichen Garten unserer Nachbarn so schwer getroffen hatte, denn der war bisher ja ganz selbstverständlich auch ein fester Bestandteil unserer Gartenplanung …

Doch zum Glück steht Nachbars herrliche Buche noch. Der Hochwald hat für uns noch seine geschlossene Front zum Teich. Auf der Rückseite des Hochwaldes steht noch die Hasel sowie der panaschierte Ilex am Steg und der Holunder wird sicherlich wieder ausschlagen. Das Wäldchen links ist wohl ohne größere Schäden davon gekommen. Nur was mit dem herrlichen leider auch schon absterbenden alten Apfelbaum im südlichen Garten geschehen ist, darauf habe ich in dem kurzen Schockmoment noch gar nicht geachtet. Ich vermute aber, dass er nun auch bald gefällt werden wird, selbst wenn er Friederike noch überlebt hat. Garten im Wandel … :-(

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Hach ja ... ich kenne das auch noch aus meinen Kinder-Zeiten ... manches hatte man sich vorgenommen, zu vielem kam es dann doch nicht ...

Gut zu wissen,daß Beinwell als Unterpflanzung für Rosen Verwendung finden kann. Aber er wurzelt ja wohl nicht sehr tief? Dass er die Rosen behindern könnte ...

Ja, 50 cm sind tatsächlich wenig ... das merke ich im jetzigen Garten auch schon .... ich hätte gern noch manches gepflanzt, sehe aber die Grenzen, mehr darf es keinesfalls mehr werden - bis auf Kleinigkeiten ...

Meinen Hopfen hatte ich ja wieder - ich denke rechtzeitig - entfernt - nun hatte ich aber noch einen Sämling, der im Topf weiterwuchs - leider ist der Topf nicht das Richtige, ich suche daher ein Holzfass für ihn, wie ich das in einem Blog mal gesehen habe, ein altes Weinfass oder ähnliches, wo er nicht ins Erdreich weiterwuchern kann ... Aber wo das finden? ;-)

Wie Du es schreibst - ist es bei uns nicht so viel anders .... man stellt sich vor, wie in meinem Falle - zusätzliche Kübel mit Salat und Beeren zu bepflanzen, aber wahrscheinlich wird es bei diesem Wunsche bleiben ... und an ein Hochbeet denke ich schon lange nicht mehr, denn vom Bau abgesehen müßte es einen guten Platz finden und da ist einfach schon alles voll.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Also der Cremefarbene Beinwell hat sein Wurzelwerk mindestens bis 15cm Tiefe und bei dem weiß-blauen rechne ich sogar mit 20cm. Aber das wäre jetzt ja ok. da wir für den Unterbau der Betonplatten etwas Sand brauchen und die Betonplatten haben ja auch eine Stärke von 5cm, die im Boden eingelassen werden. Wie gut, dass das stärkere Unkrautvlies höchstens 1,- € pro qm kostet. Das werden wir dort auf jeden Fall einbauen, denn ich habe zwar nix gegen Fugen-Sämlinge wie Ehrenpreis, Glockenblume & Co, aber 20qm Beinwell unter Rosen und als Unterpflanzung an der Nordseite unter Sträuchern sollten dann doch reichen.

Aber in diesem Jahr ist nun zunächst mal aufräumen und teilweiser Formschnitt angesagt, damit die geometrische Grundstruktur des Gartens wieder erkennbar ist. Den Steg werden wir nun irgendwie kostengünstig provisorisch reparieren, da ich nach reiflicher Überlegung jetzt gegen Holz bin. Nochmals möchte ich den Steg dann nicht erneuern. Also brauchen wir eine altengerechte und pflegeleichte Lösung, an der wir notfalls später auch einen Handlauf installieren können. Es wird also auf eine Stahl- & Beton-Konstruktion hinauslaufen, die ca. 10cm höher liegen soll als der jetzige Steg. Aber zunächszt müssen wir uns auch darüber klar werden, was wir mit dem Teich machen. Denn das Schilf macht dort immer mehr Probleme und Arbeit. Außerdem wandert es inzwischen schon in die Beete Richtung Hochwald und Wiese aus.

Holzfässer kann man auf jeden Fall bestellen. Aber ich denke mir, auch das wird der Hopfen mit seinem Wurzelwerk bald sprengen. Wie wäre es denn auch da mit einer Perdetränke? Leider funktionierte Dein Link gestern nicht, und ich hatte da dann auch nicht weiter gesucht. Aber eine Regentonne oder ein Maischfass wäre ja vielleicht auch als Hopfen-Zuhause möglich. Das könntest Du dann ja z.B mit einem Jutesack verhüllen …

Gemüseanbau etc. kommt bei uns nicht mehr in Frage. Aber etwas mehr Naschgarten möchte ich wieder haben. Nur leider hatte ich die Beerensträucher an der Ostgrenze vernachlässigt. Die sind immer noch überwuchert. Mal abwarten, was da noch lebt. Und vielleicht pflanzen wir an der jetzt sonnigeren Nordseite später mal Stachel- & Himbeeren etc zwischen Rosen und andere Blühsträucher. Aber das findet sich in den nächsten Jahren. Wichtig ist für uns jetzt erst einmal wieder eine handhabbarere Grundstruktur. Die ist in den letzten 10 Jahren nach und nach durch diverse Umstände verloren gegangen - bzw. jetzt rächt es sich, dass wir nicht mehr so viel Zeit und Kraft für den Garten hatten. Und den Rest hat jetzt Friederike erledigt ...