Mittwoch, 14. März 2018

Ja, ja der Hopfen ...



Es wird wohl leider ein ewiger Kampf bleiben … 

Solche extrem verwilderten und recht unansehnlichen 
gehören leider zeitweilig auch zu unserem Garten. 
Denn oftmals kommt im Spätherbst etwas dazwischen, 
 so dass ich nicht rechtzeitig die alten Hopfenranken 
vom Tisch, am Wiesengrund und aus den angrenzenden 
Sträuchern entferne. Im Frühjahr ist es wetterbedingt 
dann oftmals schwierig einen guten Zeitpunkt zum 
mag ich das zarte Grün eigentlich nicht nicht mehr
entfernen. Denn zu dem Zeitpunkt beschädige ich 
trotz aller Vorsicht immer auch viele andere Triebe 

Der Zeitpunkt zum Ausrotten ist leider schon seit 
vielen Jahren verpasst. Inzwischen tobt sich der von 
unseren nördlichen Nachbarn eingewanderte Hopfen
die ganze Wiese erobert und durchzieht mit seinen 
zähen Wurzeln die Nordgrenze. Dort bekommt er nun
Luft & Regenwasser. Das wird ein 'gutes' Hopfenjahr!

Foto: S.Schneider


Kommentare:

kleine-creative-Welt hat gesagt…

die Natur erobert sich oft sehr schnell alle Flächen, die nicht ständig bearbeitet werden - ich finde das gar nicht so schlimm - klar, es gibt Dinge, da muss man hinterher sein - aber manchmal ist es einfach schön, den Dingen ihren Lauf zu lassen -
ich hab im letzten Herbst auch mehr stehen lassen als sonst - allein schon wegen der Tierchen im Garten, die Schutz finden und auch Nahrung -
Hopfen gibt es in unserem Garten seit Jahren nicht mehr - ich hab eine starke Allergie gegen diese Pflanze - leider - er ist so dekorativ besonders im Herbst - bei Berührung hab ich "verbrannte" Hautstellen - tagelang....

liebe Grüße - Ruth

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ruth
Ja, anfassen sollte man ihn wirklich nur mit Handschuhen. Das kommt dann auch noch als zusätzliches Problem dazu ;-)
Allerdings sind es bei mir die Zecken, die besonders das bodennahe bekämpfen so schwierig machen. Denn gerade in der Wiese und dem Wäldchen haben wir trotz jahrelanger Absammel-Aktionen noch reichlich Tierchen (wohl wegen dem Zeckennest 2004 unter dem Gartentisch und 2011 die 2 Zeckennester unter der Hedi Grimm zwischen Steg & Wiese), die im Frühjahr besonders gern auf mich in Bodennähe warten. Zecken/Nymphen sind mir bis jetzt zwar noch nicht begegnet, aber die Schnecken vergreifen sich schon wieder an den überlebenden Schneeglöckchen. Und dann dauert es auch nicht mehr lange bis die Zecken in Erscheinung treten …

Für die Vögel, Mäuschen & Co ist es so auf jeden Fall interessant. Die Amsel baut seit Montag wieder im Taxus am Steg. Und dem Dompfaff ist es wohl auch egal, ob der Tisch von Ranken befreit ist oder auch nicht. Der war gestern wieder zum ersten mal am Tisch :-) Vielleicht bringt er heute seine Auserwählte auch wieder mit.
Im Moment sehe ich es auf jeden Fall gelassener, denn der Winter kommt wohl nochmals zurück. Und da bin ich heute dann wieder mit dem Winterschutz-Programm im Garten beschäftigt. Der Hopfen kann warten - ebenso wie die Teich-Problemecke ;-((

kleine-creative-Welt hat gesagt…

das Wetter macht mich schon ein wenig traurig - meine Kätzchen blühen.... aber keine Biene in Sicht -
wenn sie dann fliegen, ist alles verblüht - verkehrte Welt -

bei uns im Garten sind die Schnecken auch schon ganz aktiv - Zecken mag ich gar nicht - seit sie mich infiziert haben....

hab einen schönen Tag -
hier regnet es nur -

liebe Grüße - Ruth

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ruth
Heute sehen mein weißer Seidelbast, die blühenden Scilla am Teich und die Lenzrosen am Haus im Schnee ja noch richtig gut aus - hier flockt es seit ca. 10 Uhr … Nur die Nacht und der morgige Tag soll ziemlich kalt werden. Bei uns waren die Blütenbesucher noch nicht so viel unterwegs. Ich hoffe, es schneit - wie angekündigt, fast den ganzen Tag. Dann wären die Blüten gut verpackt und ab Mitte nächster Woche könnte der Frühling den nächsten Anlauf nehmen ;-)

Mit den Zecken könnte ich mich auch besser arrangieren, wenn sie nicht so einen blöden Cocktail mitbringen würden. Vor er nächsten Antibiotika-Runde graut mir auch schon ...