Sonntag, 28. Januar 2018

gerettetes Totholz


Am Samstag waren wir die meiste Zeit damit beschäftigt 
Nachbargarten in handlichere Stücke zu verarbeiten. 
Danach wurde noch ein Teil der riesigen Kiefer entastet. 
So konnten wir uns gegen Abend dann sogar noch einige 
schmale Pfade um den Efeu-Apfelbaum-Stamm herum 
durch unseren Fallholz-Garten bahnen. Am Sonntag war 
dann zumindest schon genug Bewegungsraum zur Verfügung, 
um mit einigen Fichtenästen die neue Grundrißplanung in 
Angriff zu nehmen. Und kurz vor Einbruch der Dämmerung 
räumte ich dann noch etwas weiter an der Nordseite auf. 
Dabei entdeckte ich zufällig unter zahlreichen Ranken 
vom Hopfen und der wilden Waldrebe das morsche Totholz 
des im letzten Sommer umgekippten toten Apfelbaumes ...

So schön pilzbesetzt. Dieses Totholz musste sofort 
aus den Wirren des Gartens gerettet werden. 

Hier, am Fuß der Kiefer - vor dem einfach durch den Kiefer-Ballen
noch sicher. Denn in 3 Wochen soll ein gemieteter leistungsstarker 
Shredder aus dem nicht für das Wildrosen-Hochbeet benötigten 
Fallholz dann ganz fix ganz viel Kleinholz machen ...

Doch dieser Bereich des ehemaligen Hochwaldes soll fast so 
erhalten bleiben. Den toten Fichtenstamm, der sogar Friederike 
überlebt hat, werden wir allerdings bei Zeiten entfernen. Auch 
wenn ihn die Eichhörnchen noch immer gern als Laufsteg zum 
anderen Garten nutzen. Das nun fast senkrecht stehende Efeu 
am Wurzelballen der Kiefer wird den entstandenen Hügel im 
Laufe der Zeit überwuchern, und bietet sicherlich schon bald 
einen guten Sichtschutz zum Sitzplatz unserer Nachbarn. Etwa 
1,5m des liegenden Kieferstammes sollen später sichtbar bleiben 
und die neue Begrenzung des versetzten 'Komposthaufens bilden. 
Links daneben wird dann in den nächsten Wochen unser neues 
8x 3m großes und ca. 1m hohes Wildrosen-Hochbeet entstehen.

Fotos: S.Schneider


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